News Apple gewinnt vor Gericht gegen Psystar

Andy

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Vor einem kalifornischen Gericht ist nun ein Urteil im Rechtsstreit zwischen Apple und dem Systemanbieter Psystar gefällt worden, welches das Ende der Mac-Klone zufolge hat. Psystar hatte beliebige Systeme mit Apples Mac OS X ausgeliefert und so gegen die Rechte des US-Konzerns verstoßen.

Zur News: Apple gewinnt vor Gericht gegen Psystar
 
Na es wäre auch schlimm, wenn sie nicht gewonnen hätten, denn das war ja wirklich dreist.
Sich am Erfolg der Konkurrenz laben wollen, ohne große eigene Ideen und durch billiges kopieren, geht ja mal gar nicht!

Eigentlich müssten sie doch auch ne dicke Strafe zahlen oder?
 
Richtig so! Wenn ich ne Software programmiere behalte ich mir auch das Recht vor zu entscheiden auf welchen Rechnern die laufen darf.
 
Affenkopp schrieb:
Na es wäre auch schlimm, wenn sie nicht gewonnen hätten, denn das war ja wirklich dreist.
Sich am Erfolg der Konkurrenz laben wollen, ohne große eigene Ideen und durch billiges kopieren, geht ja mal gar nicht!
??? Es hat wohl nur etwas mit den Lizenzbedingungen zu tun und nichts mit Dreist sein. Oder ist Dell auch dreist, weil sie Windows mitliefern? :rolleyes: Schließlich würden sie wahrscheinlich auch weniger verkaufen, wenn Windows nicht dabei wäre.
 
Ja, aber ich kläre vorher ab, ob ich fremdes geistiges Eigentum verkaufen darf?
Apple hats eben lieber auf ihren eigenen Rechnern.

Ist ja nunmal kein Linux! ;)
 
da wird auf der einen seite Intel wegen monopolmissbrauchs in die zange genommen (oder wird noch) und auf der anderen seite werden mitkonkurenten gesetzlich ausgelöscht - da soll noch jemand die US-justiz verstehen...
 
Apple hat ja kein Monopol. Zumindestens in den Augen des Gesetztes und was man unter Monopol versteht. Das ist der Unterschied. Ausserdem ist das schon immer sehr heiss hergegangen wenn es draum geht was Apple macht und warum MS FF anbieten muss usw. Der eine sieht es so und der andere halt wieder ganz anders
 
Ist ja klar, dass Apple das nicht gern sieht. Schliesslich müssen ihre Gewinne ja von irgendwoher kommen. Und ohne den Verkauf von ihren überteuren Geräten können sie ja keine Millionen verdienen.
greetz
 
Taucht in dem Urteil auch eine Legitimation der Apple EULA auf, oder ist nicht doch Psystar nur dewswegen verurteilt worden, weil sie den Code widerrechtlich modifiziert haben (sollen)?
 
Persönlich wäre es mir egal, ob Psystar weiterhin Software mit dem Apfel zu ihren Computern anbietet, schließlich soll doch jeder selbst entscheiden, ob er die Mac Hardware braucht oder auch mit einem "Plagiat" leben kann.
Jedoch verstehe ich schon die rechtliche Sicht darauf, Mac OS X ist ein Betriebssystem welches nur auf Mac Computern laufen soll, ich verlange ja auch nicht von einem Handy Hersteller das hauseigene System für andere Handys zu veröffentlichen.
Diese Entscheidung liegt alleine beim Hersteller ob er diesen Schritt geht, um sein Betriebssystem zu verbreiten.
Da jedoch die limitierte Hardware für die stärke des Systems bei OS X notwendig ist, geht Apple den Weg, diese Gegner aus zu grenzen.
Völlig legitim.
 
@ AeS

Psystar hatte die OS-Lizenzen käuflich erworben - und wie gesagt, aus der News geht nicht hervor, dass dieser Aspekt, über den jeder redet, wirklich in diesem Prozess legitmiert worden sei - der Schwerpunkt liegt auf Modifikation des Codes, nicht darauf, die gekauften Lizenzen zusammen mit Nicht-Apple-Computern weiterzuverkaufen.

P.S.
Und wenn sich die Urteilsbegründung mit Code-Modifikation auf Software unter BSD-Lizenz bezieht, ist das vielleicht, möglicherweise auch etwas fragwürdig. Vermutlich geht es aber um Apples proprietäre EFI-Variation, die nicht nachgeblidet werden dürfe - oder vielmehr um den HFS+ Treiber fürs EFI, der proprietäre Software ist, wobei aber bei einer Bestätigung der Illegalität einer freien Implementation auf die hfsplus Tools für Linux in den USA verboten wären.
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker
Also ich habe ja nicht nur die News darüber hier gelesen, sondern "mindestens" 3 Quellen, Spiegel.de, Golem.de, macrumors.com, welche alle davon reden, das OS X nur in Verbindung mit Mac Computern verkauft werden dürfen und in jedem dieser Artikel steht auch das dies mit den Nutzungsbestimmungen von OS X zusammenhängt.

