News AM2+ im µATX-Format: 125 Watt TDP zu viel?

ja muss hier volker bzw cb in schutz nehmen, hab auch erstmal bei dem titel stutzig geschaut, aber sowohl die überschrift noch der text schiebt amd ne schuld zu. Daher finde ich den artikel so ok und auch informativ, wusste nicht das yatx boards da probleme haben mit den 125W tdp cpus.

Anders fand ich das bei der news zu dem overdrive tool, da habt ihr grad noch so mit den updates die kurve gekriegt, aber wie gesagt diese news ist so ok.

Ihr müsst da halt aufpassen, wenn ihr einmal übertrieben oder falsch berichtet kriegen viele das update gar nicht mehr mit, z.B. hat sich der phenom sicher bei einigen deshalb bisher nicht so gut verkauft wegen dem tlb-bug, der nicht nur von euch sondern auch anderen erstmal sehr gehypt wurde, im gegenzug hatte intel auch fehler von denen kaum jemand was mit bekommen hat. Da könnt ihr schnell so nen ruf bekommen und wenn dann bei einem neuen artikel nur der kleinste verdacht auf kommt sieht man dann seine meinung bestätigt und sieht ne verschwörung, glaub euch das ihr es nicht mit absicht macht, aber dann solltet ihr bei dem thema besonders vorsichtig sein jetzt.
 
Ich finde schon, dass explizit AUF DEN MOTHERBOARDS UND in deren Handbüchern darauf verwiesen werden sollte, wieviel Leistung das Board bereitstellen kann.
Aber wenn einige bei 125W schon sterben, dann sind 89W ja auch schon fast zuviel, obwohl es ja eher eine "normale" TDP ist... sowas darf eigentlich nicht sein - meiner Meinung nach..
 
Ich frage mich halt nur, wieviel die Platinenhersteller dadurch sparen, dass sie diese Prozessoren nicht unterstützen? Gut, ein Overclocking muss mit diesen Platinen nicht möglich sein, aber wenigstens der Standardtakt sollte laufen. In gewisser Weise würde dies mich als potentiellen Kunden schon beunruhigen. Bei den Mainstream-Produkten überschlägt man sich mit besseren Phasen, Spannungswandlern, Kondensatoren usw. um auch ein möglichst hohes Overclockingpotential zu generieren (und die hier erzeugte Energie muss ja auch verarbeitet werden und liegt deutlich über der TDP der stärksten unterstützten CPU).
Ist hier bei µATX ein Trend zu billigem Ramsch zu erkennen, um die Kosten möglichst niedrig zu halten und die Marge zu erhöhen oder ist die Unterstützung solch hoher TDPs grundsätzlich nur unter unverhältnismäßig hohem Kostenaufwand möglich?
 
Seltsam seltsam, das problem scheint sich aber wirklich auch nur auf AM2+ zu beschränken, da ich aus Erfahrung sagen kann dass mein µATX-AM2-Board den 6400+ ohne weiteres hinnimmt, obwohl nichtmal vom herrsteller die kompatiblität zugesagt wird.
 
Ich halte den Kostenaufwand für mehr oder bessere Spannungswandler für marginal.
In Pentium IV-Zeiten konnte so gut wie jedes Board den schnellsten Prescott händeln ohne abzurauchen. Um dann noch mehr zu wollen, gab es dann spezielle OC-Varianten.
Heute habe auch ich das Gefühl, dass man unbedingt Geld machen will und die Lowbudget und Midrangeboards bewusst mit schlechteren Komponenten ausstattet, damit man auf teurere Boards zurückgreift. Die Ausstattung der Boards mit noch mehr SATA oder USB-Ports halte ich persönlich kaum für einen Kaufgrund. So bedient man sich diesen Tricks.
Ich hab auch schon ähnliche Vorwürfe gegenüber Netzteilherstellern gebracht. Nur wurde mir gesagt, dass bessere Komponenten tatsächlich so teuer sind und die Produktionskosten in die Höhe treiben. Ich halte dieses für falsch, da man mit Aufpreisen von 300 Prozent bis zu dem zehnfachen Rechnen muss, um dann im Highendmarkt zu landen. Für dieses Geld kann ich mir zig gute Ferritringe besorgen und entsprechend gute Kondensatoren. Vielmehr wird auf den Mainboards nicht verbaut. Die Hersteller lassen sich Ihre Produkte schon teuer bezahlen.
In Zeiten des Euros sind die Preise gefühlt sowieso deutlich über dem Limit. Hätte man sich in DM-Zeiten je ein Board für 400 DM gekauft? Heute kann man 200 € Boardbesitzer noch nicht mal mehr als Minderheit bezeichnen.
 
