Ab wann lohnt sich eine Kupferleitung nicht mehr?

Ich mach mir nicht mal Gedanken, auch wenn ich nur Gigabit habe... warum .. weil zum richtig auslasten müssten man schon täglich mehrere GB an Daten hin und herschieben. Wer das nicht zwangsweise macht wird auch noch lange ohne 10 Gbit auskommen.
 
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1&1 Festnetz
Wenn das aktuelle Kabel 10 Gbit/s kann ich hätte ja direkt CAT 8 gekauft.
Aktuell bietet Kabel COAX maximal 2 GBit und Glasfaser maximal 1 GBit bis die 10 erreicht werden wird noch Jahre vergehen, oder vielleicht kommt das auch nie.
 
Der_Dicke82 schrieb:
Kann ich dir nicht sagen, ich bin im Servethehome Forum drauf gestoßen
Habe mehrere Varianten der rtl 8127 zu Hause. Ob sie eingebaut ist oder nicht und ob mit 10 Gbit oder 1 Gbit fällt an der Steckdose ganz klar unter Messungenaigkeit. Die 5 Watt sind Quark. Auch wenn ich sth sehr schätze, da kann ich die Messung gar nicht nach vollziehen.

Hier sollten viel mehr Leute aktuelle 10 G Hardware mal selbst verbauen und testen als von eine, absurden Stromverbrauch zu schwadronieren, den sie nur aus der Theorie oder von veralteter Hardware kennen. Selbst mein Mikrotik 10 G Switch kommt mit 2-2,5 Watt pro Port (Leistungsaufnahme geteilt durch Portanzahl) und inkl. OS aus. Für ne x550 oder x540 gibt es auch kaum noch einen Grund sie für Home(lab) Zwecke gebraucht zu kaufen, die rtl 8127 gibt es auch bereits für 50€.

Und wer gerne LWL als sparsam angibt unterschlägt, dass Chip Leistungsaufnahme und SFP Leistungsaufnahme zusammen gerechnet gehören. Und da ist man dann heute auf etwa Gleichstand.

Dass 10GBASE-T pauschal wesentlich mehr Strom benötigt als 10G über Glasfaser, ist überholt. Intels aktueller dualer E610-XT2 benötigt bei 2x 10 Gbit/s insgesamt nur 5,1 W. Eine X710-DA2 liegt schon ohne optische Transceiver ebenfalls bei etwa 5,1 W und benötigt mit zwei SFP+-Optiken ungefähr 7 W. Hohe Verbrauchswerte betreffen vor allem ältere Kupferchips und RJ45-Module für SFP+-Ports, nicht moderne native 10GBASE-T-Hardware.


Der_Dicke82 schrieb:
Ja der Chip nur 2 Watt im Betrieb, aber das Board weitere 2-3 Watt,
Dort steht:
at sub 2W for the chip and sub 3-4W for the board.
-> 2-3 Watt für das Board (inkl. Chip) = 3-4 Watt für alles total, nicht 4-5 Watt wie du suggeriest.
Genauer sagen sein kleiner 2 Watt für den Chip und weniger als 3-4 Wat für das gesamte Board (inkl. Chip). Da sie so ungenau werden mit "kleiner als" (übersetzung für "sub") gehe ich von aus, dass sie über die Messungenauigkeiten in dem Bereich Bescheid wissen.

Aber auch das kann ich nicht nachvollziehen -> Vielleicht ein thema dass dei Netzteile bei 110V ineffizienter sind, vielleicht nur eine geringe Last anlag und es im Effzienzbereich von < 50 % landete oder so, keine Ahnung.
 
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@everybody:

Danke, dann kann ich ja nun beruhigt sein. Selbst WENN dann irgendwann mal ein Glasfaseranschluss ins Haus käme, scheinen die jetzt verlegten CAT7-Leitungen dafür dann ja immer noch schnell genug zu sein. Es müssen demnach also keine größeren Umbau- bzw. Renovierungsaktionen am Netzwerk mehr stattfinden.
 
