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Jan, Du hast größtenteils Recht, aber ich finde diese Diskussion um die Maut für normale PKW überflüssig. Man solte das Geld der Mineralölsteuer auch dafür hernehmen, wofür die Steuer erhoben wird. Wir zahlen mehr pro Liter als die Italiener und müssen noch eine KFZ-Steuer zahlen, was in Italien meines Wissens entfällt. Deshalb gibt es in Italien auch die privaten Autobahnbetreiber und die kassieren MAUT-Gebühren, ok.
Aber die Milliarden-Schortt-Idee eines ehemaligen Pfarrers so zu vertuschen, dass wieder der Bürger draufzahlt und der inkompetente Politkiter nicht einmal seinen Hut nehmen muß finde ich undemokratisch, asozial und persönlich (besonders für Menschen aus religiösem Hintergrund kommend) moralisch unvertrebar.
Wieso hat man bei uns nicht ganz einfach das in Österreich bewährte System des "Pickerls" eingeführt. Kostet in der Anschaffung so gut wie nichts, ist gut kontrollierbar und funktioniert glatt auch ohne elektronische Hilfsmittel. Nein, sowas kann man den Deutschen nicht verkaufen, weil dann macht die Auto- und Elektronik-Lobby in Deutschland ja kein Geschäft, aarrgh.
Wenn man sich anschaut, wieviele Milliarden der Bund der Steuerzahler jährlich als "rausgeschmissenens" Geld feststellt muß ich sagen, dass eine effizientere Fiskal-/Wirtschaftspolitik mit stärkeren Kontrollmechanismen sicher mindestens 50% dieser Geldmittel einsparen könnte.
Dies sind mit Gründe dafür, weshalb der Benzinpreis höher geht und weshalb ich aus Protest so gut es geht auf meine vier Räder verzichte (und weil meine Karre säuft ohne Ende). Natürlich herrscht auch bei mir manchmal die Bequemlichkeit vor, der unanstrengeden Mobilität zu folgen. Nur verändert das Verhalten der Bürger daran kaum was, deshalb hilft auch zu Fuß gehen nicht viel. Das Automobil wird wieder ein Gefährt für Reiche. Nicht nur der Benzinpreis ist ein Indiz dafür, auch die Anschaffungspreise für Vehikel sind in den letzten Jahren unverhältnismäßig gestiegen. Aber was sage ich, ist eh für die Katz.
CU
Aber die Milliarden-Schortt-Idee eines ehemaligen Pfarrers so zu vertuschen, dass wieder der Bürger draufzahlt und der inkompetente Politkiter nicht einmal seinen Hut nehmen muß finde ich undemokratisch, asozial und persönlich (besonders für Menschen aus religiösem Hintergrund kommend) moralisch unvertrebar.
Wieso hat man bei uns nicht ganz einfach das in Österreich bewährte System des "Pickerls" eingeführt. Kostet in der Anschaffung so gut wie nichts, ist gut kontrollierbar und funktioniert glatt auch ohne elektronische Hilfsmittel. Nein, sowas kann man den Deutschen nicht verkaufen, weil dann macht die Auto- und Elektronik-Lobby in Deutschland ja kein Geschäft, aarrgh.
Wenn man sich anschaut, wieviele Milliarden der Bund der Steuerzahler jährlich als "rausgeschmissenens" Geld feststellt muß ich sagen, dass eine effizientere Fiskal-/Wirtschaftspolitik mit stärkeren Kontrollmechanismen sicher mindestens 50% dieser Geldmittel einsparen könnte.
Dies sind mit Gründe dafür, weshalb der Benzinpreis höher geht und weshalb ich aus Protest so gut es geht auf meine vier Räder verzichte (und weil meine Karre säuft ohne Ende). Natürlich herrscht auch bei mir manchmal die Bequemlichkeit vor, der unanstrengeden Mobilität zu folgen. Nur verändert das Verhalten der Bürger daran kaum was, deshalb hilft auch zu Fuß gehen nicht viel. Das Automobil wird wieder ein Gefährt für Reiche. Nicht nur der Benzinpreis ist ein Indiz dafür, auch die Anschaffungspreise für Vehikel sind in den letzten Jahren unverhältnismäßig gestiegen. Aber was sage ich, ist eh für die Katz.
CU