News Bekommt AMDs Sechs-Kern-CPU einen Turbo-Modus?

Interessant, nachdems den Turbomodus bei AMD ja schon längere Zeit softwaremässig durch AOD gibt (meines Wissens soger relativ frei konfigurierbar), soll nun auch eine hardwarebasierte Variante geplant sein... bin schon gespannt was dabei rauskommt.

btw: Bin ich eigentlich der einzige, der bei dieser News sofort ans AOD-Tool denken musste?!?
 
@Complication
Wenn eine CPU verspätet hoch taktet, dann ist das für mich nicht die volle Leistung bei Bedarf. Aber du kannst dich gerne an den Wortdefinitionen aufhängen. Fakt bleibt, dass der Energiesparmodus nicht umsonst so heißt und dementsprechend auch nicht die volle dynamische Leistung bringt. Wobei das Thema sowieso nur von dir angefangen wurde, weil du deine ständig idleden Cores als Reference genommen hast.

Dabei geht es hier um den Turbo und nicht um deine Cores.

Fakt ist aber, dass c-state Turbo, der nur hoch taktet, wenn ein C-State vorliegt ziemlich nutzlos/schwach ist, was ich von Anfang an so gesagt habe und all deine Einwände dagegen und Behauptungen, dass Hochtakten ohne C-State reines Marketing sei, spätestens mit dem zuletzt verlinkten Artikel von x-bit labs sich in Luft aufgelöst haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schönes Feature, mal sehen ob Amd Intel so einige ihrer "exklusiven" Features nachbaut um mithalten zu können.

Freu mich auf die neuen Prozessoren, mal sehen was die so können.
 
Ich würde mir mal nicht zuviel erwarten.
Mir gefällt eher das abschalten der Kerne im idle. Den Turbomodus finde ich uninteressant.
OC ist viel besser.
 
@Volker - ja ich glaube auch nicht das T - für Turbo steht -zumal nach den durchgesickerten Gerüchten dieser Modus erst beim Bolldozer kommen sollte.Dann hätte AMD ja ein Redesign durchgeführt,was ich an Hand der Herkunft der 6-Cores aus dem Serverbreich (Opteron) nicht sehe...
 
Volker schrieb:
Was beschreibt denn die TDP? Genau, wie die Kühlung aussehen muss, ergo auch die Temperatur des Prozessors. Das steht in direktem Zusammenhang. Intel macht es doch genau so, gibt mehr Spannung auf einzelne Kerne im Turbo-Modus, und das nicht zu knapp. Deshalb wurde Bloomfield zum Anfang ja so krass gedissed worden, weil der immer übervoltet hat und dadurch schön warm wurde.

Nö. "Gedissed" wurde der Bloomfield, weil er im Normalbetrieb offensichtlich schon seine TDP voll ausschöpfte. Geringfügiges Übertakten (gezielt, also ohne Turbo-Mode!) führte schon zum automatischen Drosseln des Prozessors. Und das, obwohl er über die 12V-Schiene noch nicht mal die volle Leistung seiner TDP-Klasse zog!

Erst genauere Nachforschungen ergaben, daß Intel gewaltig getrickst hat, um gute Testberichte für ein gar nicht so gutes, weil unausgereiftes Produkt zu generieren, und so die Einführung des PhenomII zu kontern. Die Tester messen nämlich schon seit Jahren nur noch die 12V-Schiene der CPU-Versorgung, um den Verbrauch direkt abzugreifen. Intel hat aber einen Teil der Stromversorgung auf die 3,3V-Schiene verlagert, und das mit keinem Wort erwähnt! Es gab keine Dokumentation, aus der Kunden und Tester das ersehen konnten! Und auch die Mainboard-Hersteller, die das ja wissen mußten, weil sie sonst keine funktionierenden Boards herstellen konnten, schwiegen sich aus.

