News Anker Solix Solarbank 4 Pro: 5.000-Watt-Balkon­kraft­werk mit 5-kWh-Akku liefert 2,5 kW

Das Teil kann ja auch als USV genutzt werden (<10 ms Umschaltung).
Generell eine Teil, welches der Markt aufnehmen wird.

Wer sich etwas auskennt, wird die 2.500 Watt Abgabeleistung ausnutzen, um mehr Autarkie zu erreichen.
Die 800 Watt reichen doch nie für Waschmaschine, Kochfeld, Backofen, Kaffeemaschine, Toaster, Mikrowelle, Geschirrspüler und auch nicht einmal mehr für den auf 800 Watt limitierten Staubsauger und auch nicht für den potenten Spiele-PC, alles zusätzlich zur Grundlast.
Schön auch die Anschlussmöglichkeit von bis zu 12 Modulen, damit geht schon was.
Eine ordentliche Leitung zusätzlich aus dem Hausanschlusskasten gezogen und 2.500 Watt sind absolut kein Problem. Sparfüchse nehmen den Waschmaschinenanschluss und setzen dort eine qualitativ hochwertige Doppelsteckdose und fertig ist der ganze Installationsaufwand. Der Waschmaschinenanschluss hat ja schon eine extra Absicherung für 2.500 Watt.
 
ThomasK_7 schrieb:
1. DIN VDE 0100-712 (PV-Stromversorgungssysteme)

Dort steht sinngemäß:
  • leitfähige Teile der PV-Anlage (Gestell etc.) müssen in den Potentialausgleich einbezogen werden,
  • der Schutzpotentialausgleich muss nach den allgemeinen Regeln der DIN VDE 0100-540 erfolgen.
Ein 16mm² Kabel (einadrig) nutzen Solarteure dafür meistens.
 
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Weyoun schrieb:
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Wechselrichter zumindest bei einer Standard-PV-Anlage (in meinem Fall 10 kW) bei viel Sonne richtig laut ist (Surren plus Kühlergeräusche)! Wieso soll das bei halbierter Leistung dann auf einmal deutlich leiser sein? Niemand stellt sich den in die Wohnküche!
Ich habe "nur" 9kW auf dem Dach, aber mein Wechselrichter (X3-Hybrid-G4) ist praktisch nicht zu hören. Wenn ich direkt mit dem Ohr Kontakt aufnehme, dann höre ich ein ganz leises Surren, aber mit Abstand von auch nur ein paar cm höre ich da nichts mehr, auch keinerlei Kühlgeräusche (auch bei hoher Last).
 
Mit HA-Anbindung und 2400W ist es auch für mich interessant zur Erweiterung der bestehenden SB 3 Pro - mit Wärmepumpe, Klimaanlagen, Heimserver inkl. KI und viel Kochen. Der kompatible Hochvolt-Akku unserer großen Anlage (nur BYD, SMA und LG sind kompatibel) kostet immer noch etwa 300-350 Euro/kWh plus Installation - und weil die Installation komplizierter ist als bei so einer Anker, kommen für die Installation nochmal bei den von uns angefragten Elektrikern rund 500 Euro drauf. Spätestens im Herbst dürften die kWh-Preise von Anker auch wieder auf 250 Euro oder darunter fallen, das macht bei insgesamt 15 kWh schon einen deutlichen Unterschied, wenn man keinen vollwertigen Ersatzstrom braucht. Die Effizienzunterschiede zwischen Niedervolt- und Hochvoltsystemen sind bei unseren Verbräuchen (nie unter 350W) gar nicht soo groß, weil die Standby-Verluste der HV-Akku-BMS auch nicht gerade gering sind.

winterblut schrieb:
das mit der offline anbindung in ha ist interessant, ist das bei den vorgängermodellen auch schon so (...)?
Jein in doppelter Hinsicht:
  • Es gibt eine Home Assistant-App, mit der man die älteren Solarbanken größtenteils über MQTT steuern kann, aber das ist nicht lokal, sondern geht trotzdem über die Cloud. Und damit die Updates schnell kommen, muss man der Anker-Cloud vorgaukeln, dass man gerade die App nutzt. Ist ein bisschen Gefrickel. Ich hab jetzt natürlich die Hoffnung, dass die APIs für die älteren Geräte auch freigegeben werden (bis runter zur 2 Pro schätzungsweise realistisch).
  • Die Nulleinspeisung geht auch jetzt schon lokal, wenn es ein Shelly Pro 3 EM oder ein Anker Smartmeter ist (womöglich auch mit anderen Smartmetern, das weiß ich nicht) und ist sehr schnell. Bei mir ca. 3 Sekunden.
Zum Thema Lautstärke sei noch gesagt: Unsere SB 3 Pro ist schon deutlich hörbar bei höherer Leistung - und die Max-Leistung ist ja deutlich geringer als bei der SB 4 Pro. Das Gehäuse sieht ähnlich aus, ich gehe darum von einer höheren Lautstärke aus. Bei uns sicher nichts für die Küche.
Unser 10kW-Wechselrichter der großen PV (SMA) ist allerdings deutlich lauter bei >7 kW und wird trotzdem gleichzeitig wärmer als die Anker.
 
