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Könnt ihr ein Thema eigentlich mal behandeln ohne persönlich zu werden? Mich interessiert der rechtliche Rahmen. Das die Aktionäre hier hinten anstehen stimmt zum beispiel in diesem Fall so nicht. Es geht dabei schließlich nicht um die Insolvenzmasse. Sondern um den ggf. vorliegenden Straftatbestand der Täuschung und Veruntreuung sowie Betruges.
Klar, es gibt schon Anwälte die dies machen und Anlieger können sich da anschließen, aber das Problem ist, von wem man diesen Schadenersatz verlangt. Gegen Wirecard zu klagen, dürfte keinen Sinn machen, da es da nicht zu holen gibt und eigentlich macht es nur gegen EY Sinn, denn gegen die BaFin hat man keine Chance, die sind ja offiziell nur für die Überprüfung der WireCard Bank verantwortlich. Wenn aber weltweit mit sehr viel Aufwand betrogen wurde, dann ist fraglich ob EY wirklich Schadenersatzpflichtig ist.
Das ist eben das Risiko wenn man Aktien auf Kredit kauft. Keine Ahnung was er sonst noch an Vermögen hat, aber wenn er seine eigenen Wirecard Aktien auf Kredit gekauft hat, dann dürfte es nicht so viel sein und nun hat er dann noch 3,7 Millionen Wirecard Aktien deren Wert ständig weiter fällt. Gegenüber den Milliardenverlusten der Anleger ist dies nichts, einem nackten Mann kann man eben nicht in die Tasche greifen. EY wären die einzigen wo es was zu holen gibt, die werden sich aber auch mit Händen und Füssen dagegen währen.
Wie gut die Täuschung war, zeigt sich daran das Gerichte und auch die BaFin wegen Marktmanipulation gegen Leute vorgegangen ist die früh von Manipulationen bei Wirecard berichtet haben:
Auch vor Gericht konnten lange keine Manipulationen bewiesen werden, es wäre eine Schlappe für die Justiz nun EY dafür zu Schadenersatz zu verurteilen, weil sie auch nicht entdeckt haben was auch den Gerichten jahrelang entgangen ist. Außerdem hat Wirecard im Oktober den Treuhänder gewechselt und der neue war nicht so erfahren im Vortäuschen von nicht vorhandenen Geldern wie der vorherige, dies dürfte EY ebenfalls in die Hände spielen.
Hallo @Quaussi
Möchtest du nur Europäische, oder auch andere Währungen? USA zb.
Ich habe vor über 10 Jahren hauptsächlich mit Microsoft - Wallstreet angefangen
Tatsächlich beobacht ich die amerikanischen, europäischen und chinesischen Märkte.
Microsoft, Amazon, Google und Apple sind wahrscheinlich immer zu empfehlen
Immer schwierig solche direkten Empfehlungen... ^^
Ich finde "Just Eat Takeaway" als Wachstumsaktie ganz spannend. Der größte Essenslieferant in Europa und gerade auf dem Vormarsch in die USA. Ist natürlich ein heiß umkämpfter markt...
@parats wenn jemand Geld loswerden möchte, biete ich sonst auch gerne meine Kontonummer an
Wenn Wirecard mit der Insolvenz fertig ist, wird vom Konzern nicht mehr viel übrig sein.
@parats wenn jemand Geld loswerden möchte, biete ich sonst auch gerne meine Kontonummer an
Wenn Wirecard mit der Insolvenz fertig ist, wird vom Konzern nicht mehr viel übrig sein.
Dann ist alles gut.
Mein Punkt ist aber, dass man keine Geheimtipps in einem Forum von privaten Kleinanlegern erwarten sollte und kann. Märkte sind effizient und haben alles verarbeitet, bevor wir den Weg in diesen Thread finden.
Vielleicht ein allgemeiner Tipp, schau was in der Krise im Verhältnis wenig gefallen ist und dann vollziehe deine üblichen Bewertungsmaßstäbe bei Aktien. Sollten allerdings nicht unbedingt die tech monster sein, die in Summe die Marktkapitalisierung der EU Märkte toppen.
So ist es und man soll vor allem breit gestreut investieren, damit die Verluste bei einer Aktien nicht so ins Gewicht fallen. Also entweder nur eben einem ETF oder eben eine zweistellige Zahl von Einzelwerten auf verschiedenen Branchen kaufen.
parats schrieb:
Mein Punkt ist aber, dass man keine Geheimtipps in einem Forum von privaten Kleinanlegern erwarten sollte und kann.
