Natürlich wird man auch mal überrascht, bleibt vielleicht irgendwo hängen, passt nicht richtig auf oder verkackt es auf eine andere Weise. Dagegen hab ich nichts, das ist dann eigenes Versagen. Doch wenn du in einem Gebäude hockst, der Feind geht am Haus vorbei, bleibt direkt vor dem Fenster stehen, sieht dich nicht und du schießt auf den Kopf, wobei du keinen Erfolg hast, selbst nach einem ganzen Magazin, der Feind sich um 90° dreht, durchs Fenster (oder eher die Mauer) schießt und ich fast sofort umfalle, ist das extrem bitter.
Anderes Beispiel. Es kam oft genug vor, dass die Gegner so ab 10 oder 5 m einfach nur noch auf mich zugerannt kommen, um mich messern zu wollen. Sie laufen also noch direkt in meine Schüsse. Und dann überleben sie das Ganze und killen mich mit dem Messer? Hallo, Unsterblichkeit gepachtet oder wie sehe ich das?
Und immer wieder klassische 1:1-Situationen. Identische Entfernung, oft ohne Deckung, weil man sich gegenseitig überrascht hat oder ich den Feind zuerst gesehen habe und dann gleich schieße, nachdem ich mich hingehockt habe. Ähm, ja, bringt nichts. Die Schüsse laufen ins Leere, ich werde natürlich gleich getroffen und bin weg. Ich hingehockt, Zeit zum Zielen genommen, auf den Feind geschossen > die meisten Schüssen scheinen vorbeizugehen. Gegner steht und schießt auf mich > alle Schüsse treffen, ich tot.
Ich spiele mir manchmal echte Vorteile heraus, stehe 5 m hinter dem Feind, schieße auf ihn, der fällt aber nicht um. Einen Wimpernschlag später bin ich tot. Da fängt man echt an, an sich oder dem Spiel zu zweifeln. Ich bin sicher kein Shooter-Experte. Aber so dermaßen schlecht nun auch wieder nicht.