Batterien Fritz302 Thermostate?

reditalian

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Sagt mal, gibt es bei euch Erfahrungen mit Batterien in den Fritz302 Thermostaten? Ich hab nach fast 2 Jahren immer noch diese Varta Batterien drin, die aber langsam absinken.

Stelle mir gerade die Frage, ob ich dann 0815 Batterien einsetze, oder vielleicht die teureren AA Lithium Batterien. Vielleicht hat das schon jemand ausprobiert. Ich hab immer einige von den einfachen Amazon AA Batterien auf Lager, die in manchen Geräten auch gut und lange funktionieren.
 
Ich nehme fast immer die Noname Packs von Aldi oder Amazon. Keine Probleme.
Zwischendurch hatte ich auch mal Varta. Keinen Unterschied in der Laufzeit bemerkt.
Edit:
Fritz sagt nur: "Akkus werden nicht empfohlen."
Das kann ich aus eigener Anschauung bestätigen. Die Spannung ist zu gering, deshalb werden die nach kurzer Zeit (1 Monat?) schon als leer angezeigt.
 
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Wenn du noch AA Batterien hast würde ich sie direkt nutzen. Wenn die weniger lang halten erkennst du es und nimmst beim nächsten Mal halt wieder Varta, Duracell oder Ähnliche.
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass teuere "Premium" Batterien bzw. Akkus nicht immer eine bessere Laufzeit haben.
In unserem Haushalt findest du fast nur noch AAA bzw. AA Akkus. Ich hatte damals am liebsten Ansmann Akkus gekauft, die von der Qualität und mAh die besten sein sollten. Nun was soll ich sagen, unsere Amazon Akkus haben alle länger gehalten bei einem deutlich günstigeren Preis.
 
Habe seit 2 Jahren eneloop akkus drin. Tut.
 
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Das Fritz!Smart 302 Thermostat hat 3x AA Baterien.

Akkus werden nicht empfohlen.
NiCd/NiMH AA Akkus -> statt 4,5V nur 3,6V Spannung, das kann zu gering sein.
-> Der Fritz!Smart 301 zeigte dann immer 20% bei Akkuzustand an und hatte hin und wieder Adaptionsstörungen weil der Motor zu wenig Kraft hatte, mit dem 302er (hat 3 statt 2 Batterien) hab ich noch keine Erfahrungen.

Li AA Rundzelle -> Akkustandsanzeige der Thermostate passt nicht (zu lange 100%).
-> Die Li-Akkus fallen dann trotz 80-100% Anzeige von einem auf den anderen Moment direkt aus (1,5V dann 0V) weil das BMS auf den Zellen dann abschaltet. Eine LI Zelle hat ja 3,6 bis 4,2V. Da sind also Wandler in der Rundzelle, die liefern auch bei 1% Restkapazität noch 1,5V, dann 0V, eine AA Batterie fällt von 1,5V auf 1V langsam ab unter 1V ist dann Schluss.
-> Das führt dann ggf. dazu das nicht einmal eine Anzeige kommt das die Akkus leer sind, die Fritz!Box meldet dann 80-100% Akku und "keine Verbindung" und das Display des Fritz 302 ist in der letzte Anzeige eingefrohren, also keine Warnmeldung etc. wegen e-INK Display.
 
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Ich selber nutze die Duracell Baterien, kaufe die immer über Amazon. Habe die schon über 2 Jahre da drin.
 
Ich hab immer Edeka.
Ein Test von April 2024:
IMG_0487.jpeg

Quelle
 
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Funfact: Eneloop und Amazon und Ikea Akkus kammen laut Label aus der gleichen Fabrik und hatten bei Tests ähnliche Eigenschaften.

Mittlerweile laut Tests wohl nicht mehr...
 
blueGod schrieb:
Wenn du noch AA Batterien hast würde ich sie direkt nutzen. Wenn die weniger lang halten erkennst du es und nimmst beim nächsten Mal halt wieder Varta, Duracell oder Ähnliche.
Ich denke auch, ich muss es ausprobieren. Hatte in der Vergangenheit immer die Amazon AA und AAA Basic Batterien gekauft und kann nichts schlechtes sagen. Auch in unseren 5 schnurlosen Telefonen hab ich die Amazon Basic AAA Akkus drin, die halten bislang einwandfrei seit 2 Jahren.

Hab auch noch ein paar Eneloops, manche noch von Sanyo, die Dinger sind echt erstaunlich. Lade ich die in meinem AV4 Lader, haben die nach Jahren alle noch nahezu die gleiche Kapazität. Selbstentladung ist bei den Dingern auch minimal. Kenne ich von NoName Akkus so nicht. Akkus im Fritz Thermostat werde ich aber nicht nutzen. Dieses Spannungsproblem hatte ich schon in anderen Geräten, Nero FX hat das ja schon gut beschrieben. Manche Geräte funktionieren mit Akkus gar nicht, oder zeigen gleich Akku fast leer an.
 
