Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

@Quaussi

Abgesehen von Batterien fällt mir da gerade nur Elektrolyse (Wasserstoff) oder potentielle Bewegungsenergie ein. Man pumpt mit überschüssiger Energie Wasser einen Berg hoch und lässt es bei Bedarf wieder durch ein Kraftwerk fließen.

Da fällt mir das Video ein, finde ich mega :D

 
In Smart-Home??
Sicherlich auch...
Aber nicht nur.

  • Erstmal ist es Wichtig, für die Stahl-Herstellung (Koks)
  • Motoren (bzw. Treibstoff!!) für die Seefahrt (Kreuzfahrtschiffe etc. pp)
  • Motoren für LKW (wohl die größte CO2 Schleuder.)
  • Motoren für PKW (sogar Fahrräder können der H2 betrieben werden)
  • Zwischenspeicherung von "Überschüssiger Wind- und Solarkraft" (Du weisst ja, dass Windkrafträder abgeschaltet werden, um nicht zu viel Netzkapazität zu erzeugen)
  • Power-To-X (Also Von Wind/Strom zu H2 und von H2 zu Strom)

NEL, meine Erste 200% Aktie.
Proton Motors (meine Zweite)
Ballard Power, Plug Power, ITM Power, Fuel Cell, (alle über +140%)
McPhy Energy, Powercell Swede, Hexagon Comp, Linde, Air Liquide... (auch interessant in der Thematik)
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:
In Smart-Home??
Sicherlich auch...
Aber nicht nur.

  • Erstmal ist es Wichtig, für die Stahl-Herstellung (Koks)
  • Motoren (bzw. Treibstoff!!) für die Seefahrt (Kreuzfahrtschiffe etc. pp)
  • Motoren für LKW (wohl die größte CO2 Schleuder.)
  • Motoren für PKW (sogar Fahrräder können der H2 betrieben werden)
  • Zwischenspeicherung von "Überschüssiger Wind- und Solarkraft" (Du weisst ja, dass Windkrafträder abgeschaltet werden, um nicht zu viel Netzkapazität zu erzeugen)
  • Power-To-X (Also Von Wind/Strom zu H2 und von H2 zu Strom)

NEL, meine Erste 200% Aktie.
Proton Motors (meine Zweite)
Ballard Power, Plug Power, ITM Power, Fuel Cell, (alle über +140%)
McPhy Energy, Powercell Swede, Hexagon Comp, Linde, Air Liquide... (auch interessant in der Thematik)

Das ist klar. Ich meine im Bereich der Speicherung von erneuerbaren Energien.
Daher gebe ich dir in deinen Punkten natürlich recht ;).

Aber jetzt noch in Wasserstoff zu investieren? :/ wohl eher nicht...
 
Da lohnt es sich auch Gewinne sicher mitzunehmen, ich weiß es zwar nicht aber in einigen Branchen sehe ich Blasengefahr, zum Beispiel bei den genannten oder im Tech Sektor, Analysten sehen beispielsweise für Netflix Kursziele bei 600 Dollar, übertrieben oder realistisch?
 
Sieht nach großem Potenzial aus
In einer neuen Wasserstoffstrategie, die am Mittwoch (08.07.2020) veröffentlicht wurde, verweist die Europäische Kommission auf Prognosen, wonach Wasserstoff bis 2050 bis zu 24 Prozent (heute weniger als 2%) des weltweiten Gesamtenergiebedarfs decken könnte.
In diesem Fall könnte von einem Jahresumsatz (also 2050) von 630 Milliarden Euro die Rede sein.

Die erste Phase läuft von 2020 bis 2024. Die zweite Phase läuft von 2025 bis 2030. Die dritte Phase geht bis 2050.

Erst nach Schätzungen der Europäischen Kommission können Investitionen zwischen 320 und 458 Milliarden Euro berücksichtigt werden.

