Klar und das ist auch der Sinn der ganzen Konstruktion, die Bank verdient ja an den Gebühren und verkauft deshalb genau solchen Mist bei dem der Kunden kaum eine Chance auf eine ordentliche Rendite hat. Gerade die Mischfonds sind dafür perfekt, da fallen die Gebühren nämlich doppelt an, einmal für den Dachfonds und einmal für die Fonds in die er investiert und da die Gebühren der letzeren unterschiedlich sind und die Mischung zwischen ihnen variiert, brauchen die Dachfonds auch keine konkreten Angaben zu den Gesamtkosten machen und werden deshalb von den Verkäufern (manche halten sie ja immer noch für Berater, von der Idee sollte man sich freimachen) in den Banken verkauft.youngbuck89 schrieb:Ich habe über die Sparkasse mit Deka Investments einen Mischfond und Immobilieneuropa bespart, ziemlich genau 1 Jahr lang, Sparsumme insgesamt 7000€. der höchste Stand nach fast einem Jahr war +30€. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Gebühren die Erträge komplett auffressen.
Aus Anlegersicht sind sie komplett sinnlos, da kann man auch selbst in zwei oder drei getrennte Assetklassen investieren, aber für die Banken und ihre hauseigenen Fondsgesellschaften sind sie optimal um fette Gebühren zu kassieren und obendrein deren genaue Höhe auch noch zu verschleiert. Deshalb verkaufen sie die ja so gerne, da damit für die Bankten richtig was zu verdienen ist und aus diesem Grund machen sie auch so viel Werbung dafür.Faluröd schrieb:Mischfonds finde ich im allgemeinen relativ sinnlos.
Doch,. vielleicht schafft er das schon, aber nicht mehr nach Abzug der Kosten und damit für die Kunden. Außerdem orientieren sich die meisten Fondsmanager zu sehr an ihren Vergleichsindex und weich zu wenig vom dem ab, dies verhindert das sie viel schlechter als ihr Vergleichsindex abschneiden und dann gefeuert werden, nur sind so die Kosten für die Verwaltung eben einfach nicht gerechtfertigt sind. Warren Buffet hat keinen Vergleichsindex und macht sein eigenes Ding, daher ist er seit Jahrzehnten so erfolgreich.parats schrieb:Generell kann man festhalten, dass aktive fonds keinen Vorteil haben. Denn der wichtigste Faktor, der Fondmanager, schlägt die durchschnittliche Rendite des Marktes nicht über einen Zeitraum von 20 Jahren und mehr.
Sehr gute Entscheidung, kümmere Dich selbst um Dein Geld sonst machen anderes das und die wollen nur Dein Bestes, nämlich Dein Geld. Achte auf die Kosten, wie wichtig dies ist, siehst Du ja gerade selbst, die fressen sonst die schönsten Renditen der Basisanlage auf. ETFs sind die bessere Wahl, weil die Kosten dort geringer sind. Die Anbieter versuchen dies in letzter Zeit mit sogenannten Smart-ETF oder Zusatzleistung wie Robotadvisorn zu ändern, aber nicht falle darauf rein.youngbuck89 schrieb:Danke euch, ich werde morgen direkt die Auflösung meiner Deka investments beauftragen.