Meine Tests ergeben ähnliche Werte. Ich schaue deshalb inzwischen mehr auf die Preise, denn zig Geräte wollen mit Batterien versorgt sein. Nach der aktuellen Preislage und den aktuellen Tests muss eine AA Batterie nicht mehr als 16 ct kosten, um im oberen Leistungssegment mitzuschwimmen. Ich teste dabei übrigens nicht nur die 1V sondern auch die 0,5 V Grenze, da es durchaus Geräte gibt, bei denen der Ausfall erst unter 1,0 V Restspannung eintritt. Das bringt dann noch mal über 1 Ah mehr.
Was auch interessant war: Die meisten Discounter Batterien unterscheiden sich nur im 10% Bereich und diese Unterschiede hängen weniger von der Marke als von der Resthaltbarkeit ab.
 
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ragan62 schrieb:
Ein Test von April 2024:
Gibt sich nicht viel bei der 0,1A Entnahme, auch beim 0,4A Test fallen nur die Varta auf.

Ob das für Thermostate überhaupt relevant ist? Die haben >99% der Zeit eine viel, viel geringere Leistungsaufnahme und wenn der Stellmotor anläuft, muss kurze Zeit eine sehr hohe Leistung abgegeben werden.
 
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@halwe

Das kann ich mir noch vorstellen. Die 1,0V zu 0,5V sind keine 1Ah, das wären dann ja 40-50% der Kapazität.
Meine Beobachtungen sind da eher 20-50mAh von 1V zu 0V bei Alkaline Batterien. Bei NiMH (Eneloop) ca. 50mAh laut AV4ms
 
@Nero FX
Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich mit 55 Ohm, also zwischen 20 und 30 mA teste, da es mir um die "Kleinverbraucher" geht. Wie auch die verlinkten Tests zeigen, ist die Kapazität bei niedrigem Strom höher.
Aktueller Test G&G Powercell von Edeka (16 ct):
2,39 Ah bei 1 V Grenzspannung (später Spannungserholung auf 1,16 V)
3,68 Ah bei 0,5 V Restspannung (später Spannungserholung auf 0,94 V)
Das liegt im Bereich auch der anderen Tests.
Soll ich dir die Messprotokolle schicken?😉

Übrigens: Die 1,5 V Li Akkus, die ich bisher getestet hatte, bringen 1,9-2,2 Ah. Hier ist die Grenzspannung wegen der Regelelektronik wenig relevant.
 
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@halwe
Ich glaube dir schon, hat mich nur überrascht, aber bei 20-30mA hab ich so nicht oft gesehen, also kann das schon passen.

Hast du Li-Zellen gefunden die einen sauberen Ladezustand per Spannung simulieren?
Also quasi einen Alkaline Spannungsverlauft von 1,5V auf 1V "simulieren"?
 
Nero FX schrieb:
@halwe
Hast du Li-Zellen gefunden die einen sauberen Ladezustand per Spannung simulieren?
Also quasi einen Alkaline Spannungsverlauft von 1,5V auf 1V "simulieren"?
Bisher noch nicht, beginne mit dem Thema aber auch gerade erst. Bisher habe ich nur 1 Modell getestet und vor allem festgestellt, dass die Teile teilweise mehrere Ladezyklen bis zum erreichen der vollen Kapazität brauchen.
Allerdings: Ich weiß nicht, wie es beim 302er Thermostat ist, bei meinen 301er wird teilweise viel zu früh (schon bei 40%) Alarm gegeben. Eine späte Meldung, selbst bei Ausfall, fände ich fast besser.
 
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Kurz zum Thema Batterien. Diese Varta Batterien, die im Lieferumfang waren, sind laut Fritzbox nach rund 1,5 Jahren jetzt bei 80%. Mal schauen, wie schnell die plötzlich abbauen. Ich steck dann die preisgünstigen Amazon Basic Batterien rein und lass mich überraschen. Von den Dingern hab ich immer einige AAA und AA am Start.
 
Ich habe inzwischen 10 verschiedene AA Batterien getestet. Wie gesagt die günstigen im Supermarkt stehen (in der Regel) den guten Markenbatterien in puncto Kapazität nicht nach. So wird das auch bei den Amazon Basics sein. Nur sind die um 2/3 teurer.
 
Ist doch eh undurchschaubar, die Dinger kommen alle aus chinesischer Produktion. Da gibt es Bessere und Schlechtere, ist wie Lotto. Hier haben auch schon AA Batterien von der Rewe Marke Ja gut funktioniert. Ich kaufe auch keine überteuerten Duracell/Energizer mehr, ist Geldverschwendung.

Aber noch eine Frage hinterher, für längere Besitzer der Fritz Themostate. Wenn die Batterien ihren Grenzwert erreicht haben, machen die Fritz Teile das Ventil dann zu, oder voll auf bevor sie sich verabschieden?
 
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Sie machen ja 1x wöchentlich? ihren Testlauf damit sie nicht fest werden. Bei schwachen Batterien reicht der Strom dann zwar noch fürs aufmachen (Stift raus), danach aber nicht mehr zum zumachen. Folge: Ventil voll offen: Hitze in der Bude. Das ist bei allen elektrischen so.
 
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