Senior_Cartmene
Lt. Commander
- Registriert
- Mai 2010
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Hatte gestern eigntl. einen längeren Kommentar zu Puschi geschrieben, der aber irgendwie nicht durch ging.. (Zusammengefasst: Wenn Du im Oktober schon rein bist, weiss ich ned so recht ob ich dich als OG bewundern oder wegen deiner Papierhände schelten soll xD).
Hatte dann bisschen geschwafelt wie es mir bei 40 EUR ging. Ich hatte damals schwer mit mir gerungen nochmal mit dem 5fachen des bisher investierten rein zu gehen, insbesondere nach der legendären Antwort von DFV auf die Frage des Kongressabgeordneten ob er bei 45 Dollar nachkaufen würde und er am Tag drauf einfach mal verdoppelt hat.
Aber meine Hoden sind dann wohl doch nur aus Kruppstahl und nicht aus Titan. Habe mich nicht getraut (hatte ja eigntl. schon so viel drinne wie ich ohne schwitzen bereit war zu verlieren)... Daher verstehe ich die Papierhände dann doch wieder...
Entgegen der Meinungen von Mustis und dem Stuni (von dem es übrigens per PM auch Häme regnete in der Zeit), hatte ich aber einfach zu tun, war nicht der Meinung im Januar auf einen Hype/FakeNews/eine Blase reingefallen zu sein und hatte wenig Lust auf sinnloses Geplänkel.
Was ich aber spannend finde, ist dass die Gamestop Sage nach wie vor nicht verstanden wird.
Ich kann jedem nur empfehlen mal den Forbes Artikel durchzulesen, den ich oben gepostet habe. Ist halt auf Englisch...
Was die Investoren bei Gamestop machen ist viel weniger spekulativ als die sonstigen "rationalen Investitionen" die hier gepredigt werden.
Habt ihr überhaupt mitbekommen, dass die Shorties, nachdem GME shorten sowohl von Regulateuren als auch vom Markt selbst (durch Kosten/Konditionen) massiv eingeschränkt wurden, angefangen haben die auch hier ständig angepriesenen ETFs zu shorten, die GME drin hatten?
Das Argument aus dem Forbes Artikel leuchtet für mich absolut ein:
Es ist viel rationaler darauf zu wetten, dass jemand, der nach den Regeln Aktien am Markt kaufen MUSS diese auch kaufen WIRD, als jedwede andere Form von Investition die auch leute hier im Forum täglich tätigen.
Daher finde ich es doch ziemlich ernüchternd und unverständlich, wenn sich leute in der Öffentlichkeit immernoch äußern, als sei das hier eine Spekulationsorgie und massives gezocke.
Zum Thema Kapitalist etc.:
Hatte ich auch in meinem nicht durchgegangenen Post von gestern ausschweifend erklärt. Zusammengefasst:
Als die Aktie unter 40 EUR dümpelte, habe ich es mir einfach dahingehend schön geredet, dass ich meinen damals im Raum stehenden massiven Verlust intern als politische Spende verbucht habe.
Andere beschäftigen und bezahlen Lobbyisten für sowas. Ich konnte mit meinem verhältnismäßg kleinem Kapitaleinsatz dazu beitragen, dass Themen wie Optionshandel, Payment for order flow etc. etc. in's Blickfeld der Öffentlichkeit und auch der Politik rücken. Neue Regulierungen sind im Gespräch und m.M.n. geht der Tenor auch dahin, dass die kommen werden.
Aber viel wichtiger ist in meinen Augen, dass endlich mal der Grundaufbau unseres Marktes diskutiert wird und zumindest öffentlich debattiert wird, dass unsere Märkte alles andere als frei sind und "das System" eben doch für die 1% ausgerichtet/aufgebaut wurde.
Also auch wenn man mich als Kapitalisten sehen mag (was ich ned ganz verstehe, da ich bei 40 EUR gehalten und nicht geweint habe aber nun denn), sehe ich in der Sache im Kern doch immer noch eine "politische" Bewegung bzw. eine neue Möglichkeit die Kapitalmärkte abzustrafen, wenn sie es übertreiben. Etwas, dass all unsere Politiker nie geschafft haben.
