News AUDI E5 Sportback: Mit dieser Technik will Audi in China Käufer anlocken

Azghul0815 schrieb:
aber was kostest etwas vergleichbares aus D?

Ja deutsche Löhne müssen bezahlt werden, aber wer produziert hier denn überhaupt noch...
Ingolstadt, München, Dingolfing, Leipzig, Stuttgart, Wolfsburg, Köln..... Hier werden schon noch ziemlich viele Autos produziert....herstellerübergreifend.

Btw der I4 m50 kostet Liste 72.000....mit 540"PS"
Wenn dir "nur 400ps" reichen geht's bei 64.000€ los.

Ich sehe hier den überall gepriesenen finanziellen Vorteil beim Chinesen nicht wirklich.


Ja, jetzt kommt sicher gleich das Argument mit der Ausstattung....müsste man dann im Detail vergleichen.
 
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masterjost schrieb:
müsste man dann im Detail vergleichen
Das ist so.
Trotzdem sind die Fahrzeuge zu teuer. Wer kann sich denn ein mittelklasse Auto für 64k leisten?
Ich will die deutschen Autos nicht schlecht reden, aber man hat den Anschluß einfach ein wenig verpasst. Nicht nur beim Thema elektro Mobilität, sondern schon davor Jahrelang.

Bei BYD gibt's afaik 2 Ausstattung Varianten. Fast voll und übervoll, bei VW zahlst oft noch für "Standard" Aufpreis.

Ich hoffe wir kriegen alle die Kurve, aktuell haben viele Chinesische Marken ja noch gar keinen allzugrossen Wunsch nach EU zu importieren...der heimische Markt boomt ja zu sehr.
 
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Red Sun schrieb:
Meiner Meinung nach wirft man hier alles weg was die deutschen Autos mal begehrbar gemacht hat.
Deutsche Autos sind aber schon länger nicht mehr begehrbar, zumindest in China! Nicht umsonst haben grad alle deutschen Autobauer mit sehr stark sinkenden Absätzen in China zu kämpfen, haben Gewinnrückgänge etc.

Dies ist der Versuch sich auf ändernde Marktbedürfnisse einzustellen. Die bisherige Palette mag aus Sicht des deutschen Michels ja irgendwie funktionieren, aber in anderen Märkten kommt das nicht mehr an.

Und um ehrlich zu sein, auch bei mir als deutschen Michel kommen die Produkte nicht mehr an. Technologisch abgehängt, qualitativ nicht wirklich besser (aber die Spaltmaße, die Spaltmaße!!!!!!) dafür aber sehr teuer.
 
Das Design entspringt aber auch eher einem Trip auf sämtlichen bewusstseinserweiternden Substanzen.
 
Azghul0815 schrieb:
Das ist so.
Trotzdem sind die Fahrzeuge zu teuer. Wer kann sich denn ein mittelklasse Auto für 64k leisten?
Ich will die deutschen Autos nicht schlecht reden, aber man hat den Anschluß einfach ein wenig verpasst. Nicht nur beim Thema elektro Mobilität, sondern schon davor Jahrelang.

Teil 1 Stimme ich zu, Teil zwei ist Stammtischgerede. Wenn man fragt was genau die Chinesen uns voraus haben und wo wir angeblich schlechter sind gibt's nie eine konkrete Antwort.

Mir sind 64k auch zuviel, das sind die 70k beim Xiaomi aber auch. Allerdings sind beides keine schnöden Mittelklasse Autos, sondern Coupés mit 400+PS leistung. Sowas war schon immer teuer.
 
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Es ist schon ganz interessant wie hier so viele Leute schrieben: "Das Design können sie behalten." "Das ist nicht mehr AUDI" usw. usf.

Der VW (und eben auch Audi) Konzern hat gestern Autos FÜR CHINA vorgestellt. Bei dne meisten (oder allen) stand auch immer der Hinweis, dass sie nicht für den europäischen Markt vorgesehen sind.

