News Apple legt Berufung ein: Urteil von US-Gericht verstoße gegen Meinungsfreiheit

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DennisK.

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and violate the First Amendment by forcing Apple to convey messages it disagrees with.
Menschenrechte gelten nur für natürliche Personen und nicht für juristische Personen. Sechs, setzen!
 
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Wenn, dann ist doch das ich keine andere Software installieren kann, gegen den ersten Artikel ...
 
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Verständlich! Ich bin kein Apple Fan aber etwas nutzen und Geld generieren ohne etwas zurückzugeben/zu bezahlen ist asozial.
 
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Ich finde es grundsätzlich fragwürdig, dass jemand gezwungen wird, jemanden praktisch für lau Konkurrenten/Firmen Zugang zu der selbst etablierten und erfolgreichen Struktur gewähren zu müssen.

Ob man es gut findet oder nicht:
Warum ist bspw. Apple so erfolgreich? Weil sie ein Ökosystem geschaffen haben, dass anscheinend viele User anspricht, Und nur weil man erfolgreich ist, soll man das nun für umsonst öffnen?
Gilt auch für andere Firmen und nur, wenn es keine Wahlmöglichkeiten gibt.

Es ist ja nicht so, dass man gezwungen wird Apple-Produkte zu kaufen/nutzen, wenn einem das Gebaren nicht passt. Gibt genügend Alternativen ...

just my2cents
 
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Also langsam hat man wirklich das Gefühl, in den USA wurde ein Niveaulimbo-Wettbewerb ausgerufen
 
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Ich sehe es wahrscheinlich komplett anders wie die meisten hier, aber als CEO von Apple würde es mich genauso ägern. Man baut über Jahrzehnte ein eigenes Ökosystem auf, investiert Milliarden, nimmt Risiken in Kauf und am Ende hätte es auch schiefgehen können, dann hätte es dieses Urteil wahrscheinlich nie gegeben. Nun ist es anders gelaufen, dass Apple Ökosystem ist ein riesen Erfolg, Apple schüttet jedes Jahr Milliarden an Ihre Entwickler aus und das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Wenn ich ein Ökosystem aufbaue, wovon andere profitieren, was auch gut und wichtig ist, dann möchte ich auch die Rahmenbedingungen vorgeben unter denen MEIN Ökosystem genutzt werden darf. Wenn es Epic nicht passt sollen sie ihre Apps doch woanders verkaufen, wo ist das Problem. Es ist mein Haus und ich lege fest wer es betreten darf und unter welchen Bedingungen. Wenn ich als Verkäufer den amazon Marketplace nutzen will, gibt es Regeln und Bedingungen an die ich mich halten muss, wem die Regeln nicht passen kann jederzeit auf ebay verkaufen oder einen eigenen online shop eröffnen, Werbung schalten etc..Und seid mal ehrlich, wäre es euer Unternehmen, würdet ihr euch genauso ärgern.
 
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Schon ziemlich dreist! Das Recht auf freie Meinungsäußerung im 1st Amendment der US Verfassung wurde nämlich vom dortigen Supreme Court bereits mehrfach so definiert, daß es eben kein Recht auf finanzielle Unterstützung für die Verbreitung einer Meinung beinhaltet. Meinung haben darf man, dafür Geld haben wollen nicht.
Es ist aber auch so: jede Minute, in der Apple noch ihre Prozente aus App Entwicklern und Kunden quetschen kann, ist für Apple viel Geld wert. Daher lohnt es sich für Apple, viel Geld für Einsprüche und Anträge auszugeben.
 
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Hab nur ich eine Logikblockade bei der gesamten Argumentation? Apple beruft sich darauf, die eigene Meinungsfreiheit in Gefahr zu sehen, weil sie gezwungen werden, mit der Öffnung des App-Stores andere Nachrichten (= Meinungen?) zu übermitteln? Darüber hinaus sehen sie ihr geistiges Eigentum entzogen und wollen entsprechend entschädigt werden? Für Out-of-App-Käufe? Wer Böses denkt, könnte ja glatt glauben, sie wollen mit maximaler Verwirrung vom Meineid ablenken. Hat bei mir auf jeden Fall funktioniert und ist fast so unterhaltsam wie die Umschmeichelung mit auf Goldsockeln befindlichen Glasgravuren gegen Strafzollerlasse.
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Menschenrechte gelten nur für natürliche Personen und nicht für juristische Personen. Sechs, setzen!
In den USA ist auch Lobbying und de facto Korruption rechtens, weil sich Unternehmen auf Meinungsfreiheit berufen. Am Ende kann ein Unternehmen ja aus einer Person bestehen, und wenn du die Meinungsfreiheit einer solchen Unternehmung verneinst, dann verneinst damit gleichzeitig die Meinungsfreiheit des Unternehmers/Bürgers.

