News AI-Slop-Kritik an DLSS 5: Jensen Huang: „Spieler liegen mit ihrer Kritik völlig falsch“

Alphanerd schrieb:
Diese Tools bestehen nur aus geklautem Material. Keines der anderen Tools spielt bereits bekannte Tonfolgen selbständig ab oder malt selbständig Bilder.
Ernsthaft? Ein Sample ist auch nichts anderes als "geklautes Material". Synthesizer enthalten haufenweise Algorithmen die auf Knopfdruck selbständig beliebig harmonische Tonfolgen aus "geklautem" oder synthetischem Material abspielen.

Alphanerd schrieb:
Einer der Affen tippt tatsächlich "Romeo und Julia" 1:1. Du musst aus diesem unendlichen Berg nur die erste Zeile lesen.
Auch nur die jeweils erste Zeile aus einem "unendlichen Berg" zu lesen ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Alphanerd schrieb:
Wie heute unter den KI Output auch nur etwas halbwegs ästhetisches oder sinnvolles zu finden.
Das ist dein persönliches Empfinden.
Anderen empfinden das ganz sicher anders.

Klar, es ist gemessen an der Gesamtzahl (noch) rar. Aber es ist weit entfernt vom Beispiel mit den Affen.
 
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Alphanerd schrieb:
Aber ein Modell aufzusetzen, konfigurieren und dann prompts eintippen kann jeder.
Starke 'so ein abstraktes Bild aus 3 Strichen kann doch jeder malen!'-Vibes.

Dann tu's doch? Kunst definiert sich nicht darüber, dass sie nicht jeder ausüben kann.
 
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@bickid Ist ja auch so.

Die Sichtweise passt dir natürlich nicht, weil das ja deine "Kunst" ein wenig entwertet. Aber einem Algo zu sagen, was er generieren soll hat nichts mit Kunst zu tun.

Und nein, ich mache das nicht. Nicht, weil ich nicht könnte. Ich hab schlicht kein Bock oder Bedarf.

Ich glaube das hatten wir aber auch schonmal...
 
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SchwabiSabi schrieb:
Aber einem Algo zu sagen, was er generieren soll hat nichts mit Kunst zu tun.
Du behauptest damit konsequenterweise also, ein Großteil elektronischer Musik ist per se keine Kunst.

Bist du dir da wirklich Sicher?
 
Ist halt so, steht und fällt mit der Idee. Ohne Idee kein Prompt. Ohne Zeit "wie verbessere ich das Prompt", ohne "Innere Idee"... kein Output, der das ausdrückt, was ich sagen will. Ich pack das hier noch mal rein... ist es Kunst? Ist es AI Slop? Mag jeder selber drüber befinden.
 
Snapuman schrieb:
Du behauptest damit konsequenterweise also, ein Großteil elektronischer Musik ist per se keine Kunst.

Bist du dir da wirklich Sicher?

Ich denke es ist klar herauszulesen, dass sich meine Aussage auf den Begriff "Bild" bezieht. Wie du da jetzt auf Musik kommst erschließt sich mir nicht.

Aber um deine Frage zu beantworten: Ich denke (Achtung, persönliche Meinung) ein Stück elektronische Musik zu komponieren ist deutlich anspruchsvoller als über einen Prompt ein Bild erstellen zu lassen.

Musik hat sowieso eine ganz andere Wirkung und lässt sich imho schlecht mit anderen Kunstformen vergleichen, weil sie uns auf einer eigenen Ebene anspricht.

Also bei mir hat noch nie ein generiertes Bild Gänsehaut verursacht, gewisse Tracks allerdings schon :-)

KI erstelle Musik ist natürlich ebenso totaler Murks.
 
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Snapuman schrieb:
Du behauptest damit konsequenterweise also, ein Großteil elektronischer Musik ist per se keine Kunst.

Bist du dir da wirklich Sicher?
Auch bei elektronischer Musik setzt ein Mensch die Tonspuren, entscheidet wann welche endet und eine andere startet, welche sich wann überlappen, etcpp.