DAFÜR wurde Intel zu Recht mit harscher Kritik überzogen!
Wenn man sich anschaut, wie extrem dieser lächerliche und per Bios abschaltbare TLB-Bug bei den Phenoms hochgespielt wurde, und wie toll die Testberichte der neuen Bloomfield-Core-i7-Heizplatten waren, kann man schon mal böse werden, oder?
 
silent-efficiency schrieb:
@Complication
Wenn eine CPU verspätet hoch taktet, dann ist das für mich nicht die volle Leistung bei Bedarf. Aber du kannst dich gerne an den Wortdefinitionen aufhängen. Fakt bleibt, dass der Energiesparmodus nicht umsonst so heißt und dementsprechend auch nicht die volle dynamische Leistung bringt.
Schon wieder frei erfunden :rolleyes:
Nur weil du das immer wieder wiederholst wird es nicht mehr zur Tatsache. hast du dazu eine Quelle? Ich frage ja erst das 4 oder 5 mal danach.
 
Complication schrieb:
Schon wieder frei erfunden :rolleyes:
Nur weil du das immer wieder wiederholst wird es nicht mehr zur Tatsache. hast du dazu eine Quelle?

die quelle dazu hast du selbst geliefert!
eben jener schnittpunkt in der grafik, beweist es
die cpu taktet später hoch als die leistung benötigt wird
 
Und welche CPU taktet hoch bevor die Leistung benötigt wird? Erst die Last verursacht das hochtakten. Und die Schnittpunkte in den Grafiken sagen sicherlich nicht mehr aus als ein identisches Ergebniss von Benchmarks. Dort wird die Leistung gemessen und nicht an einer Grafik die ungenau ist. Der Energiesparmodus kostet keine CPU-Leistung im Vergleich zum Ausbalancierten Modus.
Weder Prime noch Cinebench noch irgendein anderer Benchmark oder Test exisiteren die diess Theroi bestätigen würden. Wenn doch würde mich ein Link zur Quelle sicherlich überzeugen - und solange bleibt das frei erfunden und eine Interpretation von bunten Bildchen.
 
@Energieschemadiskussion

mag doch auch sein dass hier generell Unterschiede bei der AMD / Intel Fraktion auftreten. Ich würde das nicht spitz auf die CPU festmachen.

Vielleicht verhält sich eine A;D CPU einfach anders als eine Intel CPU.

Ich kann mit einem 4,3 Ghz Core i7 das Ergebnis von silent-efficiency bestätigen. Zumindets für die Intel Frakton. Einen AMD habe ich leider zu Zeit nicht hier.

ausbalaciert:



energiesparmodus:



Alles Windows Settings auf Standard
Test war das Laden von Mass Effect 2 von HDD, ink Intro, laden des Speicherstandes im Level, und Beenden.
Ein Intro, was viel Zeit in Anspruch nimmt, ist vielleicht nicht die beste Art zu benchen, aber man sieht schon, den wenn auch geringen Zeitlichen Unterschiedzwischen den Settings. Bei Ausbalaciert geht es einen Tick schneller. Vorallem das Laden des Levels.

-> S-E hat somit recht.

@Complication

Mag sein dass das bei AMD anders implementiert wurde und dass es in der Tat keinen Unterschied macht. Anderseits ist wenn beim Virenscanner der CPU auf 800 Mhz bleibt auch irgendestwas falsch.

Sehs doch mal so: Wenn die CPu auf 800 Mhz läuft dann werden auch Prozesse die nicht 100% CPULast fordern langsamer abgearbeitet. Wie sollte es den auch anders sein. Die Abarbeitung der eigentlichen Aufgabe geht schneller, aber es sind wohl zeitliche Abstände zwischen diesen Peaks die ja erst die Teillast zulassen. Man muss Last immer über ein Intervall betrachten, den jeder Prozess in der CPU ist bei 3,3 Ghz schneller als bei 800 Mhz, das steht außer Frage.



Ich muss aber anfügen eine eigenartige Erfahrung bezüglich Intel Speedstep / Verbrauch und Clarkdale gemacht zu haben.

Die Gigabit Leistung ist im ausbalacierten Modus bei Intel wesentlich geringer als im Höchtleistung - wobei Takt bei intel sich nahezu garnicht im Verbrauch niederschlägt. Ich kann also nur empfehlen auf "Höchstleistung" zu setzen.

Scheint als funkt sich das irgendwiee, Lan und EIST. Schenkt sich bei meinem Clarkdale nichtmal ein halbes Wbeim Verbrauch. C1E ist viel viel viel wichtiger, was den Verbrauch angeht. Ich kann noch eben nen Screenshot beim Kopieren von Daten übers Lan machen und schalte ein paar mal zwischen Ausbalaciert udn Höchstleistung hin und her.

