Aktuelle Notebooks, Erweiterung in Eigenregie noch möglich?

6Core-AMD

Cadet 1st Year
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Irgendwann macht er die Grätsche, mein in die Jahre gekommenes Toshiba Satellite Notebook, Baujahr 2012.
Gekostet hat er mal 650 Euro. Ich kann mich nicht von ihm trennen, werde es aber wohl früher oder später müssen.

Seinerzeit mit Win7, iCore5 2te Gneration, 4 GB RAM und einer 320 GB HDD ausgestattet, bekam er vor 2 Jahren ein Facelifting-Upgrade auf 8GB RAM und eine 500 GB SSD. Aktuell werkelt als OS Windows10, Ausgabe 1903 auf dem "Toshi". All das war möglich, weil diese Gerätegeneration noch die unproblematische Möglichkeit anbot, bestimmte Teile wie RAM, AKKU, HDD (SSD) auszuwechseln - dank der dafür vorgesehenen Öffnungsklappen auf der Gehäuse-Unterseite.
Heutige Geräte sehen da anders aus. Die Rückseite ist glatt wie ein Kinderpopo. Die "groben Eckwerte" unterscheiden sich garnicht mal so von meinen, in die Jahre gekommenen "Toshi". 8GB RAM und 256 GB SSD, scheinen heute in der Geräteklasse bis 850 Euro Standard zu sein. Das war es dann aber auch.
Die neuen Akkus spendieren den aktuellen Notebooks sicherlich eine längere Laufzeit, dafür kann man sie nicht mehr selber wechseln. 256 GB SSD als aktuelle Standardspeicherkapazität finde ich schon a bisserl mager, dass kann auch eine neuere Generation an CPUs nicht (wirklich) kompensieren.
Ich hadere also mit der Neuanschaffung und frage mich, ob jemand unter Euch ist, der sich mit ähnlichen Gedanken plagt und vielleicht ein paar Empfehlungen aussprechen kann? Hat jemand Erfahrung mit neuen Notebooks, besonders im Hinblick auf potentielle Erweiterungsmöglichkeiten?
Insbesondere interessiert mich, wie es um die Option die vorhandenen, verbauten, schmalbrüstigen SSDs gegen doch deutlich kapazitätserweiterte SSDs auszutauschen bestellt ist? Gleiches gilt für den Akku. Wenn ich mir also wieder ein 700 - 850 Gerät kaufe und mich gleich nach dem Auspacken ans Werk mache die verbaute 256 GB SSD gegen eine 1 TB SSD auszutauschen, ist mir schon a bisserl mulmig (Garantieverlust etc...), denn a bisserl Angst das (neue) Ding gleich in die ewigen Jagdgründe zu verbasteln habe ich schon.
Ich habe zwar schon das ein oder andere Notebook per Youtube-Anleitung zerlegt (und wieder zusammen bekommen), aber im Gegensatz zum Desktop-PC schrauben - macht´s mir beim Notebook nicht wirklich Spaß. Anyway, die Ausstattungseckwerte der neuen Geräte überzeugen mich nicht wirklich, vor allem nicht unter dem Aspekt der unangemessenen Abzocke. Steckt in einem baugleichen Basisgerät statt einer 256 GB SSD herstellerseitig eine 500er drin, verlangen nicht wenige Hersteller gleich 400 Euro mehr dafür. Warum 256 GB mehr an SSD Speicher gleich 400 Euronen mehr ausmachen, hat sich mir noch nicht erschlossen...., daher plane ich notfalls selber Hand anzulegen. Hat jemand einen Tipp? Gibt es überhaupt noch Geräte auf dem Markt, die eine (wenig[er] aufwendige) Erweiterung in Eigenregie erlauben? Freue mich über den ein oder anderen Tipp. (Bin aktuell nicht so oft online, Reaktion meinerseits kann auch schon mal einen Tag dauern...)
 
Ja, es gibt noch solche Geräte.

Z.B. Notebooks, die auf Barebones von Clevo oder Tongfang aufbauen.

Bei diesen kann man für gewöhnlich SSD/HDD, RAM, WiFi, Keyboard und Akku problemlos wechseln, da die Unterseite sehr leicht abnuzehnemen ist. Gibt sogar einige Modelle, bei denen auch die CPU/GPU gewechselt werden kann, da diese nicht verlötet sind.