Und die verschiedenen Instrumente muss auch wer einspielen.

Die Tonfolgen in den Synthesizer hat übrigens ein Mensch da rein gebracht.
Snapuman schrieb:
Das ist dein persönliches Empfinden.
Anderen empfinden das ganz sicher anders.
Alleine an den Reaktionen auf die Slop artigen Gesichter im gesamten Netz (hier ist ja noch sehr harmlos) sieht man ja, wie die Leute das sehen. Hier ist man ja eher für das künstliche.
 
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SchwabiSabi schrieb:
@bickid Ist ja auch so.

Die Sichtweise passt dir natürlich nicht, weil das ja deine "Kunst" ein wenig entwertet. Aber einem Algo zu sagen, was er generieren soll hat nichts mit Kunst zu tun.

Ich beschäftige mich seit 1 Jahre mit ComfyUI, und gute Ergebnisse zu erzielen ist VERDAMMT schwierig und erfordert Mühe, Geduld und Können.

Dass du andauernd das S-Wort verwendest ergibt natürlich Sinn, wenn du nur beschissene Bilder meinst, die mit einem knappen Prompt erstellt wurden. Genauso beschissen wie das Bild eines Künstlers, der einfach nur 'n paar Striche hinrotzt.
SchwabiSabi schrieb:
Und nein, ich mache das nicht. Nicht, weil ich nicht könnte. Ich hab schlicht kein Bock oder Bedarf.
Again: Starke 'so ein abstraktes Bild aus 3 Strichen kann doch jeder malen!'-Vibes.
 
Keuleman schrieb:
Ist halt so, steht und fällt mit der Idee. Ohne Idee kein Prompt. Ohne Zeit "wie verbessere ich das Prompt", ohne "Innere Idee"... kein Output, der das ausdrückt, was ich sagen will. Ich pack das hier noch mal rein... ist es Kunst? Ist es AI Slop? Mag jeder selber drüber befinden.

Imho Slop. Ideen hat jeder, die sind nichts Wert.

Das Gesicht der Sängerin sieht in Bewegung übrigens furchtbar aus, eben typischer KI Schrott, man könnte meinen die hat einen Schlaganfall :lol:
 
Keuleman schrieb:
Ich pack das hier noch mal rein... ist es Kunst? Ist es AI Slop? Mag jeder selber drüber befinden.
Habe es mir am TV auf meinen Klipsch LS angehört. Berührt mich leider auf keiner Ebene. Auch empfinde ich die Schnitte als zu schnell und nicht zur Musik passend. Französisch spreche ich nicht, kann also nix zum Text sagen.
 
SchwabiSabi schrieb:
Ich denke es ist klar herauszulesen, dass sich meine Aussage auf den Begriff "Bild" bezieht.
Zu einen, Nein ist es nicht.
Zum andren macht das keinen Unterschied. So (selektiv) funktioniert das Argument nicht.

SchwabiSabi schrieb:
einem Algo zu sagen, was er generieren soll
Man kann das eigentlich prinzipiell auch auf sämtliche digital erschaffene Kunst beziehen. Egal Ob Bild, Video, Musik, Spiel, Programm, ...

Nahezu alle digitalen Tools basieren auf mehr oder weniger komplexen und mehr oder weniger abstrakten Algorithmen.
Menschen die - egal welches - digitale Tool bedienen/benutzen sagen also anders ausgedrückt auf mehr oder weniger abstrakte Weise letztlich immer "einem Algo was er generieren soll".

Der wesentliche Unterschied ist letztlich eigentlich nur, die Abstraktionsebene auf der diese Anweisung stattfindet.

Schreibe oder klicke ich Code zusammen und lass das zu einem binary compilen?
Klicke ich Texturen oder Geometrien zusammen?
Führe ich einen digitalen Pinsel mit Maus/Digitizer/Touchscreen/?
Animiere ich Bewegungsfolgen von Assets?
Drücke ich Tasten auf einem Synthesizer?
Benutze ich Gesten um Aktionen in einem Progamm auszuführen?
Gebe ich Anweisung an ein LLM Dinge zu tun?