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Kreacher schrieb:
da ich ja erst kürzlich unser Heimnetzwerk aufwändig renoviert und z.T. noch zusätzliche Leitungen in Form von CAT-7-Kabeln gelegt habe, ist mir nun vor kurzem der Gedanke gekommen: war das Verlegen mit CAT-7-Kabeln im Jahr 2026 überhaupt noch strategisch / zukunftssicher sinnvoll, oder hätte man sich das ggf. auch sparen können bzw. vielleicht eher direkt schon mal Glasfaser verlegen sollen?
Naja, wenn ich heutzutage Kabel verlegen würde, dann würde ich auf jeden Fall auch(!) ein Glasfaserkabel direkt mit verlegen. Dann fängt man später nicht noch mal neu an.
Der Vorteil von Glasfaser ist "Luft nach oben" und absolute Störunanfälligkeit gegenüber elektromagnetischer Strahlung auf den Frequenzbändern.

Ob Du bereits Internet via Glasfaser ins Haus bekommst ist dabei vollkommen egal.

Ich halte den Blick, den hier einige haben, man brauche es JETZT noch nicht einfach für zu kurz gedacht.
Z. B. einen Switch oder Router von Kupfer auf Glasfaser zu wechseln ist einfacher und reibungsloser als Kabel erneut zu ziehen / auszutauschen.
Mit US2-Fasern hättest Du bis 800 GBit/s Luft nach oben und müsstest halt eine ganze, ganze, ganze Weile nicht mehr über Kabel neu verlegen nachdenken. Das Glas liegt geschützt in den Wänden.
 
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Ja, Glasfaser gleich mitzuverlegen ist sicher nicht falsch. Wenn bei der Renovierung ausreichend Platz vorhanden ist, kann man zusätzlich eine OS2-Faser einziehen. Bei vorhandenen Leerrohren halte ich das aber auch nicht für zwingend. Niemand kann zuverlässig vorhersagen, welche Bandbreiten in einigen Jahrzehnten üblich sein werden.

Wenn man auf die Entwicklung der vergangenen 20 Jahre schaut, sehe ich allerdings keinen massiv steigenden Bandbreitenbedarf, sofern man nicht gerade ein datenintensives Homelab betreibt oder regelmäßig sehr große Datenmengen verarbeitet.

Ich habe zu Hause 600/300 Mbit/s über FTTH und muss ganz klar sagen, dass ich diese Bandbreite nicht annähernd benötige. Gewählt habe ich den Anschluss hauptsächlich wegen der 300 Mbit/s Upload für meine selbst gehosteten Dienste und das vollständig vermaschte WireGuard-VPN mit meinen Eltern und Geschwistern. Für die sonstige Nutzung würden mir auch 300/150 Mbit/s problemlos reichen.

Einen ähnlichen Effekt habe ich im Enterpriseumfeld beobachtet. 100-Mbit/s-WAN-Anbindungen wurden schon an vergleichsweise kleinen Standorten schnell knapp. Mit der zehnfachen Bandbreite von 1 Gbit/s konnten wir dagegen teilweise etwa fünfzigmal so viele Mitarbeiter versorgen. Der Bandbreitenbedarf wächst also nicht annähernd proportional zur Zahl der Anwender.

Selbst einen 10-Gbit/s-WAN-Anschluss an einem Standort mit rund 5.000 Mitarbeitern konnten wir zu keinem Zeitpunkt zu mehr als 50 Prozent auslasten. Die Server standen dabei im Rechenzentrum oder in der Cloud. Lokale Server und lokale Backups, die das Ergebnis verzerrt hätten, gab es am Bürostandort nicht.

Natürlich steigt das übertragene Datenvolumen weiterhin. Der zusätzlich benötigte Durchsatz steigt aber ab einem gewissen Punkt wesentlich langsamer. Ein massenmarkttauglicher Bedarf für 10-Gbit/s-Internetanschlüsse in Privathaushalten ist für mich derzeit nicht absehbar.

Auch im Heimnetz gehört 1 Gbit/s seit ungefähr 20 Jahren zum üblichen Standard und wird erst jetzt langsam durch 2,5 GbE ergänzt. Bereits 2,5 GbE reicht weitgehend aus, um eine einzelne HDD zu bedienen. Ihre maximale sequenzielle Transferrate am äußeren Rand erreicht eine Festplatte schließlich nicht dauerhaft und erst recht nicht bei zufälligen Zugriffen.

Natürlich gibt es Anwender, etwa Hobbyfilmer, die zu Hause terabyteweise RAW-Daten zwischen schnellen SSD-Systemen und einem NAS übertragen. Das ist aber eine kleine Gruppe und kein sinnvoller Maßstab für den Massenmarkt.

