Backuplösungen für Privatanwender

muziko

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Hey, ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum.

Zur Zeit habe ich keine Backups meiner Daten, außer Dinge, die 1. wichtig sind 2. sich nicht ändern und 3. ansonsten nicht wiederherstellbar sind.
Das heißt: Vor allem ein GnuPG-Key, sowie ein paar Dateien, an die sich sonst nur schwer wieder rankommen lässt.

Dinge wie: Firefox Tabs/Lesezeichen, Speicherstände von Spielen, andere Dinge die man erst bemerkt wenn sie weg sind (Konfigurationsdateien von irgendwelchen Tools o.Ä.), Daten die sich öfter mal ändern, aber nicht "sehr wichtig" sind, werden nicht gebackupped.
Genau so wenig wie größere Dateien wie Musik, Videos (alles nichts persönliches), etc. mangels Speicher.

Ich bin also noch relativ neu auf dem Gebiet, wie man sinnvoll Backups machen kann. Ich habe mir 3 Alternativen durch den Kopf gehen lassen:
  1. Raid 5 (3 Platten) - Schützt meine Daten immerhin davor, dass ein zufälliger Festplattentot sie vernichten kann, da Redundanz da ist
  2. Da Raid aber eigentlich kein Backup ist, eine neue Festplatte, die ich in den PC einbaue. Hier wäre das Backup aber wie das Raid-System alles im PC. Wenn da mal komplett alles abrauchen sollte, habe ich also das gleiche Problem.
  3. Bleibt also etwas "externes". Cloud will ich mir nicht antun (Internet ist langsam, außerdem habe ich da Privacy-Bedenken). Also eine Festplatte als NAS betreiben. Schützt nicht unbedingt vor Viren o.Ä. aber ist wenigstens halbwegs vom System entkoppelt.

Möglichkeit 1) und 2) wären relativ billig (beides so ca. 50-60€). Haben aber den Nachteil, dass das Backup nichts hilft, wenn alle Festplatten gleichzeitig korrupt werden.
Möglichkeit 3) ist vermutlich etwas komplizierter und auch teurer. Würde ich gerne vermeiden.

Gibt es noch eine (sinnvolle) 4. Alternative, an die ich nicht gedacht habe?
Das ganze soll automatisiert funktionieren und nicht über 100€ kosten (lieber weniger, wie die anderen Alternativen). Die Menge der Daten die gebackupped werden müssen, liegen bei ca. einem TB, wobei auch schon 500GB (und zur Not auch 300GB) ausreichend wären, wenn ich mich auf relevante Dinge beschränke. Mehr ist "nice to have".

Was man denke ich sehen muss ist, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass etwas passiert, was 1) oder 2) komplett ausschaltet und selbst wenn, handelt es sich "nur" um private Zwecke. Nichts, was nicht unersetzlich ist, würde wirklich verloren gehen. Aber ein Ärgernis ist es natürlich immer, daher will ich nach Möglichkeit trotzdem mit einem Backup dastehen :)
 
USB-HDD, DVDs, BlueRays.

Oder einfach eine weitere HDD einbauen, alles kopieren, ausbauen und im Keller verstauen.

Für 100€ bekommst du kein komfortables Backup
 
NAS schon vorhanden? Wenn nein zu einem guten greifen QNAP/Synology. Damit kommt das Backup "Out of the Box" und du musst nur eine HDD an USB oder eSATA dran machen :)
 
Für Privatanwender ist wohl die beste Lösung immer noch die mit einer externen Festplatte oder idealerweise ein kleines NAS mit RAID-System.
Wenn du nicht viel Geld ausgeben willst, würde ich eine 1 oder 2 TB externe USB 3.0 Platte kaufen und dann, sofern du Windows nutzt, ein Robocopy-Skript erstellen, darin legst du fest, welche Daten wohin gespeichert werden sollen. Nach der erstmaligen Master-Sicherung würde das Script nur noch Differentials kopieren und ggf. auch Dateien/Ordner wieder löschen. Dadurch hast du immer genau den Datenstand wie auf deinem Rechner, ohne großartig Geld für Backupsoftware ausgeben zu müssen. Das Skript könnte man dann automatisch ein mal am Tag oder in der Woche durchlaufen lassen.
 
@freak: machst deinem Namen Ehre, was? Tippfehler darfst behalten. Und das es hier um Backuphardware geht solltest du verstanden haben, wenn du meine Tippfehler korrigierst. Und auch deine Lösung mit einer Backupsoftware ist nicht komfortabel. Da muss man anstöpseln, das Backup starten, warten, abstöpseln, verstauen usw.

