News AUDI E5 Sportback: Mit dieser Technik will Audi in China Käufer anlocken

HAse_ONE schrieb:
Das fragst du dich ernsthaft? Es geht in der heutigen Marktwirtschaft nur noch um Gewinnmaximierung. "Neue Rezeptur" Shrinkflation etc. Besonders bei Firmen, die an der Börse sind. Die meisten Aktionären ist der Ruf, die Kunden etc. erstmal völlig egal, die denken nur an den Kurzfristigen Gewinn.
Ja ich kenne diese Problematik. Aber da gibt es den Aufsichtsrat. Der eben daran interessiert ist langfristig erfolgreich zu sein mit dem Unternehmen.
Da hat sicherlich die Arroganz der Deutschen Autohersteller reingespielt. Das man die besten Autos baut.
Und dann dieser Irrglaube das der Verbrenner auch noch in 100 Jahren das Maß der Dinge sein wird.
 
Ich weiß nicht, aber mir gefallen die neuen Designs der Hersteller mit den schmalen Scheinwerfern, die durch LED und/oder Lasertechnik nun mal nur noch so klein sein müssen. Und ich freue mich auch auf die Neue Klasse bei BMW. Aber ich gehöre auch auch nicht zur "Voll fett E36 beste BMW" Fraktion, auch wenn ich ein Gen Xler bin. Ein paar haptische Knöpfe dürften es zwar noch sein, aber Fahrlehrer haben vor gut zehn Jahren schon bemängelt, dass sich alle, die mit iPhone und Co. aufgewachsen sind, sich mit mechanischen Tastern schwertun. Das ist nur konsequent, wenn man sieht, dass auf Twitch und Co mittlerweile sogar Marken wie "Ralph Lauren" oder "AIDA" Werbung machen, weil sie dort ihre zukünftige Kundschaft sehen. Und natürlich sind die Touchscreens an der Stelle auch kostengünstiger (trotz stärkerer Spezifikation hinsichtlich Temperaturen und Co.), als sich mit mehreren Lieferanten rumzuschlagen, warum mal wieder die billig eingekauften Taster wabbelig sind und sich komisch anfassen. ;)
 
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Azghul0815 schrieb:
Ich nutz auch noch meinen 486er recht zuverlässig ;)
Du machst dich gerade selbst lächerlich.
Einen Rechner im Alter eines i3 könnte man allerdings durchaus noch sinnvoll verwenden, wenn der Anwendungsfall passt. Beim Auto ist dies von A nach B kommen, fertig.
Azghul0815 schrieb:
Ich glaube das ist die Frage...aktuell würde ich fast direkt einen Xiaomi SU7 kaufen...zwar fast ne 1:1 Taycan Kopie und die Bremsen gehören überarbeitet, aber Holla die Waldfee...für ein erstes Auto nen richtiges Geschoss...
Ich fasse zusammen: " das Auto ist super, naja die Bremsen sind halt so scheiße, dass man in die Wand fährt. Is ja nicht schlimm. Wer braucht schon Bremsen. "

Das passiert wenn man wenig technisches Verständnis hat und sein Wissen aus 1-2 YouTube Videos bezieht.
Azghul0815 schrieb:
Ja? und was hat ein normaler 3er oder ein Golf zu dem Zeitpunkt gekostet und die Reichweite?
40k 2013 sind heute ca. 52k €. Was kostet ein BYD Dolphin?
Du verlinkst ernsthaft gebrauchte Fahrzeuge als Vergleich zum Neupreis eines anderen? Ohne es geprüft zu haben denke ich sogar dass du im i3 erheblich mehr Platz hast als im Dolphin und trotzdem kostet der GEBRAUCHT 30.000€
Btw. Ein 3er oder Golf waren auch damals schon problemlos für 40k+€ zu erwerben.

Außerdem stehen hier 450km BYD gegen rund 300km BMW....sind das Lichtjahre? 12 Jahre später.....naja....
 
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masterjost schrieb:
Ich fasse zusammen: " das Auto ist super, naja die Bremsen sind halt so scheiße, dass man in die Wand fährt. Is ja nicht schlimm. Wer braucht schon Bremsen. "

Das passiert wenn man wenig technisches Verständnis hat und sein wissen aus 1-2 YouTube Videos bezieht.
...
Klassisches Eigentor, da Bremsenprobleme auf Rennstrecken aufgetreten sind (also maßlose Übertreibung deinerseits) - und da ist Xiaomi nicht allein
 
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Taxxor schrieb:
Wie viel Nachhaltiger als ein Auto über 30 Jahre zu nutzen, willst du es denn noch?
Das ist leider ein fataler Irrglaube, zumindest bei einem Verbrenner.

