News AUDI E5 Sportback: Mit dieser Technik will Audi in China Käufer anlocken

LikeHike schrieb:
Falsch, ein amerikanischer, Waymo. Das was deutsche Autobauer so zaubern ist komplett sinnloser Mist. Warum steht oben.
Ach echt?

Mercedes USA

LikeHike schrieb:
Aber hey, mein Trauzeuge hat gestern noch 350 € für einen Ölwechsel und Inspektion bezahlt. Seat Leon FR. Das ist bestimmt gut angelegtes Geld.

Bei mir 5,5l, deutsche Fachwerkstatt, deutsches Öl, deutsches Fahrzeug (irrelevant in dem Fall), seriös mit Rechnung und allem drum und dran. 100€ ....

Übrigens könnte ich jetzt auch Videos posten von Tesla dessen Kameras Hindernisse nicht erkennt, welche jedes Lidar anderer Hersteller problemlos erfasst, oder Videos vom Herrn Bloch, der sich zum Vorurteil äußert chinesische Software gleich gut, deutsche Software gleich schlecht.
Es gibt auch genügend Videos zu den anfallenden Kosten bei Inspektionen von Elektroautos. Klar ich muss das alles nicht machen, muss ich beim Verbrenner aber auch nicht.
Hier geht's aber scheinbar um Rechthaberei und das ist mir zu doof. Ich hab versucht technische Fakten zu liefern.
Ergänzung ()

LikeHike schrieb:
Ist es, das ändert für den Verbraucher genau was?
Z.b. dass hier Jobs verloren gehen, die dann ein Chinese übernimmt. Mag einen nicht interessieren, wenn man selber nicht direkt betroffen ist. Da freut man sich dann dass alles schön billig ist. Irgendwo ist das ja sogar menschlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das größte Problem, das die deutschen Autobauer in China haben, ist das Ihre Bonzenkarren - Kaderkarren waren. Und jeder junge "liberale" Chinese damit nichts zu tun haben will..
Mal davon ab das schon der Nationalstolz die Chinesen in Scharen zu den eigenen Herstellern treibt...
 
Ok, kannte ich nicht.
Ist aber auch CLTC und hier nicht erhältlich.

Trotzdem danke für den Hinweis.
 
Zyv schrieb:
die Aussage bzgl. Entwicklung kann ich nicht bestätigen. Ich arbeite für einen sehr großen Automobilzulieferer im Bereich Technologieentwicklung. Der Trend in der Fertigung ist schon längst klar, hier haben wir lediglich nur noch ein paar legacy Werke, welche für die Zukunft absolut keine Rolle spielen und lediglich wegen Betriebsräten und public relations noch nicht geschlossen sind.
Und R&D fragst du jetzt? Ja, die gibt es noch hier in D und in Frankreich und in den USA, aber die letzten Jahre waren schon geprägt von Verlagerung von R&D nach Tschechien und Rumänien. Seit letztem Jahr starten jetzt vermehrt R&D Aktionen in China mit gleichzeitigem Abbau hier in D.

Du bist in einer anderen Firma :)

Ich arbeite nicht in einer deutschen Firma und bin eigentlich ganz froh dass diese Firma zumindest in den letzten 10 Jahren nicht alles aber vieles hier aufrecht erhält. Ob das bis zu meiner Rente reicht, kA

Verlagert wurde bis auf die Fertigung bisher eher wenig, aber die Zukunft kann ich auch nicht vorhersagen

Das schnelle Geld ist für CEOs und den Vorstand eh wichtiger als soziale Verantwortung.

Aber das sie in China in Zukunft den großen Reibach machen wie in der Vergangenheit schließe ich aus, egal wie viele Werke die dort aufstellen, da werden die dortigen Hersteller den Markt dominieren.
 
Finde ihn gut. Bei Audi ist langsam das immer wiederkehrende, leicht geänderte Design ermüdend und gähnend langweilig. Das Gesicht von Audi bedarf an Verbesserungen und Neuerungen. Aber die kommen halt damit wieder mal viel zu spät um die Ecke, da sind die Chinesen jetzt schon dort, wo Audi in 2-3 Jahren hin will. Siehe Fahrzeuge von BYD, NIO, XIAOMI.
 