Ich habe selbst ein 10-GbE-Netzwerk zu Hause. Ehrlich gesagt nicht, weil ich es wirklich benötige, sondern weil ich netzwerkaffin bin und es interessant finde. Durchgehend 2,5 GbE würde meinen tatsächlichen Bedarf ebenfalls vollständig abdecken. Selbst für das regelmäßige Diff-Backup von NAS1 zum BkpNAS, das jeweils rund 25-30 TB hostet. Das Diffbackup ist bis zu 2 TB groß, es läuft nachts und da juckt es nicht ob es 10 Minuten oder 360 Minuten braucht.

OS2 zusätzlich zu verlegen, kann also eine sinnvolle Vorsorge sein. Die bereits vorhandene Cat-7-Verkabelung war deshalb aber keineswegs eine falsche oder kurzsichtige Entscheidung. Für normale Heimnetze dürfte sie noch sehr lange mehr als ausreichend sein.

Edit: Der Bandbreitenbedarf wird zunächst bei einzelnen Geräten über 10 GbE steigen und da kann man, wenn man überall schön brav Duplexdosen hat auch gleich erstmal mit LAG verdoppeln.
 
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Ich persönlich denke, dass es nicht darauf ankommt das man bestimmte Kabel verlegt hat. Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger die Möglichkeit zu haben, bestimmte Kabel zu verlegen bzw. zu ersetzen.

Das ist ausschließlich mit einer guten Verrohrung möglich. Die meisten anderen Länder machen es uns vor. Nichtsdestotrotz verlegt man in Deutschland in vielen Regionen gerne direkt Unterputz.
Bei mir ist alles verrohrt, von der Elektroinstallation bis zum Netzwerk. Alle Kabel sind austausch- und erweiterbar verlegt.

Habe leider im Bekanntenkreis schon mehrfach erlebt, dass CAT7 Kabel bei Bauarbeiten, während des Hausbaus oder der Sanierung, beschädigt wurden. Da diese nicht austauschbar verlegt wurden war eine LAN Verbindung nicht mehr möglich.
 
conf_t schrieb:
Ja, Glasfaser gleich mitzuverlegen ist sicher nicht falsch. Wenn bei der Renovierung ausreichend Platz vorhanden ist, kann man zusätzlich eine OS2-Faser einziehen.

Zu beachten wäre vermutlich auch, ob die bestehende Infrastruktur eine unproblematische bzw. fehlerfreie Verlegung von Glasfaser überhaupt zulassen würde. Von einem bekannten Elektriker weiß ich, dass mit der jetzt so langsam anrollenden Glasfaserrevolution erstmal noch ganz andere Probleme mitkommen werden, bevor die eigentliche Faser im Haus zum Einsatz kommen kann.

In vielen (insb. älteren) Gebäuden liegen Leerrohre mit größeren Kurven bzw. teils sehr engen Biegeradien, manchmal sogar 90 Grad oder weniger Rechts- oder Linkskurve. So ein zartes Glasfaserbündel ist da ja deutlich empfindlicher als ein dickes, starres Cat-7-Kabel, wobei auch die zu enge Radien ja schon nicht mögen.

Der Elektriker meinte, um flächendeckend Glasfaser ins Haus zu bekommen, reicht nicht nur der reine Anschluss von der Straße aus, da müssten großflächig in nicht wenigen Haushalten teilweise komplett neue Bahnen / Leerrohre verlegt werden, weil die vorhandene Infrastruktur entweder gar nicht vorhanden ist (Kabel teilweise ohne Leerrohre durchs Mauerwerk gelegt und vergipst) oder aber für die empfindlichen Glasfasern dann einfach nicht optimal sind...

Wie die Lage bei uns ist, weiß ich nicht. Unser Haus ist auch schon über 30 Jahre alt. Damals hat man natürlich weder an CAT-7-Leitungen gedacht und erst Recht nicht an Glasfaser. Deswegen sind die Mehrzahl unserer verlegten Leerrohre nur kleine 2,4cm Durchmesser-Rohre, in das gerade so mit Müh und Not 2 aktuelle CAT7-Leitungen mit 1,7cm Durchmesser durchgehen. Für Glasfaser vermutlich immer noch machbar, aber wie der Verlauf in den Wänden ist und ob da teils größere Kurven mit engen Biegungen kommen, kann ich nicht sagen.
 
Entweder hast du den Elektriker unklar widergegeben oder er hat wenig Ahnung von GF.
Die Aussagen passen nicht.