Edit:
Grad gemessen.
Ausbalaciert mit 3 Platten 19W.
Höchstleistung miz 3 Platten - auch 19W

-> schenkt sich 0 obwohl die CPU laut CPUz den vollen Takt hält
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hier geht es ja echt ganz schön ab.

@Complication

Bleib mal ein Bisschen sachlicher :)

Also der Turbo Modus wurde wohl deshalb von Intel eingeführt, weil in vielen Fällen in der Vergangenheit die etwas höher getakteten Dual Core Prozessoren (Core 2 Duo E8x00), den niedriger getakteten Quad Core Prozessoren überlegen waren.

Nun können sich die neuen Quad Core CPU an die Skalierbarkeit der Software anpassen. Somit wird sichergestellt, dass z. B. ein Core i5 750 mit 2,66 GHz auch bei Software, die auf zwei Kernen ideal läuft, einem Core 2 Duo E8500 überlegen ist.

Dies wird auch der Grund sein, warum AMD dieses Konzept in den neuen Phenom II X6 CPUs umsetzen wird. Wenn diese nämlich nur maximal mit 2,8 GHz getaktet währen, würde diese CPU wohl in den meisten Computerbase-Benchmarks hinter dem Phenom II X4 955 BE liegen und sich auch kaum von den Core i5 660 absetzen könnte ... Und die Gamer und Menschen mit niedrigem oder unregelmäßigen Einkommen (Schüler, Studenten, ...) sind ja auch eine bedeutende Zielgruppe von AMD. Und in dem Bereich bringen 6 Kerne zurzeit wohl noch nichts. Ideal sind hier in etwa 3 Kerne ...
 
Krautmaster schrieb:
@Complication

Mag sein dass das bei AMD anders implementiert wurde und dass es in der Tat keinen Unterschied macht. ANderseits ist wenn beim Virenscanner der CPU auf 800 Mhz bleibt auch irgendestwas falsch.

Sehs doch mal so: Wenn die CPu auf 800 Mhz läuft dann werden auch Prozesse die nicht 100% CPULast fordern langsamer abgearbeitet. Wie sollte es den auch anders sein. Die Abarbeitung der eigentlichen Aufgabe geht schneller, aber es sind wohl Zeitliche Abstände zwischen diesen Peaks die ja erst die Teillast zulassen. Man muss Last immer über ein Intervall betrachten, den jeder Prozess in der CPu ist bei 3,3 Ghz schneller als bei 800 Mhz, das steht außer Frage.
Warum sollte die CPU schneller arbeiten als es die Festplattenzugriffe zulassen beim Virenscan? Dafür reichen 800 MHz vollkommen aus. Würden Prozesse langsamer abgearbeitet wäre das bei Benchmarks messbar - zumindest bei meiner AMD CPU ist dies nicht festzustellen da die volle Leistung abgerufen wird und der volle takt läuft sobald dies benötigt wird. Wenn das bei Intel CPUs anders ist wundert es mich warum noch keine Tests und Benchmarks aufgetaucht sind die dieses zeigen und belegen.

Ich stimme dir auf jeden Fall zu dass C1E wichtiger ist, und das ist ja auch der Schwachpunkt meiner Phenom II CPU im C2 Stepping. Dadurch können die einzelnen Kerne nicht in unterschiedliche C-states gesetzt werden was ja mehr Leistung als notwendig verbraucht. Dennoch ist für ein Komplettsystem 47 W (mit IGP onboard) recht gut und weit weg von den Verbrauchswerten in vielen Tests. Sogar mit 4 Kernen und 3,3 GHz OC +HD5770 sind es nur 71W im Windowsbetrieb ohne Undervolting. Trotz fehlendem C1E, der ja bei den C3 Steppings nun funktioniert.
Ergänzung ()

Tikonteroga schrieb:
Und die Gamer und Menschen mit niedrigem oder unregelmäßigen Einkommen (Schüler, Studenten, ...) sind ja auch eine bedeutende Zielgruppe von AMD.
Und du schreibst ich soll sachlich bleiben :rolleyes:
Aua.
 
hier ein abschnitt für alle besserwisser.

