News Apple: Der modulare Mac Pro kommt, aber erst im Jahr 2019

Jan

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#1
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#4
Ersten Satz gelesen?
Vor einem Jahr gab Apple öffentlich zu: Der Konzern hatte sich beim Mac Pro verrannt.
Einmal den Link anklicken und du weißt, dass genau das Mülleimer Design das Problem war/ist.
Ergänzung ()

3 Beiträge, 3x Bashung. Danke CB, dass jeder hier frei kommentieren kann..
Ist doch nichts neues, bei jedem Thread zu Apple, Android und W10 gibts die Basher, die Fanboys und die Leute mit sinnvollen Beiträgen, Verhältnis ist meistens ≈45% vs 45% vs 10%.
 
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#5
Dann soll man also heuer 5000€ für nen iMac Pro ausgeben damit man irgendwann nächstes Jahr 9999€ für einen Mac Pro ausgeben darf?
Gibt sicher Appeljünger die das tun....
Ach Mensch wieder so ein sinnfreier Beitrag. Stell dir doch einmal den iMac Pro zusammen. Da kommste auf 4500 € nur mit den Komponenten. Also 500 € dafür, dass es ein all-in-one ist?! Das findest du teuer? Sorry aber das ist lächerlich...
 

Stefan51278

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#6
Das mit den eGPUs ist ja alles schick, aber wenn ich eine dicke Workstation kaufe, dann sollte ich die Nvidia-Karte direkt reinstecken können und nicht erst wieder mit zusätzlichen Gehäusen hantieren müssen. Man hatte das Konzept ja schon einmal und hat es im wahrsten Sinne des Wortes in die Tonne getreten, ein neuer Tower käme bei mir sofort auf die Wunschliste. Man kann das ganze ja heutzutage viel kleiner gestalten dank SSDs und anderer Entwicklungen, aber eine Mülltonne darf es nicht wieder werden.
 

psYcho-edgE

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#7
Ersten Satz gelesen?

Einmal den Link anklicken und du weißt, dass genau das Mülleimer Design das Problem war/ist.
Ja und die Aussagen schließen keinesfalls ein zylindrisches Gehäusedesign aus :rolleyes:

Wenn das Teil weniger kompakt gebaut ist und mehr Airflow hat, wird der Zylinder eben größer... Oder es wird keiner - deshalb frage ich.

Dass ich meine Kritik an smarten Lautsprechern mit einbaue hat nichts direkt mit Apple zu tun. Von denen anderer Hersteller halte auch nichts, aber der geneigte Käufer wird, wenn er bereits ein Apple-Ökosystem hat, eher zum Apple Pod greifen, oder?

Das mit den eGPUs ist ja alles schick, aber wenn ich eine dicke Workstation kaufe, dann sollte ich die Nvidia-Karte direkt reinstecken können und nicht erst wieder mit zusätzlichen Gehäusen hantieren müssen.
Ob du nun ein großes Gehäuse, das viele Komponenten beherbergt, öffnest oder ein kleines für eine eGPU ist doch Wurst?

Ist doch nichts neues, bei jedem Thread zu Apple, Android und W10 gibts die Basher, die Fanboys und die Leute mit sinnvollen Beiträgen, Verhältnis ist meistens ≈45% vs 45% vs 10%.
Bei allen Beiträgen zu allem was auch nur entfernt mit Apple Pro zu tun hat bewegt sich das Verhältnis aber leider in Richtung 90% Basher Unfug und 10% brauchbar.
Würde das bei Apple eher auf 80% Basher-Unfug, 15% angeblich neutraler Diskussion über Bashing und 5% brauchbar schätzen ;) :p
 
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#8
Eigentlich würde es den iMac Pro gar nicht benötigen, wenn AMD mal früher aus seinem Dornröschenschlaf aufgewacht wäre und gezeigt hätte, dass man sehr wohl viele Kerne, viel Leistung für einen günstigen Preis bei fast derselben Abwärme und Co. wie zuvor produzieren kann.

Ist halt sehr dumm für Apple gelaufen, dass man quasi die Margen an Intel-CPUs schon gekauft hat und nun natürlich um "Pro" Leistung anzubieten die deutlich überteuerten CPUs noch abverkaufen muss.