Komfortabel ist ein Backup erst, wenn man sich um nichts mehr kümmern muss.
 
Im Prinzip könnte man dir ein Backup auf eine oder mehrere USB HDDs empfehlen.

Die haben den Vorteil, dass sie relativ günstig sind (im Vergleich zu NAS) und in einem anderem "Brandabschnitt" gelagert werden können. Brandabschnitt deswegen in Anführungszeichen, da im Privathaushalt meistens ein anderer Raum ausreicht oder Keller.
Der Nachteil hierbei ist, dass das Backup nicht komplett automatisch läuft (usb hdd muss angesteckt und dann das Backup gestartet werden) und evtl. bissl langsam läuft, wobei es hier auf den USB Anschluss ankommt.

Als Software kann man hier viel nutzen. Entweder Acronis wenns was kosten darf oder hier was kostenloses link.

Falls es die Lösung werden sollte gibts noch x verschiedene Backup Software Hersteller die man besprechen/empfehlen kann. hab btw einfach mal angenommen, dass du einen win pc hast.

btw: mit 50-60 euro kommst du bei raid 5 auch ned wirklich hin ausser die festplatten sind schon vorhanden.


edit: holla ging ja schnell. als ich angefangen habe zu schreiben war noch garnix da^^
 
@ CHaos.Gentle
Der TE schließt eine Software-Lösung (bisher) nicht aus.

Und das es hier um Backuphardware geht solltest du verstanden haben
Nur weil der TE davon redet; muss man nicht zwingend ein Hardware-Backp sein. Der TE hat nicht erwähnt, ob er einfach nur eine Ausfallsicherung haben will (= RAID) oder eine wirkliche Sicherung (=Software).

Für mich hört es sich eher so an, als will er eine sichere Möglichkeit zur Datensicherung haben. RAID schlug er ja nur als Möglichkeit und nicht als "das einzig Mögliche" vor... Eine softwaeseitige Lösung ist sehr viel einfacher und sicherer.

Und auch deine Lösung mit einer Backupsoftware ist nicht komfortabel. Da muss man anstöpseln, das Backup starten, warten, abstöpseln, verstauen usw.

Komfortabel ist ein Backup erst, wenn man sich um nichts mehr kümmern muss.
Es gibt KEINE Lösung, die ohne manuelles Eingreifen des Benutzers arbeitet und nicht wenigstens ab und an mal Hilfe braucht.

Immer vorrausgesetzt; dass der TE die entsprechende Hardware als Sicherungsziel schon besitzt; ist eine Software wie Paragon genau das, was er sucht. - Natürlich muss man da auch ab und an was selber machen; aber vieles lässt sich automatisieren, scripten und kann z.B. auch nachts oder während der Arbeitszeit laufen, etc...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin am Ende bei Acronis gelandet, das Backup befindet sich auf einem per USB angeschlossenen externen HDD. Habe z.T. wichtige geschäftliche Daten, die sich laufend verändern, deshalb ist für mich die Möglichkeit eines permanenten Backups für diese Daten wichtig; für andere Daten lassen sich angepasste Zeitpläne konfigurieren. Zuvor hatte ich Rebit5, das zwar auch permanant arbeitet und super einfach ist, aber weniger geeignet für Desktops mit mehreren HDDs und unterschiedlichen Daten. Bei Acronis habe ich nun alles so eingestellt, dass ich normalerweise nichts mitbekomme und mich um nichts kümmern muss, und die wichtigsten Sachen werden im Backup laufend aktualisiert. Allerdings muss man sich für eine geeignete Konfiguration schon ein wenig einlesen; die Dokumentation ist umfangreich. Wer es besonders sicher will, legt natürlich regelmässig zusätzliche Backups an, die extern (ausser Haus etc.) gelagert werden. Aber mir scheint, dies ist nicht das Thema.
 
Freak-X schrieb:
Es gibt KEINE Lösung, die ohne manuelles Eingreifen des Benutzers arbeitet und nicht wenigstens ab und an mal Hilfe braucht.

Selten so gelacht....

Schau dir mal rsync an. Wird von Synology (Time Backup), QNAP (ka wie es sich hier nennt) und Apple (Time Mashine) verwendet...
 
Selten so gelacht....