So ist es und die Aktien die lange gut gelaufen sind, müssen es nicht auch in Zukunft machen. Das hat Wirecard auch wieder gut gezeigt und wenn ich z.B. die Bewertung von Tesla sehe, dann wird mir schwindelig. Da ist so eine Hype drum entstanden und die Aktie kann daher noch eine ganze Zeit weiter steigen, aber wenn man die Bewertungen sieht, dann muss es noch über Jahrzehnte traumhaft laufen um den jetzigen Kurs jemals zu rechtfertigen. Aber wie steht es so schön hier:
Genau dies hat zu Zeiten des Neuen Marktes auch jeder der Startups deren Bewertungen weit jenseits der traditionellen Kennzahlen lagen, vor sich behauptet. Irgendwann wird die Hype aber zu Ende sein und dann wird die Börsen-Bewertung doch wieder nach traditionellen Kennzahlen erfolgen. Dies war nach dem Platze der DotCom Blase nicht anderes und entsprechend wenige Unternehmen haben dann auch überlebt und oft ihre damaligen Bewertungen nie wieder erreicht.
Tesla ist pro verkauftem Auto 1000mal so hoch wie VW bewertet, für eine gleiche Bewertung müsste Tesla bei unverändertem Kurs also nicht 700 Tausend oder 700 Millionen Autos pro Jahr verkaufen, wobei die weltweite Autoproduktion aber nur etwa bei 100 Millionen Autos pro Jahr liegt. Wie die Bewertung langfristig gerechtfertigt und damit der Aktienkurs gesteigert oder wenigstens gehalten werden soll, kann ich mir deshalb nicht vorstellen.
Auch was Aktien angeht die in der Krise gut gelaufen sind, wie z.B. die Lieferdienst für Essen, muss man sehr vorsichtig sein ob der Trend in Zukunft so weitergeht oder ob die Leute nun wo es wieder möglich ist, nicht doch lieber wieder auswärts Essen gehen statt sich das Essen bringen zu lassen. Außerdem sind deren Bewertungen schon sehr hoch, weil sie eben die Gewinner des Lockdowns waren, als die Alternative zum Selbst Kochen eben die Lieferung nach Hause war, weil die Restaurants geschlossen waren. Die andere Frage ist auch, wie viele der Restaurants deren Essen gegen üppige 20 bis 30% Provision ausgeliefert wird, die Krise überhaupt überleben und wie die Restaurantlandschaft danach aussehen wird. Wenn dann dort wenige, große Ketten überleben, könnten diese es attraktiver finden eigene Lieferdienste zu betreiben, so wie Amazon ebenfalls seinen eigenen Paketdienst geschaffen hat.
Freue Dich lieber über die realisierten Gewinne als Dich über entgangene Gewinne zu ärgern, denn es gibt zahlreiche Aktien die man nicht hatte mit denen man aber kräftige Gewinne hätte machen können. Wenn man sich da jedesmal drüber ärgert, dann hat man bald keinen Spaß mehr an Aktien und außerdem gibt es auch genug Fälle bei denen man Verlust gemacht hätte, über die man sich aber hinterher eben nicht so freut da keinen Verlust gemacht zu haben. Spotify dürfte auch von den Lockdowns profitiert haben, ob wirklich oder nur in der Vorstellung der Anleger spielt für die Kursentwicklung erstmal auch keine Rolle.
Da gibt es ebenso extrem viele Shorties und Musk hasst und verspottet sie, pusht den Kurs aber vor allem mit neuen Projekten und Zukunftsvisionen. Zumindest der Battery-Day wurde aber immer wieder verschoben. Derzeit wird gerade wieder die Hoffnung auf selbstfahrende Autos geschürt, obwohl der bisherige "Autopilot" so manchen tödlichen Unfall verursacht hat, die die Limitierung des Systems deutlich zeigen.
Niemals über entgangene Gewinne ärgern, sondern mit dem zufrieden sein, was man erzielt hat. Ich hatte damals 100 Tesla Aktien zum IPO gekauft, klar ärgerlich beim jetzigen Kurs aber der Verkauf war meine Entscheidung und die war gut.
Ich finde Disney zur Zeit sehr interessant und zudem bei weitem noch nicht überteuert.
Und dann stelle ich mir oft die Frage: Wie kann man effektiv erneuerbare Energie speichern?