Merkt ihr was?

Ja, ihr seid nicht die Zielgruppe!

Mit "normalen" (was für euch halt normal ist) Autos haben VW und Konsorten Marktanteile in China verloren, weil dieser Markt nach verspielten und mit technischen Gimmicks vollgestopften Autos lechzt.

Hier in DE bzw. in Europa verkaufen sie halt nicht mehr viel, weil alle schon Autos haben und mit den "altertümlichen" E-Autos haben sie im wachsenden China-Markt halt keinen Erfolg gehabt.

Und dann ist es doch nur logisch, dass sie irgendwann aufwachen und das anbieten, was der Kunde in China kauft.

So wie sie hier in Europa mit den E-Autos zurückrudern (vor kurzer Zeit hieß es noch ganz laut: E-Auto only!) ... - weil der typische Deutsche halt nicht zuhause laden kann und sich somit maximal einen Hybriden kauft.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot!
 
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masterjost schrieb:
Wenn man fragt was genau die Chinesen uns voraus haben und wo wir angeblich schlechter sind gibt's nie eine konkrete Antwort..
  • Software
  • Design (zumindest scheint es in China weniger Menschen anzusprechen)
  • Software
  • Qualität und Ausstattung
  • Software
  • Assistenzsysteme, Zukunftstechnologien ala. autonomes Fahren (nein Meercedes, mit 80 hinter einem LKW zu fahren wenn es nicht regnet, keine Baustelle kommt, kein Tunnel, keine Spurwechsel etc. sind nicht autonomes fahren)
  • erwähnte ich schon Software?
  • Akkutechnologie, Ladekurve, Leistung

Und ganz wichtig und vielleicht das Kernelement schlechthin: der Preis!

Vergleich dochmal einen ID.7, einen eTron GT oder einen iX mit den entsprechenden Vergelichsmodellen aus China. Wir rufen hier das doppelte und dreifache auf und wundern sich dann, warum unsere veralteten Karren keiner kaufen will.

Tesla hats vorgemacht, die Chinesen machen es jetzt nach. Kein deutscher Autokonzern kann in Umfang der Ausstattung, Umfang der Leistung und dem Preis eines Teslas Model Y mithalten. Und jetzt wird auch Tesla von den Chinesen überholt.
 
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Staubwedel schrieb:
das es noch immer Leute gibt die denken sie wissen alles besser ...

Ich arbeite auch in einem internationalen Unternehmen, entwickelt wird viel in Deutschland, Frankreich, USA, produziert wird aber hauptsächlich in China und Indonesien.

Selbst Hardware die dann nur in China und ähnlichen Ländern verkauft wird wird nicht dort entwickelt.

Was E-Autos betrifft, da sind die in China entwickelten Autos auch in Teilbereichen recht gut, aber abseits von den ganzen Software-Spielereien sind deutsche Autos immer noch in vielen Punkten besser.

Auch wenn die Titelseiten diverser Autozeitschriften immer mit Schlagzeilen kommen "Dieser Chinese schlägt die deutschen Autos".


Ist einmal der Generation Smartphone (nur Touch, bloß keine Tasten, großer Bildschirm) aber letztlich hauptsächlich chinesischen Anforderungen geschuldet.

Sieht man auch an Dingern wie BMW 7er und iX/XM, hier werden es immer Exoten sein weil es den Geschmack hier nicht trifft.

