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News Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

Sehe ich auch so, hab aufs iPad nen Paperlike darf gemacht. Vom Schreingefühl ist damit mein KindleScribe so nah dran das es fast keinen Unterschied macht. Schreibe schon kaum auf dem Scribe. Das ist halt primär zum Lesen. Für die 5 % an Menschen die irgendwelche Vorteile rausholen, reichts im Falle von Remarkable nicht mehr..Boox und co gibts dann auch noch. Ob sich da jetzt das ein oder andere Gerät etwas härter anfühlt oder "filziger" ist letzen Endes egal. Die reinen Preispunkte bei Remarkle gar nicht zu erwähnen. Mit "Liebhabergeräten" macht man halt keinen Umsatz.
 
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Bedauerlich, als eines der wenigen europäischen Tech-Unternehmen. Aber die Preise haben natürlich ihre Wirkung. Ich mag mein Remarkable, aber habe dann nicht auf das Farbmodell aufgerüstet, weil es einfach sehr teuer ist.
 
Dwork schrieb:
Sehe ich auch so, hab aufs iPad nen Paperlike darf gemacht.
Das ist auch eine coole Sache. Nur muss man hier etwas aufpassen, wenn die Spitzen der Stifte nicht austauschbar sind, weil sie durch die raue Oberfläche langsam abnutzen.
 
Shoryuken94 schrieb:
Wobei man das Gefühl zu 95% auch mit Folien auf normalen Displays erreichen kann
Ja, durch aus.
Vigilant schrieb:
Nur muss man hier etwas aufpassen, wenn die Spitzen der Stifte nicht austauschbar sind, weil sie durch die raue Oberfläche langsam abnutzen.
Genau das wollte ich auch noch ergänzen, bei den Tabletherstellern die aktiv damit werben sind die Stiftspitzen verschleisteil und lassen sich problemlos austauschen. Bei einer Folie besteht die Gefahr das sie den Tabletstift beschädigt, im schlimmsten Fall müsste man den Stift ersetzten was bei einem iPencil durchaus ins Geld geht.
 
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Ich habe mir das rm2 in der Pandemie angeschafft und benutze es bis heute täglich. Für solche Early Adopter ist der anhängige Cloud-Service (connect) dauerhaft kostenlos, aber jeder, der heute ein Tablet von denen will, muss Abogebühren zahlen. Sowas schreckt einfach ab, insbesondere, wenn die Konkurrenz das nicht tut und die Hardware auch noch günstiger verkauft.

Dazu kommt, dass man sich mit dem neuen Mini-Tablet eine Nische in der Nische aufgehalst hat, obwohl schon das rm3 meiner Meinung nach viel zu früh kam. Sie haben also ihr Portfolio aufgebläht und sind doch mit keinem Produkt so richtig wettbewerbsfähig.

Da hilft selbst das eifrige Marketing nicht, und die Videos sind wirklich gut produziert; aber ich muss jedes Mal schmunzeln wenn ich eines sehe, denn so wie dort gezeigt arbeitet niemand. Naja, vielleicht CEOs im Ruhestand, die Fantasieverträge unterzeichnen und Memoiren schreiben. Das ist jedenfalls so der Vibe, der da rüberkommt.
 
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Largrande schrieb:
Ich hatte mal eines da. Habe es aber zurück gegeben da es für das Geld Zuwenig konnte. Ich bin mit einem normalen Android Tablet inkl Stift deutlich flexibler und günstiger unterwegs.
Klar bist du das. Ist dann halt eben auch eine andere Produktkategorie.
 
tomgit schrieb:
Ja, Komponenten werden teurer, blablabla, aber werden Komponenten auch für Lagerware teurer?
Jede Stunde und jeder cm³, die eine Ware in einem Lager verbringt, macht die Ware teurer. 😜
 
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Shoryuken94 schrieb:
Wobei man das Gefühl zu 95% auch mit Folien auf normalen Displays erreichen kann
Ja, wir haben auch so eine matte, papierähnliche Folie auf dem iPad Pro und die fühlt sich wirklich fast so an, als wenn man auf einem Blatt schreibt. Aber die Laufleistung eines eInk Displays ist dann auch nochmal eine andere Hausnummer, wenn man mit den Einschränkungen klarkommt.
 
