Abschaffung des Transsexuellengesetzs

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Nobsi schrieb:
Das ganze Umgekrempel bringt nur Schwierigkeiten mit.

"Die Abschaffung der Sklaverei bringt nur Schwierigkeiten mit."

"Das Frauen wählen/Auto fahren dürfen bringt nur Schwierigkeiten mit".

"Das abschaffen der Rassentrennung bringt nur Schwierigkeiten mit."

Was ist das denn bitte für ein bescheuertes Argument? Denn "Schwierigkeiten" dürfen kein Hindernis für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung sein. Und dazu gehört die Gleichstellung von Trans*Menschen

Ich hoffe du reflektierst dich mal gründlich selbst.
 
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Nobsi schrieb:
Deshalb plädiere ich ja dafür alles so zu lassen wie es ist.
D.h. Trans-Frauen sollen bei den Männern antreten? Das fände ich auch eher seltsam und ich glaube nicht, dass das politisch möglich ist.
 
Lipovitan schrieb:
"Die Abschaffung der Sklaverei bringt nur Schwierigkeiten mit."

"Das Frauen wählen/Auto fahren dürfen bringt nur Schwierigkeiten mit".

"Das abschaffen der Rassentrennung bringt nur Schwierigkeiten mit."

Was ist das denn bitte für ein bescheuertes Argument?
Moin

Deine Beispiele sind ja noch bescheuerter als mein Vorschlag. Als wenn die Abschaffung der von dir genannten Beispiele die Gesellschaft vor Schwierigkeiten gestellt hat.

Aber das ummodeln schon.

Gruß
Nobsi
 
Nobsi schrieb:
Als wenn die Abschaffung der von dir genannten Beispiele die Gesellschaft vor Schwierigkeiten gestellt hat.

Ist das eigentlich dein Ernst?

Der US-amerikanische Bürgerkrieg forderte rund 600.000 Tote zwischen den Jahren 1861 und 1865.

Und hier ein aktuelles Zitat von Barack Obama:

„Wir würden denen, die gegen die Sklaverei kämpften, einen Bärendienst erweisen, wenn wir leugneten, dass die Narben der ursprünglichen Sünden noch immer zu sehen sind.“

Die Black-Live-Matters-Bewegung war sicher auch nur ein missglückter Karnevalsumzug.

Und wenn die Abschaffung der Sklaverei den Südstaaten keine Schwierigkeiten bereitet hat. Wieso haben sie dann 4 Jahre gegen den Norden Krieg geführt?
 
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BeBur schrieb:
Kannst du ein konkretes Problem benennen? Schließlich ändert sich durch Hochzeit regelmäßig der Nachname, d.h. ein Nachhalten von Änderungen wesentlicher Attribute (und das ist der Nachname eindeutig) ist gar kein Problem. Heutzutage sowieso nicht mehr.

Och, was ganz banales zum Beispiel: Du wurdest als begünstigter einer Lebensversicherung eingetragen. Ich habe schon oft genug gesehen, dass dir Versicherungen rotzfrech ins Gesicht sagen: Du bist eine andere Person. Du bist nicht Max Mustermann, der Begünstigte, du bist Maximiliane Mustermann, weder Name noch Geschlecht stimmen überein....

Anderes Beispiel ist meine Frau. Meine Frau hat ihren Hochschulabschluss an der UNAM (Universidad Natutional Autonoma de Mexico) als Dr. der Humanmedizin abgeschlossen. Eigentlich wollte Sie meinen Namen annehmen, das hätte aber dazu geführt, dass Sie ihren Akademischen Grad verlohren hätte.

Um in Deutschland ihre Approbation zu erhalten, fragt die Ärztekammer im Ausland an, ob die Angaben stimmen und der akademische Grad tatsächlich erreicht wurde. Und bei den mexikanern ist das ziemlich einfach... Wenn du als Paul Panzer graduiert hast, werden Sie auch nur bestätigen, dass ein Paul Panzer einen akademischen Grad erworben hat. Pauline Panzer, diese Person ist unbekannt und hat nicht an der Unam studiert.

