Altes Notebook nochmal kurzfristig fit machen...

moondog_tscc

Cadet 4th Year
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Nov. 2008
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Hallo zusammen,

da ich meinen Rechner wegen Umbauarbeiten über einen gewissen Zeitraum einmotten muß und mich nicht abnabeln kann und will, wollte ich mein altes Notebook als Zwischenlösung wieder ausmotten...

Es ist nicht mehr ganz frisch, hatte es zuletzt mit Ram und CPU aufgerüstet, doch das hat die Performance nicht wirklich erhöht. Ist ein altes Natcomp @note 7521, 14". Im Moment steckt ein P 3 1000 drin, zusammen mit 576 MB RAM SD RAM PC133 (davon 32 MB shared für die Grafik). Installiert war XP - hatte die Platte seinerzeit dazu platt gemacht und alles neu aufgesetzt...

Was mir nun übel aufstößt ist, daß der Bursche dauernd auf der Platte rumrödelt. Ich will ja nicht zocken oder sowas mit der Möhre, lediglich halbwegs vernünftig surfen, mailen, evtl. was für die Arbeit ausarbeiten usw. ... aber... wenn er beim Surfen ständig die Platte beackert, steigt die CPU-Auslastung immer wieder auf 100% und der Lüfter rennt um sein Leben... wenn ich länger im Web unterwegs bin und mehrere Fenster gleichzeitig offen habe (Firefox 3), dann geht das teilweise soweit, daß er einfach ohne Vorwarnung abschaltet, weil er heiß läuft...

Kann man das mittels flinkerer Festplatte in den Griff kriegen? Im Moment ist ein 10 GB Platte von Toshiba verbaut. Die ist wirklich sehr leise, hat aber nur 4200 RPM und 1 MB Cache... und dadurch daß der Lüfter ständig läuft, hat man von der leisen Platte ja sowieso nicht viel...

Was das Abschalten angeht... vorher war ein 866er P3 drin, den ich wegen dem 1000er (den ich für lau bekommen hatte) in Rente geschickt habe. Ich weiß, der Performance-Gewinn ist nur marginal... nur, wird der um so vieles heißer? Mir war beim Ausbau der alten CPU aufgefallen, daß deren Rückseite zwischen den Pins mit einem dicken schwarzen Gummi-Pad abgeklebt war, kann das irgendwelche Auswirkung auf die Wärmeverteilung gehabt haben?

Hmm... und dabei gleich noch eine Frage: im Maintenance-Handbuch des baugleichen Mitac Notebook sind zwar nur FC-PGA CPU´s erwähnt, doch gleichzeitig findet eine seitenlange FC-PGA2-Beschreibung im Anhang... ist das Ding vielleicht sogar Tualatin-fähig?! Der normale SIS 630 Chipsatz unterstützt die ja eigentlich nicht...

Grüße und vielen Dank erstmal,

moondog
 
bei dem was du machen willst.. kommt eine kleine linux distri in frage? son linux läuft auf betagten rechnern eig. meistens bissi flotter..

ansonsten..vll. ne billige 5400rpm 40/60gb ide bei ebay schießen? viel mehr würd ich da nicht mehr reininvestieren^^
 
Also das mit dem Kühlpad auf der CPU lässt sich so nicht beurteilen ohne die genaue Konstruktion zu kennen. Aber der P3 ist schon damals sehr heiß geworden, und der 1000er ist ja eher Oberklasse.

Als Geschwindigkeitsgewinn ist ne Festplatte sicher nicht verkehrt, würde da aber nur paar Euro auf eBay ausgeben.
Was bestimmt was bringt, ist ein neues Betriebssystem. Ein (X)Ubuntu mit schnellem Desktop haut da ordentlich was raus.
Und von RAM profitiert die Maschine natürlich, gerade wenn die Festplatte ständig am Rodeln ist. Müsste man aber auch nachschauen, wieviel RAM das System überhaupt verkraftet.
Mehr als 20-30 Euro für HDD und RAM würde ich nicht ausgeben.
 