ScoutX:
Bezüglich der AMD Kommentare: Wie Du sagst, es hat nichts mit den CPUs zu tun, also warum einen (!) Hersteller besonders hervorheben im Titel und vor allem den Titel so anlegen, daß er suggeriert, es läge doch an AMD (auch wenn der Artikel etwas anderes sagt). So macht man Meinung, weil eben nicht alle alles durchlesen.

Bezüglich Kleingedricktem:
Ich habe schon einige Rechner komplett selbst zusammengeschraubt und eins hatten alles Mainboard-Handbücher gemein: Die Kompatibilitäten standen auf einer der ersten 5 Seiten.

AsRock User:
Also wenn ein µATX Board laut Spezifikationen diese CPUs verkraftet und es dann doch nicht schafft, dann ist es in der Tat eine News wert. Ist aber hier nicht der Fall.
 
Hallo,
ein paar Anmerkungen:
Das Gigabyte-Board ist kein UltraDurable, weil die AMD-Boards hier den Intel-Brettern etwas hinterherhinken.
Trotzdem lief der Phenom ja auf dem Board (obwohl er nicht in der Support-Liste steht). Biostar ist allerdings etwas bedenklicher. Bei denen steht der 9750 und der 6400+ in der Support-Liste ihres 3-Phasen Boards. Kein Wunder, dass das nicht geht.
Bei Asus stehen keine 125W-CPUs in der Liste. Interessant scheint das AsRock. Das hat scheinbar einen 5-Phaser, wenn auch einen einfachen.

Warum der Phenom problematischer ist, als der 6400+ X2 ist auch ganz einfach und logisch: Der Phenom hat eine VCore von um die 1,25V, während der X2 in der Regel 1,4V hat. Da beide die gleiche TDP (nicht ACP!!) haben, ist beim Phenom der Stromfluss deutlich höher. Und das halten die VRMs nicht aus. Daher gab es früher auch keine Probleme bei ähnlichen TDP-Werten. Die Stromstärken waren einfach wegen der höheren VCore niedriger.
Trotzdem haben sich die MoBo-Hersteller hier nicht mit Ruhm bekleckert. Wenn man schon bestimmte CPUs nicht unterstützt, sollte man das auch entsprechend publizieren.
Gruß Oberst.
 
Kann durchaus sein.
:D

Bei Gigabyte konntest du dir die "201" sparen?

Mal schauen, was beim Nachtest rauskommt. Anandtech hat ja ein neues MA78 bekommen. Mit dem werden sie wohl auch wieder OC testen. Vielleicht war das ja nur ein Defekt am MoBo. Das VRM schaut jedenfalls so aus, wie das des 770-DS3.
Gruß Oberst.
 
@4 mini itx ist genau halb so groß wie micro atx

ich finds auch nicht besonders schlimm das die keine highend CPUS aufhnehmen können, vorallem wenn es explizit angegeben ist
 
@ Oberst 08: Zum Gibabyteboard. Tatsächlich kein Ultradurable, Das es so ein Board bei Gigabyte noch gibt.
Zum Thema: Deine Behauptung mit dem VCore und der TDP und dem relativen Stromfluss kann ich nicht nachvollziehen. Ist dies wirklich so, dass die Phenoms mehr Strom ziehen, um die maximale zulässige TDP zu erreichen?
Nach meiner Vorstellung sollten die Phenoms eher weniger ziehen für die angegebene TDP, da es ein Quadcore ist. Eine Verlustleistung respektive TDP von 125 Watt ist deswegen auch mit weniger Strom möglich. Nach deiner Aussage müsste man aber mehr Einsetzen getreu nach dem Motto P=UxI. Da U kleiner ist, muss I größer werden, um P konstant zu halten.
ABER: Die TDP kann oder besser darf nicht mit P oder einer bestimmten Verlustleistung gleichgesetzt werden. Der Ermessenspielraum, wie eine TDP von 125 W auszusehen hat, ist herstellerabhängig, ist häufig ein Diskussionspunkt auf CB und beruht vor allem auf der Transistorenanzahl pro Diefläche. Deswegen hat es ein Quadcore auch immer etwas schwer mit der TDP gegenüber seinem Dualcorependant. Beide CPUs können die selbe Spannung haben, der Quadcore wird sich aber schneller aufheizen, da er die größere Fläche aufweist und statistisch mit mehr Leckströmen zu rechnen ist. Er erreicht die 125 W TDP früher als die Dualcore Variante. Vorraussetzung ist natürlich der selbe Herstellungsprozess. Bei einer besseren Herstellung wie bei dem Phenom, wird die TDP später erreicht, muss sich gegenüber einem K8 Dualcore trotzdem geschlagen geben.

