News Drohnen-Schutzschild: Rheinmetall und Telekom arbeiten zusammen

Die Ukraine geht jetzt von Glasfaser zu KI Drohnen. Die steuern sich selber ins Ziel.
Die beschriebene Technik hier ist somit zwei Generationen zu alt, bevor sie überhaupt in den Markt kommt....
 
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Steuerbare Geschosse oder Drohnen ueber duenne Kabel oder Funk, ob Drohne, Rakete oder Panzerfaust, ist ja an sich nicht neu. Ging am Ende des 2. WK ja so richtig los in die Richtung.

Ruhrstahl X-4, X-7, Henschel 239, usw.
 
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Demnächst kommt noch die Meldung: CB-Nutzer-PCs zum Schutze vor Cyberangriffen beschlagnahmt! :freak:
So wird peu a peu alles in der Kriegswirtschaft landen, weil es ein lohnendes Geschäft ist! Und keine Sau steht für den Frieden auf, was ja schlecht für das Geschäft wäre! -.-
 
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Nuklon schrieb:
Die Ukraine geht jetzt von Glasfaser zu KI Drohnen. Die steuern sich selber ins Ziel.
Die beschriebene Technik hier ist somit zwei Generationen zu alt, bevor sie überhaupt in den Markt kommt....
Mit Einführung der hier beschriebenen Lösung wären RF und Mobilfunk abgedeckt, Kabelgebundene Systeme sind an der Front sicherlich stark vertreten, im Hinterland aufgrund der begrenzten Reichweite aber eher seltener zu finden. Also durchaus sinnvoll, an der Verteidigung gegen KI gesteuerte Drohnen wird sicherlich ebenfalls gearbeitet.
 
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Eigentlich fast zu spät aber lieber demnächst als nie. Wir haben einen enorm hohen Lebensstandard, und eigentlich allen Unkenrufen zum Trotz eine geniale und dennoch fragile Infrastruktur. Cyber Security hat letztendendes auch eine physische Sicherungsebene und es kann nicht sein, dass Riesen Systeme wie Flughäfen, Umspannwerke oder Kläranlagen durch kleine Drohnen zum Stillstand gebracht werden. Hier muss man mit am Zahn der Zeit bleiben.


Serandi.87 schrieb:
Demnächst kommt noch die Meldung: CB-Nutzer-PCs zum Schutze vor Cyberangriffen beschlagnahmt! :freak:
So wird peu a peu alles in der Kriegswirtschaft landen, weil es ein lohnendes Geschäft ist! Und keine Sau steht für den Frieden auf!

Ich möchte doch mal daran erinnern, dass nur weil jemand andes sich um die Sicherheit gekümmert hat, man nicht dennoch Bedrohungen ausgesetzt war. Und es ist nicht Kriegswirtschaft sondern Sicherheit und Verteidigung. Der Fortschritt der Technik hat immer 2 Seiten.

Ich mein wenn man Hobbyfunker ist, darf man auch nicht einfach in beliebiger stärke auf irgendeiner Frequenz funken. Das ist ja grundsätzlich nichts neues, nur dass wir mal selbst die Verantwortung tragen müssen und dagegen ist doch nichts einzuwenden.
 
rooney723 schrieb:
Kabelgebundene Systeme sind an der Front sicherlich stark vertreten,
Die Greyzone ist mittlerweile 60 km breit und wird von Glasfaserdrohnen dominiert.

Große Drohnen wie die Gerbera/Shahed werden klassisch per Funk (Mobil/Sat) gesteuert, bis sie selbst den Weg ins Ziel finden.
Systeme für EloKa können diese Systeme trotzdem abfangen, aber es bleibt das Problem wo sie runterkommen. Denn Deutschland ist relativ dicht besiedelt und Schäden durch solche Systeme werden von keiner Versicherung übernommen. 😄

Edit: Es wird bald Zeit, das die gute alte Heeresflugabwehr wieder reaktiviert wird. Denn „Brrrrt“ bleibt die effektivste Variante.
 
Die Technik scheint mir weniger das Problem, sondern das endlose Zuständigkeitswirrwar. Darf denn die Telekom auch nur elektronisch in zum Beispiel Bundeswehrliegenschaften "hineinwirken"? Es gibt doch jetzt schon ein Spannungsfeld zwischen Landes-, Bundespolizei und der Bundeswehr, wenn es um die Drohnenabwehr geht. Aber ok, ist ein anderer Themenkomplex. Rheini to the moon!
 

