Fireplace April 2026

Als Anfänger mit ChatGPT Apps für iPhones entwickeln?

Okay, wir wechseln jetzt das Thema. Also bei einer meiner Apps geht es schlicht darum, einen gemeinsamen Terminkalender zu haben. Die Idee ist natürlich überhaupt nicht neu, neu ist lediglich, dass sie vom Aufbau besser ist als was Google & Co. bieten. Viel einfacher und entschlackter, trotzdem elegantes Design, flüssige Animationen usw. Ist natürlich komplett Geschmackssache. Und man muss sich halt nirgendwo extra registrieren und kommt an Google vorbei.

Du hast auf jeden Fall Recht damit, dass so etwas datenschutzrechtlich relevant wird, wenn jetzt doch mehr Leute als Bekannte und Freunde daran Interesse zeigen sollten. Der allgemeine Schluss jedoch, "das ist von KI, das ist leichtsinnig" wirkt auf mich ein wenig "gestrig". Die Zukunft ist nun mal KI und die KI ist mittlerweile vielleicht besser als du es dir vorstellen kannst. Bevor ich extra auf derartige Aspekte hinwies, hatte die KI für mich bereits sämtliche derartige Sicherheitsprinzipien automatisch umgesetzt (automatische Backups, Rate-Limits, HTTPS-Verschlüsselung, Authentifizierungsmethoden mit Geräte-ID oder hochentropischen Wiederherstellungsschlüsseln,....).

Die Sorge, die du dir machst, wäre m.E. besser bei Google & Co. angebracht. ;-)

Aber Spaß beiseite, ich danke dir für deinen Hinweis, dass ich da nochmal aufpassen muss. :-)
 
WoisthierdasKlo schrieb:
Okay, wir wechseln jetzt das Thema. Also bei einer meiner Apps geht es schlicht darum, einen gemeinsamen Terminkalender zu haben. Die Idee ist natürlich überhaupt nicht neu, neu ist lediglich, dass sie vom Aufbau besser ist als was Google & Co. bieten. Viel einfacher und entschlackter, trotzdem elegantes Design, flüssige Animationen usw. Ist natürlich komplett Geschmackssache. Und man muss sich halt nirgendwo extra registrieren und kommt an Google vorbei.

Du hast auf jeden Fall Recht damit, dass so etwas datenschutzrechtlich relevant wird, wenn jetzt doch mehr Leute als Bekannte und Freunde daran Interesse zeigen sollten. Der allgemeine Schluss jedoch, "das ist von KI, das ist leichtsinnig" wirkt auf mich ein wenig "gestrig". Die Zukunft ist nun mal KI und die KI ist mittlerweile vielleicht besser als du es dir vorstellen kannst.
Die macht auch nur das was du ihr sagst.
WoisthierdasKlo schrieb:
Bevor ich extra auf derartige Aspekte hinwies, hatte die KI für mich bereits sämtliche derartige Sicherheitsprinzipien automatisch umgesetzt (automatische Backups, Rate-Limits, HTTPS-Verschlüsselung, Authentifizierungsmethoden mit Geräte-ID oder hochentropischen Wiederherstellungsschlüsseln,....).
Klingt als wäre der Payload auf dem Server nicht verschlüsselt.
Da könnte man ja mal überlegen ob das nicht besser geht.
Und "hochentropischen Wiederherstellungsschlüssel" klingt irgendwie auch nur nach einen "guten" Zufallsgenerator.
WoisthierdasKlo schrieb:
Die Sorge, die du dir machst, wäre m.E. besser bei Google & Co. angebracht. ;-)
Das Bessere ist der Feind des Guten.
 
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foofoobar schrieb:
Die macht auch nur das was du ihr sagst.
Ja, das stimmt. Aber man kann auch ganz gute Optimierungen erzielen, wenn man einen neuen Chat erstellt und sagt: Beurteile das aus Sicht eines Datenschutzexperten. Oder: Beurteile das aus Sicht eines Konkurrenten, dessen App einen ähnlichen Namen hat. Etc. pp. Oder ganz allgemein: Sag mir, woran ich noch denken muss, wenn die App mehrere User benutzen müssen. Und dann muss man am Ende jeden Einzelschritt nochmal separat überprüfen lassen etc. und sich niemals mit einer Antwort zufrieden geben. ChatGPT hat mir in kürzester Zeit 20000 Zeilen Kotlincode erstellt, die werde ich niemals selbst nachlesen...
foofoobar schrieb:
Klingt als wäre der Payload auf dem Server nicht verschlüsselt.
Ja, richtig, ist er nicht. Bewusst nicht. Weil die App momentan nur von meiner Familie getestet wird. Steht auch explizit in der App drin. Auf diese Weise kann ich bei irgendwelchen Fehlern leichter als Serveradmin eingreifen.
foofoobar schrieb:
Und "hochentropischen Wiederherstellungsschlüssel" klingt irgendwie auch nur nach einen "guten" Zufallsgenerator.
ChatGPT hat mir empfohlen, das als Wortliste zu machen, damit es nutzerfreundlicher ist. Dazu sagt es: "Eine zufällige zwölfteilige Wortfolge aus einer Wortliste mit 2.048 Einträgen wäre also ungefähr so sicher wie ein 132-Bit-Zufallsschlüssel. Sie ist nicht schlechter, nur anders kodiert."
 
