News AMD bestätigt: Der Ryzen 7 9850X3D erscheint am 29. Januar für 499 USD

RealMax123 schrieb:
Zen4 war ja eher nur eine Adaption der vorherigen Zen3 Generation für den neuen AM5 Sockel.
Mit dem Thema musst du dich aber nochmal auseinander setzen.

Mit Zen4 kam:

DDR5
PCIe5.0
AVX512
PGA->FPGA
L2 Cache auf 1MB
Fertigung in 5nm
iGPU

Da ist schon ein wenig mehr gemacht worden, als nur die Pins vom Prozessor zu flexen.
 
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boonstyle schrieb:
Die breite Masse hofft aktuell eher dass der 5800X3D oder ähnliches neu aufgelegt wird
boonstyle schrieb:
Habe aktuell 8 Leute die konkret suchen nach nem 5800X3D
Diese 8 Leute definierst du als die breite Masse. Also eine nicht benannte, nicht recherchierte, keine einzige Zahl nennen können Masse, die aber die Mehrheit abbilden soll.
Das sind Meinungen, die den intellektuellen Durchschnitt erheblich, aber wohlwollend steil nach unten presst.
Es trägt den Geist von, man denkt nur so weit, wie die Tachonadel breit ist.

Du hast sicherlich über deine Meinung von der breiten Masse eine weltweite Dokumentation?
 
Skysurfa schrieb:
Mit dem Thema musst du dich aber nochmal auseinander setzen.

Mit Zen4 kam:

DDR5
PCIe5.0
AVX512
PGA->FPGA
L2 Cache auf 1MB
Fertigung in 5nm
iGPU

Da ist schon ein wenig mehr gemacht worden, als nur die Pins vom Prozessor zu flexen.
Sind aber trotzdem eher nur Kleinigkeiten.

Bei der iGPU haben die Ryzen 8000 APUs zwar eine Nische eröffnet, aber die iGPU der Ryzen 7000 und 9000 ist eh nur eine absolute Not-GPU ohne praktischen Nutzwert die sich nichtmal für Hybrid-GPU Betrieb lohnt.

PCIe 5.0 bringt noch kaum Vorteile, bei den SSDs verbaut kaum jemand teure PCIe 5.0 Modelle, bei den Grafikkarten macht es bei x16 Karten keinerlei Unterschied und selbst bei x8 Karten ist der Unterschied marginals.

AVX512 hätte theoretisch Einiges an Potential, aber nachdem Intel zurückgerudert ist, macht sich kaum jemand die Mühe den Code für AMD Zen4 und Zen5 zu optimieren.

Bleibt nur DDR5, der zwar den Vorteil des höheren Speicherdurchsatzes hat, aktuell allerdings auch das Manko das deutlich höheren Preises. Den grösseren L2 Cache kann man auch so verbuchen.
 
Alesis schrieb:
Du hast sicherlich über deine Meinung von der breiten Masse eine weltweite Dokumentation?
Man siehe sich gerne die Gebrauchtpreise und Inserate für 5800X3D an. Gibt auch genug zahlen der Shops die letztes Jahr zeigten, dass der Verkauf von 5800X3D etc. massiv angestiegen sind.

Es treibt sogar derart Stilblüten, dass auf Kleinanzeigen etc. massenhaft Scams mit 5800X3D betrieben werden.
 
boonstyle schrieb:
Es treibt sogar derart Stilblüten, dass auf Kleinanzeigen etc. massenhaft Scams mit 5800X3D betrieben werden.
Bei Kleinanzeigen gibt es zu JEDEM Artikel massenhaft Betrug, selbst bei extrem speziellen Artikeln. Da kannst du froh sein, wenn du zwischendurch überhaupt mal eine echte Anzeige siehst. Das ist jetzt kein Qualitätsmerkmal für Nachfrage 😂
 
boonstyle schrieb:
Gibt auch genug zahlen der Shops die letztes Jahr zeigten, dass der Verkauf von 5800X3D etc. massiv angestiegen sind.
Das ist völlig egal. Die Zeit eines 5800X3D ist für den Hersteller abgelaufen.
Anscheinend macht sich die "ich will haben" Fraktion keine Gedanken, warum AMD nicht so sein soll wie man selber ist.
Wie lange dauert es, bis die heute in Auftrag gegebenen 5800X3D im deutschen Handel ankommen?
Wie viele müssten allein in Deutschland verkauft werden, dass sich die Produktion und der nach Deutschland Vertrieb lohnt?
Wie viele 5800X3D müssten überhaupt für den weltweiten Vertrieb produziert werden, dass es sich für AMD lohnt, also ein wirklich ersichtliches Plus am Jahresende? Welche Länder warten mit offenem Geld auf den 5800X3D?
Woher nimmst du die Meinung, die breite Masse, also die Mehrheit wartet auf einen 5800X3D? Wie viele sind die breite Masse und wie viele werden dann tatsächlich kaufen?

Warum sollte AMD sich diesen Müll geben. Da Geld und Ressourcen reinstecken? Keiner weiß ob noch eine funktionale Maske existiert und ob es so easy ist, 7nm Belichtung zu bekommen. Während das große Geld mit TSMC N2 GPU und Venice N2 verdient werden will.
AMD bringt noch nicht einmal Medussa Zen 6 mit aktueller GPU Architektur. Da ist kein Platzt für vergangenes.
Und da es den freien Handel gibt, wird 300€ ein erhoffter Preis sein. Dann kann man die 120€ mehr zum 9600X auch in DDR5 stecken. Mit AM5 hat man mehr Möglichkeiten. Für um die 200€ gibt es einen 7700X. Sind ja nicht alles nur Zocker auf diesem Planet. Aber Zocken und Anwendungen, viel geiler als 5800X3D.
Oder man kauf sich günstig eine 1851 Plattform mit einem 170€ 245KF. An irgendwelche Aufrüster wird ein nachgeschobenes 5800X3D Angebot eher ein Verlustgeschäft für AMD.

