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Commander
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Eine Immobilie ist nunmal immer ein gewaltiges Klumpenrisiko. Das widerspricht tota dem Ansatz, breit diversifiziert zu Investieren.
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Wobei man das ja dann eher weniger als Invest sehen sollte. Einen Invest für Kapital kann ich auch jederzeit wieder abstoßen wenn ich will/muss.Micha- schrieb:Ich bin auch der Meinung, daß für Kleinanleger unter 1 Mio € sich allenfalls eine selbstbewohnte Immobilie lohnt.
Den Vergleich zu Deutschland finde ich da relativ schwierig. 1. Wohnen wir nicht Tür an Tür mit Russland, dass uns als ehemaliges Staatsgebiet sieht und 2. Gibt es immernoch Nato und einige Länder dazwischen. Und auch ansonsten sind alle Länder um uns herum jetzt nicht grad eine Gefahr für uns. Selbst wenn mal AliceMicha- schrieb:Die Immobilienbesitzer im Donbass
Sicherlich. Aber im Vergleich z.B. zu Einzelaktien immernoch sehr stabil. Natürlich abgesehen von solchen Szenarien wie USA 2008. Aber solche Verhältnisse erwarte ich für Europa/DE eher weniger.Micha- schrieb:Immobilienmarkt ist Schwankungen unterlegen.
Stimmt, wer mit sowas plant, hat halt ein Problem. Von daher verstehe ich auch die Diskussionen in der Presse nicht, wenn sich dort über die niedrige Eigenheimquote in Deutschland "beschwert" wird. Ein Immobilie ist für mich nur etwas, wenn ich sie selber für mind. 10, eher 20-XX Jahre bewohnen will und das auch ansatzweise absehen kann.Khaotik schrieb:Wobei man das ja dann eher weniger als Invest sehen sollte. Einen Invest für Kapital kann ich auch jederzeit wieder abstoßen wenn ich will/muss.
Wenn die Wahl "pleite im Eigenheim" oder "reich zum Miete" besteht, dann ist das Eigenheim sicher die falsche Wahl.,Khaotik schrieb:die Wertsteigerung bringt dir auch wenig, wenn du darin wohnen bleiben willst.
Ich würde das absolut nicht machen. Außer, ich bin Handwerker, habe zu viel Freizeit und rechne all diesen zeitlichen Aufwand nicht mit ein. Bei all den schon vorhandenen und noch kommenden Enteignugsgesetzten für Vermieter würde ich mir das sonst nicht antun.Khaotik schrieb:Ich würde da eher eine Immobilie zur Vermietung sehen, kann man schon auch mit 300-400k€ Vermögensstand angehen.
Wer meinte, seine Immobilie damals nur mit 110% Finanzierung mit nur 10 Jahren Zinsbindung und 1% "Tilgung" finanzieren zu können, steht jetzt vor einem selber gemachten Problem.Khaotik schrieb:Ich beobachte in meiner Region den Markt seit ca. 3 Jahren und im letzten halben Jahr hat die Anzahl an Immobilien aus den Baujahren seit 2011 deutlich zugenommen. Z.t. auch Zwangsversteigerungen von Banken.
Nicht jeder will das 200qm Haus mit 1000qm Garten haben. Die 200k€ Wohnung, im Zweifel selber renoviert, kann einem recht viel einbringen, wenn sie in der richtigen Stadt liegt (Stichwort Studentenbude). Mit solchen Mietern schätze ich die Gefahr eines Mietnomaden oder eines Mieters, den man wegen Eingenbedarf nicht mehr aus der Wohnung bekommt (oder erst mit Jahrzehnten Verspätung, wie das die Gerichte mittlerweile sehen) recht gering ein.florian. schrieb:Denn was bringt mir eine 200.000€ Bruchbude?
