Anforderung an ext. Festplatte zum Backup

omü

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Hallo

Wenn ich eine externe Festplatte als Backup-Medium nutze, sollte dass dann eine "echte" externe sein oder kann ich nicht einfach interne Platten mittels eines Festplattenadapters (z.B. von Icybox) anschließen? Die Platten können dann gut verstaut im Schrank oder so liegen. Hat man mehrer Backup-Platten spart man sich al die Adapter usw.

Und welchen Vorteil haben Backup-Programme (Acronis u.ä.) ggb. dem einfachen Verschieben der Daten mittels Freecommander?

Gruß omü
 
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bei acronis z.b. kannst du backups so erstellen das nur die daten gespeichert werden die sich gegenüber dem letzten backup geändert haben. sprich wenn dein backup beim ersten mal 50 GB groß ist, die sicherung beim nächsten mal z.b. 60 GB groß obwohl nur 10GB dazu gekommen sind. mit acronis würde das nächste backup dann nur 10GB groß sein da die ersten 50GB schon vorhanden sind und die daten miteinander abgeglichen werden. zudem kannst du ein notfallbootCD erstellen mit der du ein backup wieder einspielen kannst. ohne ein OS booten zu müssen

bei einem daten "verschieben" mit freecommander wird glaube ich der bootsector nicht mit verschoben. das mit dem adapter ist ohne weiteres möglich es quasi nur ein offenes externes gehäuse ist. kommt auf das gleiche raus wie eine USB HDD
 
Ratsam ist mind. immer mal ein Voll-BackUp zur Hand zu haben.
Dieses Voll-BackUp kannst du selbstverständlich auf eine ext. HDD kopieren, egal ob USB oder eSATA angeschlossen.
Ein richtiges Problem bekommst du aber, wenn deine Systempart. kräftig hunzt oder gar nicht mehr starten will.
In diesem Fall startest du ja mit der erstellten Notfall-CD oder der Orig.-DVD ... dabei passiert folgendes: - ein Zugriff auf deine mit nur USB-angeschlossene HDD ist gar nicht möglich - selbst eine eSATA-HDD wird nicht immer unter dem Notstart erkannt, ergo stehst du kräftig aufn Schlauch.
Deshalb ist es ratsam mind. ein Voll-BackUp auf der Nachbarpart. deíner Systemplatte zu platzieren.
Wenn dann dein Sys. überhaupt erst mal wieder läuft (ohne aufw. Neuinstall.) kannst du dann jedes neuere Image drüber ziehen.
 
Das erscheint absolut sinnlos, wenn beide auf der selben HDD liegen - was ist, wenn die ausfällt? Ein Notsystem bzw das OS-Backup selbst, als Partition oder in Imageform, sollte immer auf einem anderen Medium liegen.
Je nach verwendetem Backupprodukt kann das ohne weiteres auch fähig sein, auf USB zuzugreifen, um ein dort liegendes Image zurückzuspielen.
 
@ Ernst@at,
100 Punkte für den Kandidaten ... soviel zur grauen Theorie.

Die Praxis hat leider in letzter Zeit anderes gezeigt: Viele TE -nicht nur in FB- haben ihre Acronis Fehlermeldungen Online gestellt ... es ist also nicht nur mir so gegangen, das von ext. und teilweise sogar int. HDD das Acr. TI keinen Zugriff mehr hatte und nur noch Fehlermeldg. produzierten.
Von dem Acronis-Support, den ich kontaktierte, kam dazu folgender Wortlaut: (auszugsw.)

Snap_2010.01.05 18.38.38_001.jpg

Die einzig noch erreichbaren TI-BackUp mit Acr.-Notfall-CD waren die unüblich abgelegten Image auf gleicher HDD (Nebenpart.) - soviel zur Praxis.
 
Auch wenn ich jetzt einige der bedingungslosen Anhänger von dieser Bude vor den Kopf stoße:
Deren schwachsinniges Konzept zum Praxis-Standard zu erheben, an der sich Theorie messen soll, ist etwas verwegen. Bei mir rangieren die schon lange unter "letztklassig" - eben, weil sie nicht in der Lage sind, die EINFACHSTEN GRUNDFUNKTIONEN einer Backup-Software zu erfüllen - der verarschte ist dann immer der Enduser, der in gewissen Situationen gar nicht mehr (oder nur auf höchst aufwändige Weise) an seine Daten kommt.
Das sinnlose Gelalle eines Service-Fuzzis brauche nichts zu kommentieren - das spricht für sich.
 
tja, wer hätte das gedacht... und war mit so gar nicht bewusst. genaueres kann man hier nachlesen. und ich nutze 2x Raid und würde demnach auf dem schlauch stehen

wenn man also per notfall medium nicht an seine daten kommt, hilft nur windows neu zu installieren und acronis gleich hinter her und dann ein backup wieder herzustellen ist natürlich recht zeitaufwenfig. oder vielleicht einfach auf einer 0815 IDE HDD oder einem USB stick das win OS gleich bootfähig griff bereit zu haben. wenn hier der SATA treiber implementiert ist, sollte das ja gehen oder spricht da was gegen?
 
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tochan01 schrieb:
oder vielleicht einfach auf einer 0815 IDE HDD oder einem USB stick das win OS gleich bootfähig griff bereit zu haben. wenn hier der SATA treiber implementiert ist, sollte das ja gehen oder spricht da was gegen?

Genau das - bei onboard-RAID, externen RAID-, USB 3.0, Netzwerk- oder eSATA-Controllern, und sonstigem Zeug, was Acronis nicht in seinem Bauchladen führt und daher hilflos ist, ist das die einzig sinnvolle Methode. Die entsprechenden Treiber und eventuell weitere notwendige Software (wenn das Backup auf einem NAS liegt :D) auf dieses System zu kriegen, kann ja kein Problem zu sein - man braucht es ja nur mal zu starten.

Außerdem kann es überhaupt nicht schaden, so eine Notfallsübung ab und zu mal durchzuspielen, statt dann dumm zu kucken...
Sonst könnte man dann, wenn man es am wenigsten brauchen kann, feststellen, daß die CD oder der USB-Stick nicht mehr lesbar ist...
 
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