Amazon liefert statt neuem 65"-TV einen alten, zerstörten 55"-Fernseher

tollertyp schrieb:
waurm sollte ich mir den Aufwand machen, da noch ein falsches Produkt in die OVP zu tun?
so wird's aber gemacht - meistens im/nach dem verteilzentrum. bekanntes problem zur zeit.

bei rückläufern wird das kontrolliert, hier würde kein falscher artikel (zumindest nicht so gravierend wie beim thema des TE, denn die retouren werden zusätzlich gewogen in der vorerfassung) wieder in umlauf kommen - im zweifelsfall kommt die rücksendung in die schrottpresse.

wenn jemand natürlich 2 ram chips auslötet - wird das wahrscheinlich durchgehen. und erst auffliegen wenn die ware beim nächssten kunden defekt ankommt. dann wird das intensiv geprüft (ab einem gewissen warenwert, nicht darunter), und der rücksender kommt auf die blacklist.

(quelle: infos/einblicke direkt von einem leitenden amazonmitarbeiter)
 
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tollertyp schrieb:
Oh Mann...
Kunden, die einfach falsche Artikel zurückschicken... Kunden, die einfach RAM- und andere Chips von Produkten wie Grafikkarten auslöten, und die Ware dann zurückschicken...

Glaubst du echt, bei Amazon fährt einer mit seinem defekten TV zur Arbeit, trägt ihn ins Lager und trägt dann einen neuen TV unverpackt mit allen Teilen einfach raus? Oder baut ihn im Lager zusammen?

Word!
Natürlich war das ein Kunde, alles andere ergibt doch schon von der benötigten Zeit und dem Aufwand her keinen Sinn.
Ein Kunde hat in seinen eigenen vier Wänden 14-30 Tage Zeit den - in diesem Beispiel - kleineren und defekten Fernseher in den Karton zu kriegen und den Karton erneut so zu verschließen, dass der Austausch nicht auffällt.
Und dann wird der Kauf einfach widerrufen, der Fernseher abgeholt und landet - als noch unbenutzt - erneut im Lager.
Mitarbeiter von Amazon selbst haben doch gar keine Möglichkeit dazu, das Versandlager wird überwacht, deren Tätigkeiten im Versandlager werden mit der Stoppuhr ausgewertet und wenn man sich schon für eine zweite Pipipause rechtfertigen muss hat man keine Möglichkeit vor den Augen von 10 anderen KollegInnen mal eben 10 Minuten lang einen Fernseher im Karton auszutauschen - und dazu muss man erstmal den defekten 55zöller aus seinem Spind holen. (Das war ein Scherz...)
Als Versandfahrer oder als Spedition hat man wesentlich mehr Möglichkeiten und eventuell auch Zeit um den Austausch durchzuführen, aber auch da sehe ich hier den Schuldigen nicht.

Joker (AC) schrieb:
Was ich irgendwie nicht kapiere:
Ein Kunde bestellt wie hier einen Fernseher. Und dann kommt der auf die geniale Idee, sein Altgerät da reinzupacken, geht auf Retoure und der nächste Kunde muss sich mit dem Umstand rumschlagen.
Ab hier die Verwunderung. Der B.trüger ist ja sofort entlarvt? Amazon weiß doch wem die das Geschenk zu verdanken haben? Denke ich da zu eindimensional?

Du glaubst zu sehr daran, dass Amazon eine vernünftige Warenlogistik hätte ;P
Die haben auch ewig Ware von Marketplace-Anbietern und ihren eigenen Bestand zusammengeworfen - doof nur, wenn das eine Produktkategorie ist in der Fälschungen existieren.
Man hat ne Speicherkarte mit Verkauf und Versand durch Amazon bestellt, die wurde im Lager aus dem großen Korb genommen in dem aber auch die Speicherkarten von drei Marketplaceanbietern landeten. Dumm nur, dass Shongziidkdjdk-Electronics Amazon einen Karton manipulierter Speichersticks geschickt hat, die nur einen Bruchteil der angegebenen Kapazität hatten.

Wird mittlerweile nicht mehr so gemacht, Amazon trennt die Ware wohl nun von der eigenen - aber wenn eine Retoure unangetastet aussieht wird es wohl so laufen, dass die wieder in den normalen Bestand kommt.
Und selbst wenn man eine Retoure die sich später als manipuliert herausstellt einem Kunden zuordnen kann: Der kann sich noch immer auf ganze zwei (!) Versandwege als Ort der Manipulation berufen!