Leider haben die deutschen Autobauer noch nicht verstanden dass der Chinamarkt für sie verloren ist und sie wieder für Europa und Nordamerika designen sollten
die Aussage bzgl. Entwicklung kann ich nicht bestätigen. Ich arbeite für einen sehr großen Automobilzulieferer im Bereich Technologieentwicklung. Der Trend in der Fertigung ist schon längst klar, hier haben wir lediglich nur noch ein paar legacy Werke, welche für die Zukunft absolut keine Rolle spielen und lediglich wegen Betriebsräten und public relations noch nicht geschlossen sind.
Und R&D fragst du jetzt? Ja, die gibt es noch hier in D und in Frankreich und in den USA, aber die letzten Jahre waren schon geprägt von Verlagerung von R&D nach Tschechien und Rumänien. Seit letztem Jahr starten jetzt vermehrt R&D Aktionen in China mit gleichzeitigem Abbau hier in D.
Das Thema ist nicht mehr aufzuhalten befürchte ich, und für mich mit noch ~28 Jahren bis zur Rente auch nicht aussitzbar.

Der Markt in China ist wohl tatsächlich verloren, und eines ist dadurch klar: für die Deutsche Automobilindutrie hat ein Rückzugsgefecht begonnen und ohne den chin. Markt (und ja, den Südamerikanischen verlieren wir gerade auch an BYD, da bleibt nur Afrika, was nur bedingt interresant ist, und halt Indien...), stimmen halt die Absatzzahlen nicht mehr.
Wir waren vll. in Qualität überlegen (Spaltmaß!!!!111elf), aber unser wirklich einzig großer selling point war der Verbrennungsmotor. Hier hatten wir know how was nicht ohne weiteres aufholbar war.

Man darf das in China auch nicht falsch verstehen - klar spielt Ökologie eine Rolle um Elektroautos zu pushen, aber der wahre Grund ist, dass man hier Technologisch nicht aufholen musste, sondern selbst den Markt dominieren kann/konnte.
Du gewinnst Industriefelder/Bereiche nur als erster und best case noch als fast follower. Alles was später in den Markt will, hat die A-Karte, und genau das ist das Problem der etablierten Marken - sie waren zu spät und für eine aktuelle Generation in China nicht sexy.

BTW: mein chin. Bereichsleiter (ja, der ist hier auf Delegation...) welcher aktiv noch seine chin. Presse verfolgt sagt ganz klar, der Status in China ist folgendern:
das Thema E-mobility ist durch in China - ausentwickelt / kein Mensch interessiert sich mehr dafür - der Standard ist etabliert. Fokus jetzt: autonomous driving. BYD will in den nächsten Jahre(n) in jedes 10kEuro Auto Level 3 bringen...und: das werden die auch umsetzen.
 
Ich gehe als mal von ner anderen Perspektive an:
Schön, wie sich die deutschen Autobauer an die Bedürfnisse in China anpassen!
Kann man ja neidisch werden, wie sehr sie sich engagieren.
Vielleicht sollten die Deutschen auch keine Autos mehr von diesen Marken kaufen, damit sich die Hersteller wieder mehr an die Bedürfnisse der Deutschen anpassen?!
 
"OTA-Updates seien für alle Fahrzeugsysteme möglich."

Nur theoretisch möglich oder auch tatsächlich in der Praxis vorhanden? Dieser Satz alleine offenbart die ganze Misere der letzten Jahre.

masterjost schrieb:
Da immer auf die deutsche Autoindustrie geschimpft wird:

BMW i3, kam 2013, Elektrofahrzeug, Carbonkarosserie, Innenraum aus maximal nachhaltigen Materialien, um 40.000€, in Deutschland produziert.
Der i3 war auch eine Fehlkonstruktion. BMW war damals der festen Überzeugung, dass ihre Carbontteile den entscheidenen Vorteil bezüglich Reichweite bieten. Das Fahrzeug war nur teuer und die Reichweitenleistung war für damalige Verhältnisse auch schlechter als der sich besser verkaufende Nissan Leaf 1, ohne die ganze Zugeständnisse an Platzangebot und weggelassenen elektronischen (Komfort-) Helferlein bzw. ohne spezielle Leichtlaufreifen.

