Allgemeine Frage zu LAN-Netzen

Holz113

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Halli Hallo!

Zurzeit planen wir ein LAN Netz in unserem Haus zu legen. Dafür wollen wir vom Router aus Switches verwenden (wg. der Begrenzung der LAN Anschlüsse am Router) und von denen aus LAN Dosen anschließen.

Wie wir uns den Aufbau vorstellen illustriert folgendes Bild relativ gut:

illustration-1.png



Kann diese Kombi aufgehen oder spricht irgend ein Faktor dagegen? Über Antworten würden wir uns sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen,
Holz
 
Prinzipiell schon fast gut, aber nach den beiden Swichtes kommt jeweils noch eine Dose. Dose zu Dose mit Verlegekabel. Dose zu Gerät dann mit Patchkabel. Nicht mit dem Verlegekabel direkt an Geräte. Diese Verbindungen halten nicht lang.

Edit: Herzlich Willkommen im CB Forum!
 
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Statt mehrer kleiner Switche ist ein einziger großer (+ etwas Reserve) empfehlenswert.
Das macht Installation und Verwaltung einfacher und verhindert, dass die Uplinks zum Router hin zum Engpass werden (z. B. wenn ein Gerät an Switch 1 mit einem an Switch 2 kommunizieren will).

Zwischen Switch und Dosen sollte ein Patchpanel installiert werden.
 
Das kann man so machen, aber es ist nicht optimal.

Besser ist: Netz -> Router -> großer Switch mit passender Anzahl von Ports -> Patchpanel -> Kabel -> Netzwerkdosen. So gibts kein Bottleneck wenn man viele Dateien zwischen Router und den beiden Switches hin und her schieben möchte wie in deiner Version.

Nimm ordentliche Netzwerkdosen von Rutenbeck oder Keystone Module. Kostet etwas mehr. Ist aber deutlich besser zu verlegen.
 
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Nur einen großen Switch nehmen.
Hinter den Switch kommt ein Patchpanel (mit Keystone-Modulen). Switch und Patchpanel mit normalen Patchkabeln verbinden.
Von dem Patchpanel mit richtigem Verlegekabel zu den einzelnen Netzwerkdosen(, dort auch welche nehmen mit Keystone-Modulen).
Von den Netzwerkdosen wieder mit Patchkabeln in die einzelnen Geräte.
Nimmt du Doppeldosen, müssen zu jeder Dose zwei Kabel gezogen werden.
 
Kann man so machen. Der einzige kleine Nachteil ist der Flaschenhals, der in den beiden vom Router abgehenden Verbindungen zu den Switchen entsteht.

illustration-1.png

Je nachdem, wieviele Geräte hinter dem Switch hängen und welche Datenmengen die übertragen, fällt das aber gar nicht ins Gewicht. Wenn z. B. PC1 oben von PC2 unten etwas überträgt, lastet er damit die beiden Gigabitverbindungen aus. Alle Übertragungen, die von anderen Geräten oben nach unten stattfinden, werden dadurch eingeschränkt.

Wenn das nicht so sein soll, kann man z. B. einen lüfterlosen unmanaged 16-Port-Switch direkt hinter den Router klemmen und von diesem Switch aus dann mit Gigabit zu den Dosen gehen.

Wieviele Geräte sind im oberen und wieviele im unteren Teil? Kommen in absehbarer Zeit noch welche dazu?
 
Vorab, danke für die schnellen Antworten ihr fünf!

Samurai76 schrieb:
Prinzipiell schon fast gut, aber nach den beiden Swichtes kommt jeweils noch eine Dose. Dose zu Dose mit Verlegekabel. Dose zu Gerät dann mit Patchkabel.

Ist es auch möglich mit Verlegekabel via Netzwerkstecker am einen Ende (Switch) das Kabel direkt zur Dose zu legen?

TheCadillacMan schrieb:
Statt mehrer kleiner Switche ist ein einziger großer (+ etwas Reserve) empfehlenswert.
Das macht Installation und Verwaltung einfacher und verhindert, dass die Uplinks zum Router hin zum Engpass werden (z. B. wenn ein Gerät an Switch 1 mit einem an Switch 2 kommunizieren will).

KnolleJupp schrieb:
Nur einen großen Switch nehmen.
Hinter dem Switch ein Patchpanel mit Keystone-Modulen.
Von dem Patchpanel mit verlegekabel zu den einzelnen Netzwerkdosen, dort auch welche nehmen mit Keystone-Modulen.

Die Möglichkeit wird auf jeden Fall in Erwägung gezogen! Die Idee mit zwei Switches kam deshalb, weil die Kabel über mehrere Etagen verteilt sein werden.

DeusoftheWired schrieb:
Kann man so machen. Der einzige kleine Nachteil ist der Flaschenhals, der in den beiden vom Router abgehenden Verbindungen zu den Switchen entsteht.