Es liegt also schon "auch" daran, das die OS-Lizenzen nicht auf Mac Computern verkauft werden dürfen.
Das jedoch die Modifikation dazu führte, sowie einige Punkte im Vertrieb dazu führten, das die Richter für Apple entschieden, das ist nicht ab zu streiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mister79

Wenn dir die Blizzard Games alleine ausreichen, kannst auch auf Mac OS setzen, die laufen auch unter diesem Betriebssystem. ;)
 
@ AES

Diese anderen Quellen zitieren dabei nicht das Urteil, sondern lediglich die EULA - ja in der EULA steht drin, dass Mac OS X nur auf Macs installiert werden dürfe, aber es ist nicht klar, ob diese Passage vom Urteil bestätigt wurde, nur weil ein Spiegel-Online-Redakteur gar nicht auf die idee kommt, dass eine solche Passage unzulässig sein könnte und deswegen das Urteil nicht vernünftig ausrecherchiert. Schnellschussjournalismus nennt man sowas. Ich warte da erstmal ab, was bestimmte Blogger in den nächsten Tagen dazu sagen - bspw. Adrian Kingsley-Hughes, der bereits vor über einem halben Jahr feststellte, dass die Frage der Zulässigkeit der EULA in diesem Prozess gar nicht verhandelt werde. Auf Macrumors und leider auch auf Golem sind die auf diese Idee gar nicht gekommen, deswegen erwarte ich auch nicht, dass solche Quellen mir jetzt wirklich die ganze Wahrheit über das Urteil sagen und nicht nur die Kurzmeldung "Psystar ist verurteilt" mit den üblichen Vorurteilen mischen.

P.S.
O.K., Kingsley-hughes sagt direkt die EULA sei vom Richter bestätigt worden:
"Basically Alsup ruled that the Mac OS End User License Agreement (EULA) is both legal and valid and ruled that installation of the OS on non-Apple hardware is not allowable"
Also ist die EULA in den USA so wirksam.

Bleibt allerdings nach wie vor, dass das nur für die USA gilt und noch lange kein Grund für www.pearc.de ist, das Mac-OS-X-PC-Geschäft in Deutschland aufzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mister79 schrieb:
Schade und wieder eine Chance vertan das sich Mac OS für die allgemeinheit durchsetzt und irgendwann mal ein BS werden könnte für jeden, so wie Windows. Also weiter Windows, egal was kommt. Zum zocken gibt es ja keine Alternative.
Apple hat wohl auch nicht wirklich den Drang Mac OS für "die Allgemeinheit" zugänglich zu machen, wenn das hieße, dass OSX auf jedem PC läuft. Erstens käme ein immenser Aufwand für Hardwareunterstützung mit dazu und zweitens verdient Apple nicht an seinem Betriebssystem, sondern an der eigenen Hardware. Und es liegt nicht im Interesse von Apple, dass keiner mehr Macbooks kauft.
 
Naja war auch dumm von Psystar, des mussten die doch wissen das sie Macos X nicht auf normalen PCs verkaufen konnen. Aber Mac os wird auch uberbewertet. Wer sagt das Mac osX einfacher ware der ist einfach zu dumm furn Pc.
 
MountWalker schrieb:
@ AES

Diese anderen Quellen zitieren dabei nicht das Urteil, sondern lediglich die EULA - ja in der EULA steht drin, dass Mac OS X nur auf Macs installiert werden dürfe, aber es ist nicht klar, ob diese Passage vom Urteil bestätigt wurde, nur weil ein Spiegel-Online-Redakteur gar nicht auf die idee kommt, dass eine solche Passage unzulässig sein könnte und deswegen das Urteil nicht vernünftig ausrecherchiert. Schnellschussjournalismus nennt man sowas. Ich warte da erstmal ab, was bestimmte Blogger in den nächsten Tagen dazu sagen - bspw. Adrian Kingsley-Hughes, der bereits vor über einem halben Jahr feststellte, dass die Frage der Zulässigkeit der EULA in diesem Prozess gar nicht verhandelt werde. Auf Macrumors und leider auch auf Golem sind die auf diese Idee gar nicht gekommen, deswegen erwarte ich auch nicht, dass solche Quellen mir jetzt wirklich die ganze Wahrheit über das Urteil sagen und nicht nur die Kurzmeldung "Psystar ist verurteilt" mit den üblichen Vorurteilen mischen.

Bloggen ist Schnellschussjournalismus in Reinkultur.
Einen Blogger also als stichhaltige Quelle zu benennen, lächerlich.
Zumindest wenn man im gleichen Atemzug vergleichbaren Journalismus zu kritisieren versucht.
Und wie sehr Blogger gerne mal ins Klo greifen, mit Aussagen, nur um Pageviews an zu kurbeln, das dürfte ja auch bei dir angekommen sein.
Aber lass uns nicht um den Brei herum reden, sondern mit der Hand rein greifen.

Ich habe ja nicht nur die Quelle angebracht, wenn du willst suche ich dir noch 10 weitere Quellen dazu.
An der Masse soll es nicht mangeln.

Ich kann es dir nicht sagen was nun alles dazu führte, ich saß nicht im Gerichtssaal.
Jedoch gehe ich davon aus, das sowohl die Nutzungsbestimmungen von OS X, sowie auch der Vertrieb von Kopierten Mac OS X DvDs, als auch die Modifikation der Software wichtige Gründe dafür waren.
Das konnte ich zumindest allen Quellen insgesamt entnehmen.

Wie ja auch dein großes Vorbild, dein Experten-Blogger bestätigen konnte.
 
Mister79 schrieb:
Schade und wieder eine Chance vertan das sich Mac OS für die allgemeinheit durchsetzt und irgendwann mal ein BS werden könnte für jeden, so wie Windows. Also weiter Windows, egal was kommt. Zum zocken gibt es ja keine Alternative.

Apple will ja nicht, dass sich OSX wirklich verbreitet. Es sei denn es ist auf dem Rechner auch ein Apfellogo drauf.
Apple verdient nunmal kaum etwas an der Software, sondern daran ein schickes Gehäuse zu Designen, (fast) standard Hardware reinzupacken, und das ganze dann teurer zu verkaufen.
 
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