Allerdings sind diese meist erst im Bereich >1.200 € zu finden.
 
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ja, selbst bei den Busineslaptops gibts immer mehr die schwer zu öffnen sind. Ist wohl auch dem Drang zum immer kleiner/leichter werden zu müssen geschuldet.
Es gibt aber noch welche mit Warrtungsklappen für RAM/SSD.
Grundsätzlich kann man natürlich bei jedem Laptop RAM und SSD tauschen. Auch Akku fest verbaut heißt nicht dass er nicht zu tauschen geht, man muss nur aufschrauben.

Ein Gerät mit leichtem Zugang zu RAM/SSD wäre das HP Probook G5 (Modell der letzten Generation im Abverkauf) beim G6 siehts dagegen wieder eher beschissen aus mit der Öffnung.

Dell Latitude 5590 ist auch ganz einfach zu öffnen. wie das neue 5500 aussieht weiß ich leider nicht.


Grundsätzlich kannst du - wenn du nicht die CPU Mehrleistung der aktuellen Generationen brauchst - für günstiges Geld auch gute Gebrauchte kaufen.
z.B. Lenovo T460 / T560 (der Shop nur exemplarisch fürs schnelle raus suchen, gibt unzählige Shops mehr für gebrauchte Business Laptops.)
 
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Für ~700 Euro bekommt man sogar von Lenovo 16 GB und 512 GB. Mit Acer fängt es schon bei 550 Euro an.

Aber ja, der Trend geht schon lange in Richtung Wegwerfprodukt, sodass man möglichst gar nichts mehr wechseln kann und direkt vor der Entscheidung stehen soll, wegen 1-2 Dingen direkt ein neues Gerät zu kaufen.
Selbst die neueste Generation der sehr teuren Lenovo T-Serie hat sich in diesem Punkt stark verschlechtert! Besonders beim Punkt Akkuwechsel!

Bei Geizhals kann man zumindest grob nach Geräten mit erweiterbaren Arbeitsspeicher und wechselbaren Akkus suchen, wenn man die Filter richtig setzt:
https://geizhals.de/?cat=nb&xf=12826_2~12_8192~16496_Akku+abnehmbar
(Achtung, für Akkuwechsel gibt es zwei Filteroptionen)
https://geizhals.de/?cat=nb&xf=12826_2~12_8192~16496_beides

Leider gibt es diese Option nicht für Festplatten.
Man muss aber wissen, dass diese zwei Punkte bei Geizhals nicht sehr gut gepflegt werden und es deshalb deutlich mehr Geräte gibt, die diese Optionen bieten.
Mit dem Filter kann man zumindest sehen, welche Marken es betrifft und entsprechend immer zuerst auf der Homepage des Herstellers nach Geräten (Modellbezeichnungen) suchen.
 
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Habe auch mit einem Dell Latitude gute Erfahrungen gemacht und kürzlich den RAM getauscht. Das gig prima einfach.
 
Bei den billigen Netbooks ist oft nix mehr auszuwechseln. RAM und SSD sind verlötet.

Bei größeren (teureren) Notebooks (vor allem Gaming Notebooks) ist oft mind. ein RAM Slot, die HDD / SSD und das WLAN Modul tauschbar. Das Öffnen der Gehäuse ist aber oft nicht einfach.

Bei CLEVO Barbones sind ggf. sogar die CPU und die GPU tauschbar. Aber ob man da später wirklich etwas passendes zum brauchbaren Preis findet?

Tipp:
Testberichte auf zB notebookcheck.com lesen. Da wird auch immer die Wartungsfreundlichkeit bewertet und was bei den Geräten selber austauschbar ist und ob das einfach ist.

Steckt in einem baugleichen Basisgerät statt einer 256 GB SSD herstellerseitig eine 500er drin, verlangen nicht wenige Hersteller gleich 400 Euro mehr dafür. Warum 256 GB mehr an SSD Speicher gleich 400 Euronen mehr ausmachen, hat sich mir noch nicht erschlossen
Ich achte beim Notebookkauf auf Wartungsfreundlichkeit und nehme wenn möglich die Modellvariante mit möglichst wenig RAM und SSD Kapazität.
Dann wird größerer und besserer RAM und eine große und deutlich schnellere SSD eingebaut. Viel sparen tue ich dann unterm Strich nicht mehr, aber die Komponenten sind halt schneller als das was die Notebook Hersteller selber verbauen.

