Als Anfänger mit ChatGPT Apps für iPhones entwickeln?

WoisthierdasKlo

Lieutenant
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März 2019
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528
Moin,

ich entwickel gerade einige Apps für Android, mithilfe von ChatGPT. Ich habe auch schon einige Leute aus meinem Umfeld, die Interesse an den Apps gezeigt haben, aber leider ein iPhone haben. Die Apps laufen nur sinnvoll mit einer Verbindung zu meinem Raspberry Pi als Server (später evtl. Hetzner-Server), weil die Apps darauf ausgelegt sind, dass kleine Freundesgruppen u.ä. Daten untereinander synchronisieren, wenngleich es einen Offline-Modus und Bluetooth-Synchronisationsmöglichkeiten gibt. PWAs benötigen aber auch keine ständige Internetverbindung, soweit ich es gelesen habe, und man kann dort ebenfalls viele Skripte u.ä. cachen, sodass nicht für jeden Aufruf eine Internetverbindung nötig ist und man evtl. auf ähnliche Weise einen Offline-Modus (mit Synchronisierung sobald Verbindung wieder besteht) etablieren könnte.

Für echte iOS-Entwicklung brauche ich Swift/Xcode und einen Mac. Ich habe aber nur einen alten 2010er iMac. Außerdem müsste ich mich als Entwickler bei Apple kostenpflichtig für 99 Euro/Jahr registrieren, weil die Testaccounts stark limitiert in der Leistung sind. Ich will die Apps ja weitergeben, nicht nur für mich persönlich testen. Zudem scheinen die anmietbaren Macs nicht sooo günstig zu sein. (Alles bezahlbar, aber genug Hürde, dass ich diesen Forumseintrag hier schreibe.)

Wie beurteilt ihr das? Sollte ich mich auf PWA konzentrieren oder in den sauren Apple beißen?
 
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Du könntest auch miz z. B. Flutter entwickeln. Das kannst du für Android und als Webapp kompilieren, später aber auch für iOS.
 
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Wieso nehmt ihr nicht einfach syncthing oder irgend einen anderen cloud/sync dienst und gebt euch die files frei?
 
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Holt euch doch bei Hetzner eine Managed Nextcloud ... Sync, fertige App für alle Betriebsysteme und das ganz ohne Aufwand und die Gefahr dass ChatGPT irgendwas haluziniert und beim Syncen der Daten irgenwas schief läuft. Synchronisieren ist vermutlich komplexer als du dir vorstellst.
 
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Ja syncthing macht das eigentlich schon und ist für jede Plattform verfügbar.
+ ausgereift, technisch fehlerfrei

Aber kannst natürlich auch eine eigene App mit der Ki entwickeln.
 
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Möglich ist es, klar. Ist halt die Frage wie viel Zeit du rein stecken möchtest.

Nutze PWA, außer nativ wird aufgrund irgendwelcher Limitierungen zwingend benötigt.
 
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WoisthierdasKlo schrieb:
Die Apps laufen nur sinnvoll mit einer Verbindung zu meinem Raspberry Pi als Server (später evtl. Hetzner-Server),
Lass es sein, nimm irgendeine managed Lösung, du rennst viel zu schnell in Probleme mit DSGVO, DSA und diverser anderer Akronyme.
 
WoisthierdasKlo schrieb:
Wie beurteilt ihr das? Sollte ich mich auf PWA konzentrieren oder in den sauren Apple beißen?
PWA oder Apple links liegen lassen, das willst dir eh nicht antun.
 
Danke für eure Antworten. Ich habe mich aber anscheinend sehr schlecht ausgedrückt, da eure Antworten nicht so recht auf meine Frage zutreffen: Mir geht es nicht um reine Synchronisierung von Dateien, sondern um einen Server, der genau auf meine Apps zugeschnitten ist. Oder verstehe ich die von euch genannten Dienstleister einfach falsch?
Mr. Poe schrieb:
Wieso nehmt ihr nicht einfach syncthing oder irgend einen anderen cloud/sync dienst und gebt euch die files frei?
Ich möchte keine Dateien synchronisieren, sondern einen richtigen Server haben, der Zugänge prüft, eine Datenbank, Backups anlegt usw.
Pyrukar schrieb:
Holt euch doch bei Hetzner eine Managed Nextcloud
Auch das ersetzt keinen eigenen Server, der Daten konkret auf meine Apps zugeschnitten verwaltet, oder?
KitKat::new() schrieb:
PWA oder Apple links liegen lassen, das willst dir eh nicht antun.
Ich finde Apple ja auch doof, aber leider haben viele Leute ein iPhone und die sollen meine App auch nutzen können. Was hast du denn gegen PWA einzuwenden? Für mich las sich das eigentlich sehr umsetzbar, da es mich eben nicht direkt ins Apple-Ökosystem hineinzerrt...
 