Wasserstoff ist ja nicht erst seit "Heute" da.
Das ganze wurde schon 2004++ langsam langsam aufgebaut.
Heute befinden wir uns in einer Art "Markt-Aktivierung"
Das ist wie ein Produktzyklus, und wir befinden uns Momentan noch klar am Anfang.
 
-Ps-Y-cO- schrieb:
Wasserstoff ist ja nicht erst seit "Heute" da.
Das ganze wurde schon 2004++ langsam langsam aufgebaut.

Wasserstoff gab und gibt es schon weitaus länger. 2004 fuhren schon Wasserstoff Autos. Trotzdem ist in den letzten 15 Jahren kaum mehr passiert. Man forscht an besseren Verfahren und Effizienzsteigerungen... aber das tut man in allen Gebieten.

Das Problem von Wasserstoff ist die Effizienz. Die Umwandlung ist ineffizient in jede Richtung und dann ist Wasserstoff auch noch flüchtig - sprich die Lagerung ist aufwändig und trotzdem gibt es Verluste. Einen großen Vorteil zur Batterietechnik sehe ich einfach nicht, außer für Schiffe und Flugzeuge in ferner Zukunft vielleicht.
 
Holt schrieb:
Auch was Aktien angeht die in der Krise gut gelaufen sind, wie z.B. die Lieferdienst für Essen, muss man sehr vorsichtig sein ob der Trend in Zukunft so weitergeht oder ob die Leute nun wo es wieder möglich ist, nicht doch lieber wieder auswärts Essen gehen statt sich das Essen bringen zu lassen. Außerdem sind deren Bewertungen schon sehr hoch, weil sie eben die Gewinner des Lockdowns waren, als die Alternative zum Selbst Kochen eben die Lieferung nach Hause war, weil die Restaurants geschlossen waren. Die andere Frage ist auch, wie viele der Restaurants deren Essen gegen üppige 20 bis 30% Provision ausgeliefert wird, die Krise überhaupt überleben und wie die Restaurantlandschaft danach aussehen wird. Wenn dann dort wenige, große Ketten überleben, könnten diese es attraktiver finden eigene Lieferdienste zu betreiben, so wie Amazon ebenfalls seinen eigenen Paketdienst geschaffen hat.

Die sollte man sowieso nicht anpacken, außer man gambled extrem Richtung zweiter Lockdown. Ein sehr gutes Beispiel ist Walmart, die habe ich nun schon deutlich länger im Depot und war etwas erstaunt wie stabil die sich gehalten haben im Vergleich zum Gesamtmarkt.
 
BridaX schrieb:
Man pumpt mit überschüssiger Energie Wasser einen Berg hoch und lässt es bei Bedarf wieder durch ein Kraftwerk fließen.
Nur bekommt man solche Anlagen wegen des Umweltschutz und der Bürgerproteste gar nicht mehr neu errichtet.
-Ps-Y-cO- schrieb:
Du weisst ja, dass Windkrafträder abgeschaltet werden, um nicht zu viel Netzkapazität zu erzeugen
Du meinst Netzauslastung, denn die Kapazität der Netz ändert sich nicht durch die Auslastung, sondern nur durch den Ausbau, aber auch hier geht es wegen des Widerstand der Anwohner nur schleppend voran. Die Leute wollen die Energiewende, aber bitte nicht in ihrer Nähe. Wasch mich, aber mach mich nicht naß!
xpower ashx schrieb:
in einigen Branchen sehe ich Blasengefahr, zum Beispiel bei den genannten oder im Tech Sektor, Analysten sehen beispielsweise für Netflix Kursziele bei 600 Dollar, übertrieben oder realistisch?
Die Blase dürfte im Techsektor schon da sein, siehe meinen gestrigen Post zu Tesla.
hallo7 schrieb:
Einen großen Vorteil zur Batterietechnik sehe ich einfach nicht, außer für Schiffe und Flugzeuge in ferner Zukunft vielleicht.
Es ist vor allem für LKW wichtig, da sind Batterien nur im Nahverkehr brauchbar, für den Fernverkehr bräuchte man zu große und damit schwere Batterien und/oder zu lange zum Nachladen.
parats schrieb:
Ein sehr gutes Beispiel ist Walmart, die habe ich nun schon deutlich länger im Depot und war etwas erstaunt wie stabil die sich gehalten haben im Vergleich zum Gesamtmarkt.
Die sind ja doch vor allem ein Lebensmittelhändler und daher waren die Läden nicht wegen Lockdowns geschlossen und der Lebensmitteleinzelhandel hat in der Zeit sogar mehr Umsatz gemacht, auch weil die Leute die nicht in Restaurants essen gehen konnten, dann eben oft selbst gekocht haben. Daher ist es kein Wunder das die im Vergleich zum Gesamtmarkt gut abgeschnitten haben.
 
