Akkulebensdauer optimieren

SimonK91

Lieutenant
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März 2012
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914
Hallo Forum,

ich habe mir nun ein neues Subnotebook fürs Studium gegönnt und bin auf Dauer definitiv auf Akkulaufzeit angewiesen. Da gerade Li-Ionen Akkus durchaus "gepflegt" werden können habe ich zwar schon einiges gehört und gelesen, jedoch widerspricht sich einiges und ich vermute dass da im Internet auch viel Halbwissen verbreitet wird.

Bisher habe ich folgende Punkte herausgefunden, stimmen die soweit, bzw gibt es Anmerkungen?

  • Akku nach möglichkeit nie vollständig entladen lassen
  • hohe Akkuladezustände auf Dauer vermindern die Gesamtkapazität (nicht lange auf 100% lassen)
  • Jeder Ladezyklus geht auf die Lebensdauer
  • Bei längerer Nichtbenutzung des Akkus im Bereich 40-60% lagern

Meine Frage dazu:

Da ich meinen Akku nicht herausnehmen kann: Wenn ich nun längere Zeit am Notebook arbeite, sollte ich dann lieber das Netzteil drinbehalten oder ständig zb auf 80% hochladen lassen, auf 20% fallen lassen, wieder hochladen lassen etc. Was ist also schädlicher: Über mehrere Stunden auf 100% und damit arbeiten, oder einige Zyklen im mittleren Ladebereich durchführen?
 
Das regelt die Akkuelektronik doch alles für dich. Mach dir keine Gedanken!
 
Wie willst Du da genau eingreifen? Benutze es einfach, wie Du es benutzen musst.

Tiefenendladen wird nicht gehen. Da schaltet sich das NB zuvor aus. Was den Rest angeht. Die Ladeelektronik wird das schon regeln. Wenn Du da eingreifst in Form von, Netzteil mal abnehmen, damit der Akku nicht auf 100% bleibt und ähnliches, das alles wird eher negative Auswirkungen haben.

Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst. Bei normaler Nutzung des Akkus musst Du nach +-2 Jahren damit leben, dass er getauscht werden muss.
 
Saio schrieb:
Benutze das Teil einfach und mach dir keine Gedanken.

Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Wenn man aber möglichst lange Spaß am Gerät haben möchte und als Student nunmal nicht alle 12 Monate ein neues Notebook kaufen möchte, sollte man vielleicht drauf achten?! Ein bekannter hat sein Notebook nach 14 Monaten mit einem Akkuverschleiß von 37% laut Battery-Bar "verbraten". Es ist einfach ein Unterschied ob man 6 oder 3,5 Stunden mit nem Notebook arbeiten kann ohne die Steckdose heimsuchen zu müssen...
 
Wenn du den Akku nicht rausnehmen kannst, was willst du dann da groß machen?

Wenn du Strom hast, betreibe das Gerät mit Strom.
Wenn du keinen Strom hast, dann nimm den Akku.

Und wenn der Akku irgendwann mal doch nichts mehr taugt, dann kann man immer noch nach Ersatz kucken.

Der Akku kann bei jeder Art der Behandlung ermüden. Du wirst es eh nicht wissen, ob deine Mühen irgendeinen Vorteil gebracht haben oder nicht... Die c't rät im Grunde mittlerweile von Akku-Pflege fast schon ab... ist den Aufwand in keiner Weise wert, mir wäre es auch zu viel Stress mich ständig zu fragen, ob ich gerade das richtige mache oder nicht.

Und ganz dumm gefragt: Was erhoffst du dir von einem Forumsthread? Drei Leute sagen "Immer 100% is super", 5 sagen "Lass ihn bei 80%". Was machst du dann am Ende?

@cartridge_case: Stimmt. Man sollte es direkt sticky machen ^^
 
BlubbsDE schrieb:
Wie willst Du da genau eingreifen? Benutze es einfach, wie Du es benutzen musst.

Tiefenendladen wird nicht gehen. Da schaltet sich das NB zuvor aus. Was den Rest angeht. Die Ladeelektronik wird das schon regeln. Wenn Du da eingreifst in Form von, Netzteil mal abnehmen, damit der Akku nicht auf 100% bleibt und ähnliches, das alles wird eher negative Auswirkungen haben.

Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst. Bei normaler Nutzung des Akkus musst Du nach +-2 Jahren damit leben, dass er getauscht werden muss.

Danke für die Meinung, ich seh schon es geht hier in Richtung "man kann wenig machen, benutz, und gut ist" :D Dachte eher, dass man da doch einen größeren einfluss hat. Vor allem da ja oft auch von Hersteller Tools mitgegeben werden mit Einstellungsmöglichkeiten den Akku nur bis 60% laden zu lassen usw. Aber das scheint dann doch eher spielerei zu sein.
 