So wie sich das anhört klingt das schon verdammt nach nextcloud.
Das kannst du auf deinem eigenen server hosten, legst für deine freunde konten an und sharst die files. Mit addons sogar automatische backups oder versionierung der daten.
Gibt auch apps für desktop und android

Theoretisch kannst du auch mit anderen servern föderieren, heißt falls einer deiner freunde seinen eigenen nextcloud server hat kannst du trotzdem die files auf deinem server für ihn freigeben ohne das er ein konto auf deinem server braucht.

Public ordner die ohne oder mit passwort über einen link geteilt werden können bietet das auch.
 
Ich verstehe immer noch nicht, was du mit "Filesharing" meinst und warum das für meine Apps wichtig sein sollte. Sorry, ich stehe einfach etwas auf dem Schlauch grad... :/
 
WoisthierdasKlo schrieb:
Was hast du denn gegen PWA einzuwenden?
war leider missverständlich formuliert, meinte es so: PWA machen, und falls das nicht hinhaut...
 
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Ah jo, jetzt verstehe ich den Satz :daumen:
 
Das Stichwort Flutter wurde ja schon in den Raum geworfen. Je nachdem, wie umfangreich dein Projekt jetzt schon ist, würde ich noch mal genau nachdenken, ob ein Umstieg darauf nicht Sinn machen würde. Da hst du dann eine Code-Basis sowohl für Android als auch iOS. Und das funktioniert wirklich, dachte am Anfang auch, dass das wohl nettes Marketing ist.

Der weitere Vorteil: Bei Flutter hast du über die Firebase-Bibliotheken sehr einfachen Zugriff auf die Google-Cloud. Und bei der gibt es recht großzügige Freikontingente bezüglich Speicherung von Daten als auch Dateien, hier mal eine Übersicht, damit du es besser einschätzen kannst: https://firebase.google.com/pricing/#blaze-calculator Damit kannst du dir zum Anfang die ganzen Kosten bezüglich eigener Server sparen und die Integration in den App-Code ist deutlich einfacher und weniger fehleranfälliger.

Um die 99€/Jahr fürs Entwicklerkonto bei Apple kommst du, soweit ich weiß, nicht herum. Wer ein Schlupfloch kennt, darf sich gerne melden. Für die Entwicklung/Test sollte auch ein alter Mac Mini mit M1-Prozessor taugen. Dummerweise wurde der Markt durch die KI-Freunde aktuell wohl leergefegt.
 
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Danke für die Antwort! Die Smileys unten richten sich nicht gegen dich als hilfsbereiten Antworter, sondern nur gegen den benannten Konzern, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte. ;)
nachtwächter123 schrieb:
🤮🤮🤮🤮Goo**... auf keinen Fall! Ich bin GrapheneOS-Nutzer und motiviere alle Leute in meinem Umfeld zu AOSP! Ich habe jetzt meinen eigenen Server bei Hetzner! Eine meiner Apps ist sogar eine dezidierte Alternative zu Apps, die auf Google- und Apple-Cloud-Diensten beruhen.

nachtwächter123 schrieb:
Je nachdem, wie umfangreich dein Projekt jetzt schon ist, würde ich noch mal genau nachdenken, ob ein Umstieg darauf nicht Sinn machen würde.
Ja, ich bin gerade sowieso dabei, meine Apps umzustellen, weil sie bisher noch relativ umständlich über Wireguard bzw. Heimnetz-WLAN und meinen Raspberry Pi laufen und ich mir gerade eben einen 7 Euro Hetzner-Server stiebitzt habe (die sind ja ständig "ausverkauft"). Flutter habe ich gerade eben mal getestet: Als Webversion, als Android-APK und eine Freundin testet es für mich gleich auf ihrem iPhone via Cloudflare-Tunnel: https://establishment-surrey-receptors-third.trycloudflare.com
Die Apps lass ich mir auch gleich mal umschreiben und teste das dann mal...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dir Google solche Schmerzen bereitet, verrate ich mal lieber nicht, dass Flutter auch von Google kommt. ;P

Aber mit den gesparten Serverkosten hättest du schon fast den Jahresbeitrag zum Apple Developer Programm gespart. Aber jeder hat ja da seine eigenen Prioritäten. :)
 
