ella_one schrieb:
Wie bereits weiter oben gesagt, schaltet eine CPU nicht einfach ab.
Du unterliegst einem fatalen Irrtum! Das MSI 970 Gaming hat lediglich den RX980 inbegriffen, jener sogleich dem Relabel des RX780 entspricht (Das günstige Legacy-Fabrikat, um den Restposten von betagten Bauteilen abzubauen.), typisch MSI, dieser nicht über das Thermal Throttling (Standard 100%: Power State #4 @ 1400 MHz) vom Advanced Power Management gen 60°C des RD990 verfügt, welches ein Feature einzig der AMD Fusion Platform 3.0 ist, diese wiederum bloß dem RD990 und RD980 obliegt. Dem RX780 fehlt sogleich die Fähigkeit zu AMD Turbo CORE Technology 2.0, er beherrscht lediglich die Vorversion der K10-Architektur und überspringt deshalb den Power Boost State #1 und geht nahtlos über zum Power Boost State #0. Unbeachtet von den Nachteilen dieser Hauptplatine verspricht MSI einen reibungslose Betrieb ohne Restriktion, angeblich auf RX980-Niveau, doch dass dem nicht so ist und dass selbst der echte RX980 zu ungenügend ist erübrigt eine jegliche Präliminarie darüber, wenn man nur ein wenig mit den daraus resultierenden Konsequenzen vertraut ist.
Ich selbst hatte den AMD FX-8350, sowohl betrieben auf dem ASRock 990FX Extreme3 als auch auf dem ASRock 970 Extreme3, der Effekt ist deutlich spürbar gewesen - Auf dem kleinen Brett rannte der Prozessor unaufhaltsam gen Maximum Junction Temperature. Diesen Effekt durfte ich nicht begutachten, weil die Kühlaggregation zu unterdimensioniert gewesen ist, sondern weil der AMD FX-8350 das Opfer einer starken Elektromigration geworden ist, indes kein Kühler der Welt mehr imstande ist, diesen unendlichen Temperaturanstieg abzufangen, bedingt der immensen Schere zwischen Verlustleistung und Wirkleistung.
Wenn es stimmt, dass die Prozessor-Notabschaltung eingreift, dann ist von einer Temperatur gen 65°C auszugehen. Normalerweise greift die Prozessor-Notabschaltung erst später ein, doch es nicht der Wert allein, welcher ein Indikator ist, sondern die Effizienz, diese davon bedingt ist, wie oft und wie lange der Prozessor auf einer hohen Temperatur stagniert - Die Variation unter der veränderlichen Bedingung. Es ist demzufolge nicht zu einem fixen Wert zu posaunen, dass der Prozessor bei 70, 75, 80 oder 85°C abschaltet, denn in kurzfristig, geradezu instantan, sind die 80°C durchaus machbar, doch in mittel- bis langfristig unterbindet der Prozessor die 65°C. Die erzielten 65°C im Dauerzustand fühen in oftmaligen Fällen dazu, dass die User in den Foren klagen, weil eine halbe Stunde lang zu zocken gen 65°C schon genügt, dass der PC deswegen freezt.
Also ... Das Low-Budget-Mainboard ist der Mittäter infolgedessen, weswegen der Prozesor in sein Verderben stürzt!
Ergänzung
@LowSpecGamer
Ich bitte Dich darum, dass Du die exakte Modellbezeichnung von dem Prozessor-Kühler nachreichst!