Taxxor schrieb:
Wie viele Ressourcen wir sparen würden, wenn jeder sein Auto mal mindestens 15 Jahre nutzen würde
In der heutigen Zeit, in der ein neues E-Auto bereits nach 40.000km eine bessere Bilanz hat würden wir tatsächlich fast nichts sparen. Wie gesagt, es ist fast alles besser als jahrelang unwiederbringlich Öl zu verbrennen. Vor allem mit so einem alten ineffizienten Auto.

masterjost schrieb:
Die Produktion eines neuen Elektroautos verschlingt (wie beim Verbrenner auch) Unmengen Ressourcen im Vergleich zu dem "bisschen" Öl was er verbrennt.
Leider nicht. Die Herstellung von Öl, Kraftstoff, Ersatzteilen, Verbrauchsmaterialien, deren Transport und Entsorgung verschlingt ein Vielfaches. Noch dazu: Je älter das Auto, desdo höher die Schadstoffemission, d.h. je früher wäre ein neues E-Auto besser in der Bilanz.

masterjost schrieb:
Zumal ja immer suggeriert wird ein E-Auto fährt mit Luft und Liebe. Es wird sicher mal die Zukunft sein, aber stand jetzt fährt ein E-Auto doch noch sehr sehr oft mit Atom und Kohlestrom.
Wo wird das suggeriert? Und der letzte Satz ist leider Quatsch. Der Anteil an Atomstrom liegt bei nicht mal 2%.
Kohlestrom bei ca. 25%. Das ist nicht sehr sehr oft. Und was viele bei der Stromerzeugung vergessen: Ein Verbrenner braucht 3 mal mehr Strom als ein Elektroauto. Wollte man also Strom sparen müsste man eher Verbrenner abschaffen statt E-Autos. Damit wäre ein E-Auto selbst mit 100% Kohlestrom besser als ein Verbrenner.
 
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Kadett_Pirx schrieb:
Klassisches Eigentor, da Bremsenprobleme auf Rennstrecken aufgetreten sind (also maßlose Übertreibung deinerseits) - und da ist Xiaomi nicht allein
Nein kein klassisches Eigentor. Mir ist das bewusst, dass du jede normale Bremse auf der Rennstrecke nach ner Viertelstunde durch bekommst. Es war aufs Zitat bezogen, dass die Bremsen überarbeitet gehören. So schlecht wie in den YouTube Videos ist die Bremse dort nämlich nicht. Wenns keine billige Kopie ist, sind das zumindest bei der Variante mit der hohen Leistung sogar Bremsen eines namhaften europäischen Herstellers.
 
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Wir müssen etwas an unseren Autos Ändern oder Verbessern damit wir Kunden ansprechen.
Lass mal, statt der Ringe, AUDI ins Lenkrad packen
Der hohe Rat der BWLer war begeistert.

Audi, Vorsprung durch Technik oder so :headshot:
 
Drummermatze schrieb:
In der heutigen Zeit, in der ein neues E-Auto bereits nach 40.000km eine bessere Bilanz hat würden wir tatsächlich fast nichts sparen. Wie gesagt, es ist fast alles besser als jahrelang unwiederbringlich Öl zu verbrennen. Vor allem mit so einem alten ineffizienten Auto.
Naja ich will nicht streiten. Da hast du sicher Studien zu. Die günstigsten seriösen die ich kenne gehen bei 100.000km los.
Drummermatze schrieb:
Leider nicht. Die Herstellung von Öl, Kraftstoff, Ersatzteilen, Verbrauchsmaterialien, deren Transport und Entsorgung verschlingt ein Vielfaches. Noch dazu: Je älter das Auto, desdo höher die Schadstoffemission, d.h. je früher wäre ein neues E-Auto besser in der Bilanz.
"Die Bilanz" heißt genau was? CO2 sicher nicht. Hatte schon mehrere Autos mit denen ich deutlich über 300.000km gefahren bin. Mehrverbrauch zu weit unter 100.000km gleich null. Weder bei Sprit noch bei Öl.