Jap, hab ich gesehen, aber solange es open-source ist, bin ich fein damit. Mir geht's ja nur darum, dass Goo*** mal etwas Kontra kriegt und das geht nur, indem wir gemeinsam aufhören, Goo***s N*tten zu sein :) Schau dir mal die Alternativen an - so schwer ist es nicht. ;) Gemeinsam mit KI kann sich jeder beim Umstieg beraten lassen. Ich würde Google nur noch für hochkomplexe Sachen wie Maps beispielsweise benutzen. Da ne eigene Alternative zu bauen wäre kompletter Unsinn. Aber sowas wie Firebase sollte man allein aus rechtlichen Gründen schon meiden. Das ist eigentlich ne legal-ilegale Grauzone https://www.kuketz-blog.de/google-firebase-verlockend-fuer-entwickler-datengrab-fuer-nutzer/ Hat Snowden sich umsonst für uns geopfert? Gerade wir Nerds sollten doch nicht den Bückling machen. Wenn ein alter Opi nicht klar kommt und den schnellen Weg wählt, okay. Aber wir haben das doch nicht nötig. Und mit KI hat eigentlich auch niemand mehr ne Ausrede, sich nicht damit zu befassen...
 
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WoisthierdasKlo schrieb:
Moin,

ich entwickel gerade einige Apps für Android, mithilfe von ChatGPT. Ich habe auch schon einige Leute aus meinem Umfeld, die Interesse an den Apps gezeigt haben, aber leider ein iPhone haben.

Außerdem müsste ich mich als Entwickler bei Apple kostenpflichtig für 99 Euro/Jahr registrieren, weil die Testaccounts stark limitiert in der Leistung sind.
Lass dir die 100€/Jahr von den Iphone-Usern bezahlen die das haben wollen.

WoisthierdasKlo schrieb:
🤮🤮🤮🤮Goo**... auf keinen Fall! Ich bin GrapheneOS-Nutzer und motiviere alle Leute in meinem Umfeld zu AOSP! Ich habe jetzt meinen eigenen Server bei Hetzner! Eine meiner Apps ist sogar eine dezidierte Alternative zu Apps, die auf Google- und Apple-Cloud-Diensten beruhen.
Alles was man ins Internet packt sollte man eh verschlüsseln, dann ist es ziemlich egal in welcher Wolke das liegt.

Tornhoof schrieb:
Lass es sein, nimm irgendeine managed Lösung, du rennst viel zu schnell in Probleme mit DSGVO, DSA und diverser anderer Akronyme.
Für eine geschlossene Benutzergruppe?
 
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Nochmal: Meine Apps sind KEINE Filesharing-Apps. Ich weiß gar nicht, warum sich dieses Missverständnis hier so hartnäckig hält. :D Das habe ich doch nirgendwo behauptet. Eine ist für gemeinsame Termine, die andere für Putzpläne u.ä.
foofoobar schrieb:
Alles was man ins Internet packt sollte man eh verschlüsseln, dann ist es ziemlich egal in welcher Wolke das liegt.
Aus allgemeinen Sicherheitsaspekten heraus gesprochen: Stimmt, das ist eine gute Herangehensweise. Ist das realistisch für den Normalo? Ganz klar Nein. Zumal sich doch kein User die Mühe machen würde, in einer Termin-App beispielsweise seine Termine als verschlüsselten Text abzulegen. ;) Da denkst du ein bisschen zu sehr als IT-Profi, nicht aus User-Sicht. Und dass Google die Cloud-Daten seiner Nutzer liest und auswertet ist glaube ich Konsens, oder?

Und erstmal sind das eh alles nur Lernprojekte mit einer Nutzergruppe aus Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn die Apps gut sind, dann werden sie sich verbreiten. Dann muss ich eh alles neu überdenken und mich rechtlich viel besser absichern, das ist mir auch klar. :)
 
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WoisthierdasKlo schrieb:
Aus allgemeinen Sicherheitsaspekten heraus gesprochen: Stimmt, das ist eine gute Herangehensweise. Ist das realistisch für den Normalo? Ganz klar Nein. Zumal sich doch kein User die Mühe machen würde, in einer Termin-App beispielsweise seine Termine als verschlüsselten Text abzulegen. ;) Da denkst du ein bisschen zu sehr als IT-Profi, nicht aus User-Sicht. Und dass Google die Cloud-Daten seiner Nutzer liest und auswertet ist glaube ich Konsens, oder?
Das wäre genau das was deine App dem User abnehmen sollte.
Wäre die Funktion deiner App nicht geheim könnte man das besser einschätzen.

WoisthierdasKlo schrieb:
Und erstmal sind das eh alles nur Lernprojekte mit einer Nutzergruppe aus Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn die Apps gut sind, dann werden sie sich verbreiten. Dann muss ich eh alles neu überdenken und mich rechtlich viel besser absichern, das ist mir auch klar. :)
Apps kannst du schreiben wie du lustig bist, als Betreiber von Infrastruktur sieht das anders.
Das ist ja nicht zwingend die selbe Person.
Und wenn es um rechtliche Absicherung geht ist die Nutzung von irgendwas von einer KI spannend bis leichtsinnig.
 
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