Natürlich hat er den Fernseher oder das Smartphone in dem Karton nicht getauscht, das war der Mitarbeiter in dem kleinen Kiosk der als Paketshop das Paket angenommen oder eingeliefert hat, oder der Fahrer von DHL oder sonstwer! Wie kann man ihm nur sowas unterstellen!

Sofern solche Sachen bei diesem Kunden nicht häufiger vorkommen kann man ihm nichts und wahrscheinlich verliert Amazon auch lieber hin und wieder den Gegenwert eines Fernsehers als einen Kunden eventuell zu Unrecht auf Lebenszeit zu bannen.
 
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Joker (AC) schrieb:
Ab hier die Verwunderung. Der B.trüger ist ja sofort entlarvt? Amazon weiß doch wem die das Geschenk zu verdanken haben?
Das Produkt könnte ja schon öfter die Runde gemacht haben, weil sich z.B. jemand die Arbeit der Reklamation sparen möchte und einfach storniert, in der Hoffnung, dass es auch bei ihm nicht auffällt. Der letzte Kunde, der behauptet das defekte Gerät gerade geliefert bekommen zu haben könnte ja auch der Übeltäter sein. Ganz so einfach ist es daher wohl nicht, wenn man keine 100% Kontrolle macht.
 
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Ich bin vermutlich zu naiv für so einen Mist.
Wenn ich mir ein TV Gerät bestelle, dann eben auch, weil ich den wollte. Und packe den auch aus.
Sehe : Mist.... verarscht worden! Reklamation, Amazon Meldung.
Die werden den wohl kaum wieder im Umlauf bringen.
Oder ich verkenne die Summe von Waren, die bestellt werden und ungeöffnet Retoure gehen.
Also würde das eigentlich beim ersten Kunden auffallen?
 
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Wie gesagt, ich denke einige scheuen den Aufwand einer Reklamation und gehen den einfachen Weg der begründungslosen Retoure.
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Mitarbeiter von Amazon selbst haben doch gar keine Möglichkeit dazu, das Versandlager wird überwacht, deren Tätigkeiten im Versandlager werden mit der Stoppuhr ausgewertet und wenn man sich schon für eine zweite Pipipause rechtfertigen muss hat man keine Möglichkeit vor den Augen von 10 anderen Kollegen mal eben 10 Minuten lang einen Fernseher im Karton auszutauschen - und dazu muss man erstmal den defekten 55zöller aus seinem Spind holen. (Das war ein Scherz...)
Wie kommst Du denn auf die Idee, dass das einzelne Mitarbeiter sind?
Das sind Banden, wo mehrere Personen zusammen arbeiten, um sowas zu ermöglichen.
Deswegen die Dimensionen und auch Professionalität des ganzen.
 
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Leute, kommt doch mal weg von den Schauergeschichten vom Amazonlager bis zum bösen Lieferfahrer, Hexen
usw.
Ihr könnt das Rätsel lösen, wenn ihr mal auf die richtige Schiene wechselt: ich mache das nicht für euch, aber gebe hier diesen Tipp:
Wer konnte das vom TE beschriebene Szenario denn am allereinfachsten bewerkstelligen, ohne Zeitdruck, ohne Manipulation / Hin und Her im Verborgenen - ohne Beschädigung des Originalkartons und der Plastikbänder?
Ohne jedwedes Risiko bei der Rücksendung / Einlieferung (Gewichtsalarm ...) nach "Entdeckung durch den TE"?
Der ganze "Spielplan" liegt doch klar vor Augen, wenn man den richtigen Ansatz wählt!
 
Pjack schrieb:
Wie kommst Du denn auf die Idee, dass das einzelne Mitarbeiter sind?
Das sind Banden, wo mehrere Personen zusammen arbeiten, um sowas zu ermöglichen.
Genau so ist es siehe z.B (und das ist nicht der einzige mir bekannte Fall):
https://www.br.de/nachrichten/bayern/bandenmaessiger-diebstahl-im-paketzentrum-15-festnahmen,UXVzz5g
Seit einigen Wochen verschwinden in einem Paketzentrum im unterfränkischen Kitzingen immer wieder Elektroartikel. Zusammen waren sie mindestens zehntausend Euro wert. Nun hat die Polizei 15 Personen festgenommen.
 
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