In meinem Falle hat das tatsächlich bedeutet, dass meine Frau und ich unsere Ehe tatsächlich annuliert haben, Sie ihren Mädchennamen wieder angenommen hat und wir anschließend erneut geheiratet haben. Hört sich wie ein schlechter Witz an, passiert aber tatsächlich.

Und nein, ehrlich gesagt, ich finde nicht, dass man einen gesellschaftlichen Diskurs führen müsste. Egal welche Rasse, Geschlecht, sexuelle orientierung , Religion jemand hat, wir sind alle Menschen und als solche sollten uns grundsätzlich die gleichen Türen offen stehen oder eben auch verschlossen bleiben.

Rücksicht und Tolleranz ist im übrigen KEINE Einbahnstraße. Auch ein erzkonservativer hat das GLEICHE Recht seine Weltanschauung auszuleben wie der progressivste LBG-bla-bla-bla-woke-Meinungsnazi.

Jeder so wie er will. Personen/Personengruppen, mit denen ich nicht klarkomme, denen bleibe ich halt fern und lasse sie in Ruhe. Dann erübrigt sich eigentlich auch all der ganze Gleichstelklungskäse von alleine.

Abser solange wir politische Parteien haben, die die Auswahl ihrer Spitzenkandidaten von deren Genital und nicht deren fachlicher und menschlich sozialer Kompetenz abhäbgig machen.. was soll man da erwarten?
 
nurmalsoamrande schrieb:
In meinem Falle hat das tatsächlich bedeutet, dass meine Frau und ich unsere Ehe tatsächlich annuliert haben, Sie ihren Mädchennamen wieder angenommen hat und wir anschließend erneut geheiratet haben. Hört sich wie ein schlechter Witz an, passiert aber tatsächlich.
Das sind aber doch Beispiele dafür, dass die Veränderung des Geschlechts keine neuen Probleme mit sich bringt, sondern jegliche Änderung, inklusive ein anderer Nachname, in Einzelfällen ein Problem sein kann.

nurmalsoamrande schrieb:
Und nein, ehrlich gesagt, ich finde nicht, dass man einen gesellschaftlichen Diskurs führen müsste. Egal welche Rasse, Geschlecht, sexuelle orientierung , Religion jemand hat, wir sind alle Menschen und als solche sollten uns grundsätzlich die gleichen Türen offen stehen oder eben auch verschlossen bleiben.

Rücksicht und Tolleranz ist im übrigen KEINE Einbahnstraße. Auch ein erzkonservativer hat das GLEICHE Recht seine Weltanschauung auszuleben wie der progressivste LBG
Ausleben, ja. Solange andere nicht belästigt oder bedrängt werden. Er hat aber nicht das Recht, dafür nicht kritisiert zu werden. Aber ich stimme dir zu, dass jegliche Kritik gewisse Mindestanforderungen an Sachlichkeit und Menschlichkeit haben muss.
 
Smartin schrieb:
Also sorry Du willst Vegetarier nicht ernsthaft mit Transpersonen gleichsetzen?
Schade, dass dein Textverständnis nicht ausreicht und du irgendwas in einen Text hineininterpretieren musst, scheinbar nur um eine Diskussion führen zu können.

Von einem Gleichsetzen der Gruppen war, so wie du es herausließt, nie die Rede. Es ging bei dem Vergleich lediglich um die Wirkung von Gruppen mit anderen Lebensstilen, Weltanschauungen, etc. auf Menschen, die diesen als befremdlich empfinden (ohne eine bewertung der Gruppen, oder ihrer Ansichten meinerseits). Es ging auch in meinem Beispiel nirgends darum, dass eine Transperson jemand anderen zur Transperson machen will, sondern um die Art, wie manche um Akzeptanz in der Gesellschaft kämpfen.