Was aber auch bedeutet, dass der iMac normal sicher auf 2 Jahre keine wirklich potentere CPU (als bisher) bekommen wird und das Vega weiterhin dem iMac Pro vorbehalten ist.
Dann muss der MacPro aber zwangsläufig noch mal deutlich potenter aber eben auch teurer werden, um sich im Kosmos abzusetzen.

Da ich den iMac immer zu 50/50 zwischen Beruflichen und Privaten nutzen würde aber auch wirklich nur deutlich mehr Kerne die beruflichen Projekte voran treiben würden, macht es eig. kein Sinn den normalen zu holen und der iMac Pro ist dafür wieder viel zu teuer, wenn man dann ordentlich was rein steckt wie ne 14 Core-CPU oder auch die volle Ram Ausbaustufe.

Bis zum MacPro ist daher hoffentlich ein bisschen Schwung rein gekommen, so das AMD evt. schon günstig in 7mm den Vega 64 Nachfolger raus hauen kann und Ryzen/Threadripper kriegen auch endlich mal so viel Schwung drauf, dass Intel seine Preise mal schön halbieren kann.

Wenn man mal Wunschträumen darf.
 

nitech

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#9
@majusss ja das finde ich teuer (der kleinste iMacPro kostet laut webseite 5.499,00€), vor allem wenn Apple zugibt dass das Nichtmodulare Design das Hauptproblem ist/war und dann ein Gerät Vorschlägt wo man nichtmal die RAM tauschen kann (im normalen iMac 27" noch möglich) oder bei defekt von z.b. der SSD das Gerät nicht OnSite Reparierbar. p.s. bietet Apple bei den Pro-Geräten jetzt mit dem Care-Pack OnSite Reparaturen am nächsten Arbeitstag an so wie es bei Business Geräten (bei Wokrstations sowieso 3 Jahre inclusive) der Fall ist?
Vor allem nervt es mich dass Apple sich erst jetzt wieder darauf besinnt Professionelle User wieder ernst zu nehmen, wechseln die vermehrt in die Windowswelt?
mfg
 
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#10
Vor allem nervt es mich dass Apple sich erst jetzt wieder darauf besinnt Professionelle User wieder ernst zu nehmen, wechseln die vermehrt in die Windowswelt?
Mir ist aufgefallen in meiner beruflichen Laufbahn, das vor allem Hidden Champions keinen Wert auf das Aussehen der Produkte legen, sondern auf Effizienz und Effektivität, sowie einfache Wartbarkeit und Vernetzung und da ist Windows auch nicht viel schlechter.
Außerhalb von Spezialumgebungen ist Windows fast immer gleichauf/voraus und auch viele ursprünglich auf dem Mac inuitivere Produkte und Produkte die es nur gab gibt es ja mittlerweile auch für Windows.

Wenn man natürlich noch auf Sachen wie Logic oder Final Cut setzt, dann ist man auf Apple angewiesen aber sonst hält einen immer weniger.
Bei 3D Bildbearbeitung und CAD Sachen sogar gefühlt viel weniger.

Ich weiß was ich an meinem iMac habe aber da muss einiges getan werden, um wieder dafür zu stehen, dass man in Sachen Medien(Bildbearbeitung, Fotografie, Illustration, Grafik-Design, Videobearbeitung, Sound-Engineering usw.) das Arbeitstier Nr. 1 ist.

Vielleicht hat man das gemerkt.
 

Stefan51278

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#11
Ob du nun ein großes Gehäuse, das viele Komponenten beherbergt, öffnest oder ein kleines für eine eGPU ist doch Wurst?
Ne, das ist eben nicht Wurst, weil es eine bessere Perfomance bringt das Ding direkt einzustecken. Außerdem würde man ja auch vielleicht gerne mal auf der Kiste am Wochenende ein Spiel spielen und die ganze eGPU-Geschichte läuft dann nicht unter Bootcamp. Ich hab jetzt schon ein Thunderbolt-Dock von Elgato für Peripherie und das funktioniert leider nicht immer so großartig, regelmäßig muss man das Kabel mal trennen und wieder neu verbinden. Da habe ich dann auch einfach keine Lust drauf bei dem Preis, der da wahrscheinlich aufgerufen wird.
 
