Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Bitte merken: Bankberater sind keine Berater, sondern Verkäufer.
Micha- schrieb:
Welcher Verkäufer würde von seinem Produkt was anderes behaupten? Würde ein Mercedes-Verkäufer sagen, der BMW ist besser?
Genau das ist es nämlich.
Wenns nicht so kommt und der Deka-Fonds schlechter performed, haftet für den Verlust ja niemand außer du selbst.
Wenn du eine wirklich valide Meinung dazu willst, such dir einen unabhängigen Anlageberater (der aber natürlich auch Geld kostet) und lasse dich da beraten.
Von Banken würde ich mir keine Produkte mehr andrehen lassen. Dafür ist es mittlerweile viel zu einfach geworden, sein Geld ganz stumpf in passive Fonds (ETF) zu legen anstatt da noch einen weiteren Mittelsmann (Bank) mitverdienen zu lassen.
 
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Meiner Arbeitskollegin haben Sie den Global Champions auch reingedrückt, aber sie wollte auch bewusst zur Sparkasse, Sicherheit und so, da ich grundsätzlich nicht päpstlicher wie der Papst bin habe ich ihr das alles erklärt aber sie wollte eben bei der Spasskasse bleiben, gut das sie nicht in Gold investiert in einem Schließfach im beschaulichen Gelsenkirchen. 🙈

Was ich dieser Geschichte aber abgewinnen konnte ist das man Fonds wohl mit Arbeitgeberkohle kaufen kann was das ganze etwas relativiert, ich glaube mein ewig alter Bausparvertrag mit VL performt am Ende schlechter, aber das ist ein anderes Thema und für mich nicht wirklich relevant.

Warum umschichten, laufen lassen und einfach den neuen besparen fertig ist die Kiste. Was man beim langfristigen Anlegen als erstes lernen sollte ist viel Geduld mitbringen, die Zeit und der Zinseszins werden es dir danken.

Kosten sollte man gerade bei regelmäßigen Käufen im Blick behalten, daher NeoBroker und Sparplan, oder einen Broker wo die Sparpläne nichts kosten dauerhaft.
 
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Ripperz schrieb:
Laut Mitarbeiter wäre der Deka überlegen. Vergleicht man in den Charts beide werte, sind so wie ich es verstanden habe die Werte Netto, also kosten bereinigt.
Die Charts enthalten immer deine Rendite.
Wenn der Chart +100% zeigt, dann hast du +100% gemacht. (minus Steuern)
völlig unabhängig ob der Fonds/ETF sich selbst im Hintergrund 0,2% oder 1,7% gegönnt hat.

Ausgenommen davon ist der Ausgabeaufschlag das gönnt sich direkt der Fonds Anbieter.
Die 4% Ausgabeaufschlag sind für immer bei der endgültigen Rendite weg.
Hast du irgendwann im Depot 100.000€, dann hat dich der Ausgabeaufschlag 4000€ gekostet
Steigt dein Depot Wert auf 200.000€ hat dich der Ausgabeaufschlag schon 8000€ gekostet.

Und wenn sich der Anbieter noch eine "Performance Fee" gönnt, dann lauf... und zwar ganz schnell.

Ripperz schrieb:
Meine Meinung ist, das die Kosten, beim ETF Fond höher sind. Er meint am ende zählt die Rendite, die wäre beim Deka besser und daher wären die Kosten egal, weil da die rendite mehr ist.
Grundsätzlich hat er Recht, die Rendite zählt.
Fonds müssten eben Dauerhaft ~1,5% mehr Rendite als der Vergleichs Index machen.
Und daran scheitert es.

Hier kannst beide seit 2009 verglichen: https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00B4L5Y983?tab=chart
MSCI World +645% --> aus 50.000€ wurden in 17 Jahren --> 372.500€
Deka Global CH: +457% --> aus 50.000€ wurden in 17 Jahren --> 278.500€
Erst seit ~2016 laufen beide relativ gleich.
Und das hat der DEKA nur geschafft, weil die Mega-Caps überproportional gestiegen sind.
Wenn jetzt ein Jahrzehnt der Mid-Caps kommt, dann blutet der Deka doppelt:
Hohe Kosten + weniger Rendite der Mega-Caps.
 
florian. schrieb:
Steigt dein Depot Wert auf 200.000€ hat dich der Ausgabeaufschlag schon 8000€ gekostet.
Nein, immer noch 4000€.Du zahlst keinen Ausgabe Aufschlag auf Kurs Gewinne
 
doch natürlich, denn was nicht da ist, kann auch nicht wachsen.

Wenn du immer 4% Ausgabeaufschlag gezahlt hast, fehlen deinem Depot immer 4%
egal wann, egal wo, egal wie die Kurse stehen, dein Depot wird immer um 4% weniger Wert sein.

Ohne Ausgabeaufschlag von 4% steht dein Depot irgendwann bei 1.000.000€
Mit Ausgabeaufschlag von 4% steht das selbe Depot zur gleichen zeit nur bei 960.000€
 
Ihr meint beide das gleiche. Der Ausgabeaufschlag wird natürlich nur einmalig fällig. Weil er aber den Ausgangsbetrag verringert, verringert sich bei gleicher Wertentwicklung auch der Ertrag.
 
