Auf der suche nach einer guten Kamera

Geiles Bild, shagnar.
Man muss allerdings auch klar sagen, dass es natürlich, wie bei den DSLRs, bei den EVFs ebenfalls qualitative Unterschiede gibt und man sich definitiv mit dem eigenen Auge Überzeugen sollte, was einem gefällt. Mit dem EVF der GX80 z.B. würde ich nicht glücklich werden. Er ist klein, in 16:9 und die Feld-Sequenz-Display-Technik in dem Ding macht mich kirre, weil ich bei jeder Augenbewegung ein rotes o. blaues o. grünes Flackern wahr nehme.
Habe mir zu meiner PL7 den VF-4 gekauft um das gleiche Bild wie auf meiner E-M1 zu haben. Wege gibt es also.

Neulich war Moses mit einer Nikon D5100 und einer D750 bei mir. Den Sucher der D5100 wollt ich nicht in dunklen Umgebungen nutzen müssen.
 
Vielen Dank pcpanik. :) Mit dem Sucher hast du natürlich recht. Ich hatte kurz die A7II und wurde mit der auch nicht warm, weshalb sie nach ca. 1 Monat wieder gehen musste. Gerade auch das Bedienkonzept konnte mich nicht überzeugen und wegen des Suchers wäre ich beinahe bei meiner DSLR-Ausrüstung geblieben, obwohl ich die Schlepperei wirklich nicht mehr wollte. Immer musste was zu Hause bleiben und irgendwann dann schmerzte der Rücken, oder das Handgelenk...:freak:

Für diejenigen, die es interessiert... ;)

Natürlich fehlen hier nochmals 10-15% reine Bildqualität zu meiner "alten" 5D3. Jedoch war ich da in ähnlichen Situationen mit dem EF 135/2L und seiner teils bereits zu geringen Schärfentiefe schon manchmal etwas limitiert. Da muss man schnell einmal abblenden, verliert Licht/Geschwindigkeit und/oder die ISO geht zu lasten der Bildqualität hoch. Dabei schwindet je nach Betrachtungsweise der Vorteil des grösseren Sensors wieder etwas, oder er kann seine Stärken bei höherer ISO ausspielen. das EF 135/2L habe ich jetzt durch das M-ZUIKO 75/1.8 (150mm KB) ersetzt, was mir etwas mehr Licht auf den Sensor bringt, aber dennoch nicht zu knapp ist, was die Schärfentiefe anbelangt.

Mit dem M-ZUIKO 40-150/2.8 Pro (KB 80-300mm f/2.8) hatte ich zwar "nur" Blende 2.8, diese ist aber bereits knackscharf und entspricht einer KB-equivalenten Schärfentiefe von f/5.6. Das ist mir eben wichtig, da ich gerne den ganzen Künstler inkl. Gitarre scharf habe und für mich Freistellung nicht das einzige Bildgestaltungsmittel ist, wie für viele andere Fotografen. Bis vor Kurzem erledigte dieser Job noch das 70-200/2.8 IS II, was wirklich ein Traumobjektiv ist, aber eben grössen- und gewichtstechnisch auch ein "Super-Trümmer" ist!

So, schluss mit dem technischen "Gesabbel", da tuhe ich mich immer schwer damit. :lol:
 
Ich war eben auf der homepage von sony. So bin ich auf die sony rx10 iii aufmerksam geworden. Was haltet ihr von der Kamera?
Gibt es günstigere alternativen oder könnte man auch die als Möglichkeit betrachten wenn man vom budget hinweg sieht. :rolleyes:
 
Ist halt ein anderes Konzept. Bridge eben. Du kaufst wie sie ist und benutzt sie wie sie ist. Mit all ihren Vor- und Nachteilen. Du lebst halt mit der Optik und dem was sie kann.
Ist aber ebenfalls eine gute Möglichkeit eben weil man alles dabei hat und das bei einem noch immer qualitativ gutem 1" Sensor.
Allerdings wurde von Chris Nichols vom Camerastore (Canada) diverses kritisiert, sodass sich die Frage stellt, ob es nicht besser wäre entweder die Panasonic FZ1000 zu nehmen oder auf die lange Brennweite zu verzichten und zur RX10 ii zu greifen.
Such mal auf YouTube nach "TheCamerastore TV" und schau Dir die drei Videos zu FZ1000, RX10 ii und RX 10 iii an.

Man kann mit so einer Bridge sicherlich sehr glücklich werden.

