Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Es gibt (laut justetf) aktuell 89 ETFs, die in Deutschland handelbar sind und ein S&P Index abbilden
https://www.justetf.com/de/find-etf.html?query=S&P
Nur weil die Aktie, Index- oder ETF Anbieter nicht aus EU/DE sind, heißt ja nicht, dass man die hier nicht kaufen kann. Sie müssen nur ein Produkt haben, dass EU bzw. DE Normen und Gesetzten entsprechen.
 
Nur ausserbörslich. In Deutschland bei Lang und Schwarz Samstag und Sonntag möglich mit höheren Spreads. Regulär Montag bis Freitag mit vorbörslichem und nachbörslichen Handel, weltweit.
 
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@CBaseball
Daher hatte ich oben das Bild eingefügt, dass man die Öffnungszeiten der einzelnen Börsen auf deren Webseiten nachschauen kann.
Überblick über die Handelszeiten an den internationalen Börsen
Dass der Aktienhandel mittlerweile nahezu rund um die Uhr stattfinden kann, liegt natürlich nicht an den deutschen Börsen, sondern an der Zeitverschiebung zwischen den Ländern und Kontinenten. Insbesondere die Börsen in Australien, Asien und Nordamerika tragen dazu bei, dass der Aktienhandel mittlerweile zumindest von Montag bis Freitag fast rund um die Uhr möglich ist. An den Wochenenden, also am Samstag und am Sonntag, haben allerdings nahezu alle Börsen rund um den Globus geschlossen, sodass in diesem Fall kein Aktienhandel stattfindet.
Quelle des Zitates: www.brokervergleich.com
 
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Auch hier stellt sich mir die Frage des warums.
In Deutschland handelt man zu Zeiten wenn Xetra offen ist und nach Eröffnung der Wallstreet um 1530 für maximale Liquidität in Markt, damit die Spreads so gering wie möglich sind. Außerbörslich bedeutet hohe spreads und beschisse Kurse, weil für kleine Fonds schon wenige Millionen Volumen reichen um Kurse nennenswert zu treiben.
 
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Und dann sollte man sich überlegen, ob man die 30% (oder 15%) US-Quellensteuer bezahlen möchte.
1590332656929.png
Quelle: Börse-online
 
parats schrieb:
Auch hier stellt sich mir die Frage des warums.
In Deutschland handelt man zu Zeiten wenn Xetra offen ist und nach Eröffnung der Wallstreet um 1530 für maximale Liquidität in Markt, damit die Spreads so gering wie möglich sind. Außerbörslich bedeutet hohe spreads und beschisse Kurse, weil für kleine Fonds schon wenige Millionen Volumen reichen um Kurse nennenswert zu treiben.
Die Frage war auch wegen regulären Börsenzeiten. Außerbörslich will ich ja auch nichts machen wegen Spreads wie du schon sagtest.


Ponderosa schrieb:
Und dann sollte man sich überlegen, ob man die 30% (oder 15%) US-Quellensteuer bezahlen möchte.
Man kann es doch in der Steuererklärung verrechnen, damit man nicht doppelt Quellensteuer zahlt? Klar müsste dafür die Quellensteuer nicht weit über 15% sein. Kommt also aufs Produkt an, wie hoch die Steuer ist.
Wobei Aktien direkt zählen doch nicht zu Derivaten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind Fragen die du deinen Broker und Steuerberater fragen solltest 😂
 
CBaseball schrieb:
Man kann es doch in der Steuererklärung verrechnen, damit man nicht doppelt Quellensteuer zahlt?
Frage Deinen Steuerberater und google mal nach Erstattung ausländischer Quellensteuer, denn wenn ich mich recht erinnere, ist dies der Weg um Doppelbesteuerung zu verhindern, sofern dies aufgrund eines entsprechenden Abkommens vorgesehen ist.
 
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Wenn es dir um langfriste Anlagen und Sparplan geht, halte ich ETFs für eine nette Sache. Mit einer einzigen Aktie, kann man sicherlich mehr gewinnen, aber eben auch alles verlieren. Auf nur 1 Pferd zu setzen, kann man machen, wenn man etwas "Spielgeld" übrig hat, wo es nicht wirklich tragisch ist, wenn es schief geht und schön ist, wenn es klappt.

Du kannst hier mal ein wenig lesen, ich finde, dort ist die ETF-Geschichte ganz gut erklärt.

Was Steuer angeht, bei vielen ETF-Sparplänen ist es so, dass sich seitens der Bank die den ETF-Sparplan anbietet, um die Abführung der Steuern (sofern nötig) gekümmert wird. Sprich Du hast damit dann nichts zu tun.
 
Oh interessant dass es hier einen Aktienthread gibt.
Ich bin vor einigen Wochen als die ersten Gerüchte bezüglich Rettungspaket aufkamen für 8€ mit 520 Aktien bei der Lufthansa eingestiegen.
Ich bin davon überzeugt dass es mit der Lufthansa wieder aufwärts geht, nach anfänglichem Hängen mit Schwankungen unter 8€ scheint es jetzt in die richtige Richtung zu gehen.