Nur bei Barebone Modellen, wo man die Komponenten aus einer größeren Liste selber wählen kann, muss man eher Aufwand vs. geringer Aufpreis vergleichen.
 
Äh, ja, wall of text, darum mal drin rumgepickt...

Wenn Du schon daran denkst, bei einem Neugerät die SSD zu tauschen, dann nimm doch gleich ein Gerät mit der passenden Ausstattung oder konfiguriere Dir selber ein Gerät (auf Basis von Barebones, wurde oben schon erwähnt), Schenker (XMG) ist hierzulande einer der bekanntesten Hersteller und hat auch ein Bereich hier im Forum. Kannst ja auf deren Seite mal "rumspielen", aber für 650 € zzgl. SSD wirst Du nichts finden und Windows käme auch noch drauf (wenn Du nicht die alte Lizenz nehmen solltest). Und bei den meisten Geräten kann man noch den Akku abnehmen (z.b. wenn man viel Netzbetrieb hat), ohne das Gerät aufzuschrauben.
Code:
https://www.mysn.de/
 
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Also ich habe mir vor kurzem das Acer Nitro 5 gekauft. In der AMD Version. Mit der Aufrüstung zu 16 GB RAM und einer 512 GB M2 war ich in Summe bei knapp 700€.

An den RAM sowie die Festplatte kommt man per Wartungsklappen. Für den Einbau einer M2 musste ich die komplette Unterseite abschrauben, aber das ging mit ein paar Schrauben ohne Probleme.

Sobald die Unterseite weg ist kommt man auch an den Akku.

Edit: Hier mal noch ein Video dazu.

 
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Ich danke Euch allen für die überaus brauchbaren Tipps. Vermutlich liegt es daran, dass mein Wissensstand in Sachen Notebooks nicht mehr aktuell war. Aber durch Euch habe ich ein paar echt gute Anregungen bekommen. Die "Schenker XMG Serie" spricht mich schon mal an. Ich denke, da wird was Adäquates für mich dabei sein.
 
Bei einem Budget von max. 850€ brauchst Du nix werken mMn.

Ich gehe mal von 15" Geräten aus.

https://geizhals.de/lenovo-ideapad-330-15arr-platinum-grey-81d200kdge-a1974761.html?hloc=at&hloc=de

Kleine SSD raus - falls erwünscht - der Rest sollte schon eine gute Weile genügen.

https://geizhals.de/hp-15-db1204ng-...ver-6pe87ea-abd-a2023603.html?hloc=at&hloc=de

Auch hier SSD tauschen - falls erwünscht.

https://geizhals.de/hp-15-db1103ng-jet-black-6rl75ea-abd-a2038802.html?hloc=at&hloc=de

https://geizhals.de/hp-pavilion-15-...ver-6ex51ea-abd-a2061608.html?hloc=at&hloc=de

Und wenn die Kiste zocken soll - im 08/15 Bereich - einen Hunni mehr

https://geizhals.de/dell-g3-17-3779-schwarz-6n7cn-a1831417.html?hloc=at&hloc=de

https://geizhals.de/hp-pavilion-15-...ver-7gt89ea-abd-a2068064.html?hloc=at&hloc=de

Mit neuester Graka Serie wieder ein Hunni mehr

https://geizhals.de/hp-gaming-pavilion-15-dk0007ng-7dj89ea-abd-a2065564.html?hloc=at&hloc=de

Sollten 8GB RAM genügen, sehen die Preisgrenzen wieder ganz anders aus.

Nur die Akku´s - die sind fast überall fest - ist aber kein Hexenwerk.
 
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Hallo Moselbär, auch Dir danke für Deine Mühe. Gut, muss mal schauen, wie sich der Lenovo auseinanderschrauben lässt. Das letzte Notebook, beim Acer eines Freundes, dass ich zerlegt hatte , musste man von oben ran, Tastatur abnehmen, Scharniere ausbauen, Monitor entfernen, Unterseite demontieren - grausam. Was ich so auf Youtube sehe, kommt man bei den neueren Geräten über die untere Abdeckung an die Basisbauteile ran und bei Lenovo kann man das CD-Laufwerk durch einen alternativen 2,5" Einschub der eine Platte aufnimmt ersetzen...ich werde mich mal damit beschäftigen. Thanx...
 
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