Aber das nur reingeworfen, ich sag nicht, dass der Ansatz sinnvoll ist.

Macerkopf schrieb:
Ich sehe es wahrscheinlich komplett anders wie die meisten hier, aber als CEO von Apple würde es mich genauso ägern. Man baut über Jahrzehnte ein eigenes Ökosystem auf, investiert Milliarden, nimmt Risiken in Kauf und am Ende hätte es auch schiefgehen können, dann hätte es dieses Urteil wahrscheinlich nie gegeben.
Aber das Apple eine Steuer von 30% auf deine Arbeit erhebt, zu der sie nichts beigetragen haben, würde dich nicht ärgern? Zumal es hier gar nicht um Apples Ökosystem geht, denn man will die Zahlungen ja eben nicht in/mit deren Systemen abwickeln.
 
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Ich verstehe "beide" Seiten. Es ist für mich legitim, für die gesamte durch Drittparteien genutzte Infrastruktur "rund um den Store" und den Zugang zu diesem Gebühren zu erheben. Das ist das grundsätzliche Geschäftsmodell solcher Plattformen.

Bei Einkäufen, die komplett außerhalb dieser Plattform abgewickelt werden, muss sich das m. E. mindestens in einer signifikant geringeren Transaktionsprovision bemerkbar machen, denn die Abwicklungskosten entstehen ja außerhalb des Ökosystems.
 
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Macerkopf schrieb:
Ich sehe es wahrscheinlich komplett anders wie die meisten hier, aber als CEO von Apple würde es mich genauso ägern. Man baut über Jahrzehnte ein eigenes Ökosystem auf, investiert Milliarden, nimmt Risiken in Kauf und am Ende hätte es auch schiefgehen können, dann hätte es dieses Urteil wahrscheinlich nie gegeben. Nun ist es anders gelaufen, dass Apple Ökosystem ist ein riesen Erfolg, Apple schüttet jedes Jahr Milliarden an Ihre Entwickler aus und das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Wenn ich ein Ökosystem aufbaue, wovon andere profitieren, was auch gut und wichtig ist, dann möchte ich auch die Rahmenbedingungen vorgeben unter denen MEIN Ökosystem genutzt werden darf. Wenn es Epic nicht passt sollen sie ihre Apps doch woanders verkaufen, wo ist das Problem. Es ist mein Haus und ich lege fest wer es betreten darf und unter welchen Bedingungen. Wenn ich als Verkäufer den amazon Marketplace nutzen will, gibt es Regeln und Bedingungen an die ich mich halten muss, wem die Regeln nicht passen kann jederzeit auf ebay verkaufen oder einen eigenen online shop eröffnen, Werbung schalten etc..Und seid mal ehrlich, wäre es euer Unternehmen, würdet ihr euch genauso ärgern.
Ist das eine Entschuldigung für eine ungenügende Begründung? Nein. Ist das eine eine Entschuldigung für einen Rechtsbruch? Nein.

Man kann sich über etwas ärgern und versuchen es zu ändern. Aber die Reihenfolge lautet: Erst befolgen, dann protestieren! Und vor allen Dingen: Niemals zusatzlich zu gültigen Argumenten auch ungültige Argumente einbringen, was Apple hier glasklar getan hat!
CDLABSRadonP... schrieb:
Menschenrechte gelten nur für natürliche Personen und nicht für juristische Personen. Sechs, setzen!
Entsprechend gibt es hier auch nur einen richtigen Ausgang und zwar dass Apple abermals gezeigt bekommt, wo der Hammer hängt!
 
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Da kann ich @Macerkopf nur zustimmen.

Das Thema hatten wir schon vor einigen Monaten und ich empfand damals schon als Dreist von Epic Games. Ich bin kein Apple Fan, aber Apple hat das Hausrecht in seinem Store. Auch hatte Apple das Risiko (Erfolg oder nicht) und hat die Wartungskosten etc.

Und dann auch noch im Appstore platzieren dürfen, aber Apple vom Gewinn ausschließen zu dürfen ist einfach nur dreist.
 
