Ich steh da denke ich zwischen @Smartin und @JaredFogle, so 70:30. Auf der einen Seite steh ich voll hinter dem Argument "Wenn ich sowas halt unterschreibe, freiwillig weil mich niemand zwingt, dann habe ich mich am Ende auch daran zu halten". Fand den Teil am Anfang a la "ja ich wusste ja nicht was ich tun soll also hab ichs einfach mal unterschrieben", worauf das ja anspielt, auch ziemlich lächerlich unüberlegt (kann die Beweggründe zwar verstehen aber macht es nicht besser). Dafür dann einzustehen für ein oder zwei Jahre, ist halt so. Am Ende kann man ja auch diskutieren und verhandeln. Gerade hier kommt jedoch auch meine Gegenstimme: ich denke nicht, dass in der Vereinbarung "danach arbeitest du noch für 1-2 Jahre bei uns verbindlich" drinsteht, für welchen Lohn das passiert. Ohne hier die vereinbarte Vergütung zu kennen, angenommen sie wäre wirklich unangemessen würde ich auch nicht aus "moralischer Verpflichtung" arbeiten wollen. Warum auch? Wäre ja, als wäre ich vollausgelernter Informatiker mit irgendeinem Schwerpunkt in Datenanalyse und mach dann First-Level-Support für Installationsprobleme von Windowsupdates für 30k.
Der Knackpunkt in dieser Diskussion ist wohl, dass man die Randdaten nicht kennt. Wäre das Gehalt für einen normalen Bachelor (das Gehalt da ist je nach Branche wirklich nicht der überdurchschnittliche Renner) angemessen, der TE würde es aber nur nicht so sehen, dann tendiere ich deutlich zu @Smartin. Wäre die Arbeit lachhaft für die Ausbildung und das Gehalt branchen- und standortsspezifisch ebenfalls unter dem üblichen Maß würde ich mich dennoch erstmal dagegen wehren. Wenn ich schon verpflichtend arbeite, dann wenigstens für eine angemessene Aufgabe und Vergütung. Auch wenn man in einem kleinen Betrieb bewusst(!) ein paar Abstriche in Kauf nimmt, das sollte klar sein.
Da u.a. diese genauen Details hier aber gerade fehlen ist eine abschließende Wertung nicht einfach so zu treffen, daher machen imho die hier dargestellten Extrema wenig Sinn. Und der TE sollte mittlerweile genug Input haben um sich ein Urteil zu machen, geantwortet hat er ja auch ewig nicht mehr.
Der Knackpunkt in dieser Diskussion ist wohl, dass man die Randdaten nicht kennt. Wäre das Gehalt für einen normalen Bachelor (das Gehalt da ist je nach Branche wirklich nicht der überdurchschnittliche Renner) angemessen, der TE würde es aber nur nicht so sehen, dann tendiere ich deutlich zu @Smartin. Wäre die Arbeit lachhaft für die Ausbildung und das Gehalt branchen- und standortsspezifisch ebenfalls unter dem üblichen Maß würde ich mich dennoch erstmal dagegen wehren. Wenn ich schon verpflichtend arbeite, dann wenigstens für eine angemessene Aufgabe und Vergütung. Auch wenn man in einem kleinen Betrieb bewusst(!) ein paar Abstriche in Kauf nimmt, das sollte klar sein.
Da u.a. diese genauen Details hier aber gerade fehlen ist eine abschließende Wertung nicht einfach so zu treffen, daher machen imho die hier dargestellten Extrema wenig Sinn. Und der TE sollte mittlerweile genug Input haben um sich ein Urteil zu machen, geantwortet hat er ja auch ewig nicht mehr.