Schau dir mal rsync an. Wird von Synology (Time Backup), QNAP (ka wie es sich hier nennt) und Apple (Time Mashine) verwendet...
Schade, dass du die deutlichen Unterschiede zwischen einer Software wie Paragon und rsync offensichtlich nicht zu erkennen vermagst...
 
@Freak-X

Was glaubst du setzt die Software ein? Ich bin Programmierer, nur so am rande, und die Kollegen von Paragon nutzen genau so rsync bzw. unter Windows wird einfach auf das Archive Bit geachtet und setzen eine GUI drüber mehr ist das nicht.

Windows XP hatte schon ein onboard Backup. Start --> Ausführen --> ntbackup

Backups sind schon lange nicht mehr schwer und man muss auch nicht mehr eingreifen und zwar schon seit min. 10 Jahren.
 
Freak-X schrieb:
und eine ausreichend große; externe Festplatte. - Oder besser zwei; um immer noch eine andere Version des Backups zu haben.
Kann ich denn nicht einfach ein komplettes Backup machen und dann nur Differenzen speichern? Da könnte ich dann ja auch (je nach Speicherplatz) mehrere Zeitpunkte behalten.

schumischumi schrieb:
btw: mit 50-60 euro kommst du bei raid 5 auch ned wirklich hin ausser die festplatten sind schon vorhanden.
Na ja, eine Festplatte habe ich ja schon und 2 weitere (gebrauchte) über Ebay sind nicht allzu teuer :)


Freak-X schrieb:
@ CHaos.Gentle
Der TE schließt eine Software-Lösung (bisher) nicht aus.


Nur weil der TE davon redet; muss man nicht zwingend ein Hardware-Backp sein. Der TE hat nicht erwähnt, ob er einfach nur eine Ausfallsicherung haben will (= RAID) oder eine wirkliche Sicherung (=Software).

Für mich hört es sich eher so an, als will er eine sichere Möglichkeit zur Datensicherung haben. RAID schlug er ja nur als Möglichkeit und nicht als "das einzig Mögliche" vor... Eine softwaeseitige Lösung ist sehr viel einfacher und sicherer.
Was ich haben will: Windows System ein komplettes Abbild (40 GB oder so), könnte da auch mehrere von Speichern, um verschiedene Zeitpunkte zu haben.
Die anderen Daten würde ich mir selektiv aussuchen und eben bestimmte Pfade hinzufügen.
Ein RAID habe ich noch nicht ausgeschlossen, weil es relativ unwahrscheinlich ist, dass mehr als eine Festplatte auf einmal draufgeht (nur wer weiß, was zB das Netzteil mal vor hat). Aber richtige Backups haben natürlich auch ihre Vorzüge.

Freak-X schrieb:
Es gibt KEINE Lösung, die ohne manuelles Eingreifen des Benutzers arbeitet und nicht wenigstens ab und an mal Hilfe braucht.
Wenn das stimmt, ist das schon akzeptabel. Ich will nur nicht den halben Tag mit Backuppen beschäftigt sein, also sollte es auf ein Minimum beschränkt sein.


Dann noch mal allgemein ohne jede Kleinigkeit zu zitieren:
Danke für die Links und verschiedenen Tools, die ihr genannt habt. Das muss ich mir natürlich erst mal genauer angucken :) Generell denke ich, dass so eine USB-Festplatte doch schon sehr sinnvoll ist.
Für Privatzwecke halte ich es für übertrieben, Extra-Kopien im Keller aufzubewahren. Das ist mir wirklich zu umständlich, im Zweifel wäre das Backup wenn ich es brauche dann 3 Monate alt.
 
muziko schrieb:
Wenn das stimmt, ist das schon akzeptabel. Ich will nur nicht den halben Tag mit Backuppen beschäftigt sein, also sollte es auf ein Minimum beschränkt sein.

Lass dir keinen Bären aufbinden. Gute Backups fahren ohne Probleme voll automatisch. Wir setzen im Unternehmen Reoback ein, ein Perl script welches rsync abruft. rsync gibt es auch für Windows und ist schon lange nicht mehr Unix exklusiv.
 
muziko schrieb:
H

Ich bin also noch relativ neu auf dem Gebiet, wie man sinnvoll Backups machen kann. Ich habe mir 3 Alternativen durch den Kopf gehen lassen:
  1. Raid 5 (3 Platten) - Schützt meine Daten immerhin davor, dass ein zufälliger Festplattentot sie vernichten kann, da Redundanz da ist
  2. Da Raid aber eigentlich kein Backup ist, eine neue Festplatte, die ich in den PC einbaue. Hier wäre das Backup aber wie das Raid-System alles im PC. Wenn da mal komplett alles abrauchen sollte, habe ich also das gleiche Problem.
  3. Bleibt also etwas "externes". Cloud will ich mir nicht antun (Internet ist langsam, außerdem habe ich da Privacy-Bedenken). Also eine Festplatte als NAS betreiben. Schützt nicht unbedingt vor Viren o.Ä. aber ist wenigstens halbwegs vom System entkoppelt.