Die "nachhaltigen Materialien" interessieren niemanden. Das ist Greenwashing par excellence.

masterjost schrieb:
Genau die Leute die jetzt schreien wie sehr die Deutsche Autoindustrie geschlafen hat, sind doch die die den damals nicht gekauft haben, weil zu teuer usw usw..... guckt mal was nen BYD heute (ganze 12Jahre später) hier kostet...aber der ist ja allem und jedem Lichtjahre vorraus und angeblich so super günstig laut hier herrschender Meinung.
Daran hat sich heute wenig geändert. Entweder wird weiterhin die "E-Auto muss Stadtfahrzeug sein"-Mentalität gepflegt oder es werden nur Straßenkreuzer ab 100.000€ Basispreis ala Mercedes EQS oder 83.000€ für einen BMW iX, die dann damit bestechen, riesige Fahrzeuge zu sein, aber weder Platz noch mehr als 500L Kofferraumvolumen mitbringen.

Was gibt es dazwischen? Die ID-Serie: verkauft sich plötzlich nur gut, weil VW die Rabattschlacht ausgerufen hat. Die Fahrzeuge sind von der Grundmechanik solide, aber das wars dann auch schon. Bezüglich der "neuen Kernkompetenzen" sind diese fahrende Kinderkrankheiten.

masterjost schrieb:
Technisch sind die Deutschen nicht wie überall propagiert Lichtjahren zurück.
Sie sind dahingehend zurück, keine hochintegrierten Bauteile zu verwenden. Die Größe einer Tesla Drive Unit ist schon eine Messlatte und dann wundert es eben nicht, warum deutsche Fahrzeuge so große Ausmaße annehmen, innen dann aber so wenig Platz bieten.

masterjost schrieb:
Scheinbar erwarten immer alle für sich 3x S-Klassen zum Preis von 1x VW Lupo fahren zu dürfen.
Das ist immer das Gewettere bestimmter Personengruppen, die den Begriff der Kaufkraftparität nicht kennen bzw. das andere Preisniveau von unterschiedlichen Märkten, als auch den Umstand, dass der durchschnittliche Anschaffungspreis für einen PKW mit Verbrennungsmotor im Jahr 2024 in Deutschland auch schon bei 43.530 € lag (auch wenn das durch den gewerblichen Anteil stark geprägt wird).

masterjost schrieb:
Support your local Dealer....egal ob Autos, T-Shirts, sonstwas. Die zahlen alle hier Steuern, selbst wenn's nur die Einkommenssteuer der Leute ist, die dann hier auch einen Arbeitsplatz haben.
Das ist aber dann wirklich nicht mehr als die Einkommenssteuer, denn auch die deutschen Unternehmen verschieben ihre Gewinne. Siehe VW-Holding in Luxemburg.
 
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Warum baut Audi für China monderste Technik und wir hier bekommen von Audi nur altbackenen rotz.
 
LikeHike schrieb:
  • Software
  • Design (zumindest scheint es in China weniger Menschen anzusprechen)
  • Software
  • Qualität und Ausstattung
  • Software
  • Assistenzsysteme, Zukunftstechnologien ala. autonomes Fahren (nein Meercedes, mit 80 hinter einem LKW zu fahren wenn es nicht regnet, keine Baustelle kommt, kein Tunnel, keine Spurwechsel etc. sind nicht autonomes fahren)
  • erwähnte ich schon Software?
  • Akkutechnologie, Ladekurve, Leistung

Und ganz wichtig und vielleicht das Kernelement schlechthin: der Preis!

Vergleich dochmal einen ID.7, einen eTron GT oder einen iX mit den entsprechenden Vergelichsmodellen aus China. Wir rufen hier das doppelte und dreifache auf und wundern sich dann, warum unsere veralteten Karren keiner kaufen will.
Software doppelt und dreifach aufzulisten macht es nicht besser. Du meinst Entertainment? Weil alles drum rum ist jetzt nicht so die Sahne. Wer hat eine Zulassung für autonomes Fahren der nächsten Stufe in den USA? Chinesen? Amerikaner? Falsch ein deutscher Autobauer!