Die Partner kennen sich mit Drohnen aus​


Während Rheinmetall selbst Drohnen sowie Abwehrsysteme produziert, die teils schon in aktuellen Krisengebieten zum Einsatz kommen, besitzt auch die Deutsche Telekom bereits Erfahrung im Umgang mit unerwünschten Drohnenflügen. So ist sie seit 2017 Systempartner von Behörden und Unternehmen bei der Drohnensicherheit und hatte zum Beispiel bei der Fußball-EM 2024 nach eigenen Angaben erfolgreich illegale Drohnenflüge zuverlässig detektiert.
Mehr als "detektieren" können die nicht, sonst hätte die Telekom ja alle Drohnen in der Ukraine abwehren können. Oder aber auch den armen Amerikanern im Nahen Osten, vor immensen Verlusten von Kriegsgerät schützen. Immerhin können die das ja schon seit 2017.

Es kommt immer eine Drohne oder Rakete durch, auch bei der besten Luftabwehr. Man muß nur genug losschicken um die Luftabwhr zu überlasten.

Im Moment ist keins der westlichen Ländern fähig effektive (Preiswerte) Drohnen zu produzieren und geschweige den diese zu elliminieren.
Eine 2 Millionen Rakete (THAAD 6,5 Mio. Dollar) gegen eine 20.000€ Shahed Drohne einzusetzen ist nicht effektiv und auch nicht sinnvoll. Patriot-Raketen Produktion jährlich 600-700 Stück. Man muß mindestens 2 Stück abfeuern um eine gegnerische Rakete/Drohne abfangen zu können. Und es gibt keine Garantie, das man diese auch abfängt. Von den verschiedenen Drohnen werden allein im Iran mehrere 100.000 Stk. jährlich produziert.

Von Heute
Die USA sind die mit Abstand größte Militärmacht der Welt - doch intern wächst die Sorge: Laut des demokratischen Senators Mark Kelly sind wichtige Munitionsvorräte stark geschrumpft. Milliarden wurden im Iran-Krieg verschossen, das Pentagon steht unter Druck.

Die weitaus stärkere und fähigere USA inkl. Helfern wurde von Iran mit billigen Drohnen besiegt. (die haben auch gute Raketen benutzt)
 
Na Gott sei dank bin ich in Teilen meiner Wohnregion noch sicher vor Mobilfunkdrohnen. Die haben da nämlich genauso wenig Netz wie alle anderen :D
 
@Khaotik Das uns unsere reudige Infrastruktur mal den Arsch rettet - Kohl hatte damals halt doch den Weitblick :D
 
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NameHere schrieb:
Was hat die Luft dir getan? :D


NameHere schrieb:
Im Moment ist keins der westlichen Ländern fähig effektive (Preiswerte) Drohnen zu produzieren und geschweige den diese zu elliminieren.
Das ist der Punkt, wo wir uns die letzten 4 Jahre die Augen zugehalten haben.

Effektive Abfangdrohnen wie die P1-SUN kosten 2000$ das Stück und können in großen Mengen produziert werden. Aber wir arbeiten wieder an der totgetesteten Goldrandlösung.
 
knoxxi schrieb:
Aber wir arbeiten wieder an der totgetesteten Goldrandlösung.

Japp, direkt nach dem Königstiger!

Rheinmetall und Telekom schreit nach allem, aber nicht Schnelligkeit oder Fortschritt. Also genau das was man hier braucht, zwei alte weiße Männer am Ruder die da mitreden (oder nur Geld mitnehmen wollen)^^
Einfach mal die fragen, die sich damit auskennen. Aber ne, kostet zu wenig :D
 
CAPTCHA vor Posting wäre sicher witzig. Man muss zuerst eine Frage zum Artikel richtig beantworten, bevor man kommentieren kann.

Im Text geht es um die Erkennung auffälliger Mobilteilnehmer im Netz, um so das Mobilnetz als Sensor einzusetzen, um Drohnen zu identifizieren.
Interessantes Projekt.

In der Ukraine haben sie ja weiträumig Mikrofone verteilt, um Drohnen am Geräusch zu Erkennen und den Kurs zu ermitteln, statt bei tief fliegenden kleinen Objekten nur auf Radar angewiesen zu sein.
 
Der Hinweis auf Glasfaser Drohnen ist sehr wichtig. Daher die Frage wie viel das nutzt.
 
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