Nur Option 3) ist ein wirkliches Backup, aber du musst ja nicht unbedingt ein NAS kaufen - eine externe USB 3.0 Platte tut es auch. Wenn es möglichst wenig kosten soll, dann nimm die Windows interne Backup Lösung ("Sichern und Wiederherstellen" in Win 7, wie es in Win 8 heißt, weiß ich gerade nicht) das funktioniert auch ohne Probleme, wenn man nicht allzu viel an der Art des Backups herumkonfigurieren will.
Was du von Hand machen musst, ist Platte einstecken, Sicherung starten, fertig. Vollautomatisch wird schwieriger, da die Backup Platte ja möglichst nicht die ganze Zeit mitlaufen soll - am besten ist es sogar, wenn man sie zwischen den Backup komplett absteckt und im Schrank verstaut.

Eine ziemlich gute und sehr konfigurierbare Software wäre im übrigen noch SyncBack SE. Das nutze ich schon ein paar Jahre lang auf verschiedenen Rechnern, und bin sehr zufrieden damit. Kostet auch nicht die Welt (30 Euro oder so, mit Lizenz für 5 Rechner!)
 
Kann ich denn nicht einfach ein komplettes Backup machen und dann nur Differenzen speichern? Da könnte ich dann ja auch (je nach Speicherplatz) mehrere Zeitpunkte behalten.
Klar, Ohne Weiteres möglich.

Was ich haben will: Windows System ein komplettes Abbild (40 GB oder so), könnte da auch mehrere von Speichern, um verschiedene Zeitpunkte zu haben.
Die anderen Daten würde ich mir selektiv aussuchen und eben bestimmte Pfade hinzufügen.
Ebenfalls kein Problem.

Siehe hier: http://www.paragon-software.com/de/home/features.html
Selber vergleichen und gucken, was dir zusagt :-)

-------------------

@ Cooler Master
Du verstehst nicht wirklich, worauf ich hinaus will. Es mag sein, dass Programme Rsync vieles automatisch kann. Aber es kann dir nicht gegen alle Eventualitäten ein Wundermittel bieten:

Nehmen wir mal an, das Ziel-Laufwerk ist voll... Der Strom fällt aus... Eines der Laufwerke (Ziel oder Quelle) ist fehlerhaft... Der Computer startet unerwartet neu... Die Software stürtzt mal ab, etc... Pfade des Sicherungs-Ziels oder der Sicherungs-Quelle ändern sich aus irgendwelchen Gründen... - Dann ist die tolle Automatisierung in vielen Fällen dahin. Und dann?

Software mag heute durchaus sehr "intelligent" sein; um einem damit viel Arbeit abnehmen zu können; ja. Aber eine 100% allein auf sich gestellte und vollkommen automatische Sicherung ist NIEMALS gewährleistet. Irgendwas kann immer sein und wenn man sich dann blauäugig auf die tolle Automatisierung verlässt, guckt man später reichlich dumm aus der Wäsche. Ein wirklich zuverlässiges Backup erfordert zumindest ab und zu die Anwesenheit (= Das Handeln und Eingreifen) des Benutzers. Es wird immer mal etwas geben; was nicht richtig läuft oder irgendwie angepasst werden muss. Jede noch so fortschrittliche Automatisierung stößt irgendwann mal an einen Punkt; an dem sie nicht ohne Hilfe weiter kommt. Und grade bei Backups ist das ein großes Risiko.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freak-X schrieb:
Nehmen wir mal an, das Ziel-Laufwerk ist voll... Der Strom fällt aus... Eines der Laufwerke (Ziel oder Quelle) ist fehlerhaft... Der Computer startet unerwartet neu... Die Software stürtzt mal ab, etc... Pfade des Sicherungs-Ziels oder der Sicherungs-Quelle ändern sich aus irgendwelchen Gründen... - Dann ist die tolle Automatisierung in vielen Fällen dahin. Und dann?

Man bekommt eine Fehler-Mail :)

Hier mal ein ausschnit von meinem Server:

Running backup.
Backup number 6 of 10 (backup days x 2)
Performing full backup via FTP
Last full backup: Sat Jun 14 01:05:01 2014

Archiving in progress...