Btw. Bis auf Motoröl und Kraftstoff hast du die gleichen Verschleißteile im E-Auto...Zahnriemen usw mal ausgeklammert. Reifen halten meist sogar deutlich weniger lang beim E-Auto. Vieles ist deutlich mehr belastet, weil ein E-Auto im Vergleich deutlich mehr wiegt.

Drummermatze schrieb:
Wo wird das suggeriert? Und der letzte Satz ist leider Quatsch. Der Anteil an Atomstrom liegt bei nicht mal 2%.
Kohlestrom bei ca. 25%

Ok laut Statistischem Bundesamt waren 2024 rund 40% des Stroms nicht erneuerbar. Wann wird vermehrt geladen? Nachts. Da fällt Sonnenergie dann schonmal raus.

Drummermatze schrieb:
. Das ist nicht sehr sehr oft. Und was viele bei der Stromerzeugung vergessen: Ein Verbrenner braucht 3 mal mehr Strom als ein Elektroauto. Wollte man also Strom sparen müsste man eher Verbrenner abschaffen statt E-Autos. Damit wäre ein E-Auto selbst mit 100% Kohlestrom besser als ein Verbrenner.
Klär uns auf wann der Verbrenner 3x mehr STROM braucht? Oder meinst du Energie?


Und nicht falsch verstehen, ich bin nicht Anti-E-Auto.
 
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Drummermatze schrieb:
Ein Verbrenner braucht 3 mal mehr Strom als ein Elektroauto.
Energie, nicht Strom.

Grundsätzlich hast du aber recht, ein Auto mit Kohlestrom zu laden wäre immer noch ökologisch sinnvoller als einen Verbrenner zu fahren, aber der Abstand sinkt dann recht stark.
Im Prinzip aber auch nicht so relevant. Von Frühjahr bis Herbst kann man ein E-Auro quasi ausschließlich mit erneuerbaren Energien bewegen. Nur im Winter wird das halt schwierig da Solarstrom fast wegfällt und Windenergie das nicht komplett auffangen kann. Im Gegensatz zu Ländern wie Norwegen die ihre Energie hauptsächlich aus Wasserkraft beziehen haben wir halt aktuell nicht viel mehr als Sonne und Wind und müssen daher fossile Kraftwerke anschmeißen wenn es mal knapp wird. An einer wetterunabgängigen, krisensicheren nachhaltigen Energieversorgung zu arbeiten wird eine der wichtigsten und größten Aufgaben der nahen Zukunft, wenn wir von fossilen Brennstoffen wegwollen. Denn wir brauchen dafür viel Strom, egal ob Heizung, Verkehr...Die Prozesse werden zwar effizienter (Wärmepumpe statt Gasheizung, E-Fahrzeug statt Verbrenner), aber benötigen trotzdem noch Energie.
 
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spricht mich bzgl. design absolut an :)
Wenn die Technik dahinter auch passt und ich mal wieder Kohle hätte (wobei, so ein Auto leased man doch, oder?!) könnte ich mir sehr gut vorstellen meinen inzwischen 11 Jahre alten Skoda Octavia RS damit zu ersetzten. Doof nur, dass der nur für China geplant ist...
 
DrAgOnBaLlOnE schrieb:
Nichts, aber auch rein gar nichts an diesem Fahrzeug spricht mich an oder erinnert mich an einen Audi.
Du gehörst wohl kaum zur Zielgruppe. Dir muss es nicht gefallen.
 
Das hat mein NIO ET7 Taxi auch alles, also für mich nix neues.
 

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Das mit dem gefallen ist so eine Sache. Angeblich ist es ja immer der Geschmack der Chinesen, nur kaufen die so hässliche und überteuerte Gurken eben auch nicht. Die Gewinner BYD und Xiaomi setzen gegenüber der Geschmacksverirrung von Audi auf ein geradezu klassisches Design.
 
"Der E5 Sportback nutzt eine 800-Volt-Architektur und soll mit einer Batteriekapazität von bis zu 100 kWh eine maximale Reichweite von 770 km erreichen"

Der Lachs wird keine 400 Kilometer weit kommen 🤣
 
masterjost schrieb:
Du verlinkst ernsthaft gebrauchte Fahrzeuge als Vergleich zum Neupreis eines anderen?
Ich hab auf die schneller Google bemüht und die ersten Hits hatten 50km gelaufen, was für mich ein Neuwagen Indiz war, aber ja. Händler Liste wäre besser gewesen. Stimme dir zu und der Dolphin kommt am ehesten an den I3 ran.

