Arbeitsmaschine Linux ~400 €

4prophy

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich arbeite zur Zeit mit einem Athlon 5050e, 4 GB Ram und dem IGP(780G, HD3200) ausschließlich unter Linux und bisher ging das ganz gut, obwohl ich von Ati bezüglich der Treibersituation sehr enttäuscht bin, weil man entweder mit dem opensource treiber ne gute 2d beschleunigung hat oder mit dem Catalsyst arbeiten kann, der aber nicht wirklcih das Gelbe vom Ei ist.
Da ich innerhalb meines Studiums und meiner Arbeit immer mehr Lösungen unter Windows geplant und gefordert sind, hab ich mir, um nicht immer neustarten zu müssen einfach ne Windows VM installiert. Nach nem halben Tag Arbeit damit ist mir aber fast die Hutschnur geplatzt, weil die Kiste nur am Rotieren ist und ich irgendwie keinen zufriedenstellenden Workflow hinbekomme. Neben den normalen Tätigkeiten bastel ich meist noch ein wenig mit Blender, mache Videokonvertierung und ein wenig Fotobearbeitung im Bereich Stitching/ Panoramafotos. Mir ist zusätzlich die Wiedergabe von HD-Material wichtig und deswegen würd ich gern aus meinem Booksizerechner Festplatte( WD Green 500 Gb) und Blueray LW weiternutzen - der Rest ist leider nicht verwertbar(Komisches Format 200W Netzteil - wer schon mal nen Pundit hatte, weiß wovon ich rede).

Angedacht war folgende Zusammenstellung:

Core i5 2500k,
8 Gb Ram Teamgroup Elite DDR3,
Intel DH67BLB3 H67 Board,
Cougar 350W 80+ Bronzel,
Thermal Take Element T

Ich würde gerne die Onboardgrafik nutzen, weil sie HD-Beschleunigung beherrscht und ich außerdem gern das Quick Sync-Feature von Sandy Bridge für die Videokonvertierung nutzen möchte. Übertakten will ich eigentlich nicht, deswegen würde ich erstmal den Boxed Lüfter testen.

Meine Fragen:

-> Ist das Intelboard so in Ordnung oder gibts da was dran auszusetzen?
-> Ist das Netzteil ausreichend bestückt?
Vielleicht im Bezug dazu, dass irgendwann auch eine kleine bis mittelklasse Grafik dazukommt.
-> Beim Gehäuse hab ich überhaupt keinen Plan, hab das aus den Tips zum idealen Office/Multimediapc, weils anscheinend auch ganz gut abgeschnitten hat. Ich brauche nichts überdurchschnittliches, lieber was leiseres als, dass es leuchtet und wütet wie ein startender Jet.

Ja, vielleicht gibts ja noch Tipps und Tricks von euch, die ich beachten könnte - bin da für alle Vorschläge offen. Die Gesamtinvestion sollte bei ca. 400 € bleiben. Wenns jetzt 20 € mehr sind macht das aber auch nichts.
 
Sieht soweit gut aus, nur wenn du auf videobeschleunigung aus bist, rate ich dir ganz schwer zu einer nvidia-grafikkarte. Da reicht schon eine Geforce 210 für schlappe 25-30€
Videobeschleunigung im linuxumfeld ist auch mit ATI-karten und neuerdings wohl auch mit intel-chips möglich (korrigiert mich wenn ich da falsch liege) aber beide kommen nicht annähernd an die funktionalität und stabilität der VDPAU-decoder von nvidia heran. Auch sind die treiber von nvidia unter linux eig allgemein eine hervorragende angelegenheit, die selten probleme bereitet.
Auslastung des mplayer-prozesses bei der wiedergabe von FullHD material:
http://saved.im/mtgwnjmxdgv1/bildschirmfoto-1.png

"...und ich außerdem gern das Quick Sync-Feature von Sandy Bridge für die Videokonvertierung nutzen möchte"
Darüber ist mir noch nichts genaueres bekannt. ist das eine befehlssatzerweiterung? wenn du es zum laufen bringst, dann warscheinlich nur mit bastelei.

Bei dem board würde ich mich an deiner stelle woanders bedienen, da sparst du die 30€ für die Nvidia-graka gleich wieder ein, bspw. das ASRock H61M/U3S3 oder ASUS P8H61-M LE Rev.3.0
oder muss es zwingend ein H67 sein?


Und das Netzteil reicht dicke.
Sonst ist deine zusammenstellung einwandfrei.
 
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Nimm doch lieber den core i5-2400s - sparste Strom und übertakten kannst du in der Kombination eh nicht sonderlich gut ...

Sollte es dir um die HD3000-Grafik gehen, würde ich auf den Core i5-2405S warten, der die HD3000 haben wird.