Mal wieder nur Designer und CEO Sprache und am Ende kauft es wieder keiner. Auch, wenn es bei den Herstellern auf der Uhr kurz vor 12 steht, die können einfach nicht aus ihrer Haut und von ihrem hohen Ross.
 
usernamehere schrieb:
Hat optisch, innen wie außen, auch einfach nichts mehr mit einem Audi zu tun.
Wenn ich das richtig verstehe ist das die idee, unser Geschmack passt nicht mehr so ganz nach China.
Ich denke der Ansatz was spezielles für den chinesischen markt zu bieten statt die normale Flotte immer weiter für den Markt anzupassen kann durchaus funktionieren.

fej1965 schrieb:
Siehe Fahrzeuge von BYD, NIO, XIAOMI.
Die haben reichlich eigene Baustellen, auf dem Papier sieht ein NIO z.B klasse aus aber so richtig ausgereift und fertig sind auch die Autos noch lange nicht.
 
masterjost schrieb:
Teil 1 Stimme ich zu, Teil zwei ist Stammtischgerede. Wenn man fragt was genau die Chinesen uns voraus haben und wo wir angeblich schlechter sind gibt's nie eine konkrete Antwort.
Wo China uns voraus ist? Im Umsetzen von so ziemlich allem. Das ist aber nicht zwangsweise was gutes, da sind wir und vermutlich einig, aber bremst halt den Fortschritt in dem Fall.
Ebenso das Thema Akku und Batterien, Stichwort VARTA, z.B.

Was fehlt ist ein EAuto für um die 30.000 € mit "Vollaustattung" das seine 400 km weit kommt, da reichen dann auch die 200 ElektroPS...ein neuer Seat Leon FR mit dem was ich so mag kostet in der eHybrid Variante um die 40k Liste, das in Elektro, dann bei nem Realpreis von 35.000 €...das wärs...
 
MasterLT schrieb:
BYD hat ein Hybrid Modell, dass bis 2000km Reichweite bietet und Toyota wird in ihren zukünftigen Modellen auf BYD Technologie setzen.
Vor allem sind es sinnvolle Hybride mit Verbrenner als Unterstützungsaggregat und nicht umgekehrt. Der halbgare Mist der deutschen Autobauer war doch nur dafür da um kostengünstig mit Minimalaufwand die Flottengrenzwerte zu halten. Niemand hatte die Absicht PHEV als günstige und überlegen Alternative zum Vollstromer zu entwickeln. Jetzt explodiert der Absatz in China und unsere Konzerne schauen in die Röhre.
 
masterjost schrieb:
Ja, denn wieder scheinst du nicht auf das Szenario zu schauen. Mercedes bietet autonomes fahren wenn: man auf einem Highway ist, man in Kalifornien ist, man einen Vordermann hat, man maximal 60 kmh fährt, man nicht schläft und nicht den Sitz verlässt, man innerhalb von 15 sekunden wieder das Steuer übernehmen kann.

Das ist kein autonomes Fahren und das Mercedes es so bezeichnest ist lächerlich. Da ist Waymo viel weiter und Tesla mit seiner FSD Beta in China und den USA ebenfalls. Hier natürlich nicht, die EU muss ja mehr regulieren.
masterjost schrieb:
Bei mir 5,5l, deutsche Fachwerkstatt, deutsches Öl, deutsches Fahrzeug (irrelevant in dem Fall), seriös mit Rechnung und allem drum und dran. 100€ ....
Was immernoch viel Geld ist. Und wahrscheinlich keine Inspektion beinhaltet hat?
masterjost schrieb:
Übrigens könnte ich jetzt auch Videos posten von Tesla dessen Kameras Hindernisse nicht erkennt, welche jedes Lidar anderer Hersteller problemlos erfasst, oder Videos vom Herrn Bloch, der sich zum Vorurteil äußert chinesische Software gleich gut, deutsche Software gleich schlecht.
Natürlich könntest du das. Nur ist es nunmal so dass Individualversagen oder regelmäßig wiederholendes Versagen in einer Testreihe was anderes sind.
Und hier versagen deutsche Hersteller nunmal, reproduzierbar. Während Chinesen und Tesla dies deutlich besser hinkriegen.
masterjost schrieb:
Es gibt auch genügend Videos zu den anfallenden Kosten bei Inspektionen von Elektroautos. Klar ich muss das alles nicht machen, muss ich beim Verbrenner aber auch nicht.
Nur dass es bei vielen Elektroautos viele Inspektionen garnicht mehr gibt, da technisch viel weniger Komplex und viel weniger anfällig. Elektrofahrzeuge sind die überlegenere Technik, das müssen auch deutsche Autohersteller langsam verstehen.
masterjost schrieb:
Hier geht's aber scheinbar um Rechthaberei und das ist mir zu doof. Ich hab versucht technische Fakten zu liefern.
Ich sehe bei dir keine Fakten. Ich sehe bei dir ein blindes Anfeuern der deutschen AUtoindustrie, welche sich ihr Versagen und ihre aktuelle Marktsituation redlich verdient hat.
masterjost schrieb:
Z.b. dass hier Jobs verloren gehen, die dann ein Chinese übernimmt. Mag einen nicht interessieren, wenn man selber nicht direkt betroffen ist. Da freut man sich dann dass alles schön billig ist. Irgendwo ist das ja sogar menschlich.
Willkommen in einer globalisierten Welt. Wenn andere es besser und billiger können, kauft man halt bei denen. Wir sind nicht mehr die besten Automobilhersteller. So einfach ist das.
 