Gehe ich dabei eher aggressiv vor (eben ähnlich wie mancher Vegetarier eher aggressiv vorgeht, dem du wohl begegnet bist), wird das bei der Gruppe, um dessen Akzeptanz man eigentlich bittet eher zu mehr Abneigung führen. Also eigentlich, weil man nicht wirklich bittet, oder überzeugt, sondern weil man fordert. Und niemand wird gerne, quasi unter Zwang, dazu gefordert etwas zu akzeptieren. So wie eben manch ein Vegetarier von dir fordert, dass du jetzt seinen Lebensstil zu übernehmen hast, wird man ggf. halt auch (mit ähnlichem Tonfall) aufgefordert jetzt sofort zu akzeptieren, dass Männer zu Frauen werden und umgekehrt und dies nicht zu verurteilen. Das ist dem Dialog eben nicht gerade dienlich. Ich behaupte eben: Die Art wie jemand versucht dich zu "bekehren" (auch wenn dieser jemand an sich im Recht ist), hat einen enormen Einfluss darauf, ob du ihm am Ende zustimmst.

Ich habe diesen Verhalten nicht pauschal auf die Gruppe Transpersonen angewendet, aber wenn man halt bei den wenigen Kontakten mit der Gruppe (z.B. durch die Medien) eher solche Erfahrungen hat, dann kannst du dir halt denken, was dabei herumkommt. Du scheinst ja auch eher negative Erfahrungen mit Vegetariern gemacht zu haben und bestätigst daher nur meine Theorie, indem du dich erst mal einen Absatz lang über diese als Gruppe aufregst. Zusammengefasst: Negative Erfharungen, Darstellung in den Medien und Vorurteile führen zu einem falschen Bild der Gruppe, wobei an diesen Bilden immer auch ein Funken an Wahrheit hängt.

Meine Argumentation bezieht sich hier auch alleine auf die Erklärung, warum eine Akzeptanz von Transpersonen so schleppend voran geht.
 
BeBur schrieb:
Ausleben, ja. Solange andere nicht belästigt oder bedrängt werden. Er hat aber nicht das Recht, dafür nicht kritisiert zu werden. Aber ich stimme dir zu, dass jegliche Kritik gewisse Mindestanforderungen an Sachlichkeit und Menschlichkeit haben muss.

Doch, genau das Recht habe ich, hast du, hat jeder.

Wenn du meine Weltanschauung, meine Sexualität, mein Selbstverständnis kritisierst, dann nimmst du dir das Recht heraus zu urteilen, dass meine Lebensmodell "falsch" ist. Und damit entwürdigst du mich als Menschen. Damit tust du genau das, wogenen sich sich Homosexuelle 1969 gewehrt haben. Dass konservative Elemente der Gesellschaft gesagt haben: So wie du lebst, das ist falsch und unmoralisch, du bist krank und hast so wie wie wir zu sein.

Natürlich hat meine Freiheit, mein Leben zu leben, so wie es mir passt da ihre Grenzen, wo andere darunter Leiden müssen, als krassestes und emotionalste Beispiel sei hier die Pädophilie genannt. Aber Grundsätzlich hat es dich nicht zu interessieren, wie ich ticke.

Ja, es gibt Lebensmodelle, die ich selbstsam, finde, es gibt Lebensmodelle, die ich für furchtbar und teilweise sogar ekelhaft und wiederlich ansehe. Das ist auch der Grund, warum ich mich von diesen sozialen Gruppen fern halte. Trotzdem käme ich niemals auf die Idee, jemanden dafür zu kritisieren, weil er einer bestimmten sexuellen Orientierung oder einem Fetisch folgt. Das ist seine persönliche Sache und geht mich nichts an.

Ich habe auch keine Probleme damit, wenn diese Person mein Vorgesetzter ist oder ich ihr Vorgesetzter, weil im Beruf haben derartige Dinge nichts zu suchen. Frei nach "Dienst ist Dienst und Schnapps ist Schnapps".

