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News Auch noch Zen 7?: AMD will AM5 bis mindestens 2029 mit neuen CPUs versorgen

Es beginnen langsam die Gerüchte zu Olympic Ridge zu tröpfeln.
https://x.com/Gotou_kai3/status/2066353017662886018

Wenn das mit dem Verzicht auf USB4 zutreffen sollte, dann wäre das mehr als ärgerlich.

Allerdings auch zu befürchten. AMD hat AM5 so verbockt, dass die USB4 Ports nur auf neuen Boards funktionieren würden. Auf den neuen Boards müssten dann auch die USB4 Ports von Hawk Point funktionieren. Das würde die ganze Pharse mit den X870 Boards offenbaren ...

Wenn es zutreffen sollte, dass eine NPU aber keine iGPU verbaut ist, wäre dies bizarr. Was will man im Desktop mit einer NPU wenn man so oder so eine Grafikkarte einstecken muss? Die dGPU liefert mehr TOPS und es kommt im desktop nicht auf die Energieeffizienz an.

Inzwischen kommt das Gerücht dass es beim Promontory 21 bleibt, aus mehreren Ecken.
 
ABC schrieb:
AM5 lebt, weil es keinen Sinn macht auf AM6 (oder wie der neue Sockel heißen wird) zu wechseln. RAM ist einfach zu teuer und schlecht verfügbar. Also läßt man die Produktion unverändert weiter laufen.
Mir würden einige Gründe einfallen eine neue Plattform einführen abgesehen vom ram.

Beispielsweise mehr pcie lanes für ssds also mehr als nur 2x m2 slots und anstatt pcie 8x8 nutzen zu müssen wenn unter der Grafikkarte noch was steckt, vielleicht in beiden slots eine pcie x16 Anbindung oder vileicht eine 8 lane Anbindung im 2ten slott so das die Grafikkarte auf 16 lanes weiter leiten kann.

Gut man könnte auch mehr usb Anschlüsse direkt an die CPU anbinden stadt über den Chipsatz aber das ist eher Spielerei, und davon dürften die wenigsten wirklich nutzen draußen ziehen.
 
Für mehr PCIe-Lanes brauchst du dann aber auch eine neue CPU, die die Lanes bereitstellt, und da sagt AMD, dass man ja Threadripper kaufen könnte. Was sicherlich stimmt, aber leider ein teurer Spaß ist.
 
HerrRossi schrieb:
und da sagt AMD, dass man ja Threadripper kaufen könnte.

Würde ich ja - aber Dinge wie einen Threadripper X3D (oder am besten X3D4) wollen sie mir ja nicht verkaufen...
 
Zuletzt bearbeitet:
HerrRossi schrieb:
Für mehr PCIe-Lanes brauchst du dann aber auch eine neue CPU, die die Lanes bereitstellt,
Nein die mehr Lanes könnten auch von Chipset bereitgestellt werden. Wie es Intel auch macht.

Und auch in das Chipset integriertes USB4 würde bisher für den USB4 Controller gebrauchte PCIe-Lanes für andere Aufgaben benutzbar machen
Ergänzung ()

ETI1120 schrieb:
Wenn das mit dem Verzicht auf USB4 zutreffen sollte, dann wäre das mehr als ärgerlich.
man kann nach wie vor für USB4 den ASM4242 auf das Mainboard löten. Und als minimale Verbesserung ihn nicht mehr an 4 PCIe5 Lanes der CPU anschließen. Sondern an PCIe4 Lanes des Chipsets.
 
Zuletzt bearbeitet:
mkossmann schrieb:
Nein die mehr Lanes könnten auch von Chipset bereitgestellt werden. Wie es Intel auch macht.
Womit wir in dieser Diskussion mal wieder an dem Punkt ankommen: AM5 als Sockel/Plattform ist grundsätzlich schon ok und muss noch nicht gewechselt werden. Aber ein neuer Chipsatz wäre echt nicht verkehrt fürs gehobene Segment.
 
mkossmann schrieb:
Nein die mehr Lanes könnten auch von Chipset bereitgestellt werden. Wie es Intel auch macht.