P.S. für spannende Fotos reicht manchmal auch ne Kompaktknipse.
Technik ist lediglich eine Vergrößerung der möglichen Optionen.
https://www.computerbase.de/forum/t...1-post-beachten.1326516/page-29#post-18950099 Wurde mit einer Kompakten Reisezoom Kamera gemacht. Qualitativ also eher weit hinten in der Fotografie-Nahrungskette. Dennoch ist es bei flickr im "InExplore" gelandet weil der Inhalt offensichtlich gefällt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn eine Bridge-Kamera gesucht wird, geht meine Stimme für die FZ1000. In dem Fall bin ich der Meinung, dass der Telebereich eher unnötig ist, und würde auch zu einer DSLR oder spiegellosen Kamera raten.

DSLR: Nikon D3300, Nikon D5300 (die D5500 hat wenige Vorteile und kostet 170€ mehr), Canon 100D, Canon 750D. Das Kit-Objektiv kann man z.B. mit dem Sigma 17-70mm Contemporary ersetzen (d.h. Gehäuse und Objektiv separat kaufen). Wenn die 17mm zu eng sind, gibt es einige gute UWW: Sigma 10-20mm f/3.5 oder f/4-5.6, Tokina 11-16mm f/2.8, für Canon auch das 10-22mm. Festbrennweiten für Porträts: wenn einem das Aussehen der 35er gefällt, gibt es bei Nikon das günstige 35mm f/1.8G DX. Günstige 50er f/1.8 gibt es sowohl bei Nikon, als auch bei Canon, 85er auch.

Spiegellose Kamera: Als Besitzer der A5100 würde ich sie nur dann empfehlen, wenn man absolut sicher ist, dass man den EVF nicht braucht. Die A6000 ist generell die Go-To-Kamera in dieser Klasse. Das kleinere Kit-Objektiv (16-50) ist sehr leicht und kompakt, aber auch nicht besonders gut im WW-Bereich. Festbrennweiten gibt es dafür von Sony, die lichtstark und mit OS sind. Alternativ gibt es die günstige DN Serie von Sigma - 19, 30 und 60mm f/2.8, die optisch sehr gut und auch ziemlich günstig sind (neu ca. 160€, 2. Hand ab und zu unter 100€). Eine Ausnahme ist das Sigma 30mm f/1.4 DN Contemporary, das seit einigen Wochen auf dem Markt ist.

Generell ist eine DSLR besser, wenn man mehr als 200mm braucht (oder Bridge). Es gibt natürlich Adapter, mit denen man Teleobjektive an den spiegellosen Kameras benutzen kann, aber meiner Meinung nach sind sie viel zu unbequem.

Das sind meine Erfahrungen, deswegen habe ich keine Kameras anderer Marken vorgeschlagen.

Meine Empfehlung um 700€ wäre:
- DSLR: Nikon D3300 + Sigma 10-20mm f/4-5.6 + 50mm f/1.8G
- Mirrorless: Sony A6000 + Samyang 12mm f/2 + Sigma 30mm f/2.8 + Sigma 60mm f/2.8
 
Generell ist eine DSLR besser, wenn man mehr als 200mm braucht

Wie kommst Du darauf? Und was meinst Du mit "generell"? Dieser Pauschalierung kann ich nicht zustimmen.
1) warum sollte eine Spiegellose nicht der DSLR ebenbürtig sein?
2) wenn Du auf den größeren Sensor ansprichst hat shagrath bereits bewiesen, dass das nicht immer von Vorteil ist.
Zudem lassen sich mit kleineren Sensoren größere Brennweiten einfacher und mit weniger Gewicht realisieren und zudem besser stabilisieren. Weil weniger Trägheitsmasse bewegt werden muss. Wüsste kaum einen echten Grund warum man ab 200mm mit der "DSLR" besser da stünde als mit anderen Systemen.
 
cutedonkey schrieb:
Generell ist eine DSLR besser, wenn man mehr als 200mm braucht (oder Bridge). Es gibt natürlich Adapter, mit denen man Teleobjektive an den spiegellosen Kameras benutzen kann, aber meiner Meinung nach sind sie viel zu unbequem.

Interessante Aussage...

Ich nehme mal an, dass Grösse, Gewicht, Preis und dein "Durchaltevermögen" beim freihändigen Fotografieren überhaupt keine Rolle spielen? Moment mal... was ist aber wenn in einem sinnvollen Verhältnis schrumpft? [KLICKMICH] :evillol: Aha... ;)
 
Komm schon 800mm ist ja an einer Systemkamera eine absolute Ausnahme

es ist bestenfalls plakativ.