Ich habe mich auch immer ein wenig über den Leichtsinn gewundert. Die Leute haben oft auf Kante finanziert und wollten sich noch die letzten 0,2 oder 0,3% Zinsen sparen, statt eine längere Zinsbindung zu nehmen.gymfan schrieb:Wer meinte, seine Immobilie damals nur mit 110% Finanzierung mit nur 10 Jahren Zinsbindung und 1% "Tilgung" finanzieren zu können, steht jetzt vor einem selber gemachten Problem.
Ich weiß nicht, ob es so etwas auch nur für die M7 gibt, aber hier gibt's zumindest eine Übersicht:Benegt schrieb:Gibt's eine Seite mit einer schönen Übersicht über die nächsten Quartalszahlen Termine der magnificent 7 Aktien?
gymfan schrieb:Wer meinte, seine Immobilie damals nur mit 110% Finanzierung mit nur 10 Jahren Zinsbindung und 1% "Tilgung" finanzieren zu können, steht jetzt vor einem selber gemachten Problem.
So etwas nur für die M7 wäre toll.feynman schrieb:Ich weiß nicht, ob es so etwas auch nur für die M7 gibt, aber hier gibt's zumindest eine Übersicht:
https://tradingeconomics.com/earnings
Würde sagen, es steht und fällt mit den Rahmenbedingungen. Wenn man was wirklich gutes findet (vor 5-7 Jahren war das durchaus noch möglich) kann da so ein Immo-Invest auch mal die ETF-Rendite locker schlagen.gymfan schrieb:Ich würde das absolut nicht machen. Außer, ich bin Handwerker, habe zu viel Freizeit und rechne all diesen zeitlichen Aufwand nicht mit ein. Bei all den schon vorhandenen und noch kommenden Enteignugsgesetzten für Vermieter würde ich mir das sonst nicht antun.
Ja, genau den Punkt sehe ich auch und habe auch wenig Mitleid.gymfan schrieb:Wer meinte, seine Immobilie damals nur mit 110% Finanzierung mit nur 10 Jahren Zinsbindung und 1% "Tilgung" finanzieren zu können, steht jetzt vor einem selber gemachten Problem.
Das ist natürlich richtig. Die Diskussion hat sich da nur die zwei Bereiche Eigennutzung und Fremdnutzung vermischt.illo47 schrieb:Es ging ja um Immos als Wertanlage und nach 10 Jahren kann man ohne Vorfälligkeitsentschädigung und sogar steuerfrei (für Gewinne) verkaufen.
Die 15-20 Jahre sind nur relevant, wenn man es als Katastrophe ansieht, wenn der Geldbetrag kleiner wird.Phear schrieb:Ich denke Grundvoraussetzung ist der Verzicht des Geldes für 20+ Jahre. Am Ende vom Tag ist das doch einfach eine Investion in mehr Geld Richtung Rente?
Was meinst du mit "langfristig wird das Prozentual wieder schwierig"? Rechnest du mit sinkenden Zinsen?Phear schrieb:Dazu kommt aber auch eine angesparte Summe, die ich im Tagesgeld Hopping Prinzip über das Jahr verteile. War für mich bisher ok, aber ich vermute langfristig wird das Prozentual wieder schwierig.
Heißt der Anteil auf dem TG sollte dann vermutlich sinken, weil sonst die Inflation alles auffrisst.
Also aktuell sollte man damit eigentlich im Plus liegen. Minimal halt. Rendite irgendwas um die 0,6-0,8%. Zumindest so lange die Sparer Freibeträge noch nicht aufgebraucht sind. Also im Vergleich zu ETFs langfristig gesehen natürlich schlecht.florian. schrieb:Bei Tagesgeld akzeptierst du quasi, dass dein Erspartes im Schnitt jedes Jahr ~1-2% an Wert verliert.
Du Sparst nicht, um mehr Geld zu haben, sondern du sparst, um das selbe Geld später zu verwenden.
Das kostet dich die ~1-2%, aber du bist bereit die Kosten zu tragen.
Die nächste Sitzung ist jetzt nächste Woche glaube ich und ich denke das wird weiter runtergehen. Ich habe mir aktuell noch die 3% gesichert bis Mitte des Jahres.feynman schrieb:Rechnest du mit sinkenden Zinsen?
