News AMD, Nvidia und bald weitere?: US-Regierung wird mit 15 Prozent am China-Umsatz beteiligt

BloodGod schrieb:
alle geben klein bei und Trump gewinnt überall?
Die wählen das kleinere Übel und werden versuchen die nächste Regierung zu beeinflussen.

Nvidia und AMD reiben sich die hände jetzt muss man nicht mehr zuschauen wie der Schwarzmarkt sich eine goldene Nase verdient und kann selbst kräftig zulangen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tritratrullala
Deutschland sollte einfach sämtliche diplomatischen Beziehungen zu Amerika einstellen. Alle Amibasen aus dem Land werfen und keine Geschäfte mehr mit dem faschistischen Dreckspack machen.
Quasi die Amis auf ignorieren setzen. Wer mit denen noch weiter redet ist komplett lost.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tartush
dermatu schrieb:
Das kommt doch auf die Handelsbilanzen an.
Durchaus nicht. Natürlich leiden Länder mit positiven Handelsbilanzen unter Zöllen, da ihre Unternehmen weniger ausführen und deren Gewinne daher leiden werden. Die USA als Land mit einer negativen Handelsbilanz leidet aber ebenso, denn was die besagte ausländische Unternehmen weniger verkaufen können, wird im Zweifel gar nicht mehr eingeführt. Das bedeutet aber nicht, dass inländische Produkte zwangsläufig diese Nische besetzen werden, entweder indem eigene Firmen sie herstellen oder ausländische Hersteller Arbeitsplätze in die USA verlagern, wie es Trumps Wunschvorstellung ist. Stellenweise mag das vielleicht passieren. Ansonsten steigen aber eben einfach die Preise oder das Handelsvolumen sinkt, weil Warenströme sich verlagern. Beides hat wieder seine ganz eigenen Auswirkungen auf das einführende Land. Am Ende sind Zölle für beide Seiten nicht toll. Dass man einst Abkommen wie TTIP verhandelte und die EU auch heute noch Freihandelsabkommen mit aller Welt anstrebt, hat schon seinen Grund.
dermatu schrieb:
Der schlechte Zolldeal der EU ist doch z.b. auch nur dadurch zu Stande gekommen, dass Europa, allen voran Deutschland, mehr in die USA exportiert als importiert.
Physische Waren, ja. Bei Dienstleistungen dreht sich das Ganze tatsächlich um. Aber wie dem auch sei, Trump betrachtet das Ganze als Nullsummenspiel, was es nicht ist. Auch positive Handelsbilanzen haben ihre Schattenseiten - Stichwort Nettokapitalexporte. Langfristig kann so etwas dazu führen, dass inländische Investitionen leiden. Dafür ist Deutschland und ist auch Europa ein absolutes Musterbeispiel.
dermatu schrieb:
Auf einen Zollkrieg (Zollspirale) mit den USA kannst du dich ja gar nicht einlassen weil wir uns ja im Endeffekt mehr Schaden. Deswegen hat die von der Leyen den "schlechten" Deal akzeptieren müssen. Wir hätten nämlich gar keine Wahl.
Eine Eskalation wäre noch schlechter gewesen, das stimmt. Im Gegensatz zu China befindet sich die EU in keiner sonderlich starken Verhandlungsposition. Andererseits wäre der Schaden auch hier auf beiden Seiten zu finden gewesen. Ob man also keine Wahl hatte, ist Intepretationssache. Ich bin auch ein Freund dieser Deeskalation, was aber nicht bedeutet, dass sie als solche alternativlos war.
dermatu schrieb:
"You never get what you deserve; only what you have the leverage to negotiate."

Wer in den Bereichen auf Fairness usw. hofft ist einfach nur blauäugig.
Klar. Staaten kennen keine Freunde, nur Interessen. So viel ist sicherlich bekannt. Trotzdem sind die Dinge, wie gesagt, so einfach nicht. Trump hätte gerne einen Handelsbilanzüberschuss, missversteht dabei aber, welche Vorteile in einer negativen Handelsbilanz liegen können (was nicht bedeutet, dass es nicht legitim ist, die inländische Produktion zu stärken, aber dafür gibt es geeignetere Mittel). Er missversteht Umsatzsteuer als "Strafen" auf US-Waren, obwohl sie für alle Waren gelten. Er schreibt Zöllen Eigenschaften zu, die sie nicht haben und versteht sie auch dort als Hebel, wo sie letztlich keine sind.
Er ist ein Gebrauchtwagenverkäufer, kein Volkswirt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chaopanda, Rockstar85 und Tartush
heroesgaming schrieb:
Durchaus nicht. Natürlich leiden Länder mit positiven Handelsbilanzen unter Zöllen, da ihre Unternehmen weniger ausführen und deren Gewinne daher leiden werden. Die USA als Land mit einer negativen Handelsbilanz leidet aber ebenso, denn was die besagte ausländische Unternehmen weniger verkaufen können, wird im Zweifel gar nicht mehr eingeführt. Das bedeutet aber nicht, dass inländische Produkte zwangsläufig diese Nische besetzen werden,
Das ist ja so wie ich das Verstanden habe das Ziel der Politik. Der will das Unternehmen die sonst in die USA exportieren zumindest einen Teil lokal in den USA produzieren. Ob das so kommt - keine Ahnung.