Qualität...naja teils ja, teils grottig. Sollte man nicht verallgemeinern.

Ausstattung, na gut da muss jeder selbst entscheiden was er/sie braucht oder nicht.
Mir ist bei einem Auto ein gutes Fahrwerk wichtiger als ein Glasdach.

Und dass der Preis einfach massiv durch den chinesischen Staat gemacht wird, sollte sich doch irgendwann auch mal beim letzten rumsprechen.
Wenn das immer das Hauptargument ist, kann man wirklich nur wünschen, dass einem der eigene Arbeitgeber anbietet zum chinesischen Lohn weiter zu arbeiten oder alternativ durch einen chinesischen Arbeiter ersetzt zu werden.

Die Gründe für den günstigen Preis sind's nichts, was uns "die chinesischen Autobauer voraus haben".

Das wird übrigens zurecht durch Zölle ausgeglichen, womit ein Preisvorteil hier nichtmehr wirklich gegeben ist. Vergleicht doch mal einen ID3 mit dem Dolphin.
LikeHike schrieb:
Tesla hats vorgemacht, die Chinesen machen es jetzt nach. Kein deutscher Autokonzern kann in Umfang der Ausstattung, Umfang der Leistung und dem Preis eines Teslas Model Y mithalten. Und jetzt wird auch Tesla von den Chinesen überholt.
Das schlechteste Auto im TÜV Report (korrigiert mich wenn ich falsch liege)....Ahja.
 
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Drummermatze schrieb:
In der heutigen Zeit, in der ein neues E-Auto bereits nach 40.000km eine bessere Bilanz hat würden wir tatsächlich fast nichts sparen. Wie gesagt, es ist fast alles besser als jahrelang unwiederbringlich Öl zu verbrennen. Vor allem mit so einem alten ineffizienten Auto.
Das sehe ich genau so. Ich fahre selber eine E-Klasse aus 1995, würde aber nie auf die Idee kommen, dass es nachhaltig wäre. Der Verbrauch liegt bei 8,5l auf 100km, da lohnt sich ein neues Elektroauto schon nach sehr kurzer Zeit, trotz Energieumsatz bei der Produktion. Deshalb ist der Umstieg auch fest eingeplant, nur jetzt gerade noch zu teuer.

Es würde wenig bringen, einen neuen Verbrenner mit ähnlichem Verbrauch zu produzieren und den dann zu fahren. In dem Fall wäre es besser, das alte Auto weiter zu nutzen. Aber selbst der Umstieg auf ein neues Fahrzeug mit ähnlicher Leistung würde relativ schnell besser sein, als das alte weiterzufahren, weil man locker 40% im Verbrauch sparen kann.
Ein Auto emittiert halt den Großteil seiner CO2-Emissionen beim Fahren.

Der größte Vorteil für mich ist der nicht (mehr) vorhandene Wertverlust bei meinem Auto.
 
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Azghul0815 schrieb:
Das ist so.
Trotzdem sind die Fahrzeuge zu teuer. Wer kann sich denn ein mittelklasse Auto für 64k leisten?
Ich will die deutschen Autos nicht schlecht reden, aber man hat den Anschluß einfach ein wenig verpasst. Nicht nur beim Thema elektro Mobilität, sondern schon davor Jahrelang.

Bei BYD gibt's afaik 2 Ausstattung Varianten. Fast voll und übervoll, bei VW zahlst oft noch für "Standard" Aufpreis.

Ich hoffe wir kriegen alle die Kurve, aktuell haben viele Chinesische Marken ja noch gar keinen allzugrossen Wunsch nach EU zu importieren...der heimische Markt boomt ja zu sehr.
Die deutschen Hersteller leiden heute mehr denn je darunter, dass sie so eine Flut von Konfigurationsmöglichkeiten den Kunden erlauben. Das ist kein unerheblicher Faktor für die Produktion, was als Rattenschwanz dazu folgt.