Wenn die Platte ackert, haste meistens zu wenig RAM. Mein Notebook läuft normalerweise mit 600 MHz und ist bombenschnell :) Daher wärs nicht verkehrt folgendes zu machen:
- RAM-Fresser finden
- RAM falls möglich erweitern (dürfen gerne 1-1.5 GB RAM für XP sein)
- Defragmentieren
- Microsoft BootVis
 
Eventuell kannst du billig auf 1GB RAM und eine 5400er Platte / 8MB Cache aufrüsten.
Bei den Temperaturen hilft eventuell eine sehr gute Paste, wie die PK1 von Prolimatech.
Macht eventuell die entscheidenen paar Grad aus. Dazu nochmal alles entstauben und sauber machen.
Und dann Linux drauf. Ubuntu, wenn es einfach sein soll.
Mehr als 40 Euro sollten es aber nicht sein.
 
anscheinend kannst du basteln, dann mach mal auf, neue WLP und ordentlich vom staub befreien, und zum arbeiten ein kühler drunter packen, vielleicht findest du auch eine gebrauchte alte HDD die bei dir reinpasst, mit 5400RPM ist das auch nicht zu laut, und sobald du was größeres als 10GB auf einer platter hast, steigt ja auch die geschwindigkeit ein bisschen ;)
 
Hmm.... da das Teil wirklich schon sehr alt ist, wäre es eig. in jedem Fall Verschwendung, für die Mühle noch Geld auszugeben. Wäre es da net gescheiter, für das Geld was du aufwenden müsstest + ein paar EUR mehr, dir gleich ein "moderneres" Book (-> so Richtung Pentium M oder zur Not P4, auch wenn P4 mobile Heizplatten sind) zu holen. So teuer sind die gar net mehr, die gibts teilweise schon günstig).

Da hättest du dann definitiv mehr von^^.

Ansonsten wirklich RAM aufrüsten! Aber schau wie viel supported wird, net dass du unnötig reinpackst!
 
Billig SD-RAM aufrüsten? Das kannst du vergessen! Zumal man bedenken muss, das so alte Hardware deutlich wählerischer mit dem RAM ist als aktuelle. Niemand kann dir garantieren, dass der RAM überhaupt funktioniert. Und eBay-Käufe auf Verdacht... viel Glück.

Ganz ehrlich: es wird alles nichts helfen, man müsste mindestens den doppelten bis dreifachen Wert, was was Teil jetzt wert ist, investieren, um überhaupt eine Veränderung zu merken. Entweder du löst es softwareseitig oder garnicht.
 
Holla, vielen Dank erstmal für die Tips...

Wenn der Rechner hochgefahren ist, habe ich noch 360 MB physikalischen Speicher frei - Firefox frißt den dann aber ziemlich schnell auf, vor allem, wenn ich mehrere Fenster offen habe - dann wächst auch die Auslagerungsdatei zusehends. Firefox bringt zudem die CPU-Last immer wieder bis zum Anschlag...

Leider habe ich das RAM-Limit erreicht, auch wenn der SiS630 1,5 GB verkraftet - das Mainboard hatte nur einen Steckplatz in den ich seinerzeit einen 512er Riegel gesteckt habe. Der Rest RAM ist wohl leider on Board verlötet.

Den CPU-Kühler hatte ich schon draußen, der sieht aus wie geleckt, allerdings hatte ich nur noch einen Rest Paste da, hat evtl. nicht mehr richtig gereicht... nehme ich als nächstes aber in Angriff.

Was das Pad auf der Unterseite der alten CPU angeht: der Sockel auf dem Mainboard ist flacher als auf normalen Boards und im Sockelinnenraum befinden sich diverse kleine Bauteile, weiß nicht, ob das eine Wechselwirkung mit der CPU-Unterseite bewirken könnte?