Uff, ist das hässlich. Ich fahre selber einen Audi C7 und bin sehr zufrieden, aber was die so seit einigen Jahren rausbringen.... wundert mich nicht das der Laden langsam pleite geht.
 
Staubwedel schrieb:
Du bist in einer anderen Firma :)

Ich arbeite nicht in einer deutschen Firma und bin eigentlich ganz froh dass diese Firma zumindest in den letzten 10 Jahren nicht alles aber vieles hier aufrecht erhält. Ob das bis zu meiner Rente reicht, kA

Verlagert wurde bis auf die Fertigung bisher eher wenig, aber die Zukunft kann ich auch nicht vorhersagen

Das schnelle Geld ist für CEOs und den Vorstand eh wichtiger als soziale Verantwortung.

Aber das sie in China in Zukunft den großen Reibach machen wie in der Vergangenheit schließe ich aus, egal wie viele Werke die dort aufstellen, da werden die dortigen Hersteller den Markt dominieren.
jo, wahr schon wahrscheinlich das es nicht die selbe Firma ist, aber das zeigt, dass ihr in diesem Trend wahrscheinlich einfach noch hinten dran seid :)
Bei uns war der Gedanke ähnlich: ist ja "nur" die Fertigung. Dann folgt der Muster/Prototypenbau und dann fragt das Management irgendwann warum ich eigentlich R&D hier brauche wenn ich weder Fertigung noch Protobau am Standort habe. Ich hoffe bei euch läuft es anders, aber wenn ich sonst so auf unsere Marktbegleiter schaue, war die Idee und Umsetztung leider immer ähnlich...
 
Gigaherz schrieb:
...nennt sich Identität. Darauf bauen Marken auf. Und nicht indem man die gleichen 0815 POS Designs wie die Konkurrenz raushaut. Das will keiner haben. So eine Zielgruppe gibt es nicht.
Ich sehe bei dem Fahrzeug noch genug Audi-Identität. Sie ist einfach nur anders.

Warum hat man denn in Asien so Absatzprobleme? Richtig, weil man unter anderem versucht, unsere Vorstellung von Design (klassisch Audi) dort auf dem Markt zu positionieren und damit scheitert.

Was bringt Dir ein Elektro-Audi 80 Avant, wenn den dort einfach keiner will? Genau dieses Denken hat doch Audi mit dem Rücken zur Wand gebracht.

Analoge Technik, die hier alle wollen, klassisches Design, bodenständige Elektroantriebe.

Was wollen die Chinesen?

Günstige Fahrzeuge mit viel Leistung, alles digitalisiert mit Pokemon Design.

Von daher muss man neue Wege bestreiten, Identität hin, oder her.

Lieber so ein Fahrzeug auf den Markt bringen und Arbeitsplätze sichern, als irgendeine Design-Ikone, die sich nicht verkaufen lässt.
 
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Botcruscher schrieb:
Niemand hatte die Absicht PHEV als günstige und überlegen Alternative zum Vollstromer zu entwickeln.
Natürlich nicht das war immer als brücken Technologie gedacht, das Range extendier Konzept hat sowohl GM als auch BMW schon vor Jahren angeboten und es hat keiner gekauft.
 
Das ist kein Audi, das ist ein SAIC China Bomber mit "AUDI" Schriftzug; absolut gar nichts an diesem Auto ist von Audi, auch nicht das "AUDI OS". Wahrscheinlich bekommen sie einen niedrigen Pauschalbetrag für jedes
von SAIC verkaufte Auto.
 