Die SB4 ist schon Balkonkraftwerk Deluxe :king:

Habe seit knapp einen Monat die SB3 laufen mit 2KW Modulleistung. Komplett auf Eigenbedarf eingestellt und bereits knapp 60€ eingespart. Werde mir nach den Urlaub auch noch einen Erweiterungsakku holen.

Anker kann ich jedenfalls uneingeschränkt empfehlen. Anker ist in der Deutschen Community bei Facebook auch sehr aktiv und Hilfsbereit bei Fragen oder Problemen.
 
Bei 1500€ überleg man sich doch nochmal auf die 4er zu wechseln wenn man über Weiland 2,5kw einspeisen kann. 🤔 Habe jetzt über Weiland die 1,2Kw der Solix 3Pro laufen und bin eigentlich sehr angetan. Alles über 4x3 385Wp Module. Da könnte man auch die Module nochmal etwas weiter ausreizen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hubbe73 schrieb:
Ich habe "nur" 9kW auf dem Dach, aber mein Wechselrichter (X3-Hybrid-G4) ist praktisch nicht zu hören.
Also mein Sungrow-Wechselrichter (10 kW Maximalleistung bei knapp 16kW Peakleistung auf dem Dach mit Ost- und Westanteil) ist ab 7 kW richtig laut und wird auch entsprechend warm. Zum Glück steht er im Keller in einem Raum, in dem nicht gearbeitet oder gewohnt wird.
Hubbe73 schrieb:
Wenn ich direkt mit dem Ohr Kontakt aufnehme, dann höre ich ein ganz leises Surren, aber mit Abstand von auch nur ein paar cm höre ich da nichts mehr, auch keinerlei Kühlgeräusche (auch bei hoher Last).
Seltsam, welchen Wechselrichter hast du (und welche Maximalleistung)?
 
50kg 😁 der arme Postbote.

bitte in den 4. Stock 😂
 
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Ich hoffe ihr meldet auch alle die höhere Leistung beim Netzbetreiber und im Markstammdatenregister an. Habt natürlich auch alle den Anschluss durch einen Elektrofachbetrieb durchführen lassen.

Finde es etwas bedenklich das die ganzen Geräte weiterhin als "Balkonkraftwerk" beworben werden, was sie aber bei den Leistungsdaten nicht mehr sind.


Der unbedarfte Kunde kauft sich nachher ein System welches er so gar nicht im Sinne der "ich stecke es einfach selbst ein" Geräte betreiben darf.
 
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Kommt mir vor, wie bei den Elektro-Scooter - man verkauft die mit erlaubten 25 km/h und liefert die Anleitung gleich mit, um den E-Scooter illegal auf 50 und mehr km/h zu frisieren.

Ich dachte immer, ein Balkonkraftwerk darf nur 800 W Ausgangsleistung haben, sonst darf es weder als Balkonkraftwerk bezeichnet oder zugelassen werden.
 
Technisch interessant, hat allerdings kaum noch was mit "Balkonkraftwerk" zu tun.

Habe ein Balkonkraftwerk von Solakon und bin damit sehr zufrieden. Die Server stehen bei Hetzner in Deutschland, und die Firmware ist auch aus Deutschland. Dazu kommt, dass ich die Anlage auch komplett cloudfrei via lokalem Home Assistant steuern und auswerten kann. :)

Wie ist das denn so bei Anker?
 
anywish schrieb:
Ich dachte immer, ein Balkonkraftwerk darf nur 800 W Ausgangsleistung haben, sonst darf es weder als Balkonkraftwerk bezeichnet oder zugelassen werden.
Es dürfen nur 800 Watt ins Netz eingespeist werden, wenn die Anlage lediglich als BKW angemeldet ist. Niemand verbietet die aber, an den Akku mehre Verbraucher mit deutlich mehr als 800 Watt anzuschließen. Wichtig ist nur, dass zwischen "ins Netz" und "echtem Verbrauch" korrekt unterschieden wird und dieser Zustand auch technisch korrekt erkannt wird.
 
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Weyoun schrieb:
Es dürfen nur 800 Watt ins Netz eingespeist werden, wenn die Anlage lediglich als BKW angemeldet ist.
Und man darf nur 2 kWp Modulleistung installieren.

Alles darüber hinaus muss nach den einschlägigen Installationsnormen umgesetzt werden, ist nur durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb zulässig und muss über den Standard-Anmeldeprozess laufen.
 
Hallo. Welche Möglichkeiten hat man in einer Mieter Wohnung selber Strom für sein Computer und Fernseher zu erzeugen? Musste letztes Jahr Strom nachzahlen deswegen habe ich mir deswegen Gedanken gemacht? Gibt es da eine günstige Möglichkeit selber Strom zu erzeugen?
 
Ich kenn mich absolut NULL mit den ganzen "Zeuch" aus...
Aber ich bekomme nächsten Monat ein Balkonkraftwerk mit der "alten" Solarbank 3 Pro.

Bei mir auf den Balkon passen nur 2x 500w und 1x 200w.
Es läufen den ganzen Tag 2 Homeoffice PC's mit insgesamt 4 Monitore... + Abends mein Gaming PC + OLED TV, ....

Ich gehe also davon aus, die neue 4er Solarbank hätte bei mir absolut keinen Vorteil?
(Da ich sowieso einen höheren Verbrauch habe als das ich es "speichern" kann)?
 
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