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v3locite schrieb:
Ich habe mir das rm2 in der Pandemie angeschafft und benutze es bis heute täglich. Für solche Early Adopter ist der anhängige Cloud-Service (connect) dauerhaft kostenlos, aber jeder, der heute ein Tablet von denen will, muss Abogebühren zahlen. Sowas schreckt einfach ab, insbesondere, wenn die Konkurrenz das nicht tut und die Hardware auch noch günstiger verkauft.

Ich bin auch seit 2019 Nutzer, habe erst mit dem reMarkable 1 angefangen und dann direkt auf das reMarkable 2 gewechselt und nutze es bis heute im beruflichen Alltag, wofür es auch angeschafft wurde. Ich bin auch sehr zufrieden damit. Ebenso mit dem Support, den ich zweimal wegen des Plus Pens angeschrieben habe, wurde der Stift auch nach bereits langer Nutzung anstandslos ersetzt. (Materialermüdung nach einer Weile an der Spitze)

Die Preiserhöhungen waren aber wirklich nicht ohne. Das muss ich auch sagen. Ich hoffe, dass sie am Markt bestehen bleiben. Es erfüllt für mich genau den richtigen Zweck und ich will kein iPad oder anderes Tablet für meinen Anwendungsfall.
 
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Schon 100 Mitarbeiter hätte ich nicht verstanden.
 
Maxolomeus schrieb:
wurde der Stift auch nach bereits langer Nutzung anstandslos ersetzt. (Materialermüdung nach einer Weile an der Spitze)
Das ist ja interessant. Bei mir ist der Marker vorne auch abgebrochen, aber sie wollten ihn nicht ersetzen. 🙁
 
Dwork schrieb:
Sehe ich auch so, hab aufs iPad nen Paperlike darf gemacht.
Das geht natürlich auch. Ich hab trotzdem ein Boox (und hätte lieber ein reMarkable gehabt, wenn die Software nicht so grottig gewesen wäre). Warum? Ich hab ein M4 iPad Pro. Das hat so ein geiles Display. Mit der Paperlike-Folie bleibt davon nur nicht mehr viel übrig. Der Röhrenfernsehercharme ist nett, aber nicht auf einem 1.000€-Gerät. Viele Menschen (inkl. mir) finden es außerdem sehr viel angenehmer, bei längeren Sessions kein selbstleuchtendes Display zu haben. EInk ohne Beleuchtung ist großartig. Und selbst mit finde ich es deutlich angenehmer, weil es eben KEINE Hintergrundbeleuchtung ist. Deshalb lande ich bei der Aufteilung: iPad zum Konsumieren. EInk zum selber produktiv sein.

Jeder wie er will. Aber es geht bei EInk um sehr viel mehr als nur das Schreibgefühl.
 
Als jemand mit rM 1 und rM2 im Haushalt kann ich nur sagen, dass ich es sinnvoll fände, wenn das rM2 schlicht neu aufgelegt würde: Mehr Speicher, moderner Prozessor, höhere Landegeschwindigkeit, USB 3.X.
 
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Vigilant schrieb:
Problematisch finde ich den Ansatz, Funktionen an die eigene Cloud zu binden und auch dafür noch bezahlen zu lassen.
Ich kann den Ansatz aus Sicht der Unternehmen schon verstehen. Du musst halt schauen, dass du nicht nur einmal Geld bekommst, sondern immer wieder idealerweise regelmäßig. Und mit einem Abo ist genau das gewährleistet.
Das gilt sowohl für Hard- wie auch Software. Ehrlich gesagt verstehe ich diese Abneigung nicht so ganz. Klar. Für den Kunden ist das toll irgendwann ein Programm 2026 zu kaufen und es auch noch in 30 Jahren zu nutzen - sowieso unrealistisch, aber so ist ja der Gedanke. Also permanent für etwas zu bezahlen.
Für den Unternehmer ist das dagegen halt mehr als bescheiden. Der ist quasi gezwungen regelmäßig neue Softwareversionen zu bringen und diese auch jeweils als "Neu" zu verkaufen.

Persönlich denke ich, dass das Geschäftsmodell durchaus beiden Seiten etwas bringt. Der Kunde hat immer ein aktuelles Programm mit allen Features. Der Entwickler regelmäßige Einnahmen die Planungssicherheit bringen.

rM bedient halt die Nische der Nischen. Es ist kein E-Book-Reader. Aber wahrscheinlich noch immer das beste E-Ink-Notebook. Gibt dafür aber nicht viele Kunden. Muss ehrlich sagen: 600 Mitarbeiter klingen hier total viel.
 
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