Die k-CPUs haben außerdem auch nicht alle Virtualisierungsfeatures, was dir aber bei VMWare nicht so sonderlich auffallen dürfte ...

PS: Was haben alle an den AMD-treibern auszusetzen - 3 Kisten mit AMD Treibern - ich wüsste nicht, was nicht laufen würde ...
 
Wenn es um Virtualisierung geht, ist ein i5-2500K nicht die beste Wahl, da er im Gegensatz zum i5-2500 (ohne K) kein VT-d unterstützt. Falls es für dich wichtig ist, nochmal überlegen.
 
Vorallem nützt der offene Multiplikator der K CPU sowieso nichts, da ein H67 Board verwendet wird. Ist somit rausgeschmissenes Geld.
 
Also hauptsächlich gehts mir natürlich um mehr Rechenleistung, damit ich mir nicht soviel Snickers kaufen muss, wenns mal wieder länger dauert. Den 2500k hatte ich ausgesucht, weil er die HD 3000 grafik besitzt - soweit ich sehe fehlt ihm VT-d um den I/O direkt durchzureichen - ich will ja mehr Reichenleistung, macht das mit dem IO dann soviel aus? Normal VT unterstützt er ja.

Also ich weiß nicht - ich hab mehrere Rechner mit Amd-Grafik benutzt und es hat immer wieder zu großen Problemen bezüglich des XServers geführt und ich hab heute noch sobald ich den Catalyst benutze nen haufen artefakte auf meinem Desktop Environment und die versprochene Beschleunigung belastet meinen Prozessor mehr als ohne - deswegen kann ich auch nur max. 720p gucken. Nvidia ist gut das stimmt - ich fänd Intel toll, weil die Treiber offen sind und bisher haben sie immer einfach funktioniert ohne jegliche Macken. Die Quick Sync Technik gehört mit zum Transcoding der OnboardGPU aufm Prozessor und soll ziemlich schnell sein. Die Technik lässt sich jetzt noch nicht nutzten, aber mit der nächsten Treiberversion soll das kommen.

Wie siehts denn aus - kann ich später auch auf Ivy Bridge aufrüsten mit dem Board?
Den H67 find ich ganz gut, weil ich da noch 2 Riegel mehr verbauen kann sollte doch mal mehr Ram von nöten sein - beim H61 geht das meines Wissens nach nicht.
Das mit der Nvidiagrafik werd ich mir mal anschauen.
 
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VDPAU ist eine der größten multimedialen errungenschaften der unixwelt :D
einmal mit, hat man nie mehr lust ohne. egal was du wiedergibst, es ist völlig flüssig, die videoqualität ist anstandslos und das deinterlacing ist ebenso hervorragend. und das geht tatsächlich alles durch den vp von der gpu, wie die prozessauslastung zweifelsfrei aufdeckt. bei atom-ion HTPC-kombis auf basis zb linux+XBMC wird das fleißig und ausgiebig genutzt.

und da du gerne mit Blender arbeitest: Die arbeiten gerade an nem GPU-renderer über die OpenCL schnittstelle. die ersten builds sind schon lauffähig, und das ergebnis beeindruckend. das wird innerhalb der nächsten versionen einzug halten.
also wieder ein grund pro grafikkarte.
 
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Das heißt lieber P67 Chipsatz dazu, die Möglichkeit des unendlichen Übertaktens offen lassen und ne kleine Nvidiakarte mit rein?
Was fürn Board wäre denn in dem Bereich empfehlenswert bzw. welche Nvidiakarte?
Ich blick bei der aktuellen Auswahl nicht mehr durch ;)
 
naja, ich würde ja zu nem normalen H61board greifen, die gibts ab 50€ und bieten eig. alles was man als normalanwender braucht. wie bereits beschrieben eignet sich der "-k" sowieso nicht für virtualisierungsaufgaben. wenn es doch der k sein soll, dann bist du mit dem ASRock P67 PRO gut aufgehoben. dein gehäuse war ja sowieso ein ATX-Miditower...

zur Grafikkarte: es gibt eigentlich nur eins zu beachten, und zwar, dass sie über den VP4 mit dem Feature set C verfügt. welche grafikkarten dazu infrage kommen, kann man aus der tabelle auf dieser wiki-seite ablesen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Nvidia_PureVideo#Table_of_PureVideo_.28HD.29_GPUs

Die günstigste, die dafür infrage kommt ist die Geforce 210, die gerade mal läppische 25-30€ kostet, je nach anbieter.
nach oben sind keine grenzen gesetzt. aber bei älteren generationen wäre ich vorsichtig. da solltest du erst einen blick in die genannte tabelle werfen, welche sich für Videobeschleunigung besonders eignen, und was die unterschiede zwischen den einzelnen VP's und Feature set's sind.
 
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