Und auch in das Chipset integriertes USB4 würde bisher für den USB4 Controller gebrauchte PCIe-Lanes für andere Aufgaben benutzbar machen
Man könnte viel. Ein "Chipsatz" mit Gen 5 Anbindung würde nicht so viel Potential ungenutzt lassen. Damit wären auch erheblich mehr Lanes vom "Chipsatz" machbar.

Warten wir Mal in Ruhe ab was AMD tatsächlich macht.

Der ASM4242 war von Anfang an als Teil des Chipsatzes vorgesehen, wurde aber wie bei ASM wie üblich nicht rechtzeitig fertig.

mkossmann schrieb:
man kann nach wie vor für USB4 den ASM4242 auf das Mainboard löten. Und als minimale Verbesserung ihn nicht mehr an 4 PCIe5 Lanes der CPU anschließen. Sondern an PCIe4 Lanes des Chipsets.
Ja, es gibt viele Notbehelfe. Aber alle belegen PCIe Lanes oder belasten die 4 Lanes über die alles angeschlossen wird. Und gleichzeitig wird das Potential der vorhandenen USB4 Lanes nur unzureichend genutzt.


Ein USB4 Host im Olympus SoC würde bedeuten dass er von neuen Boards unterstützt werden muss. Damit sollten auch die Ports des USB4 Hosts von Phoenix in diesen Boards als USB4 agieren.

Aber vermutlich ist genau das unerwünscht.

Und bei USB4 vs USB3.2 geht es nicht nur um die Datenrate. USB4 bringt einiges an neuen Features.
 
mkossmann schrieb:
Nein die mehr Lanes könnten auch von Chipset bereitgestellt werden. Wie es Intel auch macht.
Und wird das Chipset an die CPU angebunden? Die Lanes fallen nicht vom Himmel.
 
@HerrRossi Jedes moderne Chipset ist intern ein PCIe-Switch . Mit 4 oder 8 Lanes als Upstream zur CPU Und mehr Lanes downstream. Wobei diese Lanes nur teilweise direkt heraus geführt werden. Teilweise hängen dann SATA oder USB Controler und sonstige Peripherie an diesen Lanes. Und den Switch kann man mit mehr Lanes "aufbohren"
 
stefan92x schrieb:
Aber ein neuer Chipsatz wäre echt nicht verkehrt fürs gehobene Segment.
Wenn man bedenkt dass AFAIK niemand Probleme mit 12 Lanes PCIe Gen 4 an einer Anbindung mit 4 Lanes PCIe Gen hatte, sollten 24 Lanes PCIe Gen 4 an einer Anbindung mit 4 Lanes PCIe Gen 5 auch funktionieren.

Wahrscheinlich zögert AMD auch deshalb,weil sie nicht Threadrippper kannibalisieren wollen.
mkossmann schrieb:
@HerrRossi Jedes moderne Chipset ist intern ein PCIe-Switch
Es sind nur noch PCIe Switches mit ein bisschen zusätzlicher Peripherie. Moderne CPUs sind SoCs und brauchen kein Chipsatz mehr.

Das sieht man wunderbar an den Erweiterungskarten die mit dem Promontory 21 angeboten werden.

mkossmann schrieb:
Und den Switch kann man mit mehr Lanes "aufbohren"
Oder man macht mehrere kleine Switches.

Grundsätzlich finde ich die Idee beim Promontory 21 gut. Aber er ist nun zu beschränkt.

Von Anfang an war allerdings ein Problem das bei Daisy Chain die Hälfte der Lanes des ersten Promontory belegt hat.

Wie oben erwähnt bin ich mir nicht bewusst dass die beschränkte Bandbreite bisher tatsächlich ein verbreitetes Problem bei AM5 war.