Die Kritik ist ja nicht neu, dass Kunden "einfach nur ein Auto mit xyz haben wollen" und sich nicht 2 Tage mit dem Konfigurator beschäftigen möchten, weil die eine Option wieder die gewählte Option rauslöscht usw.

BYD kann zwei Dinge: Software und dem Kunden die Autos schmackhaft machen, bei allem was dieser ohne Hebebühe erfühlen und sehen kann. Auf der Hebebühne sieht man dann, warum BYD günstiger in den jeweiligen Fahrzeugklassen ist: da verbaut man dann nur Minimalismus und es ist quasi nichts einstellbar. Oder das Fahrzeug bietet 500 PS: vorne Brembo-Bremse, hinten Noname-Corsa-Bremse.
 
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Eisbrecher99 schrieb:
Was gibt es dazwischen? Die ID-Serie: verkauft sich plötzlich nur gut, weil VW die Rabattschlacht ausgerufen hat. Die Fahrzeuge sind von der Grundmechanik solide, aber das wars dann auch schon. Bezüglich der "neuen Kernkompetenzen" sind diese fahrende Kinderkrankheiten.
Die ID-Serie verkauft sich auch deshalb gut, weil es mittlerweile sehr gute Autos sind. Die anfänglichen Softwareprobleme sind kein Thema mehr. Im Gegenteil, die Software wird jetzt in Tests sogar als positiv eingeschätzt. Die Effizienz hat sich seit dem neuen Antrieb, der auch im ID.7 verbaut ist, nochmal deutlich verbessert.
 
Kaufmannsladen schrieb:
(Temporäre) Zölle ergeben Sinn, wenn damit eine aufkeimende Industrie geschützt werden soll. Hier soll einfach nur verhindert werden, dass die Amerikaner ihren eigenen Strom herstellen können und weiterhin von der Ölindustrie abhängig bleiben.

Man muss es eigentlich so sehen: Der chinesische Staat subventioniert mit den Billigst-Solarpanelen uns die Energiewende mit.
Das ist eine sehr einfache Sicht, die man schnell haben kann, wenn man die amerikanische Wirtschaft nicht versteht. Mal ganz simpel formuliert: Die USA stehen gerade vor einem massiven Problem. Da der Dollar Leitwährung ist, wird weltweit praktisch alles in Dollar gehandelt. So konnte die USA jahrzehntelang Industriewaren (günstig) gegen Dollar, den man selbst verwaltet (erschafft, druckt, etc.) eintauschen und somit auf dem heimischen Markt, Waren günstig erwerben, was den Konsum förderte und die Wirtschaft ankurbelte. Diese Ankurbelung geschah und geschieht jedoch nur auf dem Dienstleistungsmarkt. Man hat seine eigene Industrie dadurch dermaßen zurück gefahren, dass davon praktisch nichts mehr übrig geblieben ist. Abgesehen von der starken (weltweit stärksten) Militärindustrie, gibt es in den USA praktisch keine Industrie mehr. Selbst die großen amerikanischen Firmen, wie z. B. die Autobauer, Maschinenbauer etc., haben ihre Produktion ins Ausland verlegt. Aber ohne eigene Industrie im Rücken, kann eine Wirtschaft auf Dauer nicht ihren Standard halten. Arbeitsplätze fehlen. Der Konsum lässt nach und zieht den Dienstleistungssektor mit hinunter. Nun planen die BRICS-Staaten auch noch Ihre eigene Leitwährung zu schaffen und damit den Dollar zu verdrängen. Dann kann die USA weder selbst produzieren, noch in eigener Währung (der selbst geschaffenen und gedruckten) kaufen. Ein Todesstoß für jede Binnenwirtschaft. Daher die Zölle, um wieder Industrie in den USA zu fördern und (neu) aufzubauen. Also so ganz unsinnig ist das nicht. Wird natürlich in den Medien nicht so dargestellt, weil dort entweder Wirtschaftsexperten fehlen oder absichtlich anti-amerikanische Ansichten bevorzugt werden. Den industriellen Niedergang erleben wir im Übrigen auch im eigenen Land gerade, auch wenn es die meisten noch nicht gemerkt haben. Ein wenig "make Germany great again" würde hier auch ganz gut tun.