Soweit ich weiß, hat sich bei der Effizienz von Wasserstoff auch nicht viel getan. Ich sehe da aktuell auch nur einen Hype, aber nichts wirklich Handfestes dahinter. Von der Erzeugung bis zur tatsächlichen Verwendung in Antrieben bleibt von der ursprünglichen Energiemenge nicht so viel über.
Da finde ich die Entwicklung der synthetischen Kraftstoffe viel spannender. Außerdem könnte man da sehr wahrscheinlich die aktuellen Verbrenner einfach weiter nutzen.
 
Naja, Wasserstoff hat als Brennstoff glaube ich die höchste Energiedichte (auf die Masse bezogen). Fast drei mal so hoch wie Benzin. Das relativiert sich.

"Betrachtet man die ganze Kette von der Wasserstofferzeugung bis zur Umwandlung in elektrische bzw. kinetische Energie kommt man laut Mohrdieck tatsächlich auf einen Wirkungsgrad von nur noch 29 bis 32 Prozent."
- https://www.auto-motor-und-sport.de...brennstoffzelle-co2-neutral-batterie-lithium/

Ein normaler Verbrenner hat im Vergleich einen Wirkungsgrad von ca. 40%.

Wasserstoff 33,33 kWh/kg
Benzin 12,5 kWh/kg

Ich meine in einer Welt, in der wir mehr Energie produzieren als wir brauchen spielt die Effizienz keine große Rolle mehr. Hauptsache die Energie kann möglichst umweltfreundlich, kostengünstig und lange gespeichert und schnell abgerufen werden.

Das Problem ist den Wasserstoff über lange strecken zu transportieren, aber im eigenen Haushalt ist ein
Wasserstoffkreislauf genial. Photovoltaikanlage, Wasserstofftank, Brennstoffzelle und eine Tanksäule für das eigene Auto. Damit würden sich etliche Haushalte samt KFZ komplett autark betreiben lassen :D
 
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Thane schrieb:
Da finde ich die Entwicklung der synthetischen Kraftstoffe viel spannender. Außerdem könnte man da sehr wahrscheinlich die aktuellen Verbrenner einfach weiter nutzen.
Eben, dies dürfte der Weg sein, zumal man dann keine Schadstoffe wie Schwefel im Kraftstoff hat, der kann also viel sauberer verbrennen. Neben den Motoren kann man auch die ganze Infrastruktur der Tankstellen weiterhin behalten und muss nicht teuer eine komplett neue Infrastruktur aufbauen. Das Problem ist eben der Preis für die Herstellung, der einfach nicht gegen Kraftstoffe aus Erdöl konkurrieren kann.
BridaX schrieb:
Wasserstoff hat als Brennstoff glaube ich die höchste Energiedichte (auf die Masse bezogen).
Das nutzt aber nichts, wenn man dann am Ende einen so schweren Tank braucht, dass der gefüllte Tank mit dem Brennstoff beim gleichem Energiegehalt trotzdem schwerer ist. Wasserstoff hat aber gegenüber Batterien den Vorteil das man ihn schnell tanken kann, also nicht diese lange Ladezeiten hat und an einer Tanksäule viel mehr Fahrzeuge befüllen kann als an einer Ladesäule ihre Batterien aufladen können.
 
