HanneloreHorst
Vice Admiral
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Wenn du das Ergebnis außerhalb von einem Videospiel und ohne die Vorkenntnisse des Spiels vorher betrachtest, dann sind die Ergebnisse gut.JonaK schrieb:Wer nicht anerkennen kann, dass das Ergebnis gut bis beeindruckend ist, ist mMn. stark gebiased. Ich bin auch kein Fan von AI-Slop und dem ganzen Hype. Ich würde mir nur wünschen, dass die Sorgen und die Kritik etwas differenzierter ausfallen. Die Angst ist doch, dass Entwickelnde sich erneut weniger Mühe geben um schneller Entwickeln zu können. Dass die Qualität leidet.
Es geht aber um visuelle Integrität und diese ist bei den Beispielen nicht gegeben.
Weder ist das Face-Tracking davor ausreichend für AI-Enhancement, noch passen die verbesserten Versionen zu den Spielen.
Es reicht halt nicht realistischere Gesichter rein zu machen, weil dann alles realistischer werden muss.
Videospiele werden halt nicht in Einzelassets erlebt sondern in Art-Style und Spielerlebnis umgewandelt und genau hier trifft AI-Slop oft den Punkt.
AI Slop bedient sich allen stereotypen der Welt, treibt sie auf die Spitze und übertreibt bis hin zum künstlichen Skurilitäten.
Es wirkt einfach schlechter als vorher obwohl das Ergebnis augenscheinlich besser ist.
Man kann es in etwa so vergleichen, du hast für Kund*Innen einen Art-Style entwickelt mit deinem Team und plötzlich kommst du und du hast genau für ein Asset was richtig geiles gemacht, nur, das Asset passt halt nicht mehr zum Rest.
Was denkst du was passiert?
Du wirst gelobt für den Aufwand aber wenn du nicht gerade der Creative Director bist, dann wird ganz schnell gesagt "ja nett, behalt das mal in der Schublade" und es wird nie jemand sehen.
Weil visuelle Konsistenz wichtiger ist als perfektion.
Und dahin betrachtet kann man das Ergebnis schlecht bewerten auch wenn die Grafik besser wird.