An die elektrisch begabten unter euch...

Hallo?

Was hat der CPU Takt mit dem Takt einer Spannung zu tun?

Geschaltet werden bei der CPU bekanntlich Tranistoren, also gibt der CPU-Takt die Rechenoperationen an. Bei Spannungen gibt die Frequenz die vollen Null-durchgänge an.

Gemessen wird er wohl (vobei ich mir nicht sicher bin) zwischen eingang der CPU und masse (wie bei grafikkarten auch).
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgoth?
sicher wird mit der vcore gearbeitet, aber die vcore wird über die spannungswandler vom board bereitgestellt. aus einem netzteil kommen ja bekanntlich nur 3.3, 5 und 12v gleichspannung raus.
vcore ist dann die spannung die in den prozessor reingeht. also sozusagen die betriebsspannung der cpu. transistoren brauchen ja spannung um selber schalten zu können. wie schnell die dann schalten (taktfrequenz) ist erstmal völlig unabhängig von der spannung.

wie wird die gemessen? einfach einfach zwischen dem spannungsführenden teil und einem bezugspotential (üblicherweise 0).
 
Cyberdud schrieb:
Was hat der CPU Takt mit dem Takt einer Spannung zu tun?

Geschaltet werden bei der CPU bekanntlich Tranistoren, also gibt der CPU-Takt die Rechenoperationen an. Bei Spannungen gibt die Frequenz die vollen Null-durchgänge an.

Jetzt weiß wo der casus knacksus unseres Mistverständnisses liegt.

Die Spannung wird doch innerhalb der CPU geschaltet. Und der CPU-Takt (auch eine Spannung) wird genau aus der Spannung erzeugt.

Ist die Vcore also die Gleichspannung oder die Taktspannung, und wenn letzteres Effektiv- oder Spitzenwert?

Gruß
Morgoth
 
Nach meiner bescheidenen Kenntnis gibt die VCore den mittleren High-Spannungspegel an. (EDIT)...und/oder die Betriebsspannung der Transis an sich.

In dem XP Model 10 Datasheet ist die Vcc core als DC-Größe definiert, von daher ist es wohl die Betriebsspannung an sich (welche also zwischen Source und Drain anliegt). Wobei noch nicht gesagt ist, daß die mit der Taktfrequenz modulierte Gate-Spannung nicht auch aus der Vcore generiert wird...
 
Zuletzt bearbeitet:
Na bitte, das ist doch eine Angabe mit der ich was anfangen kann. Sie entspricht also der Gleichspannung, die in die CPU reingeht.

@Cyberdud und [bAd]Dino:

ich drücke mich ja gerne mal etwas kompliziert aus. Aber schenkt Euch die Versuche mir etwas über Spannungen, Ströme und dergleichen erzählen zu wollen. Ist vergebene Liebesmüh.

Warum? Schaut mal hier ganz weit links unten.

Gruß
Morgoth
 
@Morgoth:
das ist dann die gleichspannung. ich glaube zu verstehen was du meinst ;).
innerhalb einer cpu sind aber dinge wie peak oder effektiv irrelevant, weil es da nur 1 oder 0 (spannung / keine spannung) gibt.

@(c):
hö? den mittleren high-spannungspegel von was?


/edit:
Interessen:
Whisky, Bier, Wein, HiFi... alles klar :D

spaß beiseite: aber dann müsstest du es doch eigentlich selber besser wissen?
 
Zuletzt bearbeitet:
[bAd]Dino schrieb:
@(c):
hö? den mittleren high-spannungspegel von was?
Den die Gate-Spannung bei jedem Schaltvorgang idealerweise erreichen muß. Es gibt um diesem Mittelwert natürlich noch eine Toleranzzone, in der das Schalten an sich auch noch korrekt funktioniert.

Aber ich habe es schon in meinem obigen Post reineditiert, VCore ist erstmal direkt die Gleichspannung zwischen Source und Drain...
 
(c) schrieb:
Aber ich habe es schon in meinem obigen Post reineditiert, VCore ist erstmal direkt die Gleichspannung zwischen Source und Drain...
ah jetzt seh ichs.

was ich mich aber dann frage: liegt die vcore, mit der der prozessor von aussen gespeist wird, an jedem der ~100 mio transistoren an, oder gibt es da intern auch unterschiedliche spannungen?
 
[bAd]Dino schrieb:
spaß beiseite: aber dann müsstest du es doch eigentlich selber besser wissen?

Ich wusste nur nicht genau, welche Spannung genau gemeint ist. Mit CPUs habe weniger zu tun.

Wenn ich aber noch mal genauer drüber nachdenke, hätte ich auch selber drauf kommen können. Tja, manchmal hat man halt ein Brett vorm Kopf.

@(c):
wobei man sich jetzt darüber wieder streiten könnte, was mit "Gate"-Spannung gemeint ist.
In der Digitaltechnik wird die Spannung an Ein- und Ausgang eines logischen Gatters (Gate) bzw. des ICs mit High/Low bezeichnet. Das ist dann bei gängiger Ausführung die Spannung, die an einem gesperrten Transistor abfällt (also die Spannung zwischen Source und Drain oder Emitter und Kollektor bei bipolarer Bauweise).
Mit Gate-Spannung - und ich vermute das wolltest Du sagen - kann aber auch die Spannung am Gate eines FETs gemeint sein. Mit High-Spannung dann eben diejenige, die dafür sorgt, dass der Transistor schaltet (oder eben auch nicht, je nachdem was man erreichen möchte). Diese Spannung muss nicht zwangsläufig die des vorhergenden Logik-Bausteins sein.

Gruß
Morgoth
 
Nee, nee, ich war schon am MOSFET direkt dran ;). Ich postuliere mal, daß jeder CMOS-Schalter mit der Taktfrequenz der CPU geschaltet wird. Von daher gibt es hier ein gleichgerichtet-wechselndes Schaltsignal mit Vlow(Masse) und einer Vhigh, deren Level ja auch irgendwoher kommen muß.

Stichwort CMOS, hätte (c) ja auch früher kommen können: http://tech-www.informatik.uni-hamburg.de/applets/cmos/cmos_dt.html

Die "CMOS inverter power consumption demo" veranschaulicht die Spannungsgeschichte ganz gut, wobei hier dann Vcc=Vgate,high ist. Ob dieser Gleichheitsfall bei neuen CPUs auch noch gilt, weiß ich jetzt nicht genau. ;)
 
@Morgoth:

Nach dieser Frage:
Weiß eigentlich jemand, ob die Vcore die Peak- oder die Effektivspannung ist?


(nein, kompliziert ist sie nicht gestellt), finde ich schon das ich mir eine Bemerkung erlauben darf.
 
Irgendwo kurz nach "Gleichspannung" oder "Taktspannung" bin ich ausgestiegen...

:confused_alt:
 
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