WoisthierdasKlo schrieb:
Zumal sich doch kein User die Mühe machen würde, in einer Termin-App beispielsweise seine Termine als verschlüsselten Text abzulegen. ;) Da denkst du ein bisschen zu sehr als IT-Profi, nicht aus User-Sicht. Und dass Google die Cloud-Daten seiner Nutzer liest und auswertet ist glaube ich Konsens, oder?
Genau deshalb versuche ich Termine im Google Kalender immer möglichst nichtssagend neutral zu vermerken. Also keine ganzen Namen, nur Initialen, keine genauen Adressen usw.
 
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Ja, das ist schlau. Oder du nutzt demnächst meine Vibe Code App. :D Vorteil: Du musst mir nicht mal vertrauen, aber mich kannst du leichter verklagen als Google. ;-)
 
Nextcloud ist nicht nur Filesharing, sondern eine Collaboration Software. Darin gibt's auch Kalender, Videochat uvm. Einfach nochmal anschauen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du als Nicht Entwickler, der sich den KI-generierten Code nichtmal anschaut, solche Apps stabiler, fehlerfreier und bezogen auf die Informationssicherheit besser hinbekommt als ein großes Open Source Projekt mit einer mittleren 2-stelligen Anzahl von Vollzeit-Entwicklern, das nach etablierten Standards arbeitet, geht gegen null.
Sorry für die Konfrontation mit der Realität.
Spätestens nach dem zweiten großen Datenverlust, werde deine Nutzer keine Lust mehr haben. Bitte betreibe eine Vibe Coding Lösung auf keinen Fall direkt im Internet.
 
Ich will nicht ausschließen, dass du Recht hast. Ich will aber auch nicht ignorieren, wie mächtig KI mittlerweile geworden ist. Ich glaube, viele Programmierer werden sich in gar nicht so kurzer Zeit noch schön umschauen, wie KI die Sachen besser erledigt als sie. Da spielt es dann keine Rolle, ob es Vollzeit-Programmierer (Plural) sind. Schau dir allein schon wieder die News zu GPT Astra an - das hat hochkomplexe mathematische Probleme gelöst. Da ist Datensicherheit bestimmt auch kein Problem mehr für die KI. Es sind ja alles standardisierte Verfahren, die die KI beim Programmieren parallel noch recherchiert.

Bislang nutzt die App eh nur meine Familie... :-)

EDIT: Hab grad nochmal ChatGPT zum Thema Recherchieren lassen. Auch bei aktuellen vibe code Apps finden sich dutzende Sicherheitslecks. Allerdings werde ich, bevor es mehr Leute nutzen, noch viele viele Durchgänge durch ChatGPT laufen lassen und jedes Mal nach weiteren Sicherheitsaspekten fragen. Ich vermute mal stark, dass die meisten einfach nicht so viele Prompts diesbezüglich schreiben... sicherheitshalber sollte ich natürlich noch Disclaimer schreiben, dass die App nicht für private Daten gedacht ist usw.
Ehrlich gesagt war die Kalenderapp auch nur für meinen Vater gedacht, weil ihm sämtliche UI/UX Sachen an herkömmlichen Apps nicht gefielen (mir auch nicht). Meine andere App, bei der ich mir auch eher mehr Nutzer vorstellen könnte, ist eine gamified App, da geht es nicht um so persönliche Daten wie bei der Kalender-App.
 
Zuletzt bearbeitet:
milamber1 schrieb:
Bitte betreibe eine Vibe Coding Lösung auf keinen Fall direkt im Internet.
Ich persönlich finde ja Client-Zertifikate recht schick um Services die im Internet stehen mit relativ wenig Aufwand einem eingeschränkten Nutzerkreis zugänglich zu machen. Das kommt der abschirmenden Wirkung eines VPNs ziemlich nahe nur ohne das ganze Gezuppel was ein VPN nach sich zieht.
 
Kann man prinzipiell so machen. Nur im hier angedachten Setup, bin ich mir nicht sicher, ob Bruchstücke der Hosting Config aus ner KI kommen, wo das Ergebnis nie geprüft wurde oder ob es Captain Default ist, weil "es ja schon lief". Ich überlasse es dem geneigten Leser zu entscheiden, welche Variante persönlich bevorzugt wird. Meine Empfehlung ist ja bekannt.
 
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