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LikeHike schrieb:
Nur dass es bei vielen Elektroautos viele Inspektionen garnicht mehr gibt, da technisch viel weniger Komplex und viel weniger anfällig. Elektrofahrzeuge sind die überlegenere Technik, das müssen auch deutsche Autohersteller langsam verstehen.
Für Normalo entfällt der Ölwechsel bis jemand mal an das Getriebe denkt. Dafür fängt der Spaß mit dem Fahrwerk und dem Akku/Emotoren im mittleren Alter erst richtig an. Wir können gerne eine Wirtschaftlichkeitsanalyse gegen meinen Vectra C BJ 2007 machen (hat gerade frisch TÜV, Service und einen neuen Mittelschaldämpfer für 350€). Der Witz in den angeblich so günstigen Wartungskosten für 10 Jahre alte E-Autos wird durch den enormen Wertverlust und die danach komplett offene Lebensdauer kompensiert. Bei 10 Jahren hat das Auto übrigens den Durschnitt der deutschen Fahrzeugflotte erreicht und muss noch weitere 10 Jahre halten damit dies so bleibt!
Ich lasse mich für den gesamten Lebenszyklus gerne überzeugen.

BOBderBAGGER schrieb:
Natürlich nicht das war immer als brücken Technologie gedacht, das Range extendier Konzept hat sowohl GM als auch BMW schon vor Jahren angeboten und es hat keiner gekauft.
Bei der Preisgestaltung logisch. Dazu sagenhafte 9l Treibstoff im Tank.
 
K1LL3RC0W schrieb:
Das ist eine sehr einfache Sicht, die man schnell haben kann, wenn man die amerikanische Wirtschaft nicht versteht.
Schlussendlich sagst du aber auch das gleiche.

K1LL3RC0W schrieb:
Aber ohne eigene Industrie im Rücken, kann eine Wirtschaft auf Dauer nicht ihren Standard halten. Arbeitsplätze fehlen.
Im Industrieland Deutschland sind etwa 23 % der Beschäftigten in der Industrie, in den USA 20 %. Für den Arbeitsmarkt ist der Dienstleistungssektor deutlich wichtiger.

BTW, früher waren 90% der Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt. Heute sind es <2 %. Wirtschaftssektoren wandeln sich.

K1LL3RC0W schrieb:
Der Konsum lässt nach und zieht den Dienstleistungssektor mit hinunter.
Kein Argmuent. Davon wäre auch die Industrie betroffen.

K1LL3RC0W schrieb:
Daher die Zölle, um wieder Industrie in den USA zu fördern und (neu) aufzubauen.
QED

K1LL3RC0W schrieb:
Wird natürlich in den Medien nicht so dargestellt, weil dort entweder Wirtschaftsexperten fehlen oder absichtlich anti-amerikanische Ansichten bevorzugt werden.
Das stimmt nicht. Es wird überall gesagt, dass er mit den Zöllen Onshoring erzwingen will. Diese Idee an sich wird ja auch nicht kritisiert, sondern die Art (besser: Willkür) wie die Zölle beschlossen wurden und wie er internationale Partner behandelt (besser: misshandelt).

K1LL3RC0W schrieb:
Ein wenig "make Germany great again" würde hier auch ganz gut tun.
Dafür ist Deutschland zu klein und als Exportnation zu abhängig von der Welt. Selbst Trump muss immer wider zurückrudern.

K1LL3RC0W schrieb:
Man macht aus Marken, die Alleinstellungsmerkmale haben, austauschbare Güter. Dabei war und ist das eigentlich immer die Stärke der deutschen Autos gewesen.
Leider funktionierte das noch nie. Jeder Markt hat andere Ansprüche. Schau mal, was die Japaner in Japan und den USA verkaufen. Komplett unterschiedliche Modell. Auf der einen Seite Keicars mit 64 PS und auf der anderen fette Pick-ups, auf deren Ladefläche ein Keicar passt. Und kennst du den VW Lavida, VWs drittmeistverkauftes Automodell noch vor dem Golf? Den gibt es nur in China.

K1LL3RC0W schrieb:
Warum sollte man, diesen AUDI kaufen, wenn er doch aussieht wie jedes x-beliebige China-E-Auto?
Frag dessen Zielgruppe, die aufstrebende chinesische Mittel- und Oberschicht. Übrigens ein Markt, der deutlich größer ist als Deutschland. VW verkauft nicht umsonst doppelt so viele Autos in China wie in Europa.
 
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