Agesa/Bios Marathon bei Ryzen 5000?!?

engineer123

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Moin, oder besser Abend zusammen,

bin am Überlegen auf AMD zu switchen, habe aber keinen Druck, muss also nicht
auf Teufel komm raus kaufen.
Habe aktuell i7 7700K, s.u., von den Leistungsdaten interessieren mich der 5900X und der 5800X
am meisten, Spiele sind ganz klar meine Hauptlast wenn eine anliegt.

In den ersten Ryzen 5000 Monaten habe ich als Leser etwas den Eindruck bekommen, dass
die 5000er einen Bios/Agesa Update Marathon beinhalten.
Als 7700K User kamen für mein Mainboard in 2-3 Jahren alle paar Monate Bios-updates,
aber ich hatte auch mit der letzten Version nie Probleme.

Wie ist denn der Stand aktuell bei den Ryzen 5000?

Kann man einfach mal das Bios einige Monate so lassen oder muss man jeden Monat ein
neues Bios/Agesa draufspielen?
 
Du aktualisierst auf das aktuelle BIOS. Das war es.
 
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Je nach Hersteller und Board sollte man vorher in die Foren schauen. Gerade wenn man RAM ab 3600 Mhz bewegt mit entsprechenden Timings, denn da wirken sich die BIOS Updates unterschiedlich aus! Und auch hier der Grundsatz wie ich Ihn mache: Nach 2-4 Wochen vom Release zu dem BIOS googeln ob es Probleme macht. Wenn man nichts wirkliches Lesen kann dazu, Flashen :)
 
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Auf jeden Fall. Habe mit meinem 5800X null Probleme. Mit den aktuellen Bios sitzt man fest im Sattel. (Spreche da für MSi B550 oder Gigabyte X570)
 
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Die Intel User scheinen schnell die ganzen UEFI Probleme von Intel zu vergessen bei jedem Start einer neuen Plattform kackt sich Intel auch ordentlich ins eigene Nest. Wirklich schlimm war es bei Ryzen nur mit dem 1000er danach das übliche, nichts besonderes in meinen Augen. AMD ist aber stehts bemüht alles heraus zu holen und zu optimieren.
 
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Die Aktualisierung der AGESA sehe ich persönlich für positiv eher als negativ. Gefühlt war mit jeder neuen Steigerung eine minimale messbare Steigerung und oder Effizienz wahrzunehmen. Daher immer her damit mit den „Verbesserungen“
 
seit ich mein amd system gebaut habe kurz nach R3000 launch hat gigabyte vielleicht alle 4 monate -final- bios updates für x570 boards released, anfangs auch mal etwas zügiger, vor allem "bessere ram kompatibilität" war im focus... meine taktik: beta bios ignorieren, final bios flashen... funktioniert haben sie alle, verschachtelt, chaotisch und unübersichtlich mit bestenfalls kryptischen tooltips ebenfalls^^
zuletzt gabs agesa updates und R5000 optimierungen... kannste kaufen, scam isses nicht :)

empfehle deine ram timings etc. mit ryzen master zu konfigurieren und das profil zu exportieren/sichern; wenn du dann bios updates machst kannst du das profil mit ryzen master wieder aktivieren, machst dann manuel restliche einstellungen im bios und bist fertig... mittlerweile hab ich routine und die nummer ist in 10 min erledigt, kein abschreiben/fotografieren mehr von settings im bios die dann mühselig wieder übertragen werden müssen, falls es das ist worauf du einfach keinen bock hast^^
 