SimonK91 schrieb:
Wenn man aber möglichst lange Spaß am Gerät haben möchte und als Student nunmal nicht alle 12 Monate ein neues Notebook kaufen möchte, sollte man vielleicht drauf achten?!
Schöner Gedanke. Nur bekommst du es im Alltag nie hin. Kann man vielleicht bei einem stationären Gerät machen, unterwegs aber vollkommen unbrauchbar. Was ich einzig mache: Hängt es länger am Strom -> Akku raus, wenn nicht, bleibt er drin und lädt mit. Mehr mach ich aber auch nicht mit meinem Notebook.
 
Ein defekter Akku bedeutet doch nicht, ein defektes Notebook.

Akkus sind schlicht und einfach Verschleißteile, die man in laufe eines Notebooklebens durchaus mehr als einmal austauschen muss.
 
Wenn du weißt dass du ihn 3 Monate nicht brauchst, kannst du es dir ja überlegen, ihn nur auf 60% laden zu lassen.
Aber wie heißt es so schön? "Unverhofft kommt oft". Dann brauchst doch mal das Gerät in Akkubetrieb und ärgerst dich, dass die Akkulaufzeit kürzer ist, als sie sein müsste...

@Yuuri: Im Grunde sind die Sorgen bei rausnehmbaren Akkus noch sinnloser... ob der Akku auf 3 Jahre dann paar Prozent länger hält, das macht den Kohl nicht fett. Da ist dann ein Neukauf sinnvoller und mit weniger Hürden verbunden als beim fest verbauten. Wenn man den Akku in der Zeit sowieso nie braucht und er kaum "leidet", sind die Sorgen sinnlos - schließlich braucht man keinen Akku...
 
Zuletzt bearbeitet:
SimonK91 schrieb:
Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Wenn man aber möglichst lange Spaß am Gerät haben möchte und als Student nunmal nicht alle 12 Monate ein neues Notebook kaufen möchte, sollte man vielleicht drauf achten?! Ein bekannter hat sein Notebook nach 14 Monaten mit einem Akkuverschleiß von 37% laut Battery-Bar "verbraten". Es ist einfach ein Unterschied ob man 6 oder 3,5 Stunden mit nem Notebook arbeiten kann ohne die Steckdose heimsuchen zu müssen...

Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, mein Macbook hat nun nach 58 Monaten 1119 Ladezyklen hinter sich. Laut Apple sollte der Akku nur 300 Zyklen durchhalten. Meiner hat immer noch eine Kapazität von 85 % und hält noch fast 3 Stunden bei seichter Nutzung.

Wenn du dir keinen Billig-Dreck gekauft hast, dann hält der Akku so lange wie er eben hält.
 
Akkupflege hat mittlerweile wirklich schon quasi esoterische Züge angenommen. Kümmer dich einfach nicht drum.

Wenn man aber möglichst lange Spaß am Gerät haben möchte und als Student nunmal nicht alle 12 Monate ein neues Notebook kaufen möchte, sollte man vielleicht drauf achten?
Ein neues Notebook nur weil der Akku platt ist?
 
Was ist an dem Beitrag interessant? Du bekommst heute einen Akku nicht komplett entladen. Es sei denn, Du greifst von Hand ein. Die Ladeelektronik lässt eine Tiefenendladung schlicht nicht zu. Das selbe gilt für das überladen. Du kannst es nicht besser, als es das Notebook selbst macht :)
 
@BlubbsDE: Naja, dass Leute denken, die Hersteller hätten keine Ahnung von ihrem Produkt, zeigen ja auch viele Tuning-Mythen...
 
Ich verstehe eh nicht was man beim bis 80% laden für einen Vorteil haben soll, man lebt also immer mit nur 80% Laufzeit mit zusätzlich Aufwand. Da mach ich mir lieber keinen Stress und komme langsam von 100 auf 80 runter?
 
Es gibt leider noch immer keinen Akku, der den Memoryeffekt gänzlich nicht mehr hat. Am besten Akku beim ersten Laden komplette 8 Stunden am Netz lassen (kannst nebenbei aber dran arbeiten), danach das Gerät so lange laufen lassen, bis es von selbst ausgeht. Damit kennt der Akku dann die LAdezyklen "komplett voll" und "komplett leer".

Danach immer voll-laden, leer-brauchen, voll-laden, leerbrauchen.

Wie man das bei einem Handy / Smartphone ansich auch machen sollte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Memory-Effekt_%28Akkumulator%29
 
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