Aber selbst jetzt waren 50k für so ein Auto Wucher....wer soll sich denn sowas leisten ausser Techverliebte mit gut gefülltem Geldbeutel. Bei den Chinesen gibt's die Dinger quasi immer in Vollausstattung.

Der Markt in China boomed und das da die europäischen Konzerne was abhaben wollen ist doch klar.
Schaut doch mal den SU7 an, Neuwagen Import liegt bei 70k. Dafür kriegst du ein Auto mit 520 KM Reichweite und 600 PS, das krasse Rundenzeiten auf dem Ring schafft. Brauch auch keiner, aber was kostest etwas vergleichbares aus D?

Ja deutsche Löhne müssen bezahlt werden, aber wer produziert hier denn überhaupt noch...

Wenn ich mir aktuell ein Auto kaufen würde, sehr wahrscheinlich ein Elektro, aber welches? Keine Ahnung. Ich will eigentlich nen Kombi wegen Kind und kein SUV. So nen Sportsback wäre schon top...gibt's halt leider kaum.
 
t3chn0 schrieb:
Dieses ewig gestrige,
...nennt sich Identität. Darauf bauen Marken auf. Und nicht indem man die gleichen 0815 POS Designs wie die Konkurrenz raushaut. Das will keiner haben. So eine Zielgruppe gibt es nicht.
 
Kommando schrieb:
Das es immer noch Leute gibt, die das glauben...
das es noch immer Leute gibt die denken sie wissen alles besser ...

Ich arbeite auch in einem internationalen Unternehmen, entwickelt wird viel in Deutschland, Frankreich, USA, produziert wird aber hauptsächlich in China und Indonesien.

Selbst Hardware die dann nur in China und ähnlichen Ländern verkauft wird wird nicht dort entwickelt.

Was E-Autos betrifft, da sind die in China entwickelten Autos auch in Teilbereichen recht gut, aber abseits von den ganzen Software-Spielereien sind deutsche Autos immer noch in vielen Punkten besser.

Auch wenn die Titelseiten diverser Autozeitschriften immer mit Schlagzeilen kommen "Dieser Chinese schlägt die deutschen Autos".

canada schrieb:
Wieso müssen Elektro-Autos immer so hässlich aussehen, innen wie außen? Hat das einen Grund wieso die Designs so anders sein müssen?
Ist einmal der Generation Smartphone (nur Touch, bloß keine Tasten, großer Bildschirm) aber letztlich hauptsächlich chinesischen Anforderungen geschuldet.

Sieht man auch an Dingern wie BMW 7er und iX/XM, hier werden es immer Exoten sein weil es den Geschmack hier nicht trifft.

Leider haben die deutschen Autobauer noch nicht verstanden dass der Chinamarkt für sie verloren ist und sie wieder für Europa und Nordamerika designen sollten
 
ThePlayer schrieb:
Wow das "Audi-DNA mit chinesischer Innovation" ist doch so peinlich für Audi. Überhaupt für einen Deutschen Autobauer.
Das ist doch eine Bankrott Erklärung der Marke.

Das gestehen sie sich mit diesem Rebranding eh komplett ein. "Audi" ist in China gescheitert.
 
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Was leider oft nicht bedacht wird ist das unsere deutschen Hersteller schon lange nicht mehr für den deutschen Markt produzieren. Unser Markt ist für die komplett uninteressant. A haben wir hier einfach viel zu wenig Neuwagenkäufer und B ist unsere Bevölkerung nicht so groß das es sich lohnt speziell für den deutschen Markt zu entwickeln bzw. herzustellen.
Der asiatische Raum und amerikanische Raum sind die Kühe die gemolken werden, wenns den passt. Wir sind leider komplett uninteressant. Wo außer in Deutschland ist der Kombi ein Verkaufsschlager ? Genauso wie der Diesel Motor. Wenn die Hersteller speziell für den deutschen Markt entwickeln sollten werden sie Untergehen.
Klar trifft es nicht unseren Geschmack, meinen ja auch nicht. Aber leider Gottes müssen in unserer Industrie die Löhne bezahlt werden und daher müssen wir das so akzeptieren ob wir wollen oder nicht.
 
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