Hatte dann bisschen geschwafelt wie es mir bei 40 EUR ging. Ich hatte damals schwer mit mir gerungen nochmal mit dem 5fachen des bisher investierten rein zu gehen, insbesondere nach der legendären Antwort von DFV auf die Frage des Kongressabgeordneten ob er bei 45 Dollar nachkaufen würde und er am Tag drauf einfach mal verdoppelt hat.
Aber meine Hoden sind dann wohl doch nur aus Kruppstahl und nicht aus Titan. Habe mich nicht getraut (hatte ja eigntl. schon so viel drinne wie ich ohne schwitzen bereit war zu verlieren)... Daher verstehe ich die Papierhände dann doch wieder...
Entgegen der Meinungen von Mustis und dem Stuni (von dem es übrigens per PM auch Häme regnete in der Zeit), hatte ich aber einfach zu tun, war nicht der Meinung im Januar auf einen Hype/FakeNews/eine Blase reingefallen zu sein und hatte wenig Lust auf sinnloses Geplänkel.
Was ich aber spannend finde, ist dass die Gamestop Sage nach wie vor nicht verstanden wird.
Ich kann jedem nur empfehlen mal den Forbes Artikel durchzulesen, den ich oben gepostet habe. Ist halt auf Englisch...
Was die Investoren bei Gamestop machen ist viel weniger spekulativ als die sonstigen "rationalen Investitionen" die hier gepredigt werden.
Habt ihr überhaupt mitbekommen, dass die Shorties, nachdem GME shorten sowohl von Regulateuren als auch vom Markt selbst (durch Kosten/Konditionen) massiv eingeschränkt wurden, angefangen haben die auch hier ständig angepriesenen ETFs zu shorten, die GME drin hatten?
Das Argument aus dem Forbes Artikel leuchtet für mich absolut ein:
Es ist viel rationaler darauf zu wetten, dass jemand, der nach den Regeln Aktien am Markt kaufen MUSS diese auch kaufen WIRD, als jedwede andere Form von Investition die auch leute hier im Forum täglich tätigen.
Daher finde ich es doch ziemlich ernüchternd und unverständlich, wenn sich leute in der Öffentlichkeit immernoch äußern, als sei das hier eine Spekulationsorgie und massives gezocke.
Zum Thema Kapitalist etc.:
Hatte ich auch in meinem nicht durchgegangenen Post von gestern ausschweifend erklärt. Zusammengefasst:
Als die Aktie unter 40 EUR dümpelte, habe ich es mir einfach dahingehend schön geredet, dass ich meinen damals im Raum stehenden massiven Verlust intern als politische Spende verbucht habe.
Andere beschäftigen und bezahlen Lobbyisten für sowas. Ich konnte mit meinem verhältnismäßg kleinem Kapitaleinsatz dazu beitragen, dass Themen wie Optionshandel, Payment for order flow etc. etc. in's Blickfeld der Öffentlichkeit und auch der Politik rücken. Neue Regulierungen sind im Gespräch und m.M.n. geht der Tenor auch dahin, dass die kommen werden.
Aber viel wichtiger ist in meinen Augen, dass endlich mal der Grundaufbau unseres Marktes diskutiert wird und zumindest öffentlich debattiert wird, dass unsere Märkte alles andere als frei sind und "das System" eben doch für die 1% ausgerichtet/aufgebaut wurde.
Also auch wenn man mich als Kapitalisten sehen mag (was ich ned ganz verstehe, da ich bei 40 EUR gehalten und nicht geweint habe aber nun denn), sehe ich in der Sache im Kern doch immer noch eine "politische" Bewegung bzw. eine neue Möglichkeit die Kapitalmärkte abzustrafen, wenn sie es übertreiben. Etwas, dass all unsere Politiker nie geschafft haben.