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#12
Mir ist aufgefallen in meiner beruflichen Laufbahn, das vor allem Hidden Champions keinen Wert auf das Aussehen der Produkte legen, sondern auf Effizienz und Effektivität, sowie einfache Wartbarkeit und Vernetzung und da ist Windows auch nicht viel schlechter.
dann hast du wohl noch nie in einer werbeagentur gearbeitet
 

nitech

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#13
p.s. fand die alten alten MacPro vom Gehäuse her genial, man kam leicht an die Komponenten, RAM/HDD Wechsel ohne Probleme usw. Sie hätten einfach das weiterentwicklen sollen. Aber dass Sie jetzt 2 Jahre brauchen um eine Workstation zu entwickeln? Ein Profi will meiner Meinung nach vor allem 3 Sachen: a) Soviel Leistung wie nötig mit der Option falls zu wenig nachzubessern b) Stabilität: das Ding muss laufen... und c) wenn es mal steht so wenig Ausfallszeit wie möglich. Wenn ich jetzt ne HP/DELL,,, Workstation kaufen sind 3 Jahre Onsite nächster Arbeitstag inclusive mit der Option auf 5 Jahre/4 Arbeitsstunden usw. Bei Apple musste ich das eine oder andere Gerät (z.b. MacPro Retina) innerhalb der Garantie selber zum Apple Partner bringen und dann nach 2 Wochen!! repariert abholn.
 
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#14
dann hast du wohl noch nie in einer werbeagentur gearbeitet
Du scheinst den Begriff "Hidden Champion" nicht zu kennen und zu vergessen, dass viele Unternehmen trotz Werbeagenturen an der Hand auch In-House häufig heutzutage eine eigene Grafik benötigen oder Programmierer für Apps, Service-Websites und und und.

Ich kann dich aber beruhigen, ich kenne beide Welten.

Meistens kriegst du bei diesen Hidden-Champions zwar auch nicht das beste Windows-Produkt vor die Nase gesetzt, außer du bist wirklich Cutter, 3D-Artist oder Sound-Engineer – wo es dann wirklich auch auf Renderzeit ankommt – aber du kriegst wie alle Anderen einen Durchschnittswindows-PC und wenn alle einen haben, dann bekommt man halt keinen iMac Pro oder MacPro der kompliziert ins Konstrukt der Anderen eingebunden werden muss.
 
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paetson

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#16
p.s. fand die alten alten MacPro vom Gehäuse her genial, man kam leicht an die Komponenten, RAM/HDD Wechsel ohne Probleme usw. Sie hätten einfach das weiterentwicklen sollen. Aber dass Sie jetzt 2 Jahre brauchen um eine Workstation zu entwickeln? Ein Profi will meiner Meinung nach vor allem 3 Sachen: a) Soviel Leistung wie nötig mit der Option falls zu wenig nachzubessern b) Stabilität: das Ding muss laufen... und c) wenn es mal steht so wenig Ausfallszeit wie möglich. Wenn ich jetzt ne HP/DELL,,, Workstation kaufen sind 3 Jahre Onsite nächster Arbeitstag inclusive mit der Option auf 5 Jahre/4 Arbeitsstunden usw. Bei Apple musste ich das eine oder andere Gerät (z.b. MacPro Retina) innerhalb der Garantie selber zum Apple Partner bringen und dann nach 2 Wochen!! repariert abholn.
Die Abteilung Workflow schaut sich ja nicht nur die Konfiguration des neuen MacPro an. Sie optimieren nebenbei noch die einzelnen Workflow prozesse und schauen wie die ganze Pro Familie noch besser zusammen arbeiten kann.

Man sollte sich einfach mal den Techcrunch Artikel durchlesen und nicht nur dieses zusammengeschreibsel von den Deutschen Websites wo 90% der information fehlt. Sie haben für das Workflow Team Leute aus der Industrie und entsprechenden Branchen eingestellt, die die Prozesse der Programme und Tools auf Herz und Nieren prüfen und das auch für Programme externer Anbieter wie Adobe, wo sie helfen diese besser für Apple umzusetzen.