Und wenn man das Anschaut was Intel veranstaltet ist es dort nichts anderes.

Wer tatsächlich die Bandbreite und nicht nur die Lanes benötigt muss halt andere Plattformen wählen.
 
Ja threadripper ist nur zur Zeit ein großes Problem. Schaut man sich die RAM Preise an von bis zu 4000 doller .dann muss man für diese Bandbreite tief in die Tasche greifen. Also das sind wohl nur 4*16 GB. Preiswerter geht es nicht. Also muss man gut überlegen ob man so viel Geld nur für die Bandbreite ausgeben will. Da bringt auch ein threadripper 7960x für 750 € nur wenig. Der Rest ist dafür umso teuer.
Da bleiben die meisten freiwillig bei am5 dann.
 
stefan92x schrieb:
Womit wir in dieser Diskussion mal wieder an dem Punkt ankommen: AM5 als Sockel/Plattform ist grundsätzlich schon ok und muss noch nicht gewechselt werden. Aber ein neuer Chipsatz wäre echt nicht verkehrt fürs gehobene Segment.
Ich fürchte wenn die Sockelkompatibelität erhalten bleiben soll, sind die Möglichkeiten eines neuen Chipsatzes sehr, sehr beschränkt.

Würde man tatsächlich einen neuen Chipsatz bringen, dann würde er wohl für die ganze Produktpalette nehmen. Denn für die teuren Xx70 Premium-Chipsätze macht man ja einfach eine Verdoppelt.

Würde dann auf einen hypotethischem Promotory 26 als vielleicht A1020, B1040 und B1050 hinauslaufen, sowie ein Promotory 26 x2 als X1070 und X1070E.

Ich würde die Marktanteile etwa so einschätzen:

~15% Ax20
~15% Bx40
~60% Bx50
~8% Xx70
~2% Xx70E
 
RealMax123 schrieb:
Ich fürchte wenn die Sockelkompatibelität erhalten bleiben soll, sind die Möglichkeiten eines neuen Chipsatzes sehr, sehr beschränkt.

Ich wäre ja schon mit einem Shrink zwecks Verbrauchsminderung, plus PCIE 5.0 anstelle 4.0 zufrieden.
Nicht weil alle Peripherie 5.0 bräuchte. Aber als Interconnect zwischen CPU und Promontory (oder auch Promontory und Promontory) wäre das erst einmal die doppelte Bandbreite.

Sockel bleibt gleich, die CPU kann eh auf allen Lanes 5.0
 
RealMax123 schrieb:
Ich fürchte wenn die Sockelkompatibelität erhalten bleiben soll, sind die Möglichkeiten eines neuen Chipsatzes sehr, sehr beschränkt.
Wieso?

In AM5 ist eine Anbindung mit 4 Lanes Gen 5 Möglich. Das ist die doppelte Bandbreite wie bisher, also kann es bezüglich der Anbindung auch kein Problem sein, die Anzahl der downstream PCIe Lanes zu verdoppeln, d. h. von 12 auf 24.
RealMax123 schrieb:
Würde man tatsächlich einen neuen Chipsatz bringen, dann würde er wohl für die ganze Produktpalette nehmen.
Wenn man Produkte verkaufen will, muss man Produkte entwickeln. Bis jetzt ging es für AMD gut keine echten Topboards für AM5 verfügbar zu haben. Dieses Glück kann auch ganz schnell vorbei sein.
 
mkossmann schrieb:
@HerrRossi Jedes moderne Chipset ist intern ein PCIe-Switch .
Ja. Und? Du kannst da trotzdem nicht zig Geräte ranhängen, ohne Einbußen zu haben, sonst wären ja CPUs mit vielen PCIe Lanes völlig unnötig.
 