8086 bis Am486: Die Anfänge
AMD wird im Jahre 1969 gegründet, ein Jahr nach Intel. Zunächst produziert die Firma Flash-Speicherchips; 1975 stellt das Unternehmen mit der Am2900-Familie erste Mikrochip-Bauteile vor, die sich zu Prozessoren kombinieren lassen. 1979 erwirbt AMD eine Lizenz von Intel zur Herstellung von 8086- und 8088-Prozessoren, um später als zweiter Chiplieferant für IBMs PC zu dienen. Es schließt sich ein Nachbau des 80286ers an, den AMD als Am286 verkauft, später folgen Kopien der Intel-Modelle 386 und 486 namens Am386 und Am486. Die ersten eigenen Prozessoren bringt AMD 1987 mit der Am29000-Reihe heraus, die jedoch als 32-Bit-RISC-Prozessoren für Unix-Workstations nichts mit Intels x86-Architektur zu tun haben.


ich habe ein geschichtsbuch über microprozessoren und da steht es wieso und weshalb es dazu kam (finde das buch aber auf die schnelle nicht)

IBM hat intel gebeten einen 2ten lieferant zu besorgen weil IBM angst vor engpässen hatte uns es vermeiden wollte.

und AMD hat die lizenz nicht erworben sie haben es GRATIS bekommen für eine bestimmte zeit, aber als INTEl die lizenz wieder haben wollte ging AMD vor Gericht usw usw usw..

AMD hat sich INTEL zu verdanken.

Intel Daten und Millionenschwere Forschungen Illegal an/bei AMD
 
@Tikonteroga

absolut korrekt.

@Complication

richtig, beim Virenscanner und generell allen Benchmarks die Teillast mit sich bringen limitiert nicht die CPU, sondern andere Hardware, anders wäre Teillast garnicht möglich (ausgehend von einem Thread)

Um beim Virenscanner zu bleiben. Die SUmme der Last wird vielleicht bei 10% liegen. Die Platte läd ne Datei in den Ram, die CPU checkt diese durch - und genau dieser sehr kurze Check, wird aber bei einer hochgetakteten CPU vermutlich schneller sein, eisseiden Ram oder ka was limitieren. Da die eigentliche Prüfung im Vergleich zum Zugriff einer im Verhältnis endlos langsamen Festplatte, sehr kurz ist, wird das in diesem Fall kaum auffallen ob 800 Mhz oder 3,3 Ghz anliegen. Je kleiner aber das Limit Festplatte ist, dezo mehr wird dein Scannvorgangvon hohem Takt profitieren. Bei sehr vielen Dateien summiert sich die kürzere Scannzeit pro Datei nunmal auch auf.

Der egentliche Scannvorgang wird also schneller sien mit hohem CPU Takt, keinesfalls gleichschnell. Wieviel ms oder Sekunden das ausmachen mag, kann ich nicht sagen. Vermutlich nur wneige weshalb die 800 Mhz, sofern energieeinsparungen möglich sind, absolit ihre Daseinsberechtigung haben.

Bei Intel kann ich nur sagen, dass Speedstep eigentlichnicht mehr gebraucht wird. Der Nutzen geht gegen 0. Okay, ich habe es nicht via Bios Setting getestet, aber Höchstleistung bei der die CPU immer vollen Takt hat, wird wohl relativ auf dasselbe rauslaufen. Aber vielleicht kann mich auch einer aufklären.

Deswegen: Wer ne neue Intel CPU hat + C1E aktiv -> Energiesetting "Höchstleistung" = empfohlen.

*Übrigens kann ich das Lan Problem mit neuem Realtek Treiber gerade nicht nachstellen. Mir fiel es bei der Windows Standard Installation ink Standardtreiber auf. Vielleicht lag es auch daran. Bei meinem ersten Versuch eben (HDD-> GB Lan -> HDD) ergab sich ca 2% weniger GB Lan LAST bei ausbalaciert als bei Höchstleistung. (2 % dürfen eben wie beim Virenscanner durch den hohen Takt rausschlagbar sein, womit wir wieder beim (wenn auch geringen) Vorteil von hohem Takt und Teil-Last wären).
 
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Zur Info:

Festplatten-Operationen liegen zeitlich mindestens im Millisekunden-Bereich. CPU-Operationen liegen im Nanosekunden-Bereich.
 