Letztlich (und im Kern) alles nur unterschiedlich abstrakte Anweisungen an einen Algorithmus etwas für mich zu tun.
 
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Snapuman schrieb:
Letztlich (und im Kern) alles nur unterschiedlich abstrakte Anweisungen an einen Algorithmus etwas für mich zu tun.

Sry, aber was? Es macht für dich also keinen Unterschied, ob ich einem Programm sage, was es mir zeichen soll, oder ob ich das selber in einen Programm erstelle?

Merkwürdige Einstellung.

Es gehört meiner Meinung nach schon deutlich mehr Können dazu, wenn man, um mal deine Beschreibung aufzugreifen "einen digitalen Pinsel mit der Maus führe" oder mir einfach was generieren lasse. Absurd.
 
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Nein im Kern ist beides eine Willenserklärung der eine Idee/Gedanke/Intention von mir zugrunde liegt.
Der Unterschied ist wie direkt oder abstrakt diese vom Algorithmus umgesetzt wird.
 
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SchwabiSabi schrieb:
Es gehört meiner Meinung nach schon deutlich mehr Können dazu, wenn man, um mal deine Beschreibung aufzugreifen "einen digitalen Pinsel mit der Maus führe" oder mir einfach was generieren lasse.
Hä? Natürlich! Niemand hier bestreitet das...

Kann es sein, dass du nicht verstehst, was eine Abstraktionsebene ist?
 
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Naja, ich bin jedenfalls froh, dass ich KI als Tool nutzen kann. Irgendeine Wirkung hat mein Video, sonst gäb's keinen Hass dafür 🤟
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Wahrscheinlich meinst du den Grace-Screenshot. Der ist tatsächlich nicht so schön, da Graces Gameplay für First-Person optimiert ist und ihr Modell entsprechend abgespeckt ist.
Von dem Videomaterial meine ich vor allem die Starfield Charaktere und den Hogwarts Spielercharakter.
Bei der alten dame kann man sich drüber streiten ob die Falten zu stark hervorgehoben wurden, aber hier auch die Augen(das gilt generell für alle Charaktere) machen sie deutlich lebendiger.
Und so wie ich es verstanden habe wurde das ja nun von NVIDIA selbst gemacht und ich sehe nicht, warum die Entwickler die Intensität später nicht selbst runter drehen können sollten
 
Keuleman schrieb:
Naja, ich bin jedenfalls froh, dass ich KI als Tool nutzen kann. Irgendeine Wirkung hat mein Video, sonst gäb's keinen Hass dafür 🤟
Wo hast du Hass bekommen. Ich habe dir sogar meine Kritikpunkte genannt? Habe mich extra dafür vor TV und Lautsprecher begeben.

Habe es mir am TV auf meinen Klipsch LS angehört. Berührt mich leider auf keiner Ebene. Auch empfinde ich die Schnitte als zu schnell und nicht zur Musik passend. Französisch spreche ich nicht, kann also nix zum Text sagen.
 
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SchwabiSabi schrieb:
Ich denke es ist klar herauszulesen, dass sich meine Aussage auf den Begriff "Bild" bezieht. Wie du da jetzt auf Musik kommst erschließt sich mir nicht.
Weil es hier vorher schon darum ging, weil ICH als Musiker dazu prinzipiell besser was sagen kann als zu Bildern (damit hab ich wenig zu tun) hab ICH das als Beispiel gewählt.

Weil es wie gesagt aber auch egal ist. Musik und Bilder sind beides Domänen herkömmlicher und komplexer Kunst.
Beide sind aktuell durch "KI" generierten Inhalte/"Slop" gleichermaßen "bedroht".
Beide können beim Ansehen oder Anhören starke Gefühle auslösen.

Ich weiss nicht wieso du dazwischen jetzt so vehement differenzierst?
Wo besteht hier der Unterschied bezüglich des Themas "durch Algorithmen erzeugt"?

