Bechmarks zum RT-Performance-Schub mit Mesa 26

Aber trotzdem danke für die Mühe!

Ich hoffe, bis ich mir ein PC zusammen basteln kann, tut sich noch einiges was spielen betrifft. Wenn ich mir überlege das es vor über 25 Jahren garnicht ging. Da hatte ich noch Win98 drauf.
 
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Nachdem der Download für eine halbe Stunde bei einem Paket festhing, was ein paar 100 KB groß ist, lief es dann weiter. Aber ich muss jetzt ins Bett, ich lasse über Nacht die Spiele runterladen, und mach morgen abend die Benchmarks.

@TechFunk Das war ja jetzt eine CachyOS-spezifische Eigenart, weil die Pakete mit modernen Befehlssatzerweiterungen kompiliert sind, die der alte Ryzen noch nicht hat. Bei jeder anderen Linux-Distro hätte die vorhandene Installation auf dem AM4-Board funktioniert. Stressfreies Linux-Gaming geht ja schon längst, meine Empfehlung ist immer Bazzite. Das ist Immutable mit atomaren Updates wie bei Android, iOS oder macOS. Das bekommst du nicht kaputt.
 
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Das hab ich schon 😁 Aber das wäre natürlich auch eine Idee. 💡
 
Es ist geschafft, und der langsamere Prozessor lässt sämtliche Performance-Unterschiede in der Messtoleranz verschwinden. Die Raytracing-Verbesserungen in Mesa 26 in meinen ausgewählten Spielen greifen somit im GPU-Limit.

Hogwarts_1700.png

RE2_1700.png

RE7_1700.png

Witcher3_1700.png

Indy_1700.png


Was die FPS-Metriken aber nicht zeigen: Hogwarts Legacy stockt auf dem Ryzen 7 1700 extrem, das Bild bleibt teilweise für fast eine halbe Sekunde stehen, und das auch permanent, das ist kein Einruckeln. Und es ist sowohl mit Mesa 25.3.4 als auch mit Mesa 26.1.0-devel vorhanden. Man sieht es nur im Frametime-Graphen:
Hogwarts_Frametime.png
 
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Vielen Dank für deine Mühen! Dass das Ruckeln bei Hogwarts Legacy auch noch mit Mesa 26.1.0-devel weiterbesteht, wundert mich aber sehr! Eigentlich sollte das mit dem einen Patch behoben sein. Es sollte zumindest bei UE4 Spielen ganz deutlich weniger werden, weil die CPU viel weniger Aufwand beim Shaderkompilieren für RT hat.
 
Vielleicht ist der Ryzen 7 1700 einfach generell zu langsam, um die Raytracing-Last zu stemmen. Mit dem 9800X3D gab es solche Ausreißer nicht, da sind mit Mesa 26 einfach nur die FPS hochgegangen.

Ich sehe gerade, dass beim Frametime-Graphen die Beschriftung auf der X-Achse Mumpitz ist, die muss von 0 bis 32 Sekunden gehen, das fixe ich gleich noch.🤦
 
Und das war außerhalb vom Schloss, das kann in Hogwarts selbst oder in Hogsmeade noch viel krasser sein. Die Stotterer sind auch komplett random, das muss nicht mal was mit dem Raytracing zu tun haben. Kann auch sein, dass die CPU einfach generell mit dem Streaming der UE4 nicht klar kommt, und dann kommt auch noch der zusätzliche Overhead durch VKD3D, das kann in Summe einfach alles zu viel sein. Der lief nicht übertaktet und auch nur mit DDR4-2667, und die erste Ryzen-Generation war noch nie ein guter Gamer.

Ich bin am Überlegen, ob ich noch weitere Spiele mit Raytracing habe, die sich für einen Vergleich anbieten würden. Ich hätte noch Cyberpunk, aber das habe ich bisher nicht über den Prolog hinaus gespielt, da müsste ich mir erst mal eine geeignete Benchmark-Stelle suchen. Anno 117 hätte ich auch noch, aber wie bencht man ein solches Aufbauspiel reproduzierbar? Hellblade: Senua's Sacrifice liegt auch noch auf meinem Pile of Shame, nie gespielt, also auch keine Benchmark-Sequenz zur Hand.

Quake II RTX könnte ich noch machen.
 
mario_mendel34 schrieb:
Anno 117 hätte ich auch noch, aber wie bencht man ein solches Aufbauspiel reproduzierbar?
Eine grosse Stadt und dann 20sek lang 360grad Drehungen .
Ergänzung ()

mario_mendel34 schrieb:
Ich hätte noch Cyberpunk, aber das habe ich bisher nicht über den Prolog hinaus gespielt, da müsste ich mir erst mal eine geeignete Benchmark-Stelle suchen
Oder den internen Benchmark?