@killbill: Ach, schaue einer an! :evillol: Dank für die Info!

bigot schrieb:
Wann soll das "auch schon" gewesen sein?
Weil ja keiner weiß, wie lange die jeweiligen Teams an der Entwicklung gesessen haben, war das damit gemeint. Amd hat sich ja hier und da Technologie einfach eingekauft ohne selbst entwickeln zu müssen. Ist auch verständlich, weil man gar nicht das Geld hat alles selbst zu machen. Und 64-bit haben sie ja auch nur kopiert, wo INTEL schon lange IA64 hatte, was aber gefloppt ist. :evillol:


Neee, Amd. MIssverständnis dann. Das sieht ja ein blinder mit Krückstock, dass der Turbo schon abgeguggt ist. :evillol: Ist aber auch gut so, gibt es wieder mehr Leistung. Und dann noch SMT abkupfern ist auch klar, dass es auffällt. Aber da sin beide nicht die innovativsten. Es hieß hier mal von einem andern User, dass sowieso schon alles mal bei einem risc-CHip lief. Sogesehen, kopieren die alle nur! :D
 
Eigentlich nicht schlecht,bringt aber wohl kaum bis keinen performence boost:P

Was nett ist das einzelne kerne abgeschaltet werden können.
 
@killbill007: AMD hat sich 9 Monate nach Intel gegründet und der Herr Sanders hat vorher im gleichen Unternehmen (Fairchild) gearbeitet, wie Herr Moore und Herr Noyes, die waren also Kollegen und kannten sich. Deshalb auch die Finanzierung durch Herrn Moore!

Richtig ist, daß AMD in Lizenz für Intel produziert hat und mit Speicherchips begonnen hat, was damals üblich war. Auch Intel hat so begonnen!
Es hat aber daneben auch lange Coprozessoren für Intel-CPUs hergestellt, die teilweise viel besser waren, als Intels hauseigene Produkte und von vielen Abnehmern bevorzugt wurden.
Außerdem produzierte AMD lange strapazierfähigere Chips fürs US-Militär (die mussten größere Temperaturspannen und solche Sachen abkönnen).

Und ohne die Lizenzproduktion von 8086-Prozessoren durch AMD hätte Intel nie den Auftrag von IBM erhalten. Diese Forderung hat erst die schon damals bestehende Lizenzproduktion verlängert.

Wer mal eine spannende Geschichte hierüber lesen will, dem sei das hier empfohlen: http://www.amazon.de/Inside-Intel-G...=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1265465770&sr=8-1

edit: Dass Intel die 8086 aus der Taufe gehoben hat, wird ja wohl auch kaum einer bestreiten wollen, ich frage mich eben nur, was das mit späteren Technologieentwicklungen zu tun haben soll?
 
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Danke, wollte eben noch mein amerikanisches Exemplar von "Inside Intel" aus'm Keller holen - genau so hatte ich die Geschichte auch im Kopf.
Nix mit geschenkter Lizenz und alles nur geklaut.

Spätenstens mit den internen RISC-Strukturen von PentiumPro und AMD K5 sind die Technologien so unterschiedlich, daß einfaches Abkupfern kaum noch funktioniert.
Dass beide Firmen weiterhin das gleiche x86 /x64 instruction set verwenden, ist bezüglich Softwarekompatibilität wohl Vorraussetzung.

Und 64-bit haben sie ja auch nur kopiert, wo INTEL schon lange IA64 hatte, was aber gefloppt ist.
Wow, da hat einer richtig Ahnung, Alter.
Dann installier doch mal Win7 64bit auf 'ner Itanium Maschine :lol:

Zum Thema "Patente":
Intel hat mit Sicherheit mehrere zum Thema TurboMode eingereicht.
Amazons umstrittenes "1-click" Patent sollte wohl bekannt sein, genauso wie nur Apple-Geräte mit "Multitouch"-Gesten bedient werden dürfen.
Wenn im Amiland Mausklicks und Fettfinger patentierbar sind, wird der Schutz des geistigen Eigentums (oder Geldes) wohl auch auch auf weit kompliziertere Technologien anwendbar sein.
 
Ich frag mich nur wie sie das auf einmal hinbekommen und wieso es dann nicht auch bei den restlichen Prozzis angewandt wird.
 
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