Aber es ist ja halt auch so, dass viele Unternehmen der Welt ihre Produkte in die USA verkaufen wollen bzw. müssen weil sie sich sonst gesundschrumpfen müssten um die weggebrochene Nachfrage zu kompensieren oder neue Märkte erschließen müssten.

Aber so von außen betrachtet: Wenn, dass sein Ziel ist, find ich die Maßnahmen eigentlich ganz sinnvoll.
Ich bin mir sicher die haben da genug kluge Köpfe sitzen die das durchdacht haben und Ich denke die haben festgestellt, dass Sie (die USA) unterm Strich mit diesem Kurs besser weg kommen, sonst würden Sie das nicht durchziehen.

Ich sehe das auch durchaus als das was er angekündigt hat: America first Politik. Ob das jetzt gut ist oder nicht und ob das klappt sei mal dahingestellt aber er versuchts mit allen Mitteln das wofür er gewählt wurde irgendwie umzusetzen
 
Child schrieb:
Ob das tatsächlich ein Problem darstellt, ist wirtschaftswissenschaftlich mal zumindest umstritten. Der "Aufreger" hier ist aber ja eigentlich nicht die "Steuer" an sich, sondern einfach der Umstand, dass die bisherige Argumentation, dass China die Chips nicht bekommen sollte mit Bedenken aus Sicherheits- sowie Wirtschaftspolitik begründet wurden. Gegen ein bisschen Geld ist das jetzt alles weggewischt und "doch nicht so wichtig" ?
Ok, ja, aber vielleicht war ja grad der EInfluß der Sicherheitspolitik dann nicht so wichtig wie der Einfluß auf die Wirtschaftspolitik.
AMD und Nvidia haben zugestimmt, also alles perfekt geklappt.

Als anderes Beispiel wie das hier läuft in diesem Land: Zigarettensteuer rauf, um die Leute vom schädlichen Rauchen abzuhalten.
Wieviel Geld fließt da wohl jährlich, und wohin?
Warum den Zigarettenkonsum nicht einfach aus Gesundheitsgründen verbieten?

Geht nicht, aus wirtschaftpolitischer Sicht geht das aber nicht, Steuereinnahmen sind ja fest eingeplant.
 
@dermatu
Naja, Stand jetzt, hat seine Politik dazu geführt, dass der Schuldenberg grösser wurde. Ob das sich in Zukunft verbessern wird, wage ich zu Bezweifeln. Der Schaden am "sicheren Hafen" ist angerichtet und so schnell nicht wiederherstellbar.
 
@Mensch_lein Naja ich behaupte mal, dass der Schuldenberg zu meinen Lebzeiten vermutlich niemals kleiner werden wird und dass das erstmal nix mit Trump zu tun hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tritratrullala
zusätzliche Steuern für Grosskonzere hätte ich in DACH auch gerne.

Sehr gut.
 
Zumindest mal für alle die Ihre Steuern über Lizenzgaunereien in Steueroasen verfrachten.
 
dermatu schrieb:
und dass das erstmal nix mit Trump zu tun hat.
Falsch, die Verschuldung ist seit Trump gestiegen, da die Anleihen sich verteuert haben, wegen der Politik der Zölle. Es geht ja nicht darum, die Schulden auf Null zu bringen, aber ab einem gewissen Punkt, ist es nicht mehr haltbar. Stichwort dazu, USA Weltleitwährung und ob das so bleibt. Ich setze da meine Zweifel an. Und sobald an der Schraube etwas knarzt, wenn auch nur ein wenig, wirds übel für die USA.
Kurzum, der Schuldenberg ist ein massives Problem der USA. Das muss sich ändern, sonst haben wir ein massives Problem.