Fakt ist, alle Systeme haben ihre vor und Nachteile. Ich mag den Sucher meiner D7100 und möchte nicht tauschen. Für meine Art der Fotografie passt das am besten. Jeder hat seine Vorlieben. Es ist also müßig ein oder das andere System schlecht zu reden
 
Beama schrieb:
Komm schon 800mm ist ja an einer Systemkamera eine absolute Ausnahme

es ist bestenfalls plakativ.

Du meintest wohl, dass 800mm am KB eine absolute Ausnahme sind? Mittlerweile "rennen" wohl deutlich mehr Leute mit dem neuen PanaLeica herum, als welche mit dem EF 800er und es werden sicherlich täglich mehr. Und warum Plakativ? Der Bildwinkel entspricht nun mal ziemlich genau dem des 800er von Canon und die letzte 1/3-Blende die dem Panasonic am langen Ende "fehlt", mach den Braten auch nicht mehr wirklich fett. Die Bildwirkung ist sicherlich wieder ein anderes Thema und qualitativ muss das Canon einfach die Nase vorne haben. Alles andere wäre ausgesprochen lächerlich! Dennoch ist durch den Preis, die Grösse und das Gewicht das PanaLeica deutlich praxistauglicher und bleibt für viele kein (Brennweiten-)Traum, der niemals in Erfüllung geht.

Beama schrieb:
Fakt ist, alle Systeme haben ihre vor und Nachteile. Jeder hat seine Vorlieben. Es ist also müßig ein oder das andere System schlecht zu reden

Da bin ich voll und ganz bei dir! :)
 
Beama schrieb:
Es ist also müßig ein oder das andere System schlecht zu reden

Genau, das ist auch der Grund, warum ich gegen solche Aussagen wie "generell", "man sagt", "Fakt ist" bin, die schlicht Stammtisch-Parolen darstellen.
 
In dem Fall geht es um die kompakten APS-C spiegellosen Kameras. Ich hab' immer noch niemanden getroffen, der gerne ein 70-200mm f/2.8 oder 150-600mm gerne an der A6000 nutzt. Es geht gar nicht um Sensorgröße, sondern um den riesigen Gewichtsunterschied zwischen Gehäuse und Objektiv. Das Problem liegt in der Ergonomie vom System. "Generell", weil die APS-C spiegellosen Kameras immer leicht und klein sind, bzw. viel schlechteren Griff haben. Eigentlich ist Fuji der einzige Hersteller, der ein großes Teleobjektiv (100-400mm, wiegt fast 1.4kg) für APS-C bietet (Sony konzentriert sich auf die A7-Reihe und zwar auf die zweite Generation, bei der man auch das Metallbajonett hat), aber die X-T1 (besonders mit dem Griff) wiegt wesentlich mehr als eine A6000 oder ähnliche. Eine Ausnahme unter den APS-C Gehäusen wird das Sigma SD Quattro sein - spiegellos, aber schwer. Warum? Weil man damit die ART-Objektive benutzen wird, die ab 665g beginnen (bis auf das 30mm f/1.4, es wiegt nur 445g).

P.S. Ich habe das Sigma 70-200mm f/2.8 mit OS mit der A5100 und mit der A6000 benutzt. Ohne Stativ war es kein Spaß, auch mit dem EVF der 6000er...
 
Ich habe recht große Hände und empfinde die spiegellosen als ziemliche Qual in der Bedienung. Hatte mir auch lange überlegt noch etwas kompaktes für unterwegs zu kaufen. Mit dem Nexus 5X habe ich aber mittlerweile eine echt erstaunlich gute Handycam, das reicht mir. Die Bilder sind bei allen Lichtverhältnissen überraschend. Für unterwegs reicht das allemal. Wenn ich allerdings richtig fotografieren will brauche ich was ordentliches in der Hand. Da mag ich meine große DSLR. Jemand anders denkt sich: wie kann man so ein fettes Ding benutzen......
 
@cutedonkey: Ich nutze mehr oder weniger regelmäßig das FE 70-200 f4 an der A6300 und hab damit kein Problem. Klar ist das f2.8 noch etwas größer, aber das macht dann auch keinen Unterschied mehr. Das werd ich mir vielleicht auch irgendwann holen.
Was das ganze mit dem EVF zu tun haben soll, ist mir allerdings ein Rätsel.
 