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k1xxlikeamule schrieb:
das profil mit ryzen master wieder aktivieren
sehr gute Idee! Das werde ich auch mal probieren. Habe bisher nach jedem BIOSupdate die Werte wieder von Hand eingetragen.
p.s.: funktioniert das auch mit den UV Einstellungen des Prozessors per Core?(Komme gerade nicht auf den Namen)
 
ja das geht, empfehle RAM komplett in ryzen master zu konfigurieren und alles andere manuell im bios zu anzupassen... so dass du per 1 click nach jedem bios update deine sorgsam abgestimmten settings als basis wiederherstellen kannst wenn sie sich denn als stable erwiesen haben... screenshot anbei, diese komination von settings auszutüfteln hat mich so grotesk viel lebenszeit gekostet, für den rest meiner tage ist nichts anderes als 1 click mehr akzeptabel ;)
 

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k1xxlikeamule schrieb:
diese komination von settings auszutüfteln hat mich so grotesk viel lebenszeit gekostet, für den rest meiner tage ist nichts anderes als 1 click mehr akzeptabel
Na na, ich gehe einfach mal davon aus, dass es nebenbei auch etwas den Basteltrieb befriedigt und somit auch Spaß gebracht hat. ;-)
Sonst würden wir uns doch hier alle nicht regelmäßig treffen.

Das freut mich schon mal, dass die Speichereinstellungen vom RM übernommen und auch wieder wiederhergestellt werden können.
Vielen Dank für´s teilen deiner Erfahrungen!

Mir geht es dabei allerdings auch um die Curve Optimizer Einstellungen, welche ja ähnlich umfangreich ausgelotet werden müssen wie die Speichereinstellungen.
Ich habe den RM schon länger nicht mehr installiert, kann mir aber vorstellen, dass er dafür keine EInstelloptionen hat?
 
btw, empfehle CTR 2.1 on top zu benutzen ... wenn dir deine RAM OC settings zu trivial geworden sind, dann verschwende doch ab jetzt mal deine zeit damit jedem kern für voltage X einzeln beizubringen wie hoch er maximal springen darf, das dürfe dich ne weile beschäftigt halten...^^
Ergänzung ()

... sinn vs. wahnsinn vs. ram oc subtiming kung fu ... nicht optimierte standardtimings sind primitiv und barbarisch, solchen leuten sollte man die pcs abnehmen und durch last gen konsolen und iphones ersetzen ...
 
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k1xxlikeamule schrieb:
... sinn vs. wahnsinn vs. ram oc subtiming kung fu ... nicht optimierte standardtimings sind primitiv und barbarisch, solchen leuten sollte man die pcs abnehmen und durch last gen konsolen und iphones ersetzen ...
:D :D mmd
 
jo, Danke an alle für Eure Antworten, das bestärkt mich darin, dass die nächste CPU ein Ryzen wird.
So wie ich die Kommentare lese handelt es sich um eine ziemlich stabile Plattform, die nicht mehr Bios updates benötigt als eben Intel.

Zum RAM: ehrlicher Weise will ich da gar nicht OC machen sondern würde die Riegel mit Standardtakt irgendwas über 3000 kaufen und will dann eigentlich am liebsten "gar nichts" mehr machen. Ich bin da faul und kenne mich echt auch nicht gut aus.

Kann man denn folgendes machen:
Schauen was man für RAM hat und dann die optimalen Timings im RyzenMaster nachlesen?
Sprich, existiert da eine gepflegte Liste mit solchen Timings?
 
engineer123 schrieb:
Kann man denn folgendes machen:
Schauen was man für RAM hat und dann die optimalen Timings im RyzenMaster nachlesen?
Sprich, existiert da eine gepflegte Liste mit solchen Timings?
um dies zu tun brauchst du kein ryzen master oder irgendwelche listen, da lädst du einfach das XMP profil im bios, save&exit, fertig...
das XMP profil läd praktisch jene werte, die hersteller bzw. händler auf ihren websites für ein bestimmtes speicherkit angeben, ohne dass du mit einzelnen werten hantieren musst.
 
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Danke Euch beiden für den Tipp mit dem XMP Profil,
grundsätzlich hatte ich das schon mal gelesen, aber es nie ausprobiert, daher
vlt. wieder vergessen.
 
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