Von daher gibt es gar keinen Grund diesbezüglich irgendeinen Diskurs zu haben weil, was soll das bringen? Transsexualität ist nichts, wovon ich jemand anderen "überzeugen" muss, das ist keine Meinung, das ist keine Laune und nur weil ich sage "finde ich gut/schlimm/richtig/falsch...." desswegen wird kein einziger Transsexueller aufhören transsexuell zu sein noch kommen plötzlich 5 neue Leute auf die Idee "och, trans, das hört sich nett an, das probier ich mal aus".

Letztendlich ist das, was eher in den Bereich sexueller Aufklärung gehört, aber das ist nichts, worüber eine Gesellschaft eine Diskussion führen (müssen) sollte....

Aber wie gesagt, wir leben ins Zeiten, in denen Politiker nach ihrem Geschlecht, nicht nach ihren Fähigkeiten aufgestellt werden. Da kann man eigentlich nichts mehr erwarten....
 
q
Lipovitan schrieb:
Ist das eigentlich dein Ernst?

Der US-amerikanische Bürgerkrieg forderte rund 600.000 Tote zwischen den Jahren 1861 und 1865.
Moin

Was hat denn der Bürgerkrieg mit unserem Thema zu tun.

Gruß
Nobsi
 
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Aphelon schrieb:
Schade, dass dein Textverständnis nicht ausreicht und du irgendwas in einen Text hineininterpretieren musst, scheinbar nur um eine Diskussion führen zu können.
Ich muss ganz und gar keine Diskussion mit Dir führen, bei dem Ton schon mal gar nicht. Willkommen auf meiner Blacklist
 
Moin

Ich weiß auch überhaupt nicht warum sich die ganzen Schwulen und Lesben, und was es sonst noch so gibt, so aufregen. Ihr könnt euch doch ausleben, ist doch völlig in Ordnung. Hat doch kein Mensch was dagegen.

Aber Heirat, oder sogar zum andern Geschlecht operieren lassen halte ich für übertrieben. Letzteres sogar für Frevel an der Menschheit.

Und jetzt kommt mir nicht mit so Geschichten wie, ich fühle mich in meinem Körper falsch. Wo soll das denn noch hinführen? Etwa hmmm, so ist es auch nicht richtig, am liebsten wäre mir ich wäre wieder Baby.

Gruß
Nobsi
 
Nobsi schrieb:
Ich weiß auch überhaupt nicht warum sich die ganzen Schwulen und Lesben, und was es sonst noch so gibt, so aufregen.

Ich habs versucht aber du machst weiter. Für dich ist in diesem Thread Schluss.
 
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nurmalsoamrande schrieb:
Wenn du meine Weltanschauung, meine Sexualität, mein Selbstverständnis kritisierst, dann nimmst du dir das Recht heraus zu urteilen, dass meine Lebensmodell "falsch" ist. Und damit entwürdigst du mich als Menschen.
Urteilen im bezug auf Individuen (nicht Institutionen) ist nichts anderes als eine Meinung bilden. Diese Meinung öffentlich äussern zu können ist die Grundlage von Meinungsfreiheit. Das ist nicht per se entwüdigend.

Es sind genau die Prizipien welche es z. B. die Homosexuelle Revolution (und dutzende weitere progressive aber eben auch problematische extreme Bewegungen) der letzten 50 Jahre möglich gemacht haben, die es auch erlauben und von dir erfordern es zu ertragen das es Menschen gibt die diese Lebenseinstellungen ablehnen.

Natürlich gibt es auch dazu Grenzen die schon lange in unserer Gesetzgebung als Verläumdung oder Hassrede abgedeckt sind. Auch wenn ich mit vielen äusserungen in diesem Thread nicht einher gehe habe ich nichts gesehen was an solche Problemem herranreicht.
 
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Nobsi schrieb:
Und jetzt kommt mir nicht mit so Geschichten wie, ich fühle mich in meinem Körper falsch. Wo soll das denn noch hinführen? Etwa hmmm, so ist es auch nicht richtig, am liebsten wäre mir ich wäre wieder Baby.

