Alle Server in einen Rechner packen

francy_space

Ensign
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Hallo,

ich habe gelesen, dass man ab sofort auf dem Raspberry Pi 4 VMWare ESPi laufen lassen kann. Sprich, auf den Pi's können unterschiedliche virtuelle Maschinen laufen. Es ist ein attraktiver Gedanke auf jeder virtuellen Maschine eine andere Distribution laufen zu lassen, die alle gleichzeitig laufen.

Meine Frage ist, welche Vorteile habe ich davon, die virtuellen Maschinen in den Pi zu packen. Ich denke besonders an die Stromkosten, die ich dadurch einsparen würde. Gibt es auch andere Gründe, weshalb dieser Schritt sinnvoll wäre?
 
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Du willst drei vollwertige PC mit Linux drauf als VM auf einem Pi laufen lassen?? Ähm, ist der Pi4 soooo viel leistungsfähig als der Pi3, der bei mir mit PiOS und Kodi schon ruckelt?
Was machst du denn mit den 3 Linuxen? Grundsätzlich brauchst Du dafür dann ja soweit ich weiß 4 CPU Kerne, für jedes Linux einen und einen für's System. Aber mein Stand ist auch nur mal mit VM Ware nen Linux ausprobieren.
 
francy_space schrieb:
Meine Frage ist, welche Vorteile habe ich davon, die virtuellen Maschinen in den Pi zu packen. Ich denke besonders an die Stromkosten, die ich dadurch einsparen würde. Gibt es auch andere Gründe, weshalb dieser Schritt sinnvoll wäre?
Wenn Du das selbst nicht weißt, solltest Du es bleiben lassen. Es gibt viele Gründe, das zu tun, um z.B. gekapselte Umgebungen für diverse Anwendungen zu haben, wie Datenbanken, Webservices, Entwicklungsumgebungen etc. Da macht es auch nichts, wenn da was kaputt geht, sondern sichert einfach ein Image zurück etc. Aber für sowas gibts heute bessere Methoden wie Containerservcies aka Docker, Microservices etc.
 
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@PHuV Sprich: Ich sichere meine Datenbank (InfluxDB) ab, die mein Monitoring-Tool von Grafana mit Daten füttert, wenn ich Sie gesondert auf einer anderen virtuellen Maschine laufen lasse und dadurch kapsele.
Ergänzung ()

Ich weiß, dass der PI zu schwach dafür ist, aber ich brauche eine sparsame Einführung in VMWare ESPi.
 
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Trotzdem wirst Du mit einem PI und VMWare keine rechte Freude entwickeln. Was für ein PC steht Dir zur Verfügung? Kauf Dir eine günstige SSD wie diese hier, pack sie in den PC und installiere darauf ESXi. Per Bios oder Bootloader kannst Du ja mehrere Betriebssysteme auf einem PC verwenden.
 
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Der Pi ist ein Spielzeug - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man kann kreative Lösungen damit bauen. Aber virtualisieren würde ich mit einem Pi, auch wenn es quasi nur "Test- und Lernzwecke" sind, eher nicht.
 
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Gut, auf einem Notebook kommt ESXi nicht gut. Dann eben günstig einen alten PC mit genügend RAM (min 16GB) besorgen, dort noch eine SSD rein, und dann kannst Du spielen. Alte Xeon Desktop Server bekommst Du für 100-200 € nachgeworfen, das reicht zum Spielen vollkommen.

Darf ich fragen, warum Du genau VMWare brauchst? Ausbildungszwecke? Und es gibt auch weitere Hypervisoren auf dem Markt.
 
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Punctum Maximum schrieb:
Ich habe auf meinem Pi 4 mit 4GB RAM mittlerweile fast ein Dutzend Docker Container. Läuft wunderbar.
Dass Docker oder ähnliche Werkzeuge super mit einem RasPi machbar sind, bestreitet ja auch keiner. Das sind ja auch keine VMs, die deutlich mehr Leistung brauchen. Dem TE geht es aber um eine günstige ESXi Testumgebung und das ist mit einem RasPi, egal welches Modell, eben nicht, sinnvoll nutzbar, machbar.
Da hilft es auch nicht, das Docker super auf dem Bastelrechner läuft.
 
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Jap, für Ausbildungszwecke.
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@mibbio @PHuV Kann man ernsthaft mithilfe von Dockern auf dem Pi mehrere virtuelle Maschinen einrichten und darauf unterschiedliche Linux-Distributionen gleichzeitig laufen lassen? Das geht doch nur mit VMWare, oder?
 
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Nein, Docker ist Virtualisierung auf Steroiden. Dabei "virtualisierst" du keine ganzen Systeme mehr, sprich du stellst keine virtuelle CPU, RAM, Speicher, Netzwerk zusammen und installierst ein vollwertiges Betriebssystem und dann deine Anwendung sondern sehr stark vereinfacht gesagt virtualisierst du mit Docker lediglich Anwendungen.
Wenn du dich damit beschäftigen willst oder musst geht es hier entlang: https://www.docker.com/play-with-docker

Ja, du kannst ESXi auf einem Raspi 4 installieren aber du wirst da auch mehrere VMs laufen lassen können aber die Bedienung der VMs kann und wird langsam werden wenn da mehrere VMs "Last" erzeugen.
Ein sinnvoller Ansatz kann z.B. sein wenn man in Quorum benötigt. Sei es bei VMware vSAN (Ja ich weiß, dass dies inzwischen theoretisch auch mit 2 Nodes klappt aber niemand ist so gestört und nutzt das produktiv...) oder wenn du irgendwelche VMs hast wo Cluster laufen und du ein kleines Quorum brauchst. Das Quorum braucht ja quasi keine Ressourcen und kann wunderbar auf nem Raspi laufen.
 
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francy_space schrieb:
Kann man ernsthaft mithilfe von Dockern auf dem Pi mehrere virtuelle Maschinen einrichten und darauf unterschiedliche Linux-Distributionen gleichzeitig laufen lassen?
Nein. Container Systeme wie Docker nutzen die Ressourcen des Host-Systems. Dadurch sind sie für viele Zwecke deutlich schonender und effizienter als VMs, wo eine eigene komplette Umgebung vorgehalten werden muß. Aber sie haben auch dadurch eben einige Nachteile, andere Linux Versionen oder gar Windows sind problematisch bis gar nicht möglich. Unter Windows kann man zwar Linux dockern, aber das wird mit diversen Tricks und Wrappern ohne Ende gelöst.
francy_space schrieb:
Das geht doch nur mit VMWare, oder?
Korrekt. Verschiedene Linuxversionen und Windows geht nur mit Hypervisioren (bleiben wir bei x86) wie Xen, VMWare, Hyper-V von Windows, KVM, Proxmox usw.
 
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