Oder
Wenn du das dlc hast, gibt es eine Szene nach dem Flugzeugabstürze die ziemlich fordernd ist. cB nimmt diese auch immer zum testen.
 
Northstar2710 schrieb:
Eine grosse Stadt und dann 20sek lang 360grad Drehungen .
Die Stadt muss ich mir erst bauen, und dann mal gucken. Bei Anno 1800 war das so, dass selbst wenn man den Spielstand geladen hat und nichts gemacht hat, sich die Performance trotzdem permanent verändert hat, das war für mich unmöglich reproduzierbar zu benchen.

Northstar2710 schrieb:
Oder den internen Benchmark?
Das möchte ich eigentlich nicht, da Treiberoptimierungen oftmals speziell für diese Ingame-Benchmarks gemacht werden, die dann aber im realen Spiel so nicht greifen.

Northstar2710 schrieb:
Oder
Wenn du das dlc hast, gibt es eine Szene nach dem Flugzeugabstürze die ziemlich fordernd ist. cB nimmt diese auch immer zum testen.
Den DLC habe ich nicht, ich habe ja noch nicht mal das Hauptspiel gespielt. Damals direkt zum Release den Prolog gespielt, und schon da war ich sauschlecht, deswegen habe ich es kurz nach dem Prolog abgebrochen. Da bin ich irgendwie nicht reingekommen, ist nicht meine Sorte Spiel. Aber ich kann ja mal ein bisschen in Night City rumlaufen und eine fordernde Stelle suchen, die ich dann ablaufen kann.
Ergänzung ()

In Quake II RTX zeigt sich gar kein Effekt:
QuakeII_RTX.png
 
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Metro Exodus vielleicht, wenn du es hast?
 
In Cyberpunk habe ich mir jetzt von ChatGPT den Kabuki Roundabout bei Nacht empfehlen lassen, für 20 Sekunden im Kreis sprinten. Das hat schön viel Reflexionen und Beleuchtung. Die Verbesserung in Mesa 26 ist minimal, zu Windows fehlt da immer noch ordentlich was.
CP2077.png


Da hat das Mesa-Team immer noch viel Arbeit vor sich.
 
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In dem Test war auch noch Mesa 25.1.5 im Einsatz, damit war RDNA4 wirklich noch sehr rough, da hat sich wirklich mit 25.2 und 25.3 schon viel verbessert.

Ich möchte aber auch nicht ausschließen, dass die Testszene von Computerbase anspruchsvoller ist.
Ergänzung ()

Anno 117 kann man in der Tat reproduzierbar benchen, die Performance ist, wenn die Tageszeit gleich ist, erstaunlich stabil. Mein Spielstand ist noch nicht besonders weit fortgeschritten, 3,5 h im Endlosspiel, aber die Raytracing-GI und die Reflexionen sind ja trotzdem da.
Anno117.png


Mesa 26 bringt hier nichts, aber die Performance passt eigentlich, AVG quasi auf Augenhöhe mit Windows, nur die P1 sind schlechter. Das war allerdings auch eine konstante Kameradrehung, ich denke, wenn man das Spiel normal spielt, fühlt sich das gleich an.
 
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Und etwas kurioses zum Schluss. Hellblade läuft mit Mesa 26 schlechter als mit Mesa 25. Das ist kein zufälliger Ausreißer, ich habe mit jeder Mesa-Version 6 Durchläufe gemacht und aus den am wenigsten abweichenden 3 Durchläufen den Durchschnitt gebildet. Der Trend war definitiv reproduzierbar.
Hellblade.png

Ist zwar UE4, aber sowohl der DX12-Renderpfad als auch Raytracing wurden hier nur nachträglich per Update drangeflanscht, keine Ahnung, ob das gut gemacht wurde. Die Frametimes sind sowohl unter Windows als auch unter Linux eine absolute Vollkatastrophe, das ganze Spiel hat ein Dauerruckeln, fühlt sich furchtbar an. Vielleicht würde hier die originale DX11-Version ohne RT besser laufen, und erst der Patch hat es kaputt gemacht.
 
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Ich hab noch Hogwarts Legacy und Metro Exodus getestet. Allerdings diesmal ohne Windows, weil leider keine Zeit dafür.

1769940730506.png

Das sind ca. +15%, entspricht also dem Ergebnis von @mario_mendel34

1769940856968.png

Hier ändert sich nix.

Also bisher sieht Mesa 26 eher nach einem inkrementellen Update aus. Die RT-Lücke zu Windows bleibt wohl bestehen, wird nur bisschen kleiner.
 
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So, Mesa 26 ist heute offiziell raus. Im Arch-Repo wird das wie üblich erst mit der Version 26.0.1 einziehen. Das wird dann auch die Version sein, mit der ich den finalen Vergleich machen werde, damit nicht noch irgendeine Regression die Ergebnisse versaut.
 
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