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Es geht Apple nur um eine Sache. Nämlich um den Verlust von Profit. Alles andere sind Märchen.
 
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Syrato schrieb:
aber etwas nutzen und Geld generieren ohne etwas zurückzugeben/zu bezahlen ist asozial.
Und was ist mit den ganzen Gratis Apps die es gibt im Store? Die generieren keinen Gewinn, für niemanden. Sollte man die alle einfach löschen?

Das Apple anstatt den 30% 27% will wenn Epic ihren eigenen Store öffnet ist einfach Unverschämt.

Der Kunde hat 1400€ bezahlt für die Hardware. Da hat er gefälligst auch das Recht zu haben welche Software und wie er die Installieren will auszuwählen.


Macerkopf schrieb:
Wenn es Epic nicht passt sollen sie ihre Apps doch woanders verkaufen, wo ist das Problem.
Wollen sie ja. Aber Apple erlaubt es nicht.
 
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Demon_666 schrieb:
Warum ist bspw. Apple so erfolgreich? Weil sie ein Ökosystem geschaffen haben, dass anscheinend viele User anspricht (...)
Ja eben!
Apple ist nur wegen den vielen Entwicklern so erfolgreich, die Apps für das Ökosystem erstellen.
Ohne würde sich quasi niemand ein iPhone kaufen (siehen Windows Phone).

Apple verdient mit den Verkäufen der iPhones schon sehr gut. Und jetzt kassiert man doppelt ab - noch einmal für Bereitstellung des Ökosystems, welches aber essentieller Bedtandteil des Phones ist, ohne dem das Gerät aich nicht funktioniert.

Apple kann dies nur machen durch Ausnutzung der Monopolstellung: 1 Apple vs Tausende Entwickler - Tja.

Und kommt mir nicht mit:
Syrato schrieb:
Geld generieren ohne etwas zurückzugeben/zu bezahlen ist asozial.
Niemand hätte ein Problem faire und dem Aufwand angemessene Gebühr für den Store zu bezahlen.

Kann man z.B. mit Roaming Gebühren in EU vergleichen. Natürlich hätten Anbieter vernünftige Preise (mit gutem Gewinn) verlangen dürfen. Genommen hat man ne Abzocke.
Staatliche Regulierung ist dann eben als Kosequenz "Gratis" weil was anderes kannst du nicht regulieren. Siehst doch, Apple umgeht alles, was irgendwo geht. Mein Mitleid hällt sich in Grenzen.
 
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Also ich finde der jeweilige ISP sollte auch prozentual am Umsatz beteiligt werden und die Shops und Bezahlung über sein Netz vorgeben dürfen. Schließlich investieren die ISP auch laufend in Infrastruktur, technische Innovation (DOCSIS, 5G etc.) und co. und ohne deren Diensleistung gäbe es all das nicht. /s 😉

Der AppleStore sowie der PlayStore sind doch defacto alternativlos. Und ja, auch Google/Alphabet will da demnächst - unter dem Banner der "Sicherheit" - massiv nachschärfen. Regulierung und Liberalisierung waren doch nur eine Frage der Zeit, je kritischer Smartphones als tägliche Begleiter werden. Als Return-of-Investment gab es dafür die letzten (rund) 20 Jahre auch mehrere hunderte Milliarden an Gewinne. Und selbst mit etwas erzwungener Öffnung/Wettbewerb entfallen die ja auch nicht komplett. Andere Infrastruktur wurde auch im Namen des Wettbewerbs liberalisiert. Es baut halt einfach keiner mehr bsp. mal eben ein neues Strom- der Mobilfunknetz auf.

Der Markt regelt halt nicht immer.
 
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Syrato schrieb:
Verständlich! Ich bin kein Apple Fan aber etwas nutzen und Geld generieren ohne etwas zurückzugeben/zu bezahlen ist asozial.
Wieso ohne etwas zurückzugeben? Jeder der eine App bei Apple veröffentlichen will, muss eine Jahresgebühr von 99$ pro Entwickleraccount bezahlen. Bei Google zahlt man übrigens nur einmal 25$. Aber das nur am Rande.

Wenn also Apple an Entwicklern, welche die Abrechnung extern durchführen, mehr verdienen will, haben sie doch mehr mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel die jährliche Gebühr erhöhen. Oder pro Download der App eine Gebühr erheben.

Oder Apple sieht ein, dass es auf dem Markt für iOS-Apps eine marktbeherrschende Stellung hat, welche über kurz oder lang zu Regulierung führen muss.
 
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