AMD bestätigt Preis einer FX-CPU

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AMD hat offiziell bekannt gegeben, dass CPUs der FX-Reihe auf Zambezi-Basis mit acht Kernen im amerikanischen Handel für Endkunden ca. 300 US-Dollar (umgerechnet rund 210 Euro) kosten werden.

Obwohl Preise für die FX-CPUs seit Längerem im Web kursieren, ist dies das erste Mal, dass AMD selbst einen Preis nennt. Die Angabe sickerte im Rahmen eines Gewinnspieles durch, in dessen Rahmen AMD fünf der Prozessoren verlost und als Wert die genannten 300 US-Dollar angibt. Dieser Preis bezieht sich konkret entweder auf den FX-8150P oder den FX-8100.


Quelle: Hartware.de
 
Gewinnspielpreise müssen nichts mit dem endgültigen Retail Preis zu tun haben. Der Preis kann auch großzügig gerundet sein.
 
Preise ändern sich sowieso immer in den zwei Wochen nach dem Release recht stark, weil da die Preise nach Bedarf korrigiert werden. Warten wirs doch einfach mal ab...
 
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber auf PCGH stand, dass die Preise 1 zu 1 in Euro umgesetzt werden sollen. 210 € für den schnellsten Octacore wären auch zu schön um wahr zu sein ;)
 
Tapion3388 schrieb:
...die Preise 1 zu 1 in Euro umgesetzt werden sollen.

das find ich ja leider immer ne fechheit. wozu gibts dann bitte wechselkurse etc. ist ja beim apfeldreck genau dasselbe. 499$=499€ einfach eine ausbeuterei gegen EU-bürger
 
Qarrr³ schrieb:
Preise ändern sich sowieso immer in den zwei Wochen nach dem Release recht stark, weil da die Preise nach Bedarf korrigiert werden. Warten wirs doch einfach mal ab...


Wir reden hier vom Listenpreis, der ändert sich nicht ständig, eher selten.


Tapion3388, stimmt so nicht. Schau dir die Preise an. Intels 2600k ist gelistet für 317 USD und kostet bei uns um die 250 Euro.
 
Ralf555 schrieb:
Tapion3388, stimmt so nicht. Schau dir die Preise an. Intels 2600k ist gelistet für 317 USD und kostet bei uns um die 250 Euro.

Das mag ja so sein, aber das ist Intel und wir reden hier von AMD. Wenn Intel sich so entscheidet, muss es AMD ja nicht tun. Aber auf der anderen Seite werden die CPUs über den Preis nach ihrer Leistungsfähigkeit eingeordnet und dann würde es keinen Sinn ergeben, die Preise direkt zu übernehmen, da sonst ja eine riesige Diskrepanz zwischen AMD und Intel in Amerika / Europa herrschen würde...
 
Tapion3388 schrieb:
Das mag ja so sein, aber das ist Intel und wir reden hier von AMD. Wenn Intel sich so entscheidet, muss es AMD ja nicht tun. Aber auf der anderen Seite werden die CPUs über den Preis nach ihrer Leistungsfähigkeit eingeordnet und dann würde es keinen Sinn ergeben, die Preise direkt zu übernehmen, da sonst ja eine riesige Diskrepanz zwischen AMD und Intel in Amerika / Europa herrschen würde...


Normalerweise gibt es nur den einen Listenpreis, also bei AMD und Intel in Dollar, sind ja US Unternehmen. Ist noch nie anders gewesen. Wenn es nicht so wäre, müsste AMD für die Eurozone eine ganze andere Preislistung rausgeben. Gab es das jemals? Ansonsten gelten die Dollar Preis. Ist bei AMD CPUs momentan auch nicht anders.
 
Ne ne Leute, die Preise werden nicht 1:1 umgerechnet. Meistens zumindest. Der Preis wird in Euro umgerechnet und dann kommen noch Einfuhrzölle und die Mehrwertsteuer drauf.
 
Meist sind die $ Preise ja auch bei Abnahme von 1000 Stück angegeben. War ja bei den Sandy Preisen im Vorfeld auch so.
Dann kommt noch Einfuhr/MwSt/Händlerbonus etc. drauf und so weiter. Dann haben wir trotzdem schön hohe Preise^^
 
qqALEXpp schrieb:
Meist sind die $ Preise ja auch bei Abnahme von 1000 Stück angegeben. War ja bei den Sandy Preisen im Vorfeld auch so.
Dann kommt noch Einfuhr/MwSt/Händlerbonus etc. drauf und so weiter. Dann haben wir trotzdem schön hohe Preise^^


Trotzdem ist es noch lange keine 1:1 Umrechnung.
 
hab vwl studiert, mal n versuch ner erklärung:

zwar liegt das bne/kopf in den usa höher als in deutschland, der durchschnittlohn in den usa ist hingegen niedriger als in deutschland. wir zahlen dafür mehr steuern als die amerikaner, soweit gleicht es sich aus. will der amerikaner aber gleiche soziale leistungen wie ein deutscher in anspruch nehmen muss er nochmal einen teil seines nettoeinkommens opfern. im vgl zu uns kommt also zu der amerikanischen budgetfunktion noch "kosten für soziale leistungen" hinzu. damit liegt das verfügbare budget wieder niedriger als in de. außerdem sieht das kaufverhalten bzw die präferenzen der usa anders aus (ohne es belegen zu können würd ich mal sagen die verschuldungsquate von privatpersonen in den usa liegt höher als in de, das kostet zinsen und somit monatseinkommen)...usw

ich würde mal behaupten das cpus nicht zu den grenzkosten verkauft werden, der hersteller also handlungsspielraum hat um seine budgetfunktion zu minimieren. außerdem ist zu beachten das es sich um oligopol handelt. der empfohlene marktpreis der zu maximalem gewinn führt ist also nach dem bereinigten durchschnittlohn zu unterschiedlichen preisen :-)
 
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