In einem 24 (25?) mm Leerrohr kann man wesentlich einfacher GF als TP Kabel einziehen, da deutlich dünner und die üblichen Biegeradien passen auch. Ob die Bögen nach links, rechts, hoch oder runter gehen ist egal. Wichtig ist grundsätzlich zum Nachträglichen Einziehehn, dass es nicht zuviele und zu enge Bögen sind.. Knicke mag weder TP noch GF. Ohne Leerrohr muss man immer die Wand öffnen.... GF ist so klein, die kann sogar fast unsichtbar auf der Sockelleiste und an Türrahmen entlang gelegt werden oder hinter Sockelleisten. Die Faser selbst ist wirklich klein, sagen wir mal so dick wie ein Haar (vereinfacht, weil besser vorstellbar), aber die Leitung inkl. Mantel ist wenige Millimeter dick. Also genug Schutzschicht.

Dass man um alles im Haus mit GF zu versorgen auch über all GF liegen haben muss und nicht nur bis zum Haus sollte klar sein und GF ist keine neuartige Rocketsience. GF wird in bspw Unternehmen seit 30 Jahren und mehr eingestezt. Vielleicht ist es für deinen Elektriker was neues. Das soll auch kein Offend sein. Dass ein üblicher Elektriker aus dem Haushaltsumfeld noch nicht viele Berührungspunkte mit GF hat, ist vorstellbar.
 
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Du hast alles richtig gemacht, mach dir keine Sorgen.
Glasfaser wirst du lange lange Zeit nicht benötigen.
Der Standard ist aktuell 1GbE bei Geräten.
2, 5 GbE kommt so langsam, 5 GbE ist bei einigen Motherboards auch schon drauf, 10 GbE ist selten.
Mit Kupfer hast du keine Probleme und kannst direkt alles anschließen.
 
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conf_t schrieb:
Dass ein üblicher Elektriker aus dem Haushaltsumfeld noch nicht viele Berührungspunkte mit GF hat, ist vorstellbar.
Kleiner Exkurs:
Genau DAS ist auch meine Erfahrung beim Thema Heimautomation und Elektriker.
"MATTER? Was ist das?" - aber etwas Abwertend in Unkenntnis, welche Tech-Riesen dahinter stehen. 🤷‍♂️
 
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1&1 Festnetz
Kreacher schrieb:
aber für die empfindlichen Glasfasern dann einfach nicht optimal sind...
Xd

Ich habe ein Glasfaserkabel von meinem Keller über die Außenfassade hoch in den 1. Stock. So empfindlich sind die nicht.
Google mal invisilight fiber. In diese modernen Fiber kannst du fast zugezogene Knoten machen.
 
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rezzler schrieb:
Dann lieber Wert auf eine wartungsfreundliche Kabelinstallation (Leerrohre/Kabeltrasse) legen, damit man später leicht tauschen kann.

Für den heutigen Stand seh ich jenseits von der internen Verkabelung des Serverschranks, falls überhaupt vorhanden, wenig Bedarf.

Ich habe nen 10GBit/s synchron Anschluss von Init7 in einer Neubau Mietwohung.
In einem zentralen Raum stehen Waschmaschine, Trockner & Sicherungskasten. - Für einen Serverschrank ist nur im Büro Platz.

Glasfaser kommt im Sicherungskasten an & es sind 6 Cat7 Kabel in 3 Räume mit je einer Doppeldose verlegt.
Wohnzimmer, Büro, Schlafzimmer.

Es hat gerade genug Platz für das Unifi Cloud Gate Fiber aber kein POE Switch.
Kupfer Netzwerkkarten mit 10GBit/s werden sehr heiss und drosseln schnell, Glasfaser und SFP Module wären viel komfortabler.

Am PC gemessen mit einer ASUS XG-C100 wird die Leitung nicht voll ausgeschöpft.
Zugegeben, das liegt auch an der etwas schwachen CPU des Cloud Gates, aber die Hausverkabelung lässt kaum eine andere Konfiguration zu.

Mit einer parallelen Verkabelung von Kupfer/Glas wäre man viel flexibler in der Aufstellung und der Laufmeter Glasfaser kostet nicht die Welt. Die Arbeit des Einziehens koset das gleiche wenn man schon Kupfer verlegt und nur das Spleissen der Endstücke ist teurer. - Das kann man aber (gerade bei Eigentum) auch nachträglich nur dort machen, wo man die Glasfaser auch tatsächlich nutzen will. und so die Kosten auf die Zukunft verschieben.
 