Man braucht keine Schwereren Tanks bzw Größere...
Das würde sich nur auf die "Batterie" also ein BEV beziehen, Da braucht man Unmengen Lithium um 600km Reichweite zu erlangen.

Siehe Hyundai Nexo bzw. Mercedes Benz GLC-Fcell
(beides Serien-H2-Fahrzeuge)

auch hier wieder der Klassische "Markt"
Angebot steht, Die Nachfrage allerdings nicht (da die Infrastruktur in manchen Regionen noch nicht gegeben ist (Tankstellennetzwerk))

In Zukunft wird es so sein dass das "Auto" im Gesamtpaket a) weniger Teile benötigt (Reihen 6Zylinder, besteht aus wievielen Einzelteilen???) und b) geringere Abmaße besitzt.

  • Ein "Elektromotor" (eventuell an jedem Rad bzw. Jeder Achse bzw. nur Vorder- oder nur Hinterachse)
  • Batterie
  • Eine Brennstoffzelle.
  • Ein H2-Tanksystem (2-3 H2 Tanks).

Beim Klassischen Verbrenner ist es "nur" Verbrenner-Motor + Tank schon fährt die Kiste
H2 ist Tank + Zelle + (Kleine!)Batterie + E-Motor.
 
-Ps-Y-cO- schrieb:
In Zukunft wird es so sein dass das "Auto" im Gesamtpaket a) weniger Teile benötigt (Reihen 6Zylinder, besteht aus wievielen Einzelteilen???) und b) geringere Abmaße besitzt.
Aus wie vielen Teilen besteht ein Batteriepack? Und geringe Abmessungen sind auch nicht gerade gefragt, schau Dir an wie groß die Tesla sind und für einen Boom die SUV erleben, die gerade wegen ihrer nicht kompakten Abmessungen beliebt sind. Von den drei Brennstoffzellen Autos sind zwei SUVs und das dritte mit 4,89m Länge auch nicht gerade ein Kompaktwagen.
 
Holt schrieb:
Es ist vor allem für LKW wichtig, da sind Batterien nur im Nahverkehr brauchbar, für den Fernverkehr bräuchte man zu große und damit schwere Batterien und/oder zu lange zum Nachladen.

Im Fernverkehr hoffe ich das die Schiene wieder entdeckt wird. Aber mit der Ausbaumentalität (vor allem auch von Deutschland bzw. Bayern) könnte das noch dauern...
 
Vergiss die Schiene, wäre schön, aber auch die letzten Gleisanschlüsse zu Fabriken verschwinden zunehmend und die ganze Logistik der Bahn ist gar nicht in der Lage die Anforderungen der Unternehmen zu erfüllen. Die werden sicher nicht ihre Fracht mit einem LKW zum Bahnhof fahren um sie dann beim Kunden mit einem anderen LKW wieder vom Zielbahnhof abzuholen uns auszuliefern. Außerdem ist eine Strecke die einmal abgebaut wurde, für immer verloren, die Grundstücke werden anderweitig genutzt und selbst wenn nicht, würden die neuen Anlieger sich dagegen zu Wehr setzen. Die Wiederbelebung der Bahn sehe ich nicht, schon gar nicht, weil immer mehr Verkehre auch grenzüberschreitend sind und dann verschiedene Bahnverwaltungen und -unternehmen zusammenarbeiten müssten.
 
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Also wer Northern Data Aktien besitzt, sollte diese am besten schnell los werden. ☝
 
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Grad mal gelesen, also auch den Orginalnews Artikel. Wenn das sich so bewahrheitet... Was ist den los in DE? Man kommt sich langsam vor wie in der letzten Bananenrepublik...
 
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Danke Quaussi
Hab meine noch bei 61,8 € verkauft, stehen jetzt auf ca 45 €

@ Quaussi & andere Wie seht ihr es bei Cliq Digital? Bin noch positiv gestimmt.
 
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