Anhang anzeigen 936042

Je nachdem, wieviele Geräte hinter dem Switch hängen und welche Datenmengen die übertragen, fällt das aber gar nicht ins Gewicht. Wenn z. B. PC1 oben von PC2 unten etwas überträgt, lastet er damit die beiden Gigabitverbindungen aus. Alle Übertragungen, die von anderen Geräten oben nach unten stattfinden, werden dadurch eingeschränkt.

Wenn das nicht so sein soll, kann man z. B. einen lüfterlosen unmanaged 16-Port-Switch direkt hinter den Router klemmen und von diesem Switch aus dann mit Gigabit zu den Dosen gehen.

Wieviele Geräte sind im oberen und wieviele im unteren Teil? Kommen in absehbarer Zeit noch welche dazu?

Im oberen Teil sind zurzeit zwei Geräte im Einsatz, es werden aber mit höchster Wahrscheinlichkeit noch um die drei hinzu kommen.

Im unteren Teil sind zurzeit drei Geräte im Einsatz, auch dort wird es nicht unwahrscheinlich noch zu erweiterungen in Zukunft kommen.
 
Holz113 schrieb:
Verlegekabel via Netzwerkstecker am einen Ende (Switch) das Kabel direkt zur Dose
Das ist eine schlechte Idee. Verlegekabel, die verlegt sind und sich nicht bewegen, halten quasi ewig. Aber wenn sie bewegt werden, entwickeln sie Brüche, Du suchst immer wieder Fehler. Nicht emfehlensewert.
 
Holz113 schrieb:
Ist es auch möglich mit Verlegekabel via Netzwerkstecker am einen Ende (Switch) das Kabel direkt zur Dose zu legen?

Ist möglich, das ist aber Pfusch. Verlegekabel wird bis auf die seltene Ausnahme feldkonfigurierbare Stecker immer auf einer Dose bzw. einem Patchfeld abgeschlossen.

Holz113 schrieb:
Im oberen Teil sind zurzeit zwei Geräte im Einsatz, es werden aber mit höchster Wahrscheinlichkeit noch um die drei hinzu kommen.

Im unteren Teil sind zurzeit drei Geräte im Einsatz, auch dort wird es nicht unwahrscheinlich noch zu erweiterungen in Zukunft kommen.

2 + 3 + 3 + x = 8 + x. Ohne die unwahrscheinlichen Erweiterungen unten kämst du damit gerade so mit einem 8-Port-Switch hin, wärst dann aber eben auf diese Zahl festgenagelt. Weil sich der günstigste 8-Port nur um 27 € vom günstigen 16-Port unterscheidet, würde ich zur 16-Port-Version greifen. Dann hast du auf Jahre Ruhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
KnolleJupp schrieb:
Die einzelnen Adern in Verlegekabeln sind starre Einzeladern, die einzelnen Adern in Patchkabel sind aus vielen Litzen zusammengesetzt.
Es gibt Stecker, die man auf Verlegekabel montieren kann, dass ist aber nicht empfehlenswert.

Switch, z.B.
https://geizhals.de/cisco-sg250-rackmount-gigabit-smart-switch-sg250-18-k9-a1791000.html
Da dran kannst du z.B. 7 Doppeldosen anschließen.

Alles klar, danke für den Tipp! :) Muss man bei Switches penibel auf die Hersteller achten, oder kann ich auch etwas preisgünstigere nehmen wie z.B diesen hier ohne gleich befürchten zu müssen dass es massive Perfomance einbuße gibt?

Wir haben die Idee mit der Kombi aus einem großen Switch + Patch Panel so übernommen und fahren jetzt wie Humptidumpti bereits vorgeschlagen hat:

Humptidumpti schrieb:
Netz -> Router -> großer Switch mit passender Anzahl von Ports -> Patchpanel -> Kabel -> Netzwerkdosen.

Nochmal vielen Dank an eure schnellen Vorschläge! Falls noch etwas unrund sein sollte lasst es uns gerne wissen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Holz113 schrieb:
Muss man bei Switches penibel auf die Hersteller achten, oder kann ich auch etwas preisgünstigere nehmen wie z.B diesen hier ohne gleich befürchten zu müssen dass es massive Perfomance einbuße gibt?

Der ist 1. unmanaged, was als Nicht-Netzwerker von Vorteil ist, 2. passiv, geht dir also nicht mit Lüfterrauschen auf den Senkel, und hat 3. laut Datenblatt eine Backplane, die 32 Gbps packt, also volles Rohr auf allen 16 Ports gleichzeitig in Sende- und Empfangsrichtung. Kannst du so kaufen.
 
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Soll es Magenta TV (Multicast IPTV) mal geben? Wenn ja dann muss der Switch IGMPv3 können. Dies sind in der Regel Smart managed Switch.
 
hanse987 schrieb:
Soll es Magenta TV (Multicast IPTV) mal geben? Wenn ja dann muss der Switch IGMPv3 können. Dies sind in der Regel Smart managed Switch.
Nein Magenta TV ist nicht in Planung
 
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