Die Festplatte werde ich wohl wirklich kicken, wenn ich so beobachte, wie lange er auf der Platte rumackert, bis er Firefox gestartet kriegt, denke ich, ist das notwendig... auch die Bootzeit mit fast 5 Minuten ist ja wohl vorsintflutlich, er rattert auch da ewig bis das System einsatzbereit ist. Defragmentiert hatte ich ihn schon, hat nix geändert...

Gibt es unter Umständen Ressourcen-freundlichere Browser? Der Firefox Plugin-Container verdonnert zuweilen bis zu 90 MB RAM zusätzlich...

Vielen Dank,

moondog
 
zwei dinge...

der prozessortausch war nur eine bedingt gute idee, der 1000er wird von hause aus so heiß, das er in einem desktop gehäuse (mit den damals üblichen mitteln) kaum beherschbar ist. in einem notebook ist er das ganz sicher nicht

und dein speicher reicht mit sicherheit nicht aus. ich hab auch noch ein altes teil mit 512MB hier stehn. mit XP-SP1 läuft er noch zufriedenstallend. mit XP-SP3 braucht er fast ne 1/4 stunde zum hochlaufen, weil er mehr swapt, als zu laden.

mein tip: wechsel die cpu wieder aus, die alte cpu mag 20% langsamer sein, aber sie wird besser laufen. und entweder du steckst nochmal speicher dazu (mit 1gb fängt an XP-SP3 zu funzen mit 1,5 gb ists dann zufriedenstellend, mit 2gb ist das optimum erreicht) oder, du verwendest XP-SP1 (das ganze wegen der fehlenden patches dann mit virenscanner, firewall und spybot ordentlich abgesichert) oder du nimmst wie schon vorgeschlagen ne kleine linux distri.

PS als browser könntest du auf seamonkey umsteigen, aber ich fürchte, das wird am swap problem nix ändern. der angezeigte freie speicher beziet sich auf den speicher, der durch swappen frei ist, und da hilft auch kein rescourcenschonender browser
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche HDD röhren wie ein Überschalljäger und manche geben nur das Geräusch eines Segelfliegers von sich. Wenn man aber spezielle geräuschdämmende Dinge einfügt ändert sich leider die Wärmeableitung der HDD....
 
@fenrir.ter

Bei meiner Suche nach Angaben zu dem Notebook im Netz bin ich immer wieder über Besitzer des selben gestolpert, die es mit einem 1 Ghz P3 aufgerüstet haben, teilweise sogar mit einem 1,1er, daher war ich der Annahme, daß das Kühlsystem es verkraften könnte... ich denke sogar, daß Notebook könnte solch einen Hitzkopf vertragen - die maximale Arbeitstemperatur des 866ers ist mit 85 Grad angegeben, wenn ich mich nicht irre, während der 1000er mit 60 - 70 Grad angegeben ist... er macht offensichtlich einfach vorher dicht und schaltet ab... jetzt verstehe ich aber auch, warum der 1000er auf dem Board, von dem ich ihn mir gemoppst habe, mit einem Arctic Copper Silent versorgt wurde :freak:
Zu dumm, daß es das Board über keinerlei Hardware-Monitoring verfügt und kein Tool dazu in der Lage ist, irgendwelche Werte zu Spannung, Lüfterdrehzahl und Temperatur auszulesen...
Wird mir wohl für stabiles Arbeiten nur ein Downgrade zurück zum 866er übrig bleiben...

Was ich nicht so recht verstehe ist der Umstand, daß auf meinem Uralt-Rechner mit K6-3+ und seinerzeit nur 384 MB ein deutlich flotteres Surfen möglich war, obwohl weniger Rechenleistung und Speicher zur Verfügung stand, die 2 MB 3rd Levelcache werden das ja wohl nicht gerissen haben...

Ich werde erstmal die Platte nachlegen und schauen, ob es sich mit mehr Umdrehungen und Festplatten Cache zum positiven wendet, wenn nicht, muß eben ein anderes BS druff...

Grüße und Dank,

moondog
 
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