Insgesamt hört sich das ganze sehr gut an und macht einem auch klar, dass das eben NICHT von heut auf Morgen funktioniert.

Aber der Techcrunch Artikel ist auch ein wenig Länger... einfach ma lesen.
 
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#17
auch interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Apple ja angeblich bereits ab 2020 auf eigene CPUs bei den Macs umsteigen will -> sollte dies zutreffen, würde die 2019er Mac Pro Architektur nach nur einem Jahr also bereits wieder zum "alten Eisen" gehören.
 

nitech

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#18
@paetson ja das ist klar dass wenn der Workflow alles auf Apple ausgelegt ist dass man das nicht so schnell ändert. Aber Fakt bleibt: wer in der Apple Welt in den letzten Jahren das maximum an Leistung wollte hatte gegenüber der Windowswelt das nachsehen, das einzige was verfügbar war war der Mac Pro mit Technik von 2013. Apple hat den Desktop ja schonmal für so gut wie tot erklärt, dann kam MS mit dem Surface Studio und hatte scheinbar ziemlichen Erfolg damit. Dann erklärt Apple den Pro User im Fokus, kündigt einen neuen Mac Pro an und wirft den iMacPro auf den Markt. Aber über 4 Jahre davor, zumindest im Desktopbereich musste man entweder auf die Consumer-Linie (iMac) ausweichen oder eben veralterte Technik kaufen. Zudem verstehe ich nicht wieso Apple 2 Jahre Zeit braucht wenn sie wirklich wollen: Solange es ein x86-System bleibt und sie wieder auf ein Modulares System (was hoffentlich nicht propriätär bedeutet) dann sind das ja mehr oder weniger Standartkomponente um die herum man ein nettes Gehäuse designt. Wenn Sie hingegen den Mac Pro schon mit den angekündigten selbst designten Prozessor (ARM-Basis? x86 Lizenz haben sie ja keine) ausrüsten wollen (wobei das zeitlich mit den Ankündigungn nicht zusammen passt) dann habe ich schon Bauchweh was Drittanbietesoftware betrifft (bei Adobe war schon einmal die 64Bit Version unter Windows sehr viel früher Verfügbar), diese müssen ja jede Software an die neue CPU anpassen.
Mich stört bei Apple ein bischen dass sie einen in eine bestimmte Schiene zwingen wollen (Nicht aufrüstbar bzw. nur mit spezielle Komponenten...)
Ich muss zugeben ich mag HP-Geräte: Ordentlicher Service (bei den besseren Geräten 3 Jahre OnSite Garantie) wenn was fehlt, selbst die AiO-Geräte sind mit ein paar Handgriffen offen und man kann Ram/SSD tauschen, die Bildschirme sind matt (ich mag keine Spiegel :-)) So schauen für mich Business Geräte aus.
mfg
 
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Cool Master

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#19
Mac Pro Gehäuse von vor 2013 nehmen, etwas überarbeiten, Standard HW verbauen die man mit Plug&Play aufrüsten kann fertig ist der neue Mac.

​Dafür brauch es keine 2 Jahre...
 

paetson

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#20
@nitech

Das die da in der Vergangenheit ziemlich gepennt haben will ich ja überhaupt nicht abstreiten. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass im eigentlichen Artikel von Techcrunch noch ein paar mehr Informationen standen zu den Gründen, warum das ganze jetzt etwas länger dauert.

Ich hab hier auch eine Dell Workstation stehen, da Preis-/Leistung im Verhältnis zum MacPro absolut unschlagbar ist und ich UG CAD und andere dinge nutze. Privat hingegen nutze ich gerne die Apple Umgebung, da ich mit ihr sehr gut klar komme und ich zufrieden mit bin. Aber mich stört jetzt auch Windows nicht. Wobei ich derzeit darauf Warte das der 27" iMac aktualisiert wird, da die Hardware einfach nach Update schreit. ;)

Das Surface Studio habe ich bisher noch nie Live irgendwo in benutzung gesehen. Ist das Ding wirklich gut gelaufen? Ich fand den Preis im Verhältnis zur Ausstattung noch schlechter als bei manchen Apple Produkt.
 
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