Das Geld habe ich übrigens aus damals 300€ gemacht die ich vor einigen Jahren bei Drillisch investiert habe 🙃
 
Dann hoffen wir mal das die Lufthansa nicht aus dem Dax fliegt, dann wird nochmal ordentlich abverkauft, praktisch alles was den Dax abbildet, z.B. ETF Aktien.
 
Ganzir schrieb:
Was Steuer angeht, bei vielen ETF-Sparplänen ist es so, dass sich seitens der Bank die den ETF-Sparplan anbietet, um die Abführung der Steuern (sofern nötig) gekümmert wird.
Aber nur wenn man sein Depot in Deutschland führt, wenn man es im Ausland hat, muss es nicht so sein.
 
@boarder-winterman
Lufthansa sehe ich als riskant, weil unabhängig von Corona das Unternehmen als solches rückständig und im Würgegriff der Gewerkschaften ist. Ich würde niemals selbst mit Lufthansa fliegen, weil das Streikrisiko viel zu hoch ist, bei gleichzeitig absurden Gehaltsniveaus. So ganz erschließt sich mir nicht der Sinn mit einer Airline zu fliegen, die ein absurdes Ausfallrisiko hat, bei dem mir noch nichtmal eine Entschädigung nach Fluggastverordnung zustehen würde. Ähnliche Kursverluste haben auch Airbus, Boeing und Shell, bei denen ich mit je ~520€ eingestiegen bin. Airbus und Boeing haben ein Duopol im Bereich zivile Luftfahrt, während jeder Dödel eine Airline aufmachen kann, der sich ein Flugzeug und einen Piloten leisten kann. Vielleicht lohnt sich ja auch hier ein Blick :freaky:

Hat jemand sonst noch krass abgestrafte Corona Verlierer auf dem Schirm, die ordentlich Substanz mitbringen? Ich bin noch bei Intel mit 520€ eingestiegen, weil die ihre Schrott-Prozessoren wie geschnitten Brot verkaufen und ich mir dann gar nicht ausmalen möchte, wie die Verkäufe und Preise sein werden, wenn die CPUs auch technisch mal wieder liefern können. Irgendwann wird der Zirkus mit der Fertigung auch da vorbei sein, schlimmstenfalls wird halt ausgelagert zu TSMC oder sowas. Disney habe ich auch mal mitgenommen, die sind auch gut gefallen wegen den Themenparks, aber auch die werden sich in ein paar Jahren ganz normal erholen.
 
xpower ashx schrieb:
Dann hoffen wir mal das die Lufthansa nicht aus dem Dax fliegt, dann wird nochmal ordentlich abverkauft, praktisch alles was den Dax abbildet, z.B. ETF Aktien.
Die Lufthansa wird wohl aus dem DAX fliegen, das ist vor einigen Tagen endgültig klar geworden, dem Kurs hat das bisher trotzdem nicht geschadet.
Ich sehe da im Gegenteil durchaus Potential im Kurs aktuell.

In den letzten Jahren hat die Lufthansa eigentlich immer profitabel gewirtschaftet und auch das Problem der teuren Piloten bekommt man mit der Zeit in den Griff da die teuren Verträge nur noch für bestehende Piloten gelten.
Habe da einen Bekannten, der für die Lufthansa als Kopilot fliegt und der das Glück hatte im letzten Jahr, wo es die alten Verträge noch gab, eingestellt worden zu sein.

Heute ist der Kurs nochmal deutlich auf 9,20€ gestiegen, bei 10€ habe ich mir das Ziel gesetzt auszusteigen und den Gewinn mitzunehmen, mal schauen ob es dazu kommt.

PS: Mein Papa ist letzte Woche bei Carnival Cruises eingestiegen, durchaus auch ein interessantes Papier in der aktuellen Zeit, hier sehe ich ebenfalls Potential.
 
boarder-winterman schrieb:
Mein Papa ist letzte Woche bei Carnival Cruises eingestiegen
Aktuell würde ich weder bei Lufthansa, noch bei Carnival einsteigen. Ich würde eher Northern Data empfehlen.
Northern Data.jpg
Bild: Wallstreet-online
 
Die Aktie steht aktuell nahe ihres absoluten Höchststandes, der Zug ist für mich abgefahren.
 
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Reaktionen: Ponderosa und Stuntmp02
@Ponderosa
Das ist ja mal die dämlichste Aktien Empfehlung überhaupt, eine Aktie im Allzeithoch, die in den letzten 6 Monaten ihren Wert mit Faktor 4 gesteigert hat. Da kannst du gleich Adobe Systems und Nvidia beimischen und hast das überteuerste Depot aller Zeiten.
 
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