Backup Plan Dev-PC + Prod Server

steirerblut

Lt. Commander Pro
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Aktuell:
  • Dev-PC: Windows-Partition + Projektverzeichnisse -> tägliche Backups auf lokales NAS von dort über Rsync Script an Storage Box mit 2 Monate Retention. Git wär zwar auch ein Code Backup, zählt ich jetzt aber nicht dazu. Dev PC greift auf die Storage Box nur via Webinterface mit 2FA zu. Am Nas hängt noch eine 3.5" USB Platte deren Netzteil via Smart Home zum Backup Zeitpunkt auf und abgedreht wird und als "unveränderliches" Backup dient.
  • Prod-Server: Beim Host mit täglichen Backups beim Host + externer Sicherung DB+Daten über Rsync Script aufs weitere Storage Box (2 Monate Retention) + Git / zählt wohl nicht?

Die Backup Scripte verschicken aktuell nur Mails im Fehlerfall oder wenn kein <48h Backup vorliegt.

Ich muss sowieso mal einen Recovery Test planen, ausführen und dokumentieren. Bis jetzt waren nur DB Restores am Prod Server notwendig.
Weiters sollte ich wahrscheinlich noch auf separate Storage Box Backup User mit SSH Auth (nur vom lokalen NAS) mit beschränkten Rechten umstellen -> getrennter "normaler" Zugriff vs "Backup" User.

Habt ihr noch Ideen/Verbesserungsvorschläge?
 
Nachgefragt:

Berücksichtigt Deine Strategie die 3-2-1 Regel?

Gerade Datenbankdaten sind das A und O in der Sicherung, wenn je nach Anwendung minütlich darauf zugegriffen wird.

Nachtrag:

Ich würde mir gar kein "Projektverzeichnis" auf dem lokalen PC erstellen, sondern gleich auf dem NAS arbeiten.
Das liegt aber immer nur im Ermessen des Anwenders. Ein Projektplatte kann ebenso plötzlich defekt sein, wie in einem NAS, wobei im NAS natürlich ein Raid installiert sein sollte. Blöd ist dann nur, wenn im NAS das Mainboard defekt ist.

Kann man damit umgehen, dass man sich z.B. zwei virtuelle NAS-Geräte erstellt und die synchronisiert.

Soviel zur Logik.
 
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Wie wäre es mit einer entsprechenden Backup Software wie Veeam und nicht diverse Skripte?
 
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Wo immer es geht mit Pull-Backup arbeiten.
 
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Würde auch sehr zu backup software mit versionierung, retention management und Integritätsprüfung raten. Restic zum Beispiel. Damit kann man auch pull backups basteln

Von den DBs erstellst du einen sauberen dump, oder?
 
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TomTDooley schrieb:
Nachgefragt:

Berücksichtigt Deine Strategie die 3-2-1 Regel?

Gerade Datenbankdaten sind das A und O in der Sicherung, wenn je nach Anwendung minütlich darauf zugegriffen wird.

Nachtrag:

Ich würde mir gar kein "Projektverzeichnis" auf dem lokalen PC erstellen, sondern gleich auf dem NAS arbeiten.
Das liegt aber immer nur im Ermessen des Anwenders. Ein Projektplatte kann ebenso plötzlich defekt sein, wie in einem NAS, wobei im NAS natürlich ein Raid installiert sein sollte. Blöd ist dann nur, wenn im NAS das Mainboard defekt ist.

Kann man damit umgehen, dass man sich z.B. zwei virtuelle NAS-Geräte erstellt und die synchronisiert.

Soviel zur Logik.
Ja das Datenbankbackup läuft auf der Prod unabhängig über das entsprechende Interne Tooling. Projektverzeichnis auf dem Nas bringt halt wesentliche Latenz mit sich. Der Push erfolgt von Dev zu Prod über Git -> ist entkoppelt.

3-2-1-Regel
3 Kopien:

Original (Dev-PC / Prod-Server)
Lokales Backup (Nas / Host-Backups)
Externes Backup (Hetzner + externe HDD)

2 Medien:
Lokale HDDs (Dev-PC, Nas)
Externe Storage Box (Hetzner)
Externe HDD (offline)

1 Offsite:
Hetzner Storage Box (externes Rechenzentrum)
Externe HDD kann bei Bedarf auch ausgelagert werden (z. B. bei einem anderen Standort / Safe) -> bis jetzt nicht passiert


Tornhoof schrieb:
Wie wäre es mit einer entsprechenden Backup Software wie Veeam und nicht diverse Skripte?
madmax2010 schrieb:
Würde auch sehr zu backup software mit versionierung, retention management und Integritätsprüfung raten. Restic zum Beispiel. Damit kann man auch pull backups basteln

Von den DBs erstellst du einen sauberen dump, oder?
Veem wird fürs Partitionsbackup unter Windows verwendet. Diverse Skripte eben für Projektdateien, Doku, WSL Pfade, DB Backup, Docker Configs etc und dann eben über Rsync au die Storage Box. Bzw. muss das Script halt auch Mails im Fehlerfall verschicken.
Ergänzung ()

TorenAltair schrieb:
Wo immer es geht mit Pull-Backup arbeiten.
madmax2010 schrieb:
Würde auch sehr zu backup software mit versionierung, retention management und Integritätsprüfung raten. Restic zum Beispiel. Damit kann man auch pull backups basteln

Von den DBs erstellst du einen sauberen dump, oder?
Aktuell entwickel nur ich neben der Arbeit. Projektgröße <100 Kunden. Dedizierte Backupserver gibt das Budget aktuell einfach nicht her. Aber die Einwände sind gut, ein MiniPC als Restic Server könnte eine gute Idee sein.

Mir gehts vor allem darum im Auditfall sauber dokumentiert vorbereitet zu sein
 
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Das NAS zumindest sollte Pull-Backup beherrschen.
 
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@steirerblut

Dann gibt es doch eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Die Frage die nur ein jeder für sich selbst beantworten kann, ist der Zwiespalt zwischen automatischen oder händischen Sicherungen, wenn man sich auch Schadsoftware oder Verschlüsselung automatisch sichert.

100% Schutz gibt es einfach nicht, man kann nur sehr nah herankommen.
 
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Bei Backup von wichtigen, beruflichen Daten würde ich dringend zu WORM raten.
 
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Danke, die Umstellung von StorageBox auf S3 Kompatible ObjectBox (2x3 Euro) wär ja überschaubar. Dann mach ich das auch gleich noch mit. Backup Metriken in Grafana mit Backup Objects und dazu ne perfekte Doku inklusive Recovery Tests. Ich muss Quasi nie mehr Steuern zahlen! :D
 
Satire

... wenn da nicht das FA wäre.

---Off-Topic---

Die Lösung die @AAS hinzugefügt hat, ist besonders für Leute interessant, die Ihre EÜR noch im rechtlichen Rahmen (bis 80.000,00 € Gewinn oder 800.000,00 € Umsatz) noch per Tabellenkalkulation erstellen.


Das FG Münster hat dazu ein Grundsatzurteil erlassen. Die "Excel"-Tabelle ist nämlich nur ein "Rechenhelfer" und somit nicht Bestandteil der ordnungsgemäßen Buchhaltung. Urteil und Kommentare findet man über Google und dann auf verschiedenen Seiten von Juristen und Steuerberatern mit Kommentierung.
 
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