Stichwort Steueroasen. Schweiz... wurds bekämpft. Man kaufte Hehlerware auf. Also unterstützte man Kriminelle. Aber alles wurde gut, man hat nun eine eigene Steueroase in Holland geschaffen.*sfg
 
Mensch_lein schrieb:
Stichwort dazu, USA Weltleitwährung und ob das so bleibt. Ich setze da meine Zweifel an.
Solange Erdöl in Dollar gehandelt wird, sehe ich da wenig Änderungen am Horizont.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kuristina
@Mensch_lein Mag sein. Was ich viel mehr damit sagen wollte ist, dass die Verschuldung doch schon vor Trump auf einem Niveau ab dem es gar keine Rolle spielt ob das jetzt eine Billion mehr oder weniger ist ...
Man kreides es halt ihm an weil er halt der "Feind" ist ... aber wie gesagt, ich denke die werden das schon langfristig durchdacht haben ... Obs klappt werden wir sehen ...

Aber ist ja bei uns auch nicht anders (wenn auch kleineren Rahmen) ... dieser Schuldenberg wird niemals wirklich bedient werden ... da geht es nur darum dass die Zinsen noch auf einem Niveau bleiben, dass man sie mit dem Haushalt stemmen kann ... Irgendwann wird das natürlich kippen ... und da bin ich hoffentlich schon in Rente und weit weg
 
@dermatu

Du hast damit recht, dass Problem bestand schon vor Trump. Ich sehe aber keine Verbesserung durch seine Politik, sondern gerade eine Massive Verschlechterung. Ich sehe das nicht als "Feind" da ich gegen keinen Amerikaner etwas habe. Ich habe es nicht so mit Schwarz-Weiss. Ich hab eher ein Problem mit Imperien und Herrischem Verhalten. Das habe ich auch bei China, Russland, oder Türkei und wie sie alle heissen.

Nur schon die Verteuerung der Anleihen ist heftig und ja, da gehts um die Zinslast die eine USA zu bewältigen hat. Davon rede ich doch. Staatsanleihen bestimmen den Zinssatz den die USA für ihre Schulden zu begleichen haben.
 
Lol, jetzt führt der Donnie in den USA den Kommunismus ein. Ich kann nicht mehr :D
 
Ausgaben privatisieren, Einnahmen sozialisieren.

Next Gen Kommunissmus?

Nächster Schritt: die VEBs AMD & Nvidia zum Kombinat zusammenführen?

Auf welcher Seite der Kapitalismus-Bibel wird sowas beschrieben?
 
Einfach der Hammer was Trump einfach so machen kann und niemand ist laut oder mächtig genug um zu hinterfragen ob das noch mit rechten Dingen zugeht. Schade dass er das ausnutzt um das Land runterzuwirtschaften und sich und seine Buddies zu bereichern. Wenn's die Möglichkeiten schon immer gab, wäre es halt echt cool gewesen zu sehen wenn jemand so radikal aber mit Sachverstand und zum Wohle des Landes regiert hätte.

Haja, der goldene Ballsaal im weißen Haus muss halt auch finanziert werden.

Schade auch, dass die Unternehmen das auch noch mitmachen und befeuern. Ja, kann man argumentieren wenn es der eine nicht macht, dass der andere dann ein riesen Geschäft macht und deswegen müssen beide zustimmen. Aber zeigt auch dass am Ende halt auch nur das Geld zählt, auch wenn damit offen eine Diktatur in the making gefördert wird.
 
Atnam schrieb:
In einer Demokratie kommt die Exekutive den Entscheidungen der Judikative nach und ignoriert sie nicht einfach.
Elaboriere.
Atnam schrieb:
Oder willst du mir hier jetzt wirklich wiedersprechen und sagen das Trump die Entscheidungen gegen ihn vor Gericht anerkennt und dann auch umsetzt?
Elaboriere.

BOBderBAGGER schrieb:
Ich sehe immer wieder das die Begriffe Synonym benutz werden.
Ja? "Die Bundesregierung wird an $steuer beteiligt." Zeigt mir bitte eine Schlagzeile, die das so ausdrückt.
BOBderBAGGER schrieb:
Denn die Bundesregierung lenkt am Ende das was der Staat macht.
Richtig...
https://de.wikipedia.org/wiki/Umsatzbeteiligung
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnbeteiligung
https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalbeteiligung
Aber hey... potato, potahto
 
Die Chinesen sitzen ja eh auf riesige Dollarreserven, dann passt ja alles.
 
Als nächstes zahlen dann Facebook & Co 15% "Steuer" auf ihre Einnahmen an die "Administration" (Was immer das genau heißen mag), während sie sich in der restlich Welt weiter drumherum "definieren"
 
Zurück
Oben