Geht nix über nen 1er Body bei der Bedienung aber für ebenmal so unterwegs, lauf ich auch lieber mit was kleinem rum.
Alles hat Vor und Nachteile, kommt halt drauf an was man will. 😉
 
cutedonkey schrieb:
In dem Fall geht es um die kompakten APS-C spiegellosen Kameras. ... "Generell", weil die APS-C spiegellosen Kameras immer leicht und klein sind, bzw. viel schlechteren Griff haben.

Achso, das wird jetzt im Nachgang auf die "kompakten APS-C" eingeschränkt. Sind die nicht kompakten und die mFT Kameras den "DSLRs" etwa in Deinen Augen nicht gewachsen? Oder ist es ein Nachteil, wenn spiegellose es schaffen kompakt zu bleiben und dennoch Brennweite zu liefern? Wenn man mal über den APS-C Tellerrand schaut: E-M5 (Mark II) mit Batterie-Griff, die E-M1 sowieso, Quasi alle aktuelleren G- und GH Modelle von Panasonic haben einen richtigen Griff.

Zudem halte ich das "immer" wieder für eine zweifelhafte Verallgemeinerung, denn, wie Beama bereits bemerkt, die Menschen haben unterschiedlich große Hände. Leute mit kleineren Händen, insbesondere Frauen, sind da sicher sehr glücklich über kompaktere Ausmaße und geringeres Gewicht. Eine gute Freundin von mir fotografiert mit E-M10 Mark II und 75-300. Das sind 600mm KB. Über mangelnde Griffigkeit oder schlechte Balance hat sie bisher nicht geklagt.

Aber vor allen Dingen: stützt man ein Tele eigentlich immer mit einer Hand ab?! Oder fotografierst Du mit einem Tele etwa einhändig? ;)
 
@pcpanik: Du weisst doch, richtige Fotografen können auch eine 1DX mit 600mm Objektiv halten und bedienen die gleichzeitig mit einer Hand. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Thema Mirrorless und Kompaktheit hatte ich vor einer Weile mal einen interessanten Artikel gelesen.
Hier wird gesagt, dass der Kamerabody einer Alpha-7 zwar kompakt ist, die Objektive dazu aber größer sind als die einer vergleichbaren KB-DSLR. Das führe dann dazu, dass man mit mirrorless zwar einen kompakten Body, aber viele größere Linsen trägt; wohingegen man mit der DSLR einen etwas größeren Body aber viele kompaktere Linsen dabei hat.
Ob alles so stimmt, wie es in dem Artikel geschrieben wird, kann ich mangels Praxiserfahrung nicht sagen - ich fotografieren mit ner EOS 700D.
Evtl kann ja jemand, der den Vergleich hat, ein Statement dazu abgeben.

Quelle: http://petapixel.com/2016/04/04/sonys-full-frame-pro-mirrorless-fatal-mistake/
 
@Chillkroetchen, die Sache ist immer sehr Systemabhängig und daher einfach schlecht bis gar nicht zu verallgemeinern. Es gibt sicher gute und schlechte Lösungen, das bestreitet keiner. Aber zu generalisieren, alles was Spiegellos ist sei schlecht - wenn auch später auf "kompakte APS-Cs" eingeschränkt - passt für mich nicht.
 
@Chillkroetchen: Der Artikel ist ziemlicher Unsinn. Vor allem werden immer nur Vergleichsbilder in der Länge gezeigt, das Volumen ist aber trotzdem deutlich kleiner. Der Vorteil bei mirrorless ist aber auch vor allem, dass man eine Wahl hat. Mit dem 35mm f2.8 ist meine A7RII nunmal deutlich kleiner und handlicher als jede andere FF DSLR, egal mit welchem Objektiv. Selbst mit einem 70-200 f4 gibt es noch einen merklichen Unterschied. Man muss schon zu 1.4 Festbrennweiten und 2.8er Zooms greifen, damit der Vorteil fast verschwindet. Zumal die neuen Sony 2.8er Zoom extra groß sind, da sie für zukünftige höher auflösendere Kameras designed sind.
 
Pittiplatsch4 schrieb:
.... richtige Fotografen können auch eine 1DX mit 600mm Objektiv halten und bedienen die gleichzeitig mit einer Hand. ;)
als ob das jetzt besser war?! Was soll sowas? Oder ist es der Neid weil es bei Sony kein solches Objektiv gibt;)
 
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