News ARM-Server: Qualcomm Centriq 2400 in Gigabyte-System gesichtet

Volker

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#1
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#2
Ich habe den Verdacht, der 48-Kerner wird sich gegen AMD's 64-Kerner schwer tun...

Wenn dieser auf 2,X GHz taktet ist die Energieeffizienz ja auch um Welten besser als wir es von den Desktop-Ablegern kennen.
Und wenn der Server standardmäßig mit redundanten 1200W kommt, kann die ARM-CPU so energiesparend nicht sein.

Ist eigentlich bekannt, welchen RAM man da verbauen kann? Gibt ja bald 64GB Riegel für Server erhältlich - einen ersten sieht man schon auf Geizhals. Aber selbst das wäre "nur" 1TB Speicherplatz. Ein Board mit einzelnder Rome-CPU hat da 16 statt 12 RAM Slots und erheblich mehr PCIe-Lanes verfügbar.
 
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#5
Finde gut das ein neuer Anbieter auf den Mark kommt und sich bei den Mobilen CPUs in Tablet und Smartphone schon bewiesen hat bis her.
 

Simon

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#6
@Tekpoint

"Auf den Markt kommen" ist wohl etwas übertrieben. Wenn überhaupt, dann lt. News Mitte 2019. Es wird dann aber so gut wie kaum ein Markt dafür existieren. Vermutlich hatte Gigabyte gegenüber Qualcomm oder irgendeinem Kunden zugesagt, wenigstens eine Plattform dafür zu bauen.
________

Ansonsten: Absolut lachhaft. Mit den Specs lockt man Mitte 2019 niemanden mehr - nicht mal über den Preis. Bis auf ein paar cherry-picked OpenSSL Und Compression Benchmarks hat man bislang davon auch wenig bis gar nichts gesehen. Vermutlich sind Cloudflare und ein paar China-Butzen die einzigen, die überhaupt lauffähiges Silizium in der Evaluierung haben. Komplettes Nischenprodukt und gemessen am großen Getöse rund um den ARM-Server-Siegeszug eine weitere Entgleisung.
 
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#8

Simon

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#9
@Wattwanderer

Vermutlich irgendein Web-Server-Stack (nginx, php/hhvm, mariadb/mongodb/redis, memcached, etc.). Prinzipiell alles, wo es schon Pakete für aarch64 gibt. Wenn es eigene Applikationen gibt, können die ja zur Not neu kompiliert werden (was ohne Optimierungen vermutlich nur so semi-geil laufen dürfte). Aber dort, wo die Dinger überhaupt relevant sind, sitzt meistens auch eine Heerschar von Entwicklern, die das ganze dann irgendwie zum fliegen bringen müssen.

Für Rechtsanwaltskanzlei Fritz Walter um die Ecke ist das nix.
 
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