Zum Thema: Da wundern sich unsere Autobauer, warum die Absätze sinken, wenn sie sich doch so toll an "den Markt" anpassen, in Sachen Design. Man macht aus Marken, die Alleinstellungsmerkmale haben, austauschbare Güter. Dabei war und ist das eigentlich immer die Stärke der deutschen Autos gewesen. Mann (kann) konnte 100 Autos verschiedener Zeiten und Marken zusammenstellen und es war (fast) immer klar, welche die deutschen Autos waren und welcher Marke sie angehören.

Warum sollte man, diesen AUDI kaufen, wenn er doch aussieht wie jedes x-beliebige China-E-Auto?
 
Mir gefällt das Design grundsätzlich, auch wenn ich die Audi-Ringe vermisse. Ich bin auf den Preis gespannt.
 
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av4l schrieb:
Die ID-Serie verkauft sich auch deshalb gut, weil es mittlerweile sehr gute Autos sind. Die anfänglichen Softwareprobleme sind kein Thema mehr. Im Gegenteil, die Software wird jetzt in Tests sogar als positiv eingeschätzt. Die Effizienz hat sich seit dem neuen Antrieb, der auch im ID.7 verbaut ist, nochmal deutlich verbessert.
Ironischerweise ist die Plattform inzwischen tatsächlich das beste Paket am Markt. Deswegen soll das Konzept ja wieder aufgegeben werden.
Die Messlatte ist aber auch nicht besonders hoch. Der Deutsche E-Markt ist einfach unterirdisch. Damit die Flottenwerte stimmen wird über Dumping beim Leasing die Quote erreicht. Beim Kernelement Akku haben die Europäer Kollektiv versagt. Aber wer hätte das auch ahnen können. Hätte nur jemand vor dem teuersten Bauteil gewarnt! Jetzt lassen sich dieses chinesischen Zulieferer nicht auspressen und verarschen! Skandal!

K1LL3RC0W schrieb:
Warum sollte man, diesen AUDI kaufen, wenn er doch aussieht wie jedes x-beliebige China-E-Auto?
Aber die Spaltmaße und die Kwalidät! Das wird wie bei den Handtaschen laufen. Da nähen die Chinesen eben in Italien.
 
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masterjost schrieb:
Software doppelt und dreifach aufzulisten macht es nicht besser. Du meinst Entertainment? Weil alles drum rum ist jetzt nicht so die Sahne.
Geht eigentlich.


masterjost schrieb:
Wer hat eine Zulassung für autonomes Fahren der nächsten Stufe in den USA? Chinesen? Amerikaner? Falsch ein deutscher Autobauer!
Falsch, ein amerikanischer, Waymo. Das was deutsche Autobauer so zaubern ist komplett sinnloser Mist. Warum steht oben.
masterjost schrieb:
Und dass der Preis einfach massiv durch den chinesischen Staat gemacht wird, sollte sich doch irgendwann auch mal beim letzten rumsprechen.
Ist es, das ändert für den Verbraucher genau was?

masterjost schrieb:
Das schlechteste Auto im TÜV Report (korrigiert mich wenn ich falsch liege)....Ahja.
Wie das zustande kommt und warum dies effektiv gut für den Verbraucher ist, sollte doch jetzt auch so langsam mal durchgesickert sein. Aber hey, mein Trauzeuge hat gestern noch 350 € für einen Ölwechsel und Inspektion bezahlt. Seat Leon FR. Das ist bestimmt gut angelegtes Geld.
 
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