Bei geplanten Ausgaben ok, bei ungeplanten Ausgaben hat man im Zweifel Pech. Das stimmt. Wobei ich mich dann auch frage, was bei Zeiträumen 5-10 Jahren zu mehr Geld führt.florian. schrieb:Kommt in 3 Jahren eine neue Heizung für 40.000€ und man hat 50.000€ an erspartem, dann sollte man das Geld nicht in Aktien (ETFs) anlegen.
So lange Du das Geld die kommenden 10-20 Jahre vermutlich nicht benötigst, ja. Der Zeitbereich gilt aber nur, weil historisch kein Invest nach 15 Jahren mehr im Minus war. Die Zukunft kann niemand vorher sagen.Phear schrieb:Macht es generell Sinn höhere Einmalzahlungen in die besparten ETFs zu machen?
Das hängt ganz vom Familieneinkommen, den Kosten (nötige und ggf. verschiebbare) und sonstigen, u.U. unplanbaren Ausgaben ab.Phear schrieb:Und außerhalb dem Nutzen als EK für Immobilienkäufe, wovon ich persönlich gerade kein Freund bin bzw. es einfach bisher nie gepasst hat, ist ETF da doch vermutlich auch sinnvoll?
Das wird Dir niemand sagen können, es ist das "schöne" an den risikoriecheren Investments.Phear schrieb:Bei geplanten Ausgaben ok, bei ungeplanten Ausgaben hat man im Zweifel Pech. Das stimmt. Wobei ich mich dann auch frage, was bei Zeiträumen 5-10 Jahren zu mehr Geld führt.
Auch da kann man Risikobereiter sein, wenn die vermutlich geplante Ausgabe nicht zu einem festen Termin (Tilgung eines Immo-Kredites) stattfinden muss. Eine Heizung lässt sich meist noch ein paar Jahre am LEben erhalten, das defekte Auto kann man auch per Miete oder Leasing finanzieren.Phear schrieb:Zusammenfassend muss man sich eigentlich nur klar darüber werden, ob man Summe X geplant braucht die nächste Zeit und sonst in das ETF Depot und vergessen?
Ist sie das für Dich persönlich? Mir ist die offizielle Inflation recht egal, für mich zählt meine persönliche. (Meine) Lebensmitel sind teuerer geworden, Strom und Heizung bleiben erst einmal und Benzin ist mir egal. Ichbrauche das Auto nicht fpr die Arbeit, was sich für den Urlaub ergibt, wird im Urlaibdsbudget geplant. Bis der Sprit mal bei 2,50€ oder 4€ liegt, zählen ander Kosten viel mehr wie in paar Euro bei den Reisekosten (die ich durch andere Fahrweise wieder reinholen könnte, aber dann kann ich auch gleich zu Hause bleiben).Phear schrieb:Weil die Inflation ist ja aktuell im Februar eigentlich wieder nach oben gegangen.
Das ist aber nur eine (vermutlich sehr kurze) Sondersituation.Phear schrieb:Also aktuell sollte man damit eigentlich im Plus liegen. Minimal halt. Rendite irgendwas um die 0,6-0,8%.
Naja weg vermutlich nicht, aber halt gebunden und im besten Fall unangetastet. So zumindest mein Ansatz dazu.florian. schrieb:Ich hab das Gefühl, einige denken bei ETFs ist das Geld erstmal weg?
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florian. schrieb:Ich bespar inzwischen einfach Stumpf den MSCI ACWI (bzw. das Schwesterprodukt FTSE All-World)
70/30 ist die Gewichtung nach Bruttoinlandsprodukt.Phear schrieb:Universalempfehlung ist doch sowieso irgendwie 70/30 World zu Emerging Markets? So handhabe ich das auch. Meine Frau hat noch minimal was in Small Caps und ich in AI Gedöns. Aber das läuft nebenher.