Deine "Meinung" stirbt aus. Zum Glück.
 
nurmalsoamrande schrieb:
Dabei geht es jetzzt nicht nur um Strafverfolgung, es geht auch um sowas wie die Zuordnung von Rechten und Pflichten des Individuums. Wahlrecht, Schulpflicht, Krankenversicherung, Schulabschlüsse, Arbeitsverhältnisse, Verträge.... für alle diese Dinge muss man sich eindeutig identifizieren.
Sorry, aber weder in meinem Arbeitsvertrag, noch in den Berufsabschlüssen steht drin, wie meine Augenfarbe, Größe etc. ist.
Das wäre dann eine eindeutige Identifizierung:
2021-07-06.png


Nobsi schrieb:
Deshalb plädiere ich ja dafür alles so zu lassen wie es ist.
Zurück zu Sammlern und Jägern?

Wenn die Ämter Ihre Akten etwas besser führen würden, wäre es auch kein Problem, Daten schnell und unkompliziert zu ändern hust - da wird man aber schon als Normalsterblicher in den Wahnsinn getrieben
wenn das Wörtchen wenn nicht währ
Ergänzung ()

nurmalsoamrande schrieb:
Anderes Beispiel ist meine Frau
Sorry, der Deutsche Staat hat es nicht geschafft, meinen Umzug von Nord nach Süd zu verkraften. Da musste jemand anders sich plötzlich rechtfertigen, warum er nicht ich bin/ist was auch immer.

Teilweise durfte ich nicht mal in Europa arbeiten, weil man sich nicht einigen konnte, in welchem Europäischen Staat ich nun Sozialbeiträge zahlen soll.

Negativ Beispiele gibt es also auch ohne Heirat, Namensänderung oder sonst was.
Sind die beiden Beispiele erdacht? Nein!
 
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Ich möchte auch noch einmal bitten bisschen mehr beim Thema zu bleiben.
Es geht vorallem darum weswegen so eine eigentlich einfache Angelegenheit so massiv verkompliziert werden muss. Zu dem natürlich auch die Frage der Transsexualität.
Ich habe es hier auch schon öfter gelesen und es kommt mir immer wieder so vor als ob viele Menschen meinen das wäre eine Sexuell Orientierung. Das ist aber nicht der Fall. Zudem sind die meisten Transmenschen ja auch schon soweit das sie sich öffentlich als das empfunde Geschlecht auftreten, zum Zeitpunkt der Änderung des Namens. Klar gibt es auch viele die nicht öffentlich auftreten können oder wollen, aber diese Personen wollen auch fast nie offiziell den Namen ändern. Also zum Verständnis eine Person die offensichtlich vom Auftreten und dem Erscheinungsbild Männlich bzw. Weiblich erscheint aber ein Name trägt der den Transsexuellen Hintergrund schnell erkennbar machen lässt, um diese Personengruppe geht es. Ich bin einfach der Meinung das in einem Beratungsgespräch solchen Menschen schnell und einfach geholfen werden sollte und nicht so wie es aktuell läuft. In den Gesprächen wird sich auch schnell feststellen ob und wer diese Änderungen machen kann. Dann sollte eine normale Bearbeitungsgebühr beim Bürgeramt reichen.
Ergänzung ()

nurmalsoamrande schrieb:
Von daher, ja, die Möglichkeit muss definitiv bestehen, Name und Geschlecht ändern zu können. Aber es nuss auch sichergestellt sein, dass es nicht "aus einer Laune" heraus gemacht wird, die Konsequenzen daraus werden schließlich den Rest des Lebens getragen.. und wie tragisch wäre, wenn man da einen Schnellschuss begeht.
Das verstehe ich nicht ganz.
Was für Konsequenzen hat den jemand der sein Namen ändert vorallem für ein Lebenlang?
Genau ein anderen Namen. Diesen könnte man im Prinzip ja auch wieder zurück ändern. Die Angleichung an das andere Geschlecht ist doch bereits soweit abgeschlossene oder im Gang bei diesen Personen. Wo ist das Problem bzw das Risiko?
 