Working on var...
Archiving var...
Transferring archive: var-full-20140614-0105AM.6.tgz...done.

All local archives were saved in /backup/reoback/backups/2014-06-14/
Total transfer time: 4.53 minute(s).
Overall backup time: 20.25 minute(s).

Bei Fehlern kommt eben eine Fehlermeldung per Mail und man kann eingreifen. Das ist bei mir aber nun seit ~5 Jahren (24/7/365) noch nie passiert.

Wie gesagt wir nutzen reoback auch für unser Unternehmen das sollte schon etwas für die Qualität der Software sagen. Ich habe auch erst die Tage ein Backup eingespielt war überhaupt kein Problem.
 
Also kurz zum Thema:
RAID kannst machen, aber hat halt den großen nachteil, dass es dich nicht vor Datenverlust oder korruption schützt. Sprich wenn du Daten löscht oder veränderst sind sie unwiederbrinlich weg. Das selbe bei Virenbefall oder autmatischen Änderungen.
Ein richiges Backup hat dann eben den sinn genau diese Fälle abzufangen.

Wenn ich die Anforderungen nochmal zusammenfasse:
- 40GB Systembackup
- ca. 500GB FileBackup
- es können günstige gebrauchte HDDs eingesetzt werden
- Windows System (mal angenommen ab Win 7)

Bitte korrigieren wenn falsch.

Hier sind imho 2 Backupvarianten zu empfehlen:

1. Backup auf USB HDD per wbadmin (Windows integriertes Backup) oder praragon
Ab win 7 hat man bei windows ein Backuptool dabei welches recht gut läuft oder man sichert mit der oben genannten paragon software.
Im prinzip das Systembackup und die zusätzlichen Dateien in der Software auswählen. dann ncoh das ganze als differenzielles oder incrementelles Backup konfigurieren (ein Haken) damit nicht immer ein komplettes volles Backup angelegt wird. das spart platz auf der HDD. Genau wie aktivieren der Kompression. Hierdurch kann das backup bissl länger brauchen aber bei modernen pcs sollts kein problem sein.
Nachteil bei der ganzen sache ist, dass du die USB-HDD manuell an und abstecken musst. Die USB Platten kannst du genau wie die für das RAID vorgesehenen Platten bei ebay kaufen oder HDDs mit USB gehäuse ausstatten.

2. genau das selbe wie 1 nur das du die platten in nicht per USB anschließt sondern einfach in deinen pc Steckst.
Vorteil ist hier, dass das Backup ziemlich automatisch läuft. die platten sind drin und ein task starte immer zur selben zeit das backup. oder beim runterfahren des rechners, wie mans halt will.
nachteil ist, dass die platten immer drehen (abnutzung ist höher), theoretisch leichter virenbefall ausgesetzt werden können und sich fest im Rechner befinden. sprich wasserrohrbruch vom nachbarn über dem pc und backups sind mit hin.
das muss man selber entscheiden


auf eine Backupvariante ala rsync würde ich in deinem Fall verzichten, da es meines wissens ein reines filebackup ist. sprich du kannst die systempartition nciht wieder herstellen.
aber selbst für würde ich eher robocopy einsetzten. rsync hat den großen vorteil, dass es bitweise kopieren kann. sprich wenn sich die datei verändert (word datei mit 50kb wird druch mehr text 52kb groß) wird nur die differenz kopiert sprich die 2kb. dadurch verliert man aber die originaldatei und den letzten stand. der nachteil ist aber imho, dass es aus der unixwelt kommt. ist ja an sich nicht verkehrt, aber diese ports sind oft qualitätiv nicht so gut. kenn es jetzt nur mit cygwin (in der kombination ist es ekelhaft und features funktionieren nicht) und bei der standalone müsste man gucken. robocopy bietet hier imho alle features die man benötigt und wurde nativ für windows entwickelt.

edit: hier noch wegen paragon http://stadt-bremerhaven.de/paragon-backup/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vor einiger Zeit hier beschrieben, wie eine Backup-Strategie im Heim-Netzwerk aussehen kann. Zielt zum einen auf Heim-Netzwerke ab (mit NAS/Home-Server), was für dich wohl nicht zutrifft. Zum anderen allerdings wie man mit wenig finanziellen Mitteln eine brauchbare Backup-Lösung erstellen kann. Ist daher vielleicht auch für dich ganz nützlich.
 
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