Alles Argumente mit Inhalt. Die Meinung breite Masse hat keinen Inhalt. Wer ist die breite Masse? Wie viele sind es davon in Mehrheit?
 
Icke-ffm schrieb:
Mensch AMD wieso nicht 599$ meine Aktien müssen doch die $500 packen dieses Jahr
Da geht noch mehr: Den gibt's tatsächlich schon zu kaufen, aber nur bei einem einzigen Händler in Österreich - für 733 Euro :o(Gratisversand! :D "Versandbereit")
-> https://geizhals.de/amd-ryzen-7-9850x3d-100-100001973wof-a3689115.html

AMD-Ryzen-7-9850X3D.png
 
@Icke-ffm Das ist mir schon bewusst. Ich meinte nur, da geht, oder ginge noch mehr als (deine) 599$, was nach aktuellem Kurs gerade 505 Euro wären.
 
Svennc schrieb:

Intel Pentium 90 für 499 DM -> 255€
8 MB EDO-RAM (denke das P steht für EDO) für 532 DM -> 272€
720 MB Seagate Festplatte für 329 DM -> 169€

Finde ich jetzt nicht so teuer. Und vorallem waren damals die Grafikkarten noch billig.
 
@RealMax123 Die Preise sind von Ende 1995 (hätte ich dazuschreiben sollen -- am Win95-Update sieht man immerhin, dass es eine Anzeige nach Launch von Win95 ist im August 1995). Ein moderat taktender Pentium war Ende 1995 halt gehobene Mittelklasse. 8MB die Minimalanforderung schon für Wing Commander 3 Ende 1994 und für Command & Conquer et all dann in 1995 auch. 1996 wollten dann selbst manche 2D-Games wie Diablo bereits einen Pentium als Minimum.

Sprich: Ein Pentium 90 war damals maximal das, was ca. ein Ryzen 7700x/9700X heute ist. Kosten? 250 Euro. Ziemlich stabil also.

Und auch wenns nicht um den Speicher geht, bezog mich ja explizit auf CPUs: 8MB waren Ende 1995 das, was 16GB heute sind. Die Konfiguration, die alle Gaming-Minimums erfüllt. (Zum Thema (3D-)Grafikkarten wäre noch zu eruieren, wie viel teurer die genau geworden sind. Denkanstoß dazu hier.)


Der größte Kostentreiber in den 1990ern war natürlich, dass jede Hardware circa drei Sekunden nach Kauf nur mehr die Hälfte wert war. :D Doom1 mag 1993 noch leidlich auf einem 386er mit 4MB gelaufen sein. 1994 wollte Wing Commander 3 bereits einen hoch getakteten 486 mit 8MB minimum. Dann kam schon bald Quake und da war Pentium-Pflicht. Alleine zwischen 1992 und 1998 verachtfachte sich der SPeicher in einem typischen PC von 4MB auf 32MB... Heute wuppt selbst die 7 Jahre alte Möhre noch Indiana Jones, ohne Dschungelurlaub-Diashows zu produzieren. Und lässt sich noch verkaufen... sogar für GELD. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Svennc schrieb:
@RealMax123 Die Preise sind von Ende 1995 (hätte ich dazuschreiben sollen -- am Win95-Update sieht man immerhin, dass es eine Anzeige nach Launch von Win95 ist im August 1995). Ein moderat taktender Pentium war Ende 1995 halt gehobene Mittelklasse. 8MB die Minimalanforderung schon für Wing Commander 3 Ende 1994 und für Command & Conquer et all dann in 1995 auch. 1996 wollten dann selbst manche 2D-Games wie Diablo bereits einen Pentium als Minimum.
8 MB war für 1995 / 1996 meiner Meinung nach schon mindestens obere Mittelklasse.

Wirklich relevant war der RAM damals aber eher nur für produktive Anwendungen, Referenz war damals CorelDRAW 6.

Für Gaming war der RAM so gut wie nicht relevant.

Denn Windows-Spiele waren damals noch die Ausnahme, und eher nur die PC-Versionen von Brettspielen wie "Mensch Ärgere Dich Nicht", "Risiko" und "Spiel Des Wissens".

Die meisten Spiele liefen damals ja noch im DOS-Modus, und da war ja der RAM dreigeteilt: 1) bis 640KB 2) bis 1MB 3) über 1MB

Den RAM über 1MB hat damals höchstens die Hälfte der DOS-Spiele überaupt angesprochen, und wenn dann maximal 2 MB dort belegt, so das selbst ein PC mit 4 MB locker gereicht hätte. Die andere Hälfte der DOS-Spiele hat garkeinen RAM über 1 MB angesprochen.

Die "Challenge" war damals eher der der RAM bis 640KB bzw. 1MB. Wenn dann ein Spiel 896KB unter 1MB oder 576KB unter 640KB brauchte, war das oft schon problematisch und es gab mein start eine Fehlermeldung.

Erinnere mich da noch gut an "mem", "memmaker" und das manuelle anpassen der "config.sys" unter Windows 95 bzw. regedit32.exe unter Windows NT 3.51

RAM wurde fürs Gaming erst dann relevant, als sie Spiele auf echtes Windows migriert wurden, und das passierte ja erst unter Windows ME und Windows 2000, bis dahin hatten dann die meisten Leute auch schon entweder eine GeForce 256 oder Savage S4 oder Vodoo 2 Zusatzkarte in Verbindung mit einer Matrox Productive G100.
 
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