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Whiterose schrieb:
Es geht vorallem darum weswegen so eine eigentlich einfache Angelegenheit so massiv verkompliziert werden muss.
siehe:
andi_sco schrieb:
Teilweise durfte ich nicht mal in Europa arbeiten, weil man sich nicht einigen konnte, in welchem Europäischen Staat ich nun Sozialbeiträge zahlen soll.
Der Deutsche ist ein Gewohnheitstier und die Ämter sind da teilweise sehr weit zurück.
Ich wünsche es den Menschen, das es irgendwann einfacher wird.

PS der Seelen Striptease betrifft aber nicht nur Transsexuelle und auch nicht, das man nur ein Gutachten akzeptiert;)
Ergänzung ()

Whiterose schrieb:
Die Angleichung an das andere Geschlecht ist doch bereits soweit abgeschlossene
Es wird um den Missbrauch gehen, einfach hin und her zu switchen oder durch Druck von aussen diese Identität anzunehmen
 
Zuletzt bearbeitet:
ich stand vor 2 jahren bei rewe (in köln) an der kasse,
war kurz vor 22 uhr und es war sommer.
obwohl nur 2 personen vor mir waren,
ging es einfach nicht weiter.
ich schaute dann zur kasse was los war,
ich sah dann einen "mann" mit kurzem vollbart und einem kleid.
zunächst habe ich mich gefragt, "haben wir karneval?, nee ist ja sommer...
na ja vielleicht ist es irgendein kostümfest.."

nein, diese person hatte anscheinend gesundheitliche probleme,
deutete auf seine brust(implantate) hin usw. der kassierer rief beim notruf an und erklärte die sachlage.

hinter mir verlängerte sich die warteschlange.
und der mann hinter mir sagte "dummheit hat keine grenzen.." usw.
es war ein deutscher!
und weiteres zeug gab er von sich gegen diese person an der kasse.

meine meinung dazu ist, wenn jemand nicht so geboren ist, sollte dieser weg nicht gefördert werden.
alle gesetzänderungen hinsichtlich von menschen, die sich im nachhinein für diesen weg entscheiden,
dies verwehrt wird (ausser es gibt wirklich medizinische gründe)
und eben änderungen nur durch referendum möglich sein sollte.
würde mich aber hüten, auf solche menschen mit dem finger zu zeigen,
würde beim referendum dagegen stimmen,
würde parteien nicht wählen die dies unterstützen..


und man sollte auch länder wie z.b. ungarn die solches nicht gutheißen wollen, respektieren.
 
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Also weil du an der Kasse warten musstes sollen alle Transmenschen ihrer Rechte beraubt werden. Was ist das für ein Argument?
Ergänzung ()

andi_sco schrieb:
Ergänzung ()


Es wird um den Missbrauch gehen, einfach hin und her zu switchen oder durch Druck von aussen diese Identität anzunehmen
Ja da bin ich ja auch noch dabei, aber ein einfaches Beratungsgespräch sollte da schon reichen. In dem Termin wird ja schnell klar sein ob es die Person ernst meint. Missbrauch kann es immer irgendwie geben
 
Zuletzt bearbeitet:
Whiterose schrieb:
Also weil du an der Kasse warten musstes s
Ergänzung ()
nein du hast mich falsch verstanden.
ich wollte nur mein erstaunen mitteilen,
da ich so was vorher nicht gesehen hatte in einem supermarkt und in einem eher ruhigen stadtteil von köln.

ich hab mich weder lustig gemacht über die person, noch habe ich mich beim kassierer beschwert.

ich meine nur, das es leute gibt, die sehr leicht und oft über solche leute lästern,
aber wenn es um politische ziele geht, die dies ja eigentlich regeln sollte,
dann sind sie irgendwie passiv oder auch haben eine doppelmoral die ich nicht verstehe.

bin im grunde dagegen und habe es oben beschrieben.
 
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