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ExigeS2 schrieb:
Kupfer Netzwerkkarten mit 10GBit/s werden sehr heiss und drosseln schnell, Glasfaser und SFP Module wären viel komfortabler.
Auch hier wieder: Veraltete Infos.
 
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ExigeS2 schrieb:
Am PC gemessen mit einer ASUS XG-C100 wird die Leitung nicht voll ausgeschöpft.
Joa hatte ich vor der RTL8127. Frisst Strom wie sau im Vergleich und ist uralt, vor allem als V1 und V2 und sie drosselt nicht (im Rack waren es so 38°C) - es gab aber Modelle, bei denen der Chip keinen Kontakt zum Kühlkörper hatte. 10 Gbit/s waren durchgängig möglich. Gerade die AQC107 von 2016 ist stromfressender als vie V3 mit AQC113. Asus verarscht halt sein Kunden mit uralt HW.
 
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Wie schon einige geschrieben haben - die Hauptfrage ist doch, ob die mögliche Geschwindigkeit irgendwann erwünschte Anwendungsfälle begrenzt. Da ist, im privaten Umfeld, aus heutiger Sicht selbst 1Gb nur in Ausnahmefällen ein Thema. Es braucht schon einen Technologiesprung in bisher nicht absehbare Richtung, dass sich das ändert, und dann ist immer noch der Weg bis 10Gb offen. Für alle weiteren Entwicklungen gibt es eine beliebige Anzahl an Unbekannten hinsichtlich Anforderungen und technologischer Rahmenbedingungen.
 
Ich frage mich, wenn ich hier so Einiges lese, wer von den Antwortenden wirklich Immobilien besitzt und schon mal langfristig planen will bzw. muss. 😅
 
@mchawk777 Die Ursprungsfrage war ja, ob es ein strategischer Fehler war, Kupferkabel zu legen, nicht welche Variante die ultimative Zukunftssicherheit gebracht hätte.
Welche Anwendungsfälle siehst Du in den nächsten 10 Jahren, bei denen das Fehlen von LWL ein Hindernis wäre?
Abgesehen davon, dass das Nachziehen zusätzlicher LWL in vorhandene Leerrohre voraussichtlich auch in einigen Jahren noch eine lösbare Aufgabe sein wird.
 
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h00bi schrieb:
10Gbit/s per Kupfer/RJ45 Stecker braucht viel Strom.
Das ist in den letzten Jahren sehr viel effizienter geworden. Heutige SFP+ RJ45 Transceiver haben eine Leistungsaufnahme von <2.5W.

Ein 8-Port 10G Switch hat eine Leistungsaufnahme von um die 30W (höchstwert, wenn alle Ports mit 10G genutzt werden, 1G oder 2.5G werden ja auch supportet).

Ein 8-Port 2.5G Switch hat eine Leistungsaufnahme von um die 15W.
 
Seht ihr denn irgendwie eine günstige Möglichkeit, mal herauszufinden, wieviel maximale Power ich mit meiner Netzwerkinstallation jetzt habe? Klar, die techn. Spezifikation eines CAT7-Kabels sind 10 Gbit/s - aber würde ich die technisch bei mir überhaupt erreichen?

Ich weiß, dass man mit iPerf testen kann (und habe das auch schon versucht), aber um solche Geschwindigkeiten halbwegs professionell testen zu können, fehlt mir schlicht die Hardware. Zum einen habe ich auf der einen Seite nur einen knapp 20 Jahre alten Desktop-PC mit einer onboard 1 Gbit/s Netzwerkkarte, zum anderen habe ich auf der Gegenseite sonst nur Laptops, die bekanntlich ja überhaupt keinen LAN-Anschluss mehr haben. Müsste mir hier also mit irgendwelchen billigen USB-LAN-Adaptern behelfen, was vermutlich bezüglich der Messqualität auch nicht optimal wäre. Bei meiner eigenen Testung bis 1 Gbit/s hatte ich öfters mal Geschwindigkeitseinbrüche unter 900 mbit/s. Im Verdacht habe ich hier aber womöglich den billigen USB-LAN-Adapter.

Richtig nice wäre natürlich so eine Fluke DSX-5000 Messung... Aber wie kommt man an so ein Gerät ran? Die Bedienung selbst scheint jetzt nicht wahnsinnig komplex zu sein laut diesem deutschen Erklärvideo - und eine Messung pro Leitung dauert keine 10 Sekunden - würde ich mir also selbst als Laie sogar noch selbst zutrauen:


Offenbar werden die auch tageweise verliehen, aber ob an reine Privatpersonen?
 
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