Natürlich ist die Leistungsaufnahme des Phenom auch höher: http://www.tomshardware.com/de/Phenom-Athlon-X2-Sempron,testberichte-239947-8.html
Aber von einem Quadcore hat man auch nichts anderes erwartet.

Wenn man also von der TDP als nicht verwertbare Angabe absieht und sich die Werte des Links anschaut, dann ziehe ich daraus folgendes Fazit: Der X4 Phenom braucht etwa 30% mehr Watt als ein gleichgetaktet K8 X2 (nicht EE oder SFF).

Im Idlezustand belasten diese 130% Phenom-Konsum verteilt auf eine 1,2 V Anbindung versus eines 100% K8 Konsums auf 1,4 Volt die Spannungswandler 1,5 fach stärker.
Für den Loadzustand kommt die Relation in etwa auch hin.

Resultat: Die Spannungswandler werden im Durchschnitt 1,5 fach mehr belastet.
Relativ gesehen dürften zumindest im Idlezustand keine Schäden durch das Einsetzen des Phenom auftreten, da der Lastzustand des K-8 mehr Ampere abverlangt als der Idlezustand des Phenom. Beim Load des Phenom können aber schnell kritische Werte auftreten.
 
laut gigabyte gibt es von denen nur 3 mainboards die den phenom 9750 unterstützen. von 9850 wird nichts erwähnt.

http://www.gigabyte.de/Support/Moth...Vender=AMD Phenom&CPUModel=Socket AM2-|-_1177

ich wollte gerade mir einen mainboard kaufen mit 780G und firewire. Laut geizhals gibt es aber nur 2 board mit diesen eigenschaften: 1 von gigabyte und 1 von asrock.

davon läuft kein board mit dem 9850 phenom. na, dann gute nacht, amd: erst tld-bug und nun läuft kein board mit dem prozessoren...das ist toll...mehr als 60 euro gebe ich für einen mainboard nicht aus...das ist shit was hier amd abzieht...
 
Hm, hab mir jetzt mal den Test auf AnandTech angeschaut. Warum haben die ausgerechnet beim AsRock aufgehört? Immerhin gibt dieses den 9750 als lauffähig an und der hat ja auch 125W TDP.

@taxishop
Warum ist es "shit" was AMD hier abzieht? Die können doch gar nichts dafür, sondern die Mainboardhersteller. Ich denke auch nicht, dass AMD in einer so guten Position ist um denen irgendwelche Vorschriften zu machen.
 
ScoutX schrieb:
In Pentium IV-Zeiten konnte so gut wie jedes Board den schnellsten Prescott händeln ohne abzurauchen.
..und die Lowbudget und Midrangeboards bewusst mit schlechteren Komponenten ausstattet, damit man auf teurere Boards zurückgreift.
Ich hab auch schon ähnliche Vorwürfe gegenüber Netzteilherstellern gebracht. Nur wurde mir gesagt, dass bessere Komponenten tatsächlich so teuer sind und die Produktionskosten in die Höhe treiben.
Hätte man sich in DM-Zeiten je ein Board für 400 DM gekauft? Heute kann man 200 € Boardbesitzer noch nicht mal mehr als Minderheit bezeichnen.


Intel macht die Vorgaben hinsichtlich der VRM und ganz sicher konnte nicht so gut wie jedes Board mit den Stromfressern umgehen.

http://www.hardwareluxx.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic&f=3&t=000013&p=9

Midrange und Lowend Boards sind nicht unbedingt für Highend Cpus gedacht. Wer hohe Leistung will muss dafür löhnen.

Zu den Netzteilen. Wirklich gute Netzteile die nicht aus China kommen, kosten weit mehr als du dir vorstellen kannst.

