Alten Gaming Pc upgraden ~1300 €

Seralwa

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Hallo,

ich bin gerade dabei zusammen mit meiner Schwester ein PC Upgrade zu planen, da beide PCs nun gut über 5 Jahre alt sind. Die Idee dabei war das ich zuerst meinen upgrade und dann mit den ersetzten Teilen teils ihren Upgrade + neuer Teile(da engeres Budget). Dafür würde ich dann aber einen eigenen Thread aufmachen wenn die neuen Teile fest stehen.

Ich bin leider überhaupt nicht mehr auf den neuesten Stand was Hardware angeht, wäre also sehr dankbar wenn mir jemand dabei behilflich sein kann!

1. Was ist der Verwendungszweck?

Spielen, Programmieren, Office

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS? (Bitte alle vier Fragen beantworten!)

Momentan hauptsächlich Simulationsspiele wie Sims 4 (mit allen Addons und Mods), Anno 1800 und wenn es raus kommt Planet Zoo. Werde mir aber vermutlich auch Cyberpunk holen. Mein Ziel wäre es wieder flüssig auf "Ultra" Einstellungen spielen zu können oder zumindest so nah dran wie möglich.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?

Ich hatte mit meinem jetzigen Gehäuse ziemliche Probleme beim zusammenbauen und auch im Betrieb. Beim zusammenbauen schien es fast zu klein zu sein für die Grafikkarte. Im Betrieb überhitzte der PC bei anspruchsvolleren Spielen wie Witcher 3 ziemlich schnell wenn ich die Seitenklappe nicht abgeschraubt habe und die USB Ports gingen schon nach ein paar Monaten nicht mehr.

War vermutlich vieles dem Anfänger verbauen geschuldet, weswegen ich mir jetzt ein qualitativ hochwertiges und "idiotenfreundliches" Gehäuse wünschen. Aussehen ist mir dabei komplett egal.

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?

2 Monitore. Mein Hauptmonitor ist momentan ein alter 24 Zoll LED Monitor von Samsung (T24C350EW ). Ich habe vor mir Ende dieses Jahres noch einen besseren zu kaufen. Budget dafür ist um die 300 €, Modell steht aber noch nicht fest. Werde das vermutlich von einem Sale abhängig machen.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
  • Prozessor (CPU): AMD FX-8320 + Enermax ETS-T40-TB Silence CPU Kühler
  • Arbeitsspeicher (RAM): 2mal 4GB DDR3-1600
  • Mainboard: GIGABYTE 990 FXA-UD3
  • Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 10 (650 Watt)
  • Gehäuse: keine Ahnung wie es heißt, aber soll sowieso weg!
  • Grafikkarte: NVIDIA Geforce GTX 780
  • HDD / SSD: WDC WD20EZRC 2 TB / Samsung SSD 840 Pro Series 256 GB
  • + BluRay Laufwerk und WLAN Karte

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Um die 1300 €. Falls es sich aber wirklich lohnt für ein Teil mehr auszugeben würde ich auch bis 1500 € ausgeben.

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?

Als muss um überhaupt noch flüssig spielen zu können wieder um die 5 Jahre. Für Grafikeinstellungen um die 3 Jahre.

5. Wann soll gekauft werden?

Jetzt, es sei denn es kommt demnächst was raus auf das sich das warten lohnt?

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?

Selbst zusammenbauen, da ich ja hoffentlich Teile wiederverwenden kann.

Freu mich über jede Hilfe :)

Grüße,
Seralwa
 
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Erst einmal eine ähnliche Diskussion von heute:
https://www.computerbase.de/forum/threads/verstaubten-pc-zum-leben-erwecken.1894309/#post-23128735

Da Anno1800 unter deinen Gewünschten Spielen ist, brauchst du ohnehin so viel Leistung wie möglich. Es ist eines der anspruchsvollsten Spiele, die es gibt.
Die grundsätzliche Marschrichtung sehe ich bei einem Ryzen 7 3700x, 2x16GiB DDR4 3000 Ram und einer RTX2070Super. Du könntest auch erst dann eine neue Grafikkarte kaufen, wenn du dich abschließend für einen neuen Monitor entschieden hast und diesen behalten wirst.

Ausnahmsweise darf bei diesem Kaufgesuch das Netzteil des bisherigen PCs weiter verwendet werden.

Seralwa schrieb:
Jetzt, es sei denn es kommt demnächst was raus auf das sich das warten lohnt?
Da kommt tatsächlich nichts. Der Zeitpunkt ist günstig.
 
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In Sachen Wärmeentwicklung würde ich einmal darauf hinweisen, dass die Boards für die alten FX-CPUs für eine hohe Wärmeentwicklung der Spannungswandler berüchtigt sind. Wer da keinen Top-Blower-Kühler benutzt, bekommt schnell mal Probleme. Insofern ist das Gehäuse vielleicht unschuldig.

Relativ leicht handzuhaben sind eigentlich die meisten modernen Gehäuse. Ich mag es schlicht und schallgedämmt.

Ansonsten würde ich mich mal am 1500€ Rechner hier orientieren und den Crucial RAM nehmen (gut und hoch übertaktbar). Da du ja schon ein ordentliches Netzteil hast, ist genügend Spielraum für andere Wünsche vorhanden.

Du musst natürlich beim Monitor bzw. bei der Grafikkarte gucken, ob du Freesynch oder G-Sync willst. Zwar geht adaptive Sync auch mit nVidia auf vielen Freesync-Monitoren, aber eben nicht auf allen. Tendenziell sind Freesync-Monitore nämlich günstiger, gänzlich stressfrei wärste dann mit einer AMD-Karte à la 5700 XT.
 
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Vielen Dank für eure Antworten :) Werd mir alles noch genauer anschauen.

Gibt es bei der AMD und Nvidia Grafikkarte Leistungsunterschiede oder hängt die Wahl nur vom Monitor ab? Hatte bis jetzt immer nur Nvidia.
 
JollyRoger2408 schrieb:

Gute Empfehlung.

Da hier allerdings das Budget leicht überzogen wird und ja auch noch Versandkosten hinzukommen, möchte ich hier als alternatives Mainboard noch das MSI B450 Tomahawk Max (Link) nennen.
Ebenfalls kompatibel mit der Ryzen 7 3700X CPU und absolut ausreichend.
Spart um die 90€.

Gruß
 
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@Seralwa:
Es gibt zwischen verschiedenen Modellen so gut wie immer Leistungsunterschiede. In dem Fall sind es etwa zwischen 5 und 12 Prozent bei WQHD von der 5700 XT zur 2070 Super. Das kommt dann darauf an, welche Modelle man miteinander vergleicht. Die Nitro+ und Red Devil (die besten 5700 XT custom Modelle) sind leider gerade schlecht lieferbar.

5700 XT und 2070 Super liegen aber auch preislich im Schnitt (bei vergleichbaren Modellen) um die 100€ auseinander.

Der Monitor hat dagegen auf die Rohleistung einer GPU keinen Einfluss, ausser, dass höhere Auflösungen natürlich höhere Leistung fordern. Dem Monitor ist also wurscht, was für eine Karte da werkelt - eben bis auf spezielle Technologien wie Freesync und G-Sync.
 
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