AGP 8x aber nur AGP 4x Mobo.

hyb

Cadet 2nd Year
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Hi ,

Ich wollte einfach mal wissen wie viel % weniger Leistung man bekommt wenn man

eine AGP 8x Grafikkarte auf ein Motherboard setzt das nur AGP 4x supportet .

Hat man dann 50 % Leistungseinbußen , weil man praktisch nur die halbe

Datatransferrate der Karte ausnutzen kann oder wie verhält sich das ?

Würde mich einfach mal interissieren . :)

-- hyb
 
Mehr als 3% Verlust wirst du nicht messen können.
 
da ändert sich gar nix, weil der agp bus eh nicht voll ausgenutzt wird. agp8x führt eher zu instabilitäten, als zu leistungsgewinn.

ps: suchfunktion hätte auch geholfen, zb hier oder hier
 
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Ah ok =) , vielen dank für die schnell replys :)
 
Original erstellt von Denys(Ryo)
Mehr als 3% Verlust wirst du nicht messen können.

Nunja, kommt drauf an, was du machst. :D

Spiele werden nicht mal annähernd soviele Daten zu Grafikkarte senden um selbst 4xAGP auszunutzen. Es gibt im Netz immer wieder Tests die beweisen, daß selbst 2xAGP in den meisten Applikationen zu keinerlei messbarem Leistungseinbruch führt.

Anders sieht es aus, wenn du umfangreiche CAD-Anwendungen laufen lässt und mit riesigen Texturen arbeitest die den Texturspeicher der Grafikkarte vollkommen ausnutzen oder sogar überschreiten. Unter solchen Bedingungen dürfte es sogar gut und gerne 16xAGP geben. ;)
 
AGP 8x war im Prinzip nur ein Marketinggag, um den Grafikkartenverkauf anzukurbeln, wie etwa die 256 MB Speicher bei den Mainstream-Karten, welche völlig unnötig sind.
AGP 8x erhöht die Performance im Vergleich zu AGP 4x höchstens um 1%.
Das liegt daran, dass nicht genügend Daten über den AGP Bus übertragen werden, um AGP 8x auszureizen.
Die neuen Grakas besitzen genügend Speicher, um alle relevanten Daten im Speicher halten zu können. Beim Laden eines Games werden alle Daten in den Grafikkartenspeicher geschrieben und dort gehalten. Deshalb müssen nur sehr wenige Daten nachgeladen werden, wodurch der AGP Bus nicht sonderlich beansprucht wird.

Hier ein Link zu Benchmarktests mit AGP 4x und 8x:
http://www.tecchannel.de/hardware/1082/8.html
 
AGP4x versus 8X - Benchmark

Ein bisi ein Verlust ist nur bei hoher Kantenglättung(AA) + zusätzlich hoher Auflösung bei Spielen mit grossen Texturen.

Benchmark dazu :
http://www.de.tomshardware.com/graphic/20030630/ati_radeon9800_256-05.html
http://www.de.tomshardware.com/graphic/20030630/ati_radeon9800_256-06.html

Wenn du also einen 21Zoll-CRT hast und mit 1600x1200 + 6xAA spielst verlierst du bisi was :D aber he : Half Life 2 wird so oder so bei wahnsinnigen 1600x1200 + 6xAA auf keiner derzeit aktuellen Karte wirklich spielbar sein, also ist das eigentlich auch egal. Zukünftige, noch texturlastigere Spiele könnten das AGP8x noch mehr nötig machen aber auch das denke ich weniger da eher mehr zunehmend DirectX9-Shadereffekte in Zukunft anstehen welche da direkt in der GPU abgearbeitet keiner übergrossen AGP-Bandbreite bedürfen und hier viel mehr die Shaderleistung der GPU limitiert.
 
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Tecchannel hat ja nur Spiele getestet und dann auch wohl nur UT2003. :rolleyes:
Nicht besonders aussagekräftig, obwohl die Grundaussage durchaus zutreffend ist.
Ein reiner Marketing-Gag ist es jedoch nicht unbedingt. Vielmehr umfasst die AGP 3.0 Spezifikation nicht nur die höhere Transferrate sondern unter anderem auch eine geringe Signalspannung und die Möglichkeit mehrere AGP-Karten in einem System zu verwenden.

Alles zusammen Forderungen, die nicht von Seiten der Spielehersteller gestellt wurden, sondern von den Herstellern und Anwendern professioneller CAD-Software.
In dem Bereich wird schonmal mit mehreren Texturen von je 1GB und größer hantiert, wobei eine schnelle Anbindung der Grafikkarte unerlässlich ist.

Für eine ausschließlich für den SOHO- und Gamermarkt produzierte Karte sind solche Transferraten deutlich überdimensioniert. In vielen Rechnern schafft nicht mal der RAM derartige Transferleistungen. Ein Riegel der Spezifikation PC266 wäre mit einer 8xAGP-Karte jedenfalls restlos überfordert.
 
AGP-Texturing ( = Auslagern der Texturen in den Arbeitsspeicher über die BIOS-Option "AGP-ApertureSize" wenn der Framebuffer der Grafikarte überfordert sein sollte) ist zudem viel lahmer und bringt auch deswegen kaum was, erstens weil der Arbeitsspeicher selbst bei Dual-DDR400 nicht annähernd die viel besseren Zugriffszeiten und Bandbreite des RAMs auf der Grafikkarte erreicht und zweitens weil sich der Arbeitsspeicher seine Speichermenge teilen muss - hauptsächlich mit den Speicher-Lese und Schreibanforderungen der CPU welche hier in der Priorität nochdazu höher liegt.Die Texturladegeschwindigkeit über AGP-Texturing steigt zwar etwas mit AGP8x aber das gleicht die restlichen Defizite nicht wirklich aus.
 
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Tecchannel hat auch Tests unter SPECviewperf 7.0 und SPECapc 4.2.6 für 3D Studio Max 5 vorgenommen, welche den Speicher- und den Grafikbus besonders stark fordern:
http://www.tecchannel.de/hardware/1082/5.html

Und hier wird deutlich, dass der Leistungsgewinn unter AGP 8x nur extrem minimal ist. Auch normale CAD-Anwender benötigen kaum die zusätzliche Leistung von AGP 8x. Nur in seltenen Fällen zahlt sich AGP 8x wirklich aus. Aber für den Normaluser bringt AGP 8x im Prinzip überhaupt nichts. Sich extra deswegen ein neues Mainboard zuzulegen würde sich also nicht lohnen.

Die GeForce4 Ti 8x Karten wurden eben nur auf den Markt gebracht, um die neueste Technologie zu unterstützen und solche Karten attraktiver für den Kunden zu gestalten, um so letztendlich mehr Karten verkaufen zu können.

Besitzt die Graka viel Speicher, ist AGP 8x in etwa so schnell wie AGP 4x.
Hat die Graka jedoch wenig Speicher (<256 MB), müssen mehr Daten nachgeladen werden, wodurch AGP 8x etwas schneller als AGP 4x ist.
 
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