SchwabiSabi schrieb:
Aber um deine Frage zu beantworten: Ich denke (Achtung, persönliche Meinung) ein Stück elektronische Musik zu komponieren ist deutlich anspruchsvoller als über einen Prompt ein Bild erstellen zu lassen.
Genau. Das hab ich doch gesagt.
Das bedeutet Abstraktionsebene in diesem Bezug.

Das abstraktere digitaleTool "KI" ist leichter zu bedienen als das weniger abstrakte digitale Tool "Synthesizer", welches wieder einfacher zu bedienen ist als das wiederum weniger abstrakte analoge Tool "Geige".
Genau wie in deinem Beispiel.
Das abstraktere digitale Tool "KI" ist leichter zu bedienen als das weniger abstrakte digitale Tool "digitaler Stift/Maus", welches wieder einfacher zu bedienen ist als das wiederum weniger abstrakte analoge Tool "Ölpinsel".

SchwabiSabi schrieb:
Musik hat sowieso eine ganz andere Wirkung und lässt sich imho schlecht mit anderen Kunstformen vergleichen, weil sie uns auf einer eigenen Ebene anspricht.
Ja klar. Vice versa. Darum geht es doch aber hier nicht.


Alphanerd schrieb:
Auch bei elektronischer Musik setzt ein Mensch die Tonspuren, entscheidet wann welche endet und eine andere startet, welche sich wann überlappen, etcpp.
Nicht unbedingt. Du sprichst hier von Produktion im Studio. Ich hatte bei meiner Formulierung eher Live Perfomances mit Synths im Sinn.

Alphanerd schrieb:
Und die verschiedenen Instrumente muss auch wer einspielen.
Ne eben nicht. -> Klangsynthese
Falls du das auf Samples bezogen hast. Genau. Das meine ich mit "geklaut" - oder neutraler gesprochen einfach nur kopiert.

Alphanerd schrieb:
Die Tonfolgen in den Synthesizer hat übrigens ein Mensch da rein gebracht.
"hat ein Mensch da rein gebracht" kann jetzt ziemlich vieles bedeuten.
Wie reingebracht? Was genau reingebracht? Musiktheorie und Harmonielehre ist/basiert letztlich auf Mathematik.

~ Klar kann man klassisch Melodien Ton nach Ton einspielen.
~ Man kann aber auch Dinge wie Arpeggiator benutzen, welche auf Tastendruck geordnet oder random je nach Wunsch mehr oder weniger harmonische Tonfolgen erzeugen.
~ Oder man verknüpft wie bei modularen Synthesizern beständig Ausgaben mit Eingaben und erzeugt so ein komplexes aber durchaus noch im Rahmen bewusst kontrollierbares Geflecht sich gegenseitig bedingender Klänge...

(und auch hier ist wieder eine Abstraktionsebene von weniger zu mehr abstrakt in den letzten 3 Beispielen)
Noch abstrakter wäre es hier wiederum einer "KI" zu sagen "komponierter mir ein 3 Minuten Song in E Harmonisch Moll, 3/4 Metrik mit Spannungsbogen von bis blabla..."

Und ganz anderes Beispiel: Johann Sebastian Bach hat z.B. beim Komponieren seiner Werke mehr gerechnet als "nach Gefühl musiziert".
Trotzdem stellt keiner seine Kunst irgendwie in Frage.
Daraus folgt übrigens auch logisch -> Musik "die wie Bach klingt" zu komponieren ist ein Kinderspiel für "KI".

Alphanerd schrieb:
Alleine an den Reaktionen auf die Slop artigen Gesichter im gesamten Netz (hier ist ja noch sehr harmlos) sieht man ja, wie die Leute das sehen. Hier ist man ja eher für das künstliche.
Da ist mir zu viel Bias drin.
Das ist wie mit schlechten Rezensionen. Man liest vor allem von den empörten Leuten denen was nicht gefällt. Die meisten zufriedenen haben keinen/wenig Grund sich zu äußern.
 
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