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florian. schrieb:
Wenn du immer 4% Ausgabeaufschlag gezahlt hast, fehlen deinem Depot immer 4%
egal wann, egal wo, egal wie die Kurse stehen, dein Depot wird immer um 4% weniger Wert sein.
Das ist schön gerechnet. Diese 4% weniger Anteile bedeuten über den Zinsezins weit mehr Differenz im Depot am Ende nach Jahrzehnten Sparplan.
 
Der Zug ist eh abgefahren, die Ausgabeaufschläge sind bereits gezahlt.
 
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Weiß garnicht was ihr habt, der DEKA performt doch eindeutig deutlich besser*

*in der Provisionsabrechnung des "Beraters"
 
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Kannst du auch ruhig groß schreiben. Es gibt keinen Grund für Zurückhaltung. 😉
 
Wenn ich das richtig sehe, gibt es auf Scalable Tagesgeld mit 2,5% p.a. auf unbegrenztes Guthaben mit 100k € Einlagensicherung.
Soweit ich das beurteilen kann, sind das die allerbesten Konditionen, die man in Deutschland auf Tagesgeld bekommen kann zurzeit. Daher kurze Frage: ist das dort wirklich aktuell so gut, oder übersehe ich irgendwas?

„Verteilung auf Banken mit Einlagensicherung bis 100.000 € oder Geldmarktfonds, auch jeweils als alleinige Verwahrart möglich.“
-> sollte ich hier lieber die Einlagensicherung wählen, wenn ich unter 100k dort verwahren möchte?

„Bei qualifizierten Geldmarktfonds gelten die OGAW-Schutzstandards unabhängig vom Anlagebetrag.“

quelle: https://de.scalable.capital/tagesgeld
 
Cinematic schrieb:
sollte ich hier lieber die Einlagensicherung wählen,
Ich glaube nicht das du eine Wahl hast. Die Kritik ist, dass die Gelder nach belieben von SC verteilt werden. Risiko halte ich für überschaubar. In etwa wie eine Anlage über Raisin.
 
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T00L schrieb:
Das ist schön gerechnet. Diese 4% weniger Anteile bedeuten über den Zinsezins weit mehr Differenz im Depot am Ende nach Jahrzehnten Sparplan.
nee, das bleibt am ende immer genau 4%
völlig egal was der Markt macht, wenn du nur 96 Apple Aktien anstatt 100 hast,
dann fehlen dir überall immer 4%, und am ende hast du 4% weniger von allem.

Worauf ich damit hinaus wollte:
wenn man einen Sparplan über 200€ hat, dann machen die 4% einen Döner aus.
da kann man jetzt argumentieren: was ist schon ein Döner, das muss es einem Wert sein.

Wenn dann nach 40 Jahren aber 500.000€ im Depot sind, dann hat man wegen dem Ausgabeaufschlag 20.000€ weniger. (eben die 4%) Das sind dann doch einige Döner.

Daher ist es ja so wichtig, die Kosten niedrig zu halten, das summiert sich auf Dauer einfach extrem.
Die Bankberater verkaufen einem das aber immer als "egal"
 
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Bei einem einmaligen Ausgabeaufschlag von 4% kommt ein ähnliche Delta am Ende heraus.
Schauen wir aber auf das Delta der laufenden Kosten (z.B. 3%), akkumuliert sich das ganze über den Zinsezins zu deutlich mehr als diese 3%.
 
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Cinematic schrieb:
Soweit ich das beurteilen kann, sind das die allerbesten Konditionen, die man in Deutschland auf Tagesgeld bekommen kann zurzeit.
Chase bietet 4% für 4 Monate (danach 2%) mit Einlagensicherung bis 100K.
Maximaler Anlagebetrag 1 Mio.
 
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TR ebenso derzeit mit 2,25% direkt im Giro/Verrechnungskonto ohne Umbuchungen. Finde ich noch etwas eleganter als bei SC (kannst das eben für alles nutzen und kriegst noch Zinsen). Bin u.a. bei beiden und verteile so schon die Barwerte auf verschiedene Einlagensicherungen.
 
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Ja ich finde das auch praktisch und momentan ist bei mir Sommerloch und ich interessiere mich momentan auch weniger für die Börse, Sparpläne laufen stumpf, Geld was mal über ist wird bei Scalable Tagesgeld und in DBX0AN geparkt, Dividenden werden allenfalls mal in PP eingetragen.

Betreibe derzeit ein wenig DigitalDetoxing, Videos wie „diese Aktie habe ich jetzt verkauft“ oder „wird die KI Blase jetzt platzen“ werden ersetzt durch Tierfilme 😉

Nach den letzten 7 Jahren weiß ich so ungefähr wie der Hase läuft und meine Performance reicht mir vollkommen aus, liegt im Mittel etwas höher wie die klassischen World ETF‘s und ist stark dividendenlastig.
 
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