Ley-Ecd (wohl pleite) oder Engelking haben schon vor Jahren gezeigt was möglich ist, als noch niemand in D. wusste daß es Seasonic, FSP und CWT etc. überhaupt gibt. Und die waren bzw. sind teuer. Heutzutage ist fast alles Massenware aus China wo Arbeit nix kostet. Da kannst du froh sein daß die so günstig sind.

Und es gab reichlich Leute die haben sich für 400 DM oder auch mehr Mainboards gekauft. Ohne die wäre Intel heute nicht so gross und Asus wäre auch kleiner. Ist aber zu lange her, da haben dich deine Eltern wahrscheinlich noch nicht einmal geplant.


taxishop schrieb:
ich wollte gerade mir einen mainboard kaufen mit 780G und firewire.
davon läuft kein board mit dem 9850 phenom. na, dann gute nacht, amd: erst tld-bug und nun läuft kein board mit dem prozessoren...das ist toll...mehr als 60 euro gebe ich für einen mainboard nicht aus...das ist shit was hier amd abzieht...

Darf man mal lachen ? "Mehr wie 60 Euro geb ich nicht aus." Das ist dann einfach dein Problem. Und ich wüsste nicht was AMD damit zu tun hat, was die Partner da auf den Markt werfen.

Der 780G ist eigentlich nur für micro atx midrange gedacht und nun verrat mir mal wieso man auf sowas einen Phenom 9850 packen sollte. Weil man im Wohnzimmer soviel Power für Glotze gucken braucht ? Weil man für Office unbedingt einen Quad braucht, damit noch mehr Warteschleifen entstehen, während du überlegst wie du dein nächstes Wort richtig schreibst ? Weil man sich kein grosses Case leisten kann ? Oder weil man einfach keine Ahnung hat ?

aua aua
 
Naja, wer baut schon einen Ferrari Motor in einen nicht modifizierten Corsa ein?
 
Offtopic: @ Sullen: Der Link stimmt, nur das Resultat war, dass der Prescott letztendlich doch fast überall lief. Engelking Netzteile: Nur einige Netzteile werden komplett in Deutschland zusammengeschraubt, die Einzelteile kommen aus Übersee. Engelking hat kaum höhere Preise verlangt als andere Hersteller. Drittens: Herstellung eines Netzteils wird über eine Roboterstraße erledigt, der menschliche Anteil daran ist gering und zusätzliche Kosten made in Germany entstehen größtenteils nicht durch die hohen Lohnnebenkosten.

Irgendwelche Behauptungen bezüglich des Alters und des Nichtkennens von Preisens verbitte ich mir. Die 80er Jahre und die Anfänge der 86er Cpus will ich nicht als generelle Käuferschaft eines PCs sehen. Die eigentliche Homepc kam mit den Commodores und dann den späteren Pentium I auf. Mainboards als solche und der PC zum Eigenbau wurden erst Anfang der 90er vorangetrieben. Nicht Workstation-Bretter wurden schnell unter 400 € verkauft. Im Workstationbereich kann man bis heute gut und gerne ein bis zwei Nullen an die Preise hängen.
 
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Fruchtnektar schrieb:
@rumpel01
Wahrscheinlich weil AMD beim X2 die TDP angibt und beim Phenom X4 eher die Avarage CPU Power (ACP).
Selbst die c't ist sich da nicht ganz sicher. Aber es wird vermutet (vgl. S. 24 Ausgabe 08/2008)


Genau das wird das Problem sein:
ohne Angabe des maximalen Verbrauchs der CPU ist es unmoeglich die Spannungswandler dafuer zu dimensionieren.

Der Spitzenerbrauch des Phenoms duerfte zwischen 150W und 200W liegen.


Volker schrieb:
Aber ACP kann ich kaum glauben. Dann wären wir bei einer TDP von locker 150 Watt - könnte angesichts der Tests die ich gerade mache und die Werte die ich da bekomme sogar hinhaun^^


Auch die TDP gibt ueblicherweise nicht den Spitzenverbrauch an, sondern nur die mittlere Leistung bei Vollast. Der Spitzenstrom wird dadurch also nicht erfasst.
 
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Wenn mann sich die diversen Leistungscharts ansieht, liegt der Maximalverbrauch bei 150 W bei einem 2,5 GHZ B3-Stepping. 200+ Watt wäre bei OC Phenoms also durchaus drin.
 
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