@HerrRossi Aber die CPUs mit vielen Lanes kauft fast niemand. Also funktioniert es für die Masse Anwender wenn mit ein paar Lanes der PCIe Switch angebunden ist und downstream das zig-fache an Lanes herausgeführt wird.
 
ETI1120 schrieb:
Aber die CPUs mit vielen Lanes kauft fast niemand.
Was auch daran liegt, das der Einstiegspreis sehr viel höher ist . Für ein TR-Board+ CPU zahlt man schon mehr, wie die Meisten für einen kompletten PC auszugeben bereit sind. Bringt aber normalerweise keine "merkbaren" Vorteile.
"merkbar" heißt, das man in einem Blindtest den "besseren" PC auch ohne zu Hilfenahme von Benchmarkprogrammen oder Hardwareidentifikationsprogrammen erkennt. Sondern allein durch Benutzen der Anwendungsprogramme.
HerrRossi schrieb:
Ja. Und? Du kannst da trotzdem nicht zig Geräte ranhängen, ohne Einbußen zu haben,
Intel zeigt das man auch bei mehr geswitchten PCIe-Lanes wie derzeit bei AMD keine offensichtlichen Einbußen hat
 
mkossmann schrieb:
Intel zeigt das man auch bei mehr geswitchten PCIe-Lanes wie derzeit bei AMD keine offensichtlichen Einbußen hat
Dann kann ich drei Grafikkarten mit x16 ohne großen Geschwindigkeitsverlust anbinden?
 
mkossmann schrieb:
Was auch daran liegt, das der Einstiegspreis sehr viel höher ist .
Wie ich gesagt habe, die Threadripper kauft fast niemand weil der Mainstream für die meisten ausreichend Leistung und Features bietet.

Dass mehr Leistung und mehr Featurers teurer sind, ist doch üblich, oder?

mkossmann schrieb:
Für ein TR-Board+ CPU zahlt man schon mehr, wie die Meisten für einen kompletten PC auszugeben bereit sind. Bringt aber normalerweise keine "merkbaren" Vorteile.
"merkbar" heißt, das man in einem Blindtest den "besseren" PC auch ohne zu Hilfenahme von Benchmarkprogrammen oder Hardwareidentifikationsprogrammen erkennt. Sondern allein durch Benutzen der Anwendungsprogramme.
Wenn man Hardware kauft, die man nicht auslasten kann, hat man nun Mal keinen Vorteil.

Aber so wie Du das schreibst bekommt es einen grotesk falschen Touch. Natürlich lässt ein Threadripper, wenn man ihn in den richtigen Anwendungsfällen optimal einsetzt einen MainstreamPC weit hinter sich. Bei Prozessoren mit vielen Kernen, bedeutet Optimal eben des öfteren mehrere Instanzen laufen zu lassen.

mkossmann schrieb:
Intel zeigt das man auch bei mehr geswitchten PCIe-Lanes wie derzeit bei AMD keine offensichtlichen Einbußen hat
Ja, für die überwiegende Mehrheit der PC-Anwender, die fast immer nur ein oder zwei am PCIe Switch angeschlossene Geräte ansprechen.

HerrRossi schrieb:
Dann kann ich drei Grafikkarten mit x16 ohne großen Geschwindigkeitsverlust anbinden?
Das eigentliche Problem dürfte sein überhaupt Mainstream-Boards mit 3 x16 Steckplätze für die Graphikkarten zu finden.

Alle Boards die ich auf die Schnelle im Preisvergleich gefunden habe waren Server-, Threadripper- oder W-Boards.


Davon abgesehen: Fällt das (Pfeil) für Dich noch unter "ohne großen Geschwindigkeitsverlust"?
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https://www.techpowerup.com/review/nvidia-geforce-rtx-5090-pci-express-scaling/29.html

Denn das ist die andere Seite: Eine Grafikkarte fürs